Nov 042012
 

Normalerweise kommentiere ich keine Artikel über mich, aber an dem Artikel, der heute auf Spiegel-Online heraus kam und an dessen noch schlimmerem Pendant im Print illustriert sich gerade sehr Vieles, was ich schon seit einer Weile denke und irgendwie sagen will. Ich möchte kurz auf den Artikel an sich eingehen und dann auf das generelle Problem, dem sich die Piratenpartei zurzeit stellt.

Fangen wir so an: Ich wollte nicht mit Merlind Theile sprechen. Erstens, weil ich gerade an einem ganz anderen Punkt bin, als öffentlich zu sprechen. Ich sage fast alle Anfragen ab, ich halte mich zurück. Ich will gerade nicht über mögliche Kandidaturen oder Partei oder Politik nachdenken. Ich privat gerade ganz andere Baustellen, die nichts mit der Politik zu tun haben und mich belasten, und ich kann mir gerade den Druck, der von der Öffentlichkeit ausgeht, nicht erlauben. Der zweite Grund ist, dass Merlind Theile selbst einen Ruf hat. Viele Piraten haben mir davon abgeraten, überhaupt mit ihr zu sprechen.
Ich wollte also nicht mit ihr reden. Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein. Ich lasse mich da zu leicht unter Druck setzen. Außerdem muss man sich vorstellen, dass seit der Personendiskussion um die Partei mein Telefon einfach nicht schweigt und ich ohnehin von allen Seiten gelöchert werde, immer mit derselben Antwort: „Ich weiß nicht, ob ich für irgendwas kandidieren will, ich werde es auch bis zum Jahreswechsel nicht wissen und ich denke gerade nicht darüber nach.“
Schlimmstenfalls, dachte ich, kommt halt ein Artikel raus, in dem das so steht. Dann ist der Journalismus bedient.

Als ich mich mit Frau Theile im Café traf, fragte ich, für was das Gespräch denn sei. „Och, das weiß ich noch gar nicht so genau“, sagte sie. Entsprechend beantwortete ich einfach ihre Fragen.
Ich erzählte ihr gerade, an welchen Projekten ich politisch arbeite (Immernoch der Antrag aus der Ukraine zur Kooperation von Schulen und eine Sammlung von Transparenzgütekriterien). Ich erzählte ihr auch ein bisschen vom Refugeecamp, wie die Piratenpartei meiner Meinung nach gerade steht und was ich am Politikbetrieb problematisch finde.

Viele vernünftige Leute haben mich gefragt: “Hast du die Zitate echt so gebracht? Sind die autorisiert?“  Ich danke für die Nachfrage. Die Antwort auf Beides ist: „Nein“.
Zitate entstehen so:
„Nehmen die Rufe nach Ihnen zu?“ „Es sind hauptsächlich Mentions auf Twitter, in letzter Zeit schon mehr“. (Daraus wurde das Zitat „Die Rufe nach mir nehmen zu.“)

Oder sie fragt: „Aber wäre es nicht das Beste für die Piraten, wenn Sie kandidieren?“ Und ich antworte kopfschüttend: „Für die Piraten mag es vielleicht das Beste sein, aber für mich? Ich weiß nicht, ob ich für den Politikbetrieb gemacht bin.“ (Daraus wurde das Zitat: „Für die Piraten ist es wohl das Beste, wenn ich kandidiere.“)

Ich möchte jetzt nicht alles einzeln zerpflücken und in seinen Kontext stellen, das soll nur transparent machen, wie so etwas entsteht.
Frau Theile hat keine Praxis, Zitate autorisieren zu lassen und darüber hinaus habe ich nur aus Gerüchten überhaupt erfahren, dass es einen Artikel geben soll.  Denn sie hatte das Gespräch gar nicht aufgezeichnet, sich nur Stichwortnotizen gemacht. Ich habe daraufhin gebeten, die Zitate vorher wenigstens sehen zu können. Auch das konnte ich nach Bitten durchsetzen, allerdings ohne Möglichkeit der Einflussnahme. Und auch aus den mir zugeschickten Zitaten wurden teilweise die relevanten Satzteile rausgenommen, neu zusammengesetzt und nach Belieben in neuen Kontext gesetzt, bis ich keines davon wiedererkannte. Das wären Kleinigkeiten, die mich halt wie eine selbstverliebte, arrogante Schlampe aussehen lassen, aber davon habe nur ich den Schaden. Wer drei Sekunden nachdenkt, wird sich eh fragen, warum zur Hölle ich solche Sachen sagen sollte. Vor allem hat aber mehr als die Hälfte der Zitate gefehlt, die überaus relevant war.

Dass „Weisband ein Comeback erwägt“ ist nämlich so ziemlich das Gegenteil von dem, was gerade passiert. Der Grundtenor in dem Teil, wo es um meine Pläne geht, war nämlich, dass ich gerade äußerst skeptisch dahingehend bin. Dass ich definitiv nicht festlegt bin, und sogar zurzeit eher abgeneigt bin. Im Gespräch mit ihr habe auch viele Argumente dazu gebracht. Ebenso habe ich sehr deutlich gesagt, dass ich nicht der Ansicht bin, dass personelle Entscheidungen derzeit relevant wären. Weder bezüglich Bundesvorstands, noch bezüglich meiner Person. Dass in jeden öffentlich bekannteren Piraten gerade unglaublich viel hinein projiziert wird, unser Erfolg sich aber  viel mehr am Programm entscheiden wird, und deshalb Bochum bedeutender  werden wird, als alle Aufstellungsversammlungen zusammen.

Ironischer weise geht viel meiner Skepsis auf genau solche Artikel zurück. 90% aller Journalisten, mit denen ich mich getroffen habe, waren freundlich und haben sauber gearbeitet, auch wenn sie kritisch schrieben. Aber es gibt immer diese paar wenigen, denen es ums Narrativ geht. Diesen ist es egal, was ihnen gesagt wird. Sie nehmen den ganzen Kontext weg und stürzt sich auf einen Halbsatz, den man zu seinen Gunsten auslegen kann. Das heißt, ich muss extrem vorsichtig sein, was ich zu wem sage, weil ich sonst genau so abgewatscht werde. Und ich habe keinen Bock darauf. Ich habe keine Lust, inhaltsleere Phrasen zu dreschen, weil ich sonst einen auf den Deckel kriege. Und zwar von Presse, die dann nicht nachfragt und wiederum den Spiegel zitiert, und auch von meiner eigenen Partei, die dahingehend ebenfalls oft schmerzhaft unkritisch ist. Ich habe keine Lust, hinter einem willkürlichen Zerrspiegel gezeigt zu werden, ich habe keine Lust, nach jedem Interview bis zu seinem Erscheinen nicht schlafen und Angstzustände zu haben, was drin steht.  Das ist nicht, was ich machen will. Das ist nicht, wozu ich ursprünglich in die Politik wollte.  Ich wollte mich nicht verstellen in Gesprächen mit Menschen, auch wenn sie Journalisten sind.

Aber gut, das sind meine Probleme und ein schlechter Artikel allein wäre auch noch nicht fatal. Die Fragte ist eher, woher das starke Echo für diese Personaldebatte kommt und warum solche Artikel überhaupt eine Chance haben. Warum dreht sich alles um Köpfe?
Ich habe gesagt, dass „Themen statt Köpfe eine Utopie“ sei. Das ist auch wieder so ein Fragment aus einem längeren Gedanken. Ja, es ist eine Utopie, dass man völlig ohne bestimmte Namen, die mit verschiedenen Themen assoziiert werden, Politik machen kann. Dass zum Beispiel Bruno Kramm mit Urheberrecht assoziiert wird und darum die Presse einen Ansprechpartner hat, ist gut. Aber ich habe auch wortwörtlich gesagt, dass „Themen statt Köpfe“ trotzdem eine gute Utopie ist. Weil sich die Debatte oft abkoppelt vom eigentlich Relevanten und dann nur noch um das Universum der Köpfe geht. Und wisst ihr, wer das befeuert? Wir. Ja, die Medien schreiben drüber, aber sogar ein völlig nichtssagender Artikel wie der über mich wurde vielfach getwittert und darauf wurde verwiesen. Was ist der Inhalt dieses Artikels? Gar keiner. Trotzdem regen sich alle darüber auf. Viele über mich, so als hätte ich ihn geplant oder geschrieben. Viele nur über „die Presse“. Aber alle generieren Klicks und machen damit genau dieses Thema relevant.

Und hier sehe ich ein Kernproblem. Die Piraten lassen sich eine Debatte aufschwatzen. Es sind eigentlich nicht die Piraten, die ursprünglich orientierungslos waren ohne einigen Bundesvorstand. Es war die Presse. Es waren auch nicht die Piraten, die in mir irgendeine Art Hoffnungsträger sahen. Es war die Presse. Aber wir übernehmen das alles kritiklos und verbreiten es vielfach.

Wenn ihr mich fragen wollt, was eigentlich unser Problem ist, würde ich am ehesten Folgendes sagen: Es sind nicht die Personalien an der Spitze. Wir legen da viel zu viel Wert drauf. Wir kreisen dabei um uns selbst und um Themen, die bei näherem Nachdenken völlig irrelevant werden. Ich habe vor ein paar Tagen auf Twitter nach Strategien gefragt, wie die Piraten sich auf den Bundesparteitag vorbereiten. Wie sie die vielen, vielen Anträge vorsortieren, welche sie lesen und wie sie sie prüfen. Da habe ich zwar ein paar Antworten bekommen, aber die meisten schienen ratlos. Wir haben keine Delegierten, sondern wir stimmen selbst über Anträge ab. Das heißt, wir bürden uns eine größere Verantwortung auf. Das heißt auch, dass wir uns mit den Themen VOR dem Parteitag beschäftigen müssen. Wir brauchen zum Beispiel ein Brainstorming dazu, wie wir mit über 500 Anträgen für uns persönlich umgehen. Das ist das, wohin wir Energie investieren müssen. Ich weiß, dass Personaldebatten eben so verlockend sind, weil man nicht viel Vorwissen braucht, um sich über eine Person aufzuregen. Aber wir sind die, die den Anspruch an uns selbst umsetzen müssen. Jeder für sich.  Ich weiß nicht, ob es funktioniert, oder nicht. Aber das ist die Prüfung. Ich schlage vor, wir kämpfen härter damit, uns von der Presse diktieren zu lassen, worüber wir gerade reden. Sie darf frei Bericht erstatten. Was davon wir in unsere interne Debatte aufnehmen, ist aber UNSERE Entscheidung. Und das beeinflusst wiederum die Berichterstattung. Bei Zeichen erster Gefahr nach negativen und positiven Personen zu suchen, ist ein ganz schlechter Reflex.

Ich persönlich werde weiter arbeiten und ich werde mich auch auf Bochum vorbereiten. Auf den Rest habe ich gerade keinen Bock mehr.

  1.116 Responses to “Ich habe keinen Bock mehr”

Comments (1083) Trackbacks (1) Pingbacks (32)
  1. Kann man bei sowas nicht ne Gegendarstellung verlangen? Oder schadet sowas mehr als das es nützt?

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    • Gegendarstellung macht Sinn, wenn die Aussagen wirklich verfälschend sind und ein negatives Licht auf einen werfen. Bei Gegendarstellungen sollte man sich auf jeden Fall zuerst mit einem Anwalt in Verbindung setzen. Dieser erklärt das genaue Vorgehen.

      Zu einem Punkt noch eine generelle Anmerkung:
      “Und hier sehe ich ein Kernproblem. Die Piraten lassen sich eine Debatte aufschwatzen.” Das ist auch genau das, was auch im Falle der Urheberrechtsdebatte passiert ist. Weg vom Schwerpunkt “Nutzerrechte” hin zu “wovon sollen die Urheber dann leben?!!”

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      • Na ja, um überhaupt irgendwas nutzen zu können, müssen schon Urheber leben, die das herstellen.

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    • Bei Gegendarstellungen brauch es wirklich etwas im juristischen Sinne falsches, und sie erscheinen dann auch gerne irgendwo in der dritten Reihe, drei Monate nach dem eigentlichen Artikel, wenn überhaupt. Das bringt in der Praxis selten. Obendrein kann sich Marina ja auch hier mit einiger Reichweite äußern. Ist doch schön, wenn man hier über Frau Merlind Theile (extra noch einmal für Google ausgeschrieben), dass sie einen Ruf hat. Ich bin sicher, in der Springerpresse wäre ein Job für sie frei. :-)

      Hat schon Gründe, dass viele gute Journalisten niemals Journalismus studiert haben. Die Festanstellungsquote in diesem Fachbereich ebenfalls. ;)

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      • * es fehlt ein “lesen kann” nach der Klammer ;-)

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      • Wie man als Journalistin seine Arbeit macht, hat nichts damit zu tun, ob man fest angestelt ist, oder nicht. Im Gegenteil: Auf der Jagd nach Aufträgen “verbiegen” sich die Freien viel mehr. Und dass “gute” Journalisten keine Ausbildung haben, ist Blödsinn. Du kannst nur Kunst machen, wenn du das Handwerk beherrschst. Und journalistische Ethik und Moral sind nur während der Ausbildung Thema. Es haben mehr schlechte Journalisten nicht studiert als gute,

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      • Um mal eines klarzustellen. Für eine Gegendarstellung braucht es keine fehlerhafte oder falsche Berichterstattung. Für die Gegendarstellung ist es ohne Bedeutung, ob die beanstandete Tatsachenbehauptung wahr oder falsch war. Es geht nur darum, dass jemand über den berichtet wird, mit angemessenen Mitteln darauf anworten kann….

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      • Das Presserecht sagt, dass eine Gegendarstellung an vergleichbarer Stelle platziert werden muss. Bei Spiegel Online also auf der Hauptseite ganz oben. Es lohnt sich also.

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    • Gegendarstellung, bitte:

      http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelblog/marina-weisbands-falsche-vorwuerfe-gegen-den-spiegel-a-865411.html

      Tja Marina, Du hast hier mit keinem Wort erwähnt, dass Du Frau Theile schon kanntest, ganz im Gegenteil: “Der zweite Grund ist, dass Merlind Theile selbst einen Ruf hat. Viele Piraten haben mir davon abgeraten, überhaupt mit ihr zu sprechen.”, das war also schon gelogen. Der Satz sagt ganz klar, dass Du nicht sie sondern ihren Ruf kanntest, toll!1

      Tut mir leid, aber scheinbar bist Du doch nicht besser als Schramm, Lauer, Ponader und Konsorten. Wenn Du eigenhändig, und Du hast nicht mal mehr ein offizielles Amt in der Partei, Interviews gibst und Käse redest oder die Leser/Piraten Deine Aussagen kritiseren, musst Du schon dazu stehen oder DEINE Fehler einsehen. So zu lügen, und davon bin ich nach der Gegendarstellung überzeugt, wird die gesamte Partei wie auch Dich belasten, was glaubt Ihr wie andere Journalisten nun mit Euch umgehen werden? Geht gar nicht so ein Verhalten…

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      • ich bin neu hier, und auch kein pirat. ich komme über den spiegel artikel auf diese seite.
        nun zu theresas behauptung:
        “Der Satz sagt ganz klar, dass Du nicht sie sondern ihren Ruf kanntest”
        ich möchte mal aus ganz neutraler position heraus wiedersprechen. sie kann schon 100 mal mit ihr gesprochen haben, und trotzdem bleibt folgender satz vollkommen korrekt:.
        “Der zweite Grund ist, dass Merlind Theile selbst einen Ruf hat. Viele Piraten haben mir davon abgeraten, überhaupt mit ihr zu sprechen”. eindeutiger wäre doch nur ein “überhaupt NOCHMAL mit ihr zu sprechen” gewesen, aber das ist doch alberne haarspalterei.

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    • Dies Gejammere über die böse Presse schlägt exakt denselben Ton an wie der, der bei der CSU gespielt wird. Solange die Piraten hochgejazzt wurden, war keine Lobeshymne blöd genug, nicht unwidersprochen hingenommen zu werden. Inklusive Personenkult. Und dieses Zögern und Zaudern, ob man nun oder ob man nun nicht, hat die SPD gerade zelebriert, hat Oskar Lafontaine durchgezogen und bei der FDP denkt man auch drüber nach, wann man gegen Rösler putschen soll. Jetzt auch also Frau Weisband, die sich ansonsten mit blogs etc munter in der Öffentlichkeit tummelt. Man kann nicht in die Küche gehen und sich dann wundern, dass es dort heiß ist.
      Journalisten verdienen grundsätzlich keine Persilscheine, das weiß man, wenn man der eigenen Eitelkeit nicht zum Opfer fällt. Journalistische Ausbildung schützt niemanden vor gar nichts. Die Politik ist, wie sie ist, und die Presse funktioniert, wie sie funktioniert. Gerade erst hat Ponader von der eigenen Partei einen Maulkorb verpasst bekommen. Wo bleibt da der Aufschrei der von Journalisten gequälten Funktionärsseele? Wenn ihr Profis wäret, würdet ihr nicht jammern. Dieser Betroffenheitsdingsbums ist nur peinlich. Welcome to reality.

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      • @Ruß .. ich finde es prima ,, wenn eine junge Frau auch mal selbstkritisch ist und das war Marina nun in diesem obigen Artikel.

        Wo sind denn mal die Journalisten selbstkritisch????? .. die oft nur zu JA-Sager-Marionetten der Altparteien und der Wirtschaftsfunktionäre degradiert werden.

        Frau Weisband liess erkennen, dass sie über ihre Fehler ernsthaft nachdenkt .. wo
        ist das in den Altparteien?, Journalisten? und in den Piraten? ( Herr Schlömer, Herr Nerz usw. ) selbst vorhanden ?

        Nöööööööööööööö — Respekt möchte ich Frau Weisband insbesondere durch diese selbstkritische Stellungnahme sehr zugestehen ..

        Mutig ! .. hoffe Marinas Konsequenzen werden es auch sein.

        P.W. ( Piraten Mitglied )

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  2. Danke für die Aufklärung, Sie haben meine volle Unterstützung und Verständnis.
    Lieben Gruß Gianni Nofroni aus Solingen.

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    • Als Piraten -Buvo-Kandidat und Listenkandidat in RLP für die Bundestagswahl möchte ich sagen .. dass die Piraten und ihre Köpfe auch selber Schuld an dieser Berichterstattung haben ( Respekt vor Miss Marinas Selbsteinsicht ) .. weil man insbesondere die EIGENEN PIRATEN MEDIEN nicht benutzt hat..

      so hat jedes führende PIRATEN-MITGLIED mittlerweile seine eigene Homepage ( die anscheinend WICHTIGER ist als die offizielle Parteihomepage ( http://www.piratenpartei.de )).
      Das PIRATEN FORUM wird selten direkt benutzt .. auch öffentliche PIRATEN- KOMMENTARFUNKTIONEN werden von den “Piraten-Headern” aussen vorgelassen .

      STATTDESSEN.. Medien bevorzugt wie das sehr simple Wörter reduzierende TWITTER, wie FACEBOOK , wie “Dicker Engel ” usw. …also die Kommunikation findet nicht auf ureigenste Piratenmedien statt.

      In einigen Fällen ( wie z.B. Herr Schlömer und Herr Nerz ) denke ich auch sie MÖGEN/LIEBEN diese “Outdoor-Medien” ( ZDF, Spiegel, FAZ usw. ) , um dei BASIS PIRATEN zu schwächen und das ihr Bild endlich mal in diesen Medien erscheint.

      Die LIBERALEN Gedankengänge der Piraten ( mit der angeblichen Basisorientiertheit via STAMMTISCHE, via LIQUID FEEDBACK, via FORUM, via AGs ( ARBEITSGEMEINSCHAFTEN ) werden mehr denn je FDP mässig benutzt…
      nach dem Motto ” lass die Basis mal sich in diesen Bereichen austoben.. wir benutzen aber die anderen Mainstream-Medien ( ZDF, Spiegel, Faz usw. ) um sich dort zu profilieren und sich den Altparteien als FDP Ersatz zu präsentieren.

      Also man sollte , wie eine Medienvertreterin der FAZ mal sagte .. “nicht nur die Schuld bei der FAZ und andere Medien suchen” .. sondern auch darüber nachdenken warum nicht eigene PIRATEN _MEDIEN _NETZWERKE genommen werden,
      sondern vieles sehr “egoistisch eloquent privatisiert wird” ( TWITTER, FACEBOOK, PRIVAT-HOMEPAGE, DICKER ENGEL usw. )

      Als Buvo und Landeslistenkandidat war ich jedenfalls froh .. dass ich die ureigenen p
      Piraten -Medien benutzen konnte/durfte .. was mir /uns auch viel SYMPATHIE und gerechte DARSTELLUNG einbrachte ..
      also KEINE ANGST vor externen MEDIEN oder schlaflose NÄCHTE :)

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      • Schonmal auf die IDEE gekommen, dass viele WÄHLER gar nicht so INTERNET affin sind?

        Vielleicht schonmal auf die IDEE gekommen, dass sich nicht alles um die piraten WEBSEITE dreht?

        Nehmen sie’s mir nicht ÜBEL, aber die REALITÄT würde sie auch einholen, wenn sie als AUSHÄNGESCHILD der partei agieren würden.

        Schließlicj würden sie ja auch GLAUBEN, dass sie im Sinne der PARTEI etwas sinnvolles zu sagen haben, insbesondere, wenn sie mit einer Kritik oder gar UNWAHRHEIT konfrontiert würden…

        (Abgesehen davon finde ich die GROSS Schreiberei ein wenig ÜBERHEBLICH. imho.)

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        • Kurzes Offtopic:

          Wieso werden zusammengesetzte Wörter (Komposita) eigentlich ständig auseinander geschrieben (Beispiele: “Basis Piraten” statt “Basis-Piraten” oder “Basispiraten”, “Piratenforum”, Großschreiberei”)?! Darüber, piratige Volksvertreter im Parlament sitzen zu haben, würde ich mich freuen. Darüber, dass diese unsere Sprache vernünftig beherrschen (sofern sie denn Muttersprachler sind) allerdings noch mehr.

          Grüße

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          • Eine Tendenz, die auch mir in letzter Zeit immer stärker auffällt, und die ich immer öfter korrigieren muss. Sehr seltsam. Ich vermute, in paar Jahren ist es Usus und richtig laut Duden.

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          • Man nennt es Deppenleerzeichen und die schriftliche Verwendung kommt wohl aus einer Mischung von Deutsch und Englisch.

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      • Immerhin wissen wir jetzt, daß Paul Weiler Piraten-Buvo-Kandidat und Listenkandidat für die Bundestagswahl ist.

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        • Und, dass er gerne SCHREIT! ;-)

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          • Falsches Wissen.. hahaha :D ..
            so stimmt man dann auch Lügen zu ! ..

            wie leicht doch Menschen sich täuschen lassen können.

            naja basht mal weiter .. ihr habt die Freiheit dazu..mich interessiert allerdings seriöse kontinuierliche Politik viel mehr.

            An all diejenigen die mir zustimmten:
            Vielen Dank ! :) .. einige haben wohl doch Weitsicht insbsondere im Hinblick auf Piraten-Offline-Medien und Piraten-Offline-Strategien! ( leider bevorzugen viele Piraten die nicht piratigen Altparteienofflinemedien .. =schwach! )

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  3. Danke für die klarstellenden Worte!

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  4. Danke Marina. Guter Blogbeitrag und Artikel.

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  5. Ich freue mich sehr über deine Stellungsnahme und möchte dir einen Tipp geben, stell beim nächsten Interview einfach selbst eine Kamera oder ein Aufnahmegerät auf den Tisch, dann werden die Journalisten es sich 2mal überlegen, wie sie deine Antworten abdrucken.

    Wir müssen sie mit ihren eigenen Waffen schlagen, ihnen freundlich entgegen treten und uns nicht mit eingezogenem Kopf davon schleichen.

    Politik heißt auch, den Mut zu finden gegen Windmühlen zu kämpfen.
    Nur so können wir Kraft schöpfen und andere Menschen motivieren uns zu folgen.

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    • Wäre wirklich eine gute Idee. Die Leute stellen alles mögliche auf Youtube.
      Selbst zum Beurteilen dieses Blogeintrags wäre es gut, das Interview als Video auf Youtube heranziehen zu können.

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      • Ich wusste gar nicht, dass die Piraten auch mit Persönlichkeitsrechten ihre Probleme haben ;)

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    • “Ich freue mich sehr über deine Stellungsnahme und möchte dir einen Tipp geben, stell beim nächsten Interview einfach selbst eine Kamera oder ein Aufnahmegerät auf den Tisch, dann werden die Journalisten es sich 2mal überlegen, wie sie deine Antworten abdrucken.” – gute Idee. Blöd nur, wenn dann rauskäme, dass Frau Weisbrand Sachen nicht so gesagt hat, wie sie es behauptet. Hat sie sich denn Notizen gemacht? Woher weiß sie denn, dass sie Sachen nicht vielleicht genau so gesagt hat, wie es geschrieben wurde?
      Wer sie aus diversen Talkshows kennt weiß, dass Frau Weisbrand mehr als nur einmal Sachen gesagt hat, die sie “offensichtlich” nicht so gemeint hat.

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  6. Was ich schon immer gesagt habe – der Spiegel war immer, ist und bleibt tendenziös! Lese ich nur in Ausnahmefällen. Das ideale Blatt gibt es leider noch nicht…

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    • Das ehemalige Nachrichtenmagazin wird seinem Ruf nur gerecht.

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    • Das ideale Blatt gibt es tatsächlich nicht, denn Idealismus ist etwas höchst individuelles. Aber ich rate zu einem Blick in die Flaschenpost, dem Nachrichtenmagazin der Piratenpartei.

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  8. ich gehe da voll mit dir! bleib so gut es geht so bei dir, wie eben beschrieben…

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  9. Liebe Frau Weisband,
    Ihnen wurde übel mitgespielt. Das ist schändlich. Ich wünsche Ihnen, dass Diejenigen, die Ihnen wohl wollen, jetzt und in Zukunft überwiegen werden und Ihnen Kraft und Wärme schenken, damit Sie nicht verzweifeln.
    Alles Gute wünscht Ihnen
    Helmut Scholtz

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  10. Hallo Marina

    sehr schöner Artikel und es wird hier der Piratenpartei und Dir unterschwellig Schaden hinzugefügt den ihr nicht zu verantworten habt.

    Liebe Grüße aus München
    Joachim

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  11. Ich verstehe nicht, warum so viele Piraten so naiv in diese Pressefalle tappen (ich meine ausdrücklich nicht Frau Weisband, die hier ja ziemlich klar darlegt, wie das bei den Medien läuft). Wie zb. SPON den Ponader gerne stürzen will, so wie sie Wulff oder Kurt Beck oder Ypsilanti damals (mit) gestürzt haben. Es ist nunmal so, diesen Leuten ist ihre Medienmacht (“was wir schreiben, denken dann ganz viele, und so wird es dann Realität) zu Kopf gestiegen und sie missbrauchen sie, um nicht etwa über Politik zu berichten, sondern selbst Politik zu machen, mitzumischen. Lest mal den alten “Arschlochalarm”-Artikel von Tom Schimmeck bei der taz – daran hat sich seitdem nix geändert außer dass Steingart jetzt woanders ist. Die Dame, der hier das Interview gegeben wurde, scheint allerdings mal wieder ein besonders unangenehmes Exemplar zu sein. Googelt mal nach den dümmlichen Uni-Flirt-Artikeln, die die sonst so fabriziert. Qualitätsjournalismus? Und wo sind denn die PMs mit inhaltlichen Aussagen beim Spiegel gelandet? Im Papierkorb? Gedruckt/geschrieben wurde nix über die Inhalte. Nur Soap Opera. Jedenfalls sollte den Piraten das alles klar sein und sie sollten die letzten sein, die sich von diesem ekligen Spin-Magazin manipulieren lassen oder auf sein Geschwätz was geben. Eigentlich.

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    • Ich verstehe nicht, wie Piraten so naiv sein können zu glauben, Spitzenpolitiker (ich meine ausdrücklich auch Marina Weisband) wären im Umgang mit der Presse naiv.

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    • Ist Spiegel Online die Seifenoper oder berichtet man dort nur darüber? *grübel*

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      • In meinen Augen sind es ganz klar Medien wie Spiegel Online, die den Politikbetrieb in eine seichte Seifenoper verwandeln, und sogar noch Einfluß auf Parteipolitik nehmen möchten (“Ponader muss weg!”, etc.)

        Woran das liegt, kann man nur mutmaßen: Wahrscheinlich haben die Dramen und Personality-Stories höhere Klickraten als ernsthafte, seriöse, faire inhaltlich orientierte Artikel. Damit wäre es letztlich die Schuld der doofen Mehrheit der Leser. Leider sind das auch die Wähler.

        Warum die Leute beim Spiegel aber meinen, sie hätten ein Mandat, selber Politik zu machen, weiß ich nicht. Man kann sie ja garnicht wählen oder abwählen, und welche oder wessen Agenda sie dabei verfolgen, bleibt ja auch völlig unklar und intransparent. Ich kenne den alten Papier-Spiegel von früher, das war oft wirklich so etwas wie das “Sturmgeschütz der Demokratie” und hat dutzende Skandale mit aufgeklärt. Inzwischen ist es eher ein Laber-, Spin- und Kampagnenmagazin geworden, das Politiker gelegentlich für Durchstechereien und Intrigen benutzen. Es gibt allerdings bessere Alternativen, auch im Netz: So stimme ich zwar in vielem nicht überein mit der politischen Ausrichtung der FAZ, muss ihr aber zugestehen, gründicher und seriöser zu arbeiten. Auch der Freitag, die taz, und viele kleinere machen einen besseren Job. Letztlich entscheidet ja der Konsument.

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  12. Ich lese seit Jahren keine Zeitung mehr (auch nicht online), kein Fernsehen und kein Radio. Informiere mich hauptsächlich durch Blogs, die wenigen news platformen die noch was taugen sowie durch Fachbücher (Soziologie, Philosophie etc). Fühle mich so deutlich besser informiert was in der Gesellschaft abgeht, diese fixiertheit auf die tagesaktuellen News lenkt einfach zu sehr ab.

    Die Massenmedien sind ein Herrschaftsinstrument, sollte man nicht vergessen das die meisten Zeitungen in der Hand einiger weniger Konzerne sind. Die Journalisten das liefern müssen was am Markt profit bringt und verzerrte Skandalnachrichten verkaufen sich im Kapitalismus eben besser als sachlich analytische Berichterstattung.

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    • Da stimme ich dir vollkommen zu. Gesellschaftliches Wissen sich eher über Fachliteratur anzueignen. Aber mit den Blogs ist es ja ich immer so eine Sache. Ein Sammelsurium an Einzelmeinungen. Das zu sondieren kostet natürlich viel Zeit, die man oft nicht immer hat. Wie machst du das?

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  13. hm, nur noch Interviews geben, wenn man den Artikel vor Veröffentlichung lesen darf UND authorisieren muss, das wäre für dich ne Chance. Bei Amtsträgern geht sowas nicht, aber du bist ja nur Basisgurke … und nimm dir beim nächsten Mal jemanden zum Interview mit … oder schon mal im Voraus bloggen, wenn man komische Interviewer hatte und schon sowas befürchtet … aber imho ist mal wieder nichts passiert, was wirklich wichtig wäre ;) … wenn du kandidieren willst, dann machst du das und wirst aufgestellt, wenn nicht, dann nicht … mehr gibt es da nicht zu sagen …

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  14. Der für das BGE stehende Ponader wird weggewünscht von jenen die Deutschland zum Niedriglohnlang degradiert haben. Das ist der Gründ für diesen und ähnliche Artikel in den Konzernmedien.

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    • Neee, Ponader wird auch von Niedriglöhnern weg gewünscht. Aber, ich vergaß, die sind ja alle von Medienkonzernen und Parteien manipuliert. Leute, wacht auf. Oder belegt Eure unqualifizierten Aussagen!

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    • Jep. Genau so läuft es halt. Spiegel und Bild (ausgerechnet) sind die Leitmedien (und schreiben oft das selbe). Morgen ziehen dann noch paar andere nach (außer sie haben hier den Blog gelesen, aber das wäre ja Recherche und Mühe).

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      • Bild scheint den Artikel aber auch gelesen zu haben. Zumindest zitieren sie daraus:
        “Wenige Stunden nach Veröffentlichung des Artikels auf Spiegel online schreibt Weisband auf ihrem Weblog: „Dass ‘Weisband ein Comeback erwägt’ ist nämlich so ziemlich das Gegenteil von dem, was gerade passiert.” “

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    • @Ape Warum hoert ihr nicht einfach auf, BILD zu verlinken und zu lesen?

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  16. Hallo Marina,

    ich kann natürlich vollstens verstehen, dass du im Moment andere Sorgen hast, als dich um Politik zu kümmern. Das ist okay und menschlich. Aber überleg dir bitte – völlig unabhängig von der Berichterstattung in den Medien -, ob ein Comeback für dich in Frage kommt.

    Ich finde, es würde die Piraten ein GROSSES Stück wählbarer machen, wenn du wieder mit dabei wärst. Was Ponader im Moment abzieht, reißt die Partei runter, ich finde ihr braucht einen Gegenpol und diese “Sympathieträgerin” könntest du durchaus sein! Die Leute finden dich sympathisch (in der Partei und vor allem im gemeinen Volk), du bist durch deine Arbeit bereits ein Stück weit berühmt geworden, und es wäre eine verdammte Schande das jetzt einfach alles aufzugeben.

    Wer, wenn nicht du?

    Bitte denk über eine Kandidatur zur Bundestagswahl 2013 nach. Ich kenne viele, die dir ihr Vertrauen und ihre Stimme geben würden. Deutschland braucht frischen Wind in der Politik und wenn wir diese Chance nicht nutzen, sehe ich schwarz (gelb).

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    • Klingt für mich zu sehr nach “Köpfe statt Themen”. Wählbarer sollten die Piraten aber eigentlich nicht durch einzelne Personen werden, sondern durch die Idee =)

      Das ist es doch, was wir wollen oder? Und was in den Medien, zB. im Spiegel mit Johannes Ponader & jetzt auch Marina leider noch anders gehandhabt wird.

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      • Themen statt Köpfe ist eine gute Idee, jedoch sind wir Menschen so gepolt, dass wir Leitwölfe brauchen. Personen, an denen man sich orientieren möchte. Die etwas Neues greifbar machen und vorleben. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen sind leider Herdentiere. Für Medien ist es erheblich leichter, über Personen zu schreiben (was sie ja Jahrzehnte bei anderen Parteien optimiert haben), als ein Thema zu bearbeiten. Aber auf einer Seite ist dies auch ein gewisser Schutz einer Partei. Wenn ein Parteimitglied Mist baut, ist der Schaden geringer und ein Neuanfang eher möglich, wenn dies personalisiert geschieht, als wenn immer die ganze Partei in Haftung genommen wird

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        • Ich bin nicht so gepolt, sorry. Du vielleicht. Nimm mich bitte nicht in Geiselhaft mit deinem “wir Menschen”.

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  18. Ich habe leider auch keinen Bock mehr – auf die Piraten. Die Marina war eine Hoffung und ihre Vorträge hatten höchstes Niveau und haben zum Nachdenken angeregt: Sie hat Neues ausgepackt. Mit ihrem Nachfolger im Amt, kann ich gar nichts anfangen. Meistens glänzt er in Diskussionen durch schlechtes Benehmen. Er mag sehr intelligent sein, aber in diesem Maße ist er auch dumm und ein Beweis, dass man Dummheit nicht wegstudieren kann. Schade, wenn deswegen eine gute Idee scheitert.

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    • Die haben beide ziemlich hohes Niveau, sind eigensinnig, und vertreten alle beide Ideen, die mir wichtig sind. So wie hunderte andere weniger bekannt gewordene Piraten auch. Aber wie jemand hier schon schrieb, BGE (nur als Beispiel) bzw. Leute, die dieses offensiv vertreten, kommen bei einem Medium, das Schröder damals bei der Einführung von Hartz4 und seinen “Reformen” total unterstützt und bejubelt hat, natürlich gar nicht gut an. Medien sind nicht irgendwie “neutral”, am ehesten vielleicht noch die ÖRs, aber auch da… seufz.

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  19. Nicht die Pferde scheu machen lassen! Manchmal ist Schweigen die beste Antwort für die Presse.

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  20. Liebe Marina,
    denke daran,dass es viele Menschen gibt,die Dich mögen.
    Kopf hoch.
    Gruß aus Aachen

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  21. Hey, wichtig ist doch nicht, was in einem Artikel drin steht, wichtig ist doch viel mehr, was jeder typische Leser-typ (Pirat, “Pressekonsument”, Politiker, Freund und Feind) da hinein interpretiert! Und das kann sehr vom eigentlich Gelesenen abweichen! Wieviele Artikel habe ich schon gelesen, nach deren Lektüre ich mich fragte, ob der IQ des Autors vielleicht einstellig sei. Das fällt dann auf den Autor zurück und nicht etwa auf das Interview-Opfer… Gerade im Spiegel ist man doch gewohnt, dass man es dort mit “Auftragsarbeiten” der Chefredaktion zu tun hat. Sogar die Masse der Leser weiß und fühlt das inzwischen. Es ist schon eine Art Masochismus, sowas zu lesen, um es dann zu interpretieren, um an den “wahren Kern” heran zu kommen. Die Jungs verdienen halt ihr Geld mit dem Geschreibsel und sie müssen es eben so machen, dass es irgendjemanden auch interessiert. Die Blöden brauchen eben die “Verpackung”, die “Intelligenten” haben eben einen persönlichen Filter für den tatsächlichen Inhalt…
    Es steht manchmal mehr zwischen den Zeilen als im Text…
    Ich glaube aber, dass die Leute noch immer nicht verstanden haben, was die Piraten eigentlich wirklich wollen und dass es eigentlich Leute sind, die heute schon so ticken, wie es in der Zukunft erforderlich sein wird. Das merkt die große Mehrheit allerdings erst, wenn sie in einem Alter sind, in dem sie sich selbst nicht mehr ändern wollen und können, obwohl es dringend erforderlich wäre, auch in ihrer eigenen Auffassung vom Erforderlichen….

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    • Und was für ein Alter ist das dann? Ich habe es jedenfalls (mit 60) noch lange nicht erreicht,manche dagegen sind von Geburt an so (behaupte ich mal). Also bitte keine Vorurteile :)

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    • Ich frage mich, wer dafür verantwortlich ist, dass die Leute verstehen, was die Piraten eigentlich wollen … die Leute oder die Piraten?

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  22. Dass gehört zwar nicht direkt zum Kernthema, aber es scheint mir dennoch festhaltenswert:
    Wenn es kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne unhöflich werden, dass ist der Fehler eben, zu große Scheu davor zu haben, unhöflich zu werden.

    Dann wird man eben mal richtig unhöflich; evtl über eine kurze Zwischenstufe wie “richtig kurz angebunden und extrem deutlich” (meistens reicht das übrigens schon). Wer ist denn zuerst unhöflich, doch wohl der, bei dem ein oder höchstens zwei Neins nicht gereicht haben. Gibt es was Dreisteres als wiederholte, ausdrückliche Willensbekundungen ganz offen zu ignorieren?

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  23. huhu marina,
    lerne kategorisch “nein”zu sagen.
    punkt

    lg achim

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  24. Hi.

    Das hat Dich aber mächtig angepisst. Solange das noch so geht, wird man es genau so mit Dir weiter machen.

    Ich frage mich die ganze Zeit über woher die #Piraten die Zuversicht nehmen, dass man nur das für jeden ersichtlich Richtige zu tun braucht und die Welt wird zum Paradies. Ich frage mich ob sie die Menschen vor ihnen einfach nur für zu blöde halten selber jemals auf diese einfache Lösung der Weltformel gekommen zu sein – oder ob sie die für so bösartig halten, dass sie diese auf der Hand liegende Lösung absichtlich unterdrücken.

    Marina, es sind Personen, Personen wie Du, die Änderungshoffnungen erwecken. Nicht das Antragsgequatsche von Dir oder den sonstigen Pitraen, Möchtegernpiraten oder solchen wie mir.

    Und es sind deshalb Personen, weil es eben kein Problem der Unwissenheit ist – sondern weil in jedem von uns beide Seite stecken. Die Seite, die weiß wie es für alle besser laufen könnte, und die, die dann den eigenen und sei er noch so kleinen Vorteil daraus verliert würde dass es so ist wie es ist. Und gerade die nicht so begünstigten Menschen haben dabei verdammt viel, alles was sie noch haben, dabei zu verlieren.

    Und es ist auch völlig egal ob man es zulässt sich dessen Bewusst zu werden oder nicht, die Abwägungen und Strategien laufen davon unabhängig in unserem Jahrtausende alten Überlebensgarantieaperaten, übrigens auch bei Dir, ab.

    Alles was wir nicht oben schwimmenden Menschen haben sind mutige Personen, die es dennoch überzeugend anders vorleben obwohl sie es nicht nötig hätten und die darin nicht umkommen. Und alles worauf wir nicht oben schwimmenden Menschen warten ist, dass sie doch fallen, fallen, weil dieses ja die eigene Einrichtung in den Umständen als nur auch so gerechtfertigt und Klug beweist.

    Und das Du als ja zu mindestens dem Bildungsbürgertum zuzurechnenden Person ein solchen Vorbild geworden bist, darauf darfst Du zu Recht stolz sein, dass könnte Dir aber auch zum Verhängnis werden, wenn Du Dich weiter der Realität verschließt. Es geht bei diesem Gerangel nicht mehr um die kleine Marina Weisband, um die musst Du Dich selber kümmern, die musst Du davor beschützen zwischen diesen Polen zerrieben zu werden. Personen die den Benachteiligten Mut und Hoffnung machen, sie auf die Idee der Freiheit (oder wie ihr es nennt Transparenz) bringen, sind der Nutznießers dieser Umstände größter Graus. Einen solchen Menschen demonstrative vor aller Augen scheitern zu lassen, ihr größter Triumph, der die Wirkung solcher Ausnahmemenschen komplett auf ihre Habenseite verbuchen lässt.

    j.

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    • Sehr viel Klugheit spricht aus diesem Kommentar. Es ist wichtig und richtig, auch die Bösartigkeiten im Auge zu behalten… um seine Ideale dennoch voranzubringen. Ja, es gibt viele von uns Menschen, die sich am Scheitern von Menschen und Idealen freuen, weil dieses Scheitern ihren eigenen Verrat, ihre (Selbst-)Korruption oder ihre Resignation begründet. Dennoch gibt es für uns Menschen kaum etwas Schöneres, als gemeinsam an einem großen Ideal teilhaben zu können – und wenn die Bösartigsten erst einaml kapieren, dass sie eingeladen sind, dass sie gebraucht werden, endlich diese eine unsrige Welt voranzubringen, dann werden sie vielleicht die aufrichtigsten Helden in dieser Sache. :-)

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      • Du hast mich gehörig missverstanden. Ich unterteile Menschen nicht in die Gute und Schlechte, oder bösen wie Du es schreibst.

        Wir sind immer beides in einer Person. Und wir wenden die Seite von uns an, die uns da, wo uns das Leben hingeworfen hat, hilfreich und vorteilhaft erscheint. Egal wie sehr wir auch darum bemüht sind es uns und unserer Peergroup gegenüber gefällig oder doch wenigstens legitim auszumalen.

        Wir bemühen uns unter gesunden Umständen „gerecht“ und “gut” zueinander zu sein. Das ist unserer gegenseitigen Abhängigkeit einer zigtausend jährigen Entwicklungsgeschichte geschuldet. So sind wir nun einmal geworden. Aber wir sind auch die, die einen Ethos wie „Frauen und Kinder zu erst“ aufrecht erhalten, um es genau diesen, in einer solchen Situation Schwächeren, zu erleichtern sich nicht auszumalen was wirklich abgeht, wenn das Schiff tatsächlich untergehen sollte.
        Wir wissen es nur zu gut.
        Und ja, auch hier bestätigen wieder die Ausnahmen die Regel, Marina kann uns sicher mehr dazu sagen warum diese Abweichler vorkommen. Nicht nur weil sie über die dazu notwendige Ausbildung verfügt, sondern weil sie selber ein solcher Abweichler ist, zumindest von vielen Menschen als eine solche Ausnahmeerscheinung angesehen, wahrgenommen wird. Warum sind es Ausnahmen, naja, die Menschen, die in Situationen wo „Frauen und Kinder zuerst“ heldenhaft sind, diesem Menschenbild auch folgten gute Chancen hatten nicht zu überlebt und sich damit auch nicht fortzupflanzen. Auf einem solchen Hintergrund ist der ihr allenthalben gegenüber gezeigte.

        Und unser exorbitanter Erfolg mit dieser Janusköpfigkeit erlaubt es uns nunmehr uns “immer auf kosten Anderer” scheinbar über Mitmenschen selbst zu erheben, sich über die Anderen zu stellen. Dieser Erfolg und die daraus fast Konkurrenzlosigkeit hierzuerden, mit dieser animalischen Grundausstattung, lässt uns nun offenbar seit ein paar tausend Jahren dem Wahn anheim-fallen und uns Menschen selbst in Menschenklassen, von Untermenschen (heute HARTZ4 hierzulande als Feinde der Leistungsträger) und Herrenmenschen (Bänker und Monopolisten aller Art als die Leistungs- und Kulturträger) aufzuteilen.
        Und wer noch nicht bei einem der beiden Pole (HARTZ4 oder Herrenmenschen) angekommen ist, der versucht nun irgendwie nett dahin zu gelangen wo das Tier in ihm sich in Sicherheit wähnt . Wo das wohl ist.

        Also nix Die Guten und Die Bösen, weit und breit nur WIR.
        j.

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        • Da fehlte ein Stück. “…Auf einem solchen Hintergrund ist der ihr allenthalben gegenüber gezeigte Neid geradezu kurios. Derart angenommen zu werden ist sicher mehr Fluch wie Seegen und ich kenne keine solche Ausnahmeerscheinung die am Ende selber zu einem für sich glücklichen und erfüllten Leben fand.

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  25. Wer ankündigt sich aus Politik und Öffentlichkeit zurück zu ziehen, es dann doch nicht tut und stattdessen (wieder öffentlich) über die Konsequenzen jammert… Tja was soll man da noch sagen? Mich wundert nur, dass dieses larmoyante Geheule nach wie vor auf so viel Interesse stößt.

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    • Auweia, Mensch, du darfst doch ausgerechnet HIER nicht was gegen “Marina-sei-bei-uns” sagen! Das ist doch wohl klar dass man dann totgevoted wird!

      Hachja, Frau Weisband: Wenn Sie mit den Medien sprechen, dann zu _deren_ Bedingungen. Haben Sie wirklich was anderes erwartet? Wenn Sie das nicht wollen, dann … reden Sie nicht mit ihnen.

      Mal so interessehalber: Frau Theile behauptet ja sie hätten seit Oktober 2011 immer wieder mal Gespräche geführt – haben Sie?

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  26. Das ganz normale MLP der Presse… leider. So werden Auflagen “erzeugt”.

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    • Käme wohl nicht so besonders gut an, wirkt wie beleidigte Leberwurst oder Putin-style. Aber es gibt ja schon Medien (taz, FAZ, etc.), die besser sind als das, was hier abgeliefert wurde, und mehr an Inhalten interessiert als an Soap Opera/Köpfen/Dramen. Da kann man schon bischen auswählen.

      Ansonsten ist es eben auch ein bischen ein Spiel, mit der Presse gut umgehen zu können. Das muss man lernen. Dann kann man sie benutzen. Ich erinnere nur an die unsagbar gute Tits-for-human-rights-Aktion von Schramm, Domscheit-Berg und Co. Genau so! Ich könnte gut verstehen, wenn Frau Weisband jetzt gar keinen Bock mehr hätte und das steht hier ja auch ganz oben drüber. Aber man könnte jetzt auch einem seriöseren Medium ein anderes Interview geben, also die Soap Opera-Aufmerksamkeit benützen, um dann paar Dinge klarzustellen, und über paar aktuelle Inhalte und Forderungen der Piraten zu reden. Ich kann aber auch gut verstehen, wenn einem das alles zu zynisch und abgefuckt und Alte Politik ist. Dann muss man aber andere Kanäle finden, um den Bürgern seine Ziele zu vermitteln. Das ist dann noch härtere Arbeit. Massenmedien sind nunmal Massenmedien, auch wenn sie scheiße sind. Die Leute glauben leider erst mal, was da steht, erst recht, wenn alle voneinander abschreiben und oerflächlich Spon nachplappern (deswegen sind die ja so mächtig und Politiker haben richtig Schiss vor deren Kampagnen, auch welche der anderen Parteien). Geht jetzt ja hier in den Kommentaren schon los mit “Bitte bitte Marina, wir brauchen deinen Kopf, steht doch auch bei Spon”. Dabei hat Spon vor paar Wochen gerade noch bei der SPD den Steinbrück installiert, ein abstoßendes Schauspiel war das, und erfolgreich.

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      • Die Presse ist wie Freuer: man kann damit was gutes erhitzen und sich daran erwärmen, aber auch etwas in Brand setzen und sich selbst oder andere übelst verbrennen.
        Spiele also nicht mit dem Feuer! ;)

        Ansonsten goldene Worte über Themen und Köpfe, goldene Worte über Prioritäten und sehr tolles Fazit. In diesem Sinne:
        Hold on! Держись! We will prevail!

        PS. Für das Aufzeichnen künftiger Interviews als Video/Audio-Mitschnitt kann ich dir künftig immer mit meinem Equipment zur Verfügung stehen. Münster ist nicht sehr weit vom Ruhrpott ;)
        PS. Und hier, was die Medien bewirken können: http://spon.de/vfkOu (bitte bis zum Ende gucken ;)

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  28. Vielleicht wäre es sinnvoll bei kommenden Interviews diese per Diktiergerät mitzuschneiden, den Interviewenden auch direkt darüber zu informieren, und das dann auch notfalls zu veröffentlichen wenn die eigenen Aussagen derart verzerrt der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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  29. „Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit sich auch nur die Stiefel anziehen kann…“

    Nach dieser Methode arbeiten viele der umsatzstarken Medienunternehmen und ergattern sich so häufig die Definitionsmacht. Aber davon haben wir ja eigentlich alle schon gehört, und wer sich trotzdem davon beeinflussen lässt…

    Schön ist jedoch, dass es mittlerweile andere Informationsmöglichkeiten gibt, denn über 70% der bundesdeutschen Haushalte können heute „Internet lesen”.
    Also , wird scho wern!

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  32. Daraus kann man doch nur eine Sache lernen: Zu Interviewbeginn das Diktaphon auf den Tisch legen mit dem Kommentar:”Sie haben doch nichts dagegen das ich den O-Ton mitschneide und ggf. nach Veröffentlichung Ihres Artikels publiziere? Nur falls hinterher Dissenz über Zitate herrscht. Hab’ da so meine Erfahrungen gemacht, wissenschon…”. Wenn da hinterher Schmiere bei rauskommt, lädt man den O-Ton und klebt ihn an den Artikel. Damit sollten sich Schmierfinken selbst demontieren, wenn sie denn wollen.

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  33. Warum regen Sie sich eigentlich so über diese Berichterstattung auf? Personalien sind für den Wähler sehr interessant, weil er damit, dass die Wahl auf eine bestimmte Person fällt, auch eine gewisse inhaltliche Ausrichtung assoziiert. In Anbetracht der derzeitigen Turbulenzen bei den Piraten bin ich nicht im Geringsten überrascht, dass der Wunsch nach einem Comeback Ihrerseits lauter wird. Natürlich sollte auch allgemein bekannt sein, dass für Sie derzeit der Abschluss Ihres Studiums im Vordergrund steht.

    Trotzdem wird es sich kaum verhindern lassen, dass die Personaldebatte eine gewisse Eigendynamik entfacht. Bitte erwarten Sie nicht von der politischen Hauptstadtpresse, dass Sie im Rhythmus Ihrer Lebensplanung getaktet ist. Sie ist im Rhythmus der kommenden Bundestagswahl und zweitens im Rhythmus “wer hat am schnellsten eine gute Story” getaktet. Da die Piraten die Partei sind, die sich am vehementesten für die Informationsfreiheit stark macht, sollten sie m.E. in besonderem Maße auch die Pressefreiheit respektieren und nicht wie die großen Parteien Hofberichterstattung erwarten, die kommt, wenn man sie gerufen hat, und wieder verschwindet, wenn man in Ruhe gelassen werden möchte.

    Und noch etwas: Als Wähler bin ich es von den anderen Parteien gewohnt, dass gerade diejenigen, die zunächst am heftigsten dementieren, im rechten Moment das Interesse an den politischen Ämtern anmelden, für die sie ins Gespräch gebracht werden. Das hat natürlich oft strategische Gründe, gehlört aber zu den Hauptgründen, warum viele Bürger den goldenen Worten der Berufspolitiker keinen Glauben schenken. Bitte machen Sie es ihnen nicht nach – bedingen Sie sich die erforderliche Zeit zur Entscheidungsfindung aus, aber taktieren Sie nicht und stehen Sie dazu, wenn Sie politischen Ämter anstreben. Sie sind eine talentierte Politikerin; es würde Sie sehr ehren, wenn Sie die dementsprechende Verantwortung übernehmen wollen; aber es wäre auch Ihre zu respektierende Entscheidung, wenn Sie dem aus persönlichen Gründen nicht nachkommen könnten. Nur entscheiden müssen Sie sich irgendwann.

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    • Stimmt. Piraten sind ja recht weltfremd, siehe Ponader, Schramm, etc.
      Dass sich nun sogar die aus dieser Clique bisher etwas herausragende Marina als derart naiv erweist, das hätt’ ich nicht gedacht.
      Ist es das noch (junge) Alter, fehlende Reife, fehlende Lebenserfahrung? Das sollte man erkennen und sich etwas zurückhalten mit unausgegorenen Jugendlichen-Meinungen, wenn man in der Politik ernsthaft mitspielen will. Das haben ja die Provos und Hippies (und in der Folge die Grünen) damals besser, schlauer (und lustiger) gemacht.
      Kurz: Das Personal der Piraten ist …. (zensiert) …
      …ist leider so, wie es sich darstellt.

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  34. Es wird immer lächerlicher:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/weisband-piraten-comeback

    Recherche? “Naja, das stand doch bei Spiegel Online…”

    Offensichtlich der bekannte Qualitätsjournalismus, mit dem sie ihr Leistungsschutzrecht immer rechtfertigen wollen.

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  35. Ihr Lieben,
    mich schmerzt dieser ganze Druck, der auf Marina und anderen liegt. Vieles von dem Gesagten kann ich nachvollziehen. In einigen Punkten bin ich leider ganz anderer Meinung.

    Sehr vermutlich wird es nicht gern gelesen, Was ich hier schreibe – aber ich bin kein Mitglied der Piratenpartei, bin Gesellschaftskritiker, unparteiisch und SozialUtopist. Die PiratenPartei sind aus meiner Sicht das Resultat eines Bedürfnisses nach neuen Strukturen, einem neuen WeltVerständnis und vor allem eines menschlicheren und würdigeren Umgangs miteinander.
    Nun sehe ich persönlich unser politisches System besonders kritisch (nicht weil es mir von den Ideen her nicht gefiele – sondern weil diese Ideen verraten und pervertiert wurden). Natürlich werden andere Menschen, welche in diesem System noch einigermaßen erfolgreich leben, dies nicht so kritisch sehen – das kann ich verstehen, dennoch ist dieses wirtschaftiche RauBauSystem und die MachtKonzentration hin zu einer unerbittlichen Bürokratur zum Untergang verdammt, entweder es kannibalisiert sich selbst oder es schafft es, sich zu reformieren.

    Die PiratenBewegung will innerhalb des Systems diese Veränderungen herbeiführen – soweit so gut.
    Aber man sollte nicht die Augen davor verschließen, dass Diejenigen, welche unbedingt an ihren jetzigen Privilegien festhalten wollen, dem nicht tatenlos zuschauen werden.
    Zunächst wurden die Piraten von den Medien gehypt… weil man Etwas, dass Erfolg hat, viel leichter und genüßlicher zerfleddern kann (und vielleicht auch, um dem linken WählerSpektrum Stimmen zu entziehen).
    In die PiratenPartei sind viele Leute eingetreten, die gar nicht piratisch sind! Teilweise sind Leute eingetreten, die ganz andere DienstHerren haben. Damit meine ich jetzt ausnahmsweise nicht den BuVo Schlömer… dennoch zielt meine Kritik auf diesen ab.

    Ich weiß nicht, wie es kommt, dass die Piraten ein derartiges Vertrauen zu dieser ‘Führung’ entwickln und wie sie eine Satzung akzeptieren können, die das Absetzen dieser Führung problematisch macht.

    Ich sag es @BuBernd auf twitter auch persönlich (obwohl ich erst ein ganz frischer Twitterer bin). Wer Sätze der Art: ” Such Dir endliche Arbeit… usw.” sagt oder denkt – der hat n i c h t s b e g r i f f e n ! Diesen Satz hören Millionen von Menschen täglich… sie hoffen, dass die Piraten diese sozialen und dämlichen Mißstände ändern – und dann kümmern sich tausende Piraten mit viel KleinArbeit in unzähligen Projekten, um mehr Transparenz, mehr BürgerFreundlichkeit usw. zu erreichen. Ja kapiert den Niemand, dass mit so einem Satz (un noch viel schlimmer ist die sich dahinter verbergende Denke) sehr sehr viel Arbeit vernichtet wird!

    Die SystemPresse (ich verwende den Begriff bewußt) ist in unserem System, welches ein ‘schaFistuides’* geworden ist, system-erhaltend tätig – das ist doch logisch!
    Aber es gibt viele ernst zu nehmende Journalisten, welche Sympathien für die Piraten entwickeln… und auch für deren Ziele. Doch die wundern sich auch: Warum fangen die Piraten an, sich eitel im PresseSpiegel zu zelibrieren wie die StiefMutter in Schneewitchen? Warum machen sie nicht Das, was sie immer taten – nämlich freche, selbstironische Sprüche in die Welt setzen, um das System ‘böse’ – aber auch liebevoll herabzuwürdigen? Warum haben sie aufgehört, locker und easy neue (und ich meine wirklich ‘neue’) Konzepte zu entwickeln und zu debattieren? Warum werden die Piraten auf einmal so ‘political correct’? Warum werden sie bürokratisch? Warum spürt man bei Einigen den AngstSchweiß, das heimlich ersehnte Pöstchen vielleicht doch nicht erhaschen zu können?

    Warum wurde die Idee von MeinungsFreiheit mehrheitlich im BuVo aufgegeben?
    Ohne MeinungsFreiheit hat eine idiotische Meinung nicht die Möglichkeit sich als idiotisch zu beweisen!
    Und Jeder, der von MeinungsFreiheit spricht, wird gleich in die rechte Ecke gestellt, gilt nach der Logik der Zensierer als Befürworter von Propganda..*pfuiteufelnochmal*

    Ein weiteres Phänomen lässt sich beobachten: Dass sich in größeren Gruppen komischer weise eine Art MenschenTypus durchsetzt, der die Organisation macht, der Bürokratie kann, der emotional unberührt bleibt, der Disziplin fordert usw… (ein Typus, wie ich ihn schon von der PionierOrganisation her kenne). Da geht es dann auf einmal um Quoten, statt um Inhalte. Da sollen, wegen der AußenWirkung… oder aus Höflichkeit gegenüber den Anderen… bestimmt Sachen nicht mehr gesagt werden. Da wird erklärt, dafür sei man nicht zuständig. Da wird gesagt, wir müssen das so machen, wie es im Gesetz steht (und dabei das Gesetz möglichst idiotisch ausgelegt) usw.

    In der PiratenPartei gibt es bösartige ‘Maulwürfe’, die nur ein Ziel kennen: Sabotage (und die dabei weder Fairness noch Erbarmen kennen)! Das klingt paranoid… dennoch ist es so. Euer BuVo muß dringend abgesetzt werden!

    Naja, das war jetzt sehr viel Kritik…

    Also möchte ich mal nach vorne schauen:
    Wäre es nicht wirklich überlegenswert, dass sich die PiratenPartei eben wirklich gaaaanz anders strukturiert… als die anderen QuarkParteien? Es ist nur eine spaßige Überlegung – aber warum nicht ein Vorstand, der aus 1000 Leuten besteht? Seid kreativ, orientiert Euch nicht nur daran, wie das die Anderen machen.

    Orientiert Euch auch an utopischen weit zukunftsorientierten Zielen (etwa an einer international vereinten friedliebenden Menschheit) – denn um das Mögliche zu erreichen, muß man dass zunächst Umögliche wollen. :-) Außerdem schaffen große Ziele viel mehr Konsens untereinander… als dieses KleinKlein, wie es seit der MitArbeit in der gängigen ParlamentarierDemokratie zu beobachten ist.

    Vergesst nie, was ihr einzelnen Piraten, die sich teilweise den Arsch uffgerissen haben, zu verdanken habt. Wenn Jemand aus einem Amt scheidet oder von einem Posten zurücktritt, sollte das ohne GesichtsVerlust, ohne NachTreten und im Gegenteil – mit vieler nachträglicher Anerkennung gehen.

    Überlegenswert wäre es auch, ob die PiratenPartei nicht schon mal anfängt, ein parteiinternes GrundEinkommen einzuführen.

    Und noch eine letzte Anregung – auch in eigener Sache. Es gibt einige Menschen, die werden n i e einer Partei angehören; Menschen, die sehr viel Erfahrungen haben, die SachVerhalte neutral beurteilen können, die Kompetenzen besitzen. Eine bürgerfreundliche Partei sucht immer nach solchen Leuten – und verschließt sich nicht etwa noch.

    Sehr freuen würde ich mich, wenn endlich meine (durchaus noch verbesserungswürdigen) ‘Ideen für eine multiversale Verfassung’ entdeckt würden – sie ist meiner Hoffnung nach sehr piratisch.

    Zum Schluß komme ich wieder auf Marinas Thema zurück. Gerade Menschen, die sich sehr viel engagieren, die viel denken, die sich um seeeehr unterschiedliche Dinge kümmern, die sich entwickeln – brauchen gaaaaanz viel Zeit! Freizeit, Ferien, RumhängPhasen, Urlaub, etc.! Dies ist notwendig zur SelbstHeilung, um Distanz zu gewinnen, und um nicht in die berüchtigte TunnelBlickPerspektive hineinzugelangen. Gönnt Euch immer wieder neidlos und ohne schlechtes Gewissen diese Zeiten! Und verdammt: Habt nicht soviel Angst, etwas falsch zu machen! Euere Partei hat gute Methoden entwickelt, FehlEntwicklungen zu erkennen und zu korrigieren.
    Im alten System bedeuten Fehler ‘Schuld’ – aber genau darum geht es bei den Piraten nicht. Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen – und um gemeinsam darüber zu lachen. :-)

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  36. Marina sollte sich nun mit Herrn Kissinger und den Leuten von Springer treffen, um mehr über ihre weitere Karriere in den Mainstreammedien zu erfahren.

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  38. Vielen Dank für deine Worte,
    ich stimme dir aus tiefstem Herzen zu. Ein Schwarm sollte auch ohne einen Vorstand handeln können. Und das kann er auch wunderbar, wie wir an den #refugee sehen. Es muß uns gelingen den Kopf klar zu halten, uns weder von Presse noch Egotrieben einengen zu lassen. Piraten können ihr eigenes Ding machen. Aber nun braucht es dringend Struktur für den BPT! Allen muß klar sein, dass wir ein Grundsatzprogramm von derartigem Umfang nicht in 2 Tagen durchboxen können.
    Liebe Grüße Gabi

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  39. Das ist keine Kritik an dir, aber du solltest dir mal überlegen, warum dich die neoliberal-konservative Presse eher hochschreibt und Ponader runter. Das hat auch was mit politischen Inhalten zu tun.

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  40. So sehr ich den Text von Marina auch nachfühlen kann, es wirkt einfach naiv und kindlich als einzige Antwort “Die Presse” zu schreiben. Das ist der übliche Reflex. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Person und Meinung sieht anders aus. Vor allem professioneller – und: Es reicht nicht mit dem Charme der Unprofessionalität nun wieder sich zu rechtfertigen. Marina, Du bist eine öffentliche Person, eine Politikerin! Es wäre schön, wenn Du bei allem Idealismus das nicht vergisst.

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    • Naja, ich hab den Beitrag in erster Linie als Gegendarstellung verstanden. Angesichts der Tatsache, dass Spiegel Online sagt Marina Weisband wolle kandidieren, und Marina aber sagt, sie wolle das auf keinen Fall, sollte es doch wohl erlaubt sein, das richtig zu stellen und zu erklären wie es zu dieser Falschdarstellung gekommen ist. Hätte sie das nicht geschrieben wie Merlind Theile vorgegangen ist, ja dann hätte ich mal die Kommentare hier lesen wollen, die wäre mit Sicherheit heftiger ausgefallen.

      Denn es gilt schon: Spiegel Online wird blind geglaubt.

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      • Fragt sich nur, ob auf Dauer Presseschelte der richtige Weg ist; sie hat immer so den negativen Geruch des Beledigtseins. Ich empfinde es als unsouverän, wenn man ständig meint, zu hart angefasst oder missverstanden zu werden – dann muss man es halt richtig erklären! – und deshalb die Berichterstattung über die eigene Person korrigieren zu müssen oder Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten zu verlangen. Auch sind, mit Verlaub, für ein ständiges Hin und Her die öffentlichen Ämter, die hier im Raume stehen, zu hoch bezahlt, die Aufgaben zu verantwortungsvoll und die Konkurrenz zu groß.

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  42. jaja die bösen medien wollen die gute piratin fertigmachen…alles klar. unglaublich wieviele nichtdenkende hirnis diesem weiblichen guru nachlaufen….traurig traurig. ich jedenfalls werde alles in meiner macht stehende tun um die piraten aus dem bundestag zu halten. nicht weil ich von den übrigen parteien überzeugt bin, sondern, weil ich es verabscheue wie die piratenpartei und ihre protagonisten mit den hoffnungen und ägsten der bevölkerung spielen. zum kotzen!

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  43. Danke für die Info! Dafür sind Blogs super, finde ich! Da kann man gleich direkt Klarheit herstellen, was wirklich los ist! Ich hatte mich zwar etwas über den SPIEGEL-Artikel gewundert, aber eben nur so lange, bis der Gedanke kam: “Nunja, SPIEGEL-Online … wird schon stimmen”.
    Ich lerne nicht aus!

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  44. und traurig, wieviele anhänger des weiblichen obergurus hier im forum ganz genau wissen, dass die böse journalistin, die aussagen weisbands falsch wiedergegeben hat, nur weil der weibliche oberguru das behauptet. anderen politikern wird kein wort geglaubt, ihr alles. wie naiv kann man sein? wie kann man ernsthaft glauben, dass weisband die gute und alle anderen die bösen sind? wahrscheinlich liegt die wahrheit irgendwo in der mitte. und denen die hier davon träumen, den presserat einzuschalten und die karriere der journalistin zu beenden sei gesagt: seid froh, dass es journalisten gibt, auch wenn sie kritisch über euren oberguru berichten. traurig wieweit es mit dem demokratieverständnis der piratenanhänger her ist, dass sie journalisten verfolgen und dissen. erinnert doch schwer an russland.

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    • Wenn Frau Weisband hier angibt, ihre Zitate seien Sinn-entstellend auseinandergerissen worden und gar noch ins Gegenteil des Gemeinten verwandelt worden, um eine Kandidatur von ihr herbeizuschreiben, die sie jetzt und so gar nicht wollte, so bin ich eher geneigt, ihr zu glauben, als Spiegel Online. Ich habe Frau Weisband bisher als besonders aufrichtige und ungekünstelte Politikerin/Aktivistin erlebt, und nicht als Lügnerin, SPON dagegen aber schon mehrfach beim Schwindeln ertappt.

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      • is gut. frau weisband ist der messias und die deutsche presse der satan. alles klar. vllt sollten sie mit ihrer linientreue eine parteisoldatenkarriere in turkmenistan anstreben. unglaublich, dass menschen im 21 jh noch so unreflexierend einer führerin nachlaufen können.

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        • Wer den Artikel von Merlind Theile über Johannes Ponader gelesen hat, kann sich nicht ernsthaft über ihren neuerlichen kreativen Umgang mit der Wahrheit wundern. Das es auch qualitativ bessere Artikel über die Piratenpartei gibt, hat die Vergangenheit doch gezeigt.

          Insofern ist die Kritik von Marina nachvollziehbar und von einem allgemeinen Presse-Bashing sind wir hier sehr weit entfernt (eher bei einem »Merlind Theile«-Basing, die aber auch nicht den »Presse-Satan» darstellt, sondern für ihre journalistische Zukunft noch einiges zu lernen hat).

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      • Ich habe auch Helmut Kohl schon (scheinbar) aufrichtig und (sicher) ungekünstelt erlebt …

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      • Was nimmst Du denn bitte zum Anlass, Zweifel an der SpON Darstellung zu haben? Ist es nur Bauchgefühl? Blindes Lemmingtum? Tatsächlich steht es Aussage gegen Aussage. Allerdings zeigen meine Erfahrungswerte mir, dass ich stark tendenziell dem Spiegel glaube. Er mag ggf. reisserisch sein, ich halte ihn aber, anders als die BLÖD, für glaubwürdig

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  45. Liebe Marina, liebe Piraten.

    Die Piratenpartei braucht ihr eigenes Presseorgan, quasi eine Parteizeitung. Was für die Linken z.B. Neues Deutschland oder als parteinahe, aber unabhängige Zeitung die junge Welt ist.

    Also eine “Tageszeitung”, wo mit Piraten fair umgegangen wird, wo professionelle Journalisten arbeiten, eine Zeitung, die regelmäßig von möglichst allen Piraten gelesen wird. Wo jeder sicher sein kann, dass das was Marina sagt, Marina auch so gemeint hat.

    Es kann doch nicht sein, dass Piraten sich über ihre Partei aus Zeitungen informieren, die nicht fair mit der Partei und ihren Personen umgehen!

    Ich weiß, ihr bevorzugt Twitter und persönliche Blogs zur Meinungsäußerung, aber dadurch fehlt euch ein zentrales Leitorgan und ihr müßt euch am Ende über eure eigene Kakophonie ärgern. Es kann ja technisch dann ähnlich wie WordPress funktionieren. Eine richtige Redaktion anstatt Beiträge sofort à la Blog zu veröffentlichen wäre aber sicher von Vorteil.

    Klar werden das Leute als Piratenpropaganda abtun, aber diese kann man mit sauberer journalistischer Methodik ja Lügen strafen. Der Traum wäre doch, wenn die etablierte Presse, von denen euer Wohl momentan so abhängig gemacht werdet, diese Zeitung zitiert und auf diese verweist!

    Es ist doch klar, dass eine andere Art Politik zu machen mit der herkömmlichen Art über herkömmliche Politik zu berichten irgendwie kollidieren muss.

    Denkt mal drüber nach…

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    • Gute Idee, könnte klappen. Wär schon toll, alle Piratennews gebündelt an einer Stelle zu haben.

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      • Die CSU word nicht wegen dem BayernKurier kritisiert.

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          • Ich glaube (als Außenstehender), “man” möchte nicht “gerne unter Kontrolle haben, was und wie über einen geschrieben wird”, sondern “man” möchte nur gerne korrekt zitiert werden, statt alles im Mund verdreht zu bekommen und man würde sich freuen, wenn auch mal über inhaltliche Forderungen geschrieben würde und nicht immer nur, wer super ist und wer doof und wer wen nicht mag und wer welche Socken bei Lanz anhatte oder nicht. Das ist keine politische Berichterstattung. Mir wurde zugetragen, die Piraten verschicken durchaus Pressemitteilungen, auch an den Spiegel. Beim ach so pirateninteressierten Spiegel scheinen die nur immer im Mülleimer zu landen.

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    • So eine Art Flaschenpost?

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      • Ich hab mir die mal angesehen, aber das ist ja eher so eine Art interne Mitgliederzeitung: Organisatorisches etc. Was mir fehlt, ist was, was sich nach außen an Nicht-Mitglieder und Wähler richtet. Aber natürlich keine Piraten-Prawda oder Bayernkurier. Obwohl? Vielleicht so was in der Art wie die taz mit ihrem Verhältnis zu den Grünen: Die stehen sich nahe, berichten viel, aber auch mal kritisch, und vor allem machen sie inhaltliche Debatten transparent, die verschiedenen Standpunkte, usw. Und machen das einigermaßen unterhaltsam und spannend. Sowas fehlt mir bei den Piraten, weil ich mich wirklich sehr für die Piraten interessiere, aber als Nichtinsider immer nur so unzusammenhängende bruchstückhafte Fetzen auf Twitter, bei Spon (duh), in irgendwelchen Blogs oder sonstwo finde, dazu hab ich noch die Seite meiner kommunalen Piraten gebookmarked. Einen echten Überblick bekommt man so aber nicht. Mir fehlt da eine dauerhafte Bookmark, wo ich das irgendwie bischen aufbereitet und zusammengefasst finde.

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    • Wenn die Piraten eh nur alles nachmachen was die anderen machen, dann wird der Mann, Frau auch, auf der Straße sich niemals Fragen was die Piraten anders machen. Es spricht ja nichts dagegen auf euren Servern auch noch so eine Art OnlineTagesBlatt herauszugeben, fände ich sogar interessant. Aber alles einfach nachzumachen, so zu werden wie die von der wir die Schnauze gestrichen voll haben, ist eine Sackgasse. Ich würde mich jedenfalls sehr ärgern zu den bestehenden Schmarotzern nun auch noch eine Bande Namens Piraten mit durchfüttern zu müssen. (Obwohl, wenn es dabei bliebe euch nur durch zu Füttern, das wäre ja geradezu ein Schnäppchen:) Aber wir wissen ja nur all zu gut, dabei bliebe es dann auch bei euch nicht.

      Wenn Ihr nicht wirklich etwas zu Ändern zu wagen bereits seit. Euch einfach nur bemüht diesen Wahnsin zu erlernen und anders zu verkaufen, dann werdet ihr scheitern. Die Tafel haben die Grünen schon ab-gefrühstückt, darauf fallen wir nicht noch einmal rein.

      Ihr seit deshalb so aufgekommen, weil man euch zutraute wirklich was zu ändern. Ihr seit auf den besten Weg alles genau wie gehabt unter einem neuen Markennamen zu verhökern. Das ihr dabei die heute überall verfügbaren und mittlerweile auch verstandenen/angenommenen Digitalen-Medien und die sich daraus von selbst ergebenden Möglichkeiten anwendet, das reicht maximal einen Sommer lang die Leute zu verblüffen.

      Also besinnt euch auf das was ihr wirklich wolltet.

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  47. Liebe Marina,

    als Erstes vielen Dank dafür, dass du diese Dinge und deine Gedanken dazu hier offenlegst.

    Ich bin nicht deiner Meinung, dass Personalien eine nur geringe Rolle spielen würden, aber ich finde es toll, dass du die offensichtliche Rolle der Presse in der parteiinternen Debatte ansprichst. Auch Presse_Vertreter sind Menschen, die zunächst mal egoistisch handeln, da sie ihre Geschichte verkaufen wollen.

    “Politik ist langweilig, Personaldebatten nicht.” Das stimmt, teilweise. Ich persönlich fühle mich tatsächlich förmlich hineingesogen in die Personaldebatten, es ist aber mehr als mein Äquivalent zu “Gute Zeiten – Schlechte Zeiten”, wie jemand letztens sagte, obwohl es wirklich irgendwie aufregend ist.

    1. Ich identifiziere Personen mit ihren politischen Botschaften und vertraue darauf, dass sie dann die richtigen Entscheidungen treffen (Ich bin Politik 1.0 oder sogar noch ne Version darunter). Das Durchstudieren von tausenden Anträgen überfordert mich. Darum ist eine Personaldebatte für mich auch eine Themendebatte, zumindest erscheint es mir so. Dass das oftmals falsch ist, ist mir bewusst, aber ich bin dämlich und falle immer wieder darauf rein.

    2. Als ich mich eine Zeit lang als Piraten-”Journalist” versuchte, stellte ich fest, dass es mir leider absolut unmöglich ist objektiv zu bleiben. Es war mir UNMÖGLICH. Leute, die ich mochte, wollte ich positiv darstellen, und andere, die mir unsympathisch waren oder Dinge sagten, mit denen ich nicht übereinstimmte, wollte ich negativ darstellen, und stellte entsprechende Fragen. Objektivität geht nicht. Journalisten haben ihre eigene Agenda.

    3. Falls das, was du hier schilderst, den Fakten entspricht, dann ist es offensichtlich, dass die Agenda von SPON und BILD darin besteht, die Personaldebatte am Laufen zu halten, um das Theater nicht enden zu lassen. Ich behaupte sogar, dass es ihre Absicht ist, die Piratenpartei generell negativ darzustellen. Vielleicht tun sie es aus Überzeugung, da sie finden, dass wir alles Luschen sind, vielleicht aus anderen Gründen. Aber auf jeden Fall tun sie es mit unlauteren Methoden. Dass sie deine Aussagen dermaßen entstellen ist im Prinzip Grund, mit diesen Medien nicht mehr zu reden. Aber auch dies ist nicht absolut ratsam, da sie sich dann andere Gesprächspartner suchen und denjenigen, der ihnen das Gespräch verweigert, runterschreiben, sehe Johannes Ponader.

    4. Es gibt keine Lösung. Pirateninterne Medien haben nicht die Reichweite, und funktionieren auch nur teilweise objektiv. Und auch diese sind auch nicht unabhängig, da diejenigen, die diese verantworten, auch eine eigene Meinung haben, die darin zum Ausdruck kommt.

    Das Einzige, das du tun kannst (denke ich), ist nur noch Interviews wahrzunehmen, in denen du vollständig und wörtlich wieder gegeben wirst. Oder dich nur noch mit Journalisten zu treffen, denen du vertraust. Oder einfach akzeptieren, dass diese Art von Scheiße ab und zu passiert.

    Und was die Personaldebatte angeht, die du nicht führen möchtest:
    Entschuldige vielmals, falls ich diese anheize, aber ich hoffe sehr, dass du kandidierst, da du politische Botschaften kommunizierst, mit denen ich mich identifizieren kann, nämlich Empathie, Demokratie und ne positive Einstellung, die ich in dieser Intensität inzwischen abgelegt habe, um die ich dich aber beneide. Außerdem hast du Medienkompetenz.

    Darum wünsche ich dir einfach viel Erfolg, bei allem was Du unternimmst.

    piratenfunker

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  48. Frau Weisband,

    wenn Sie schon den “Druck” von Presseanfragen nicht aushalten, empfehle ich Ihnen gut gemeint: Halten Sie sich fern von jeglichen politischen Ämtern und versuchen Sie sich als Psychologin. Aber nicht, ohne sich vorher distanzieren gelernt zu haben – sonst wird’s damit ebenso wenig.

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  49. Und morgen dann hoffentlich (und sehr wahrscheinlich) bei Bildblog verlinkt. Bin mal gespannt, ob der Spiegel in seinem Hausblog noch einmal auf die Geschichte eingeht. Wäre auf jeden Fall angebracht…

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  50. Vor einem politisch motivierten Interview keine Bedingungen schriftlich festzuhalten ist entweder dumm oder naiv. Sein eigenes Aufzeichnungsgerät mitlaufen zu lassen, ist zwar eine schöne Idee, aber sinnlos: Vergleiche Zugriffszahlen (zB) SPON – Blog. Klageweg scheidet in diesem Fall aus. Es zeigt sich an diesem traurigen Fall mal wieder, dass die überlebensnotwendigen Softskills “Umgang mit Medien” und “Krisenmanagement” vollkommen unterschätzt und ignoriert werden.

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  51. Ich bin ein wenig erschrocken darüber, welch mehrheitlich unkritischer Betrachtungsweise der neueste Blogpost unterzogen wird. Es hat ein wenig was von “Die Prinzessin erhebt sich / steigt von ihrem Thron und seiert zum lechzenden Piratenvolke” …

    Nun denn…
    “Ich wollte nicht mit Merlind Theile sprechen. [...] Der zweite Grund ist, dass Merlind Theile selbst einen Ruf hat. Viele Piraten haben mir davon abgeraten, überhaupt mit ihr zu sprechen.”
    Frau Theile hat keine Praxis, Zitate autorisieren zu lassen und darüber hinaus habe ich nur aus Gerüchten überhaupt erfahren, dass es einen Artikel geben soll.

    Wenn ich diese Worte lese, wenn ich diese Marinas Bedenken im Vorhinein lese, wenn ich von dieser (scheinbar) doch sehr intensiven Vorbereitung auf die Interviewpartnerin lese, ja, …, dann stellt sich mir die Frage, ob ein Mensch wie Marina, der doch die “böse” Presse schon kennengelernt hat und doch so intelligent ist, die Frage, warum sie keinerlei “Vorkehrungen” (Mitnahme eines Begleiters, Aufnahme des Interviews, …) getroffen hat?!

    ” Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein. ”
    ==> Falsch.

    “Als ich mich mit Frau Theile im Café traf, fragte ich, für was das Gespräch denn sei. „Och, das weiß ich noch gar nicht so genau“, sagte sie. Entsprechend beantwortete ich einfach ihre Fragen.”
    ==> Nach all den Erfahrungen, die du doch schon gemacht hast, nach dieser deiner kritischen Analyse im Vorhinein willst du deinen Lesern wirklich immer noch weiß machen, du seist “so klein und naiv”, das “arme Opfer”? (obwohl, beim größten Teil scheint´s ja zu ziehen…)

    “Ich erzählte ihr auch ein bisschen vom Refugeecamp, wie die Piratenpartei meiner Meinung nach gerade steht und was ich am Politikbetrieb problematisch finde.”
    Was genau hast du dann zum Refugeecamp* erzählt? Wo steht denn die Partei deiner Meinung?

    *) Anmerkung: Diesbezüglich kann Frau Weisband sich noch nicht (abschließend) äußern, da die interne Parteimeinung hierzu noch nicht eindeutig ist (genau wie bei der Frauenquote) und Frau Weisband es grundsätzlich vorzieht, sich immer erst nach Abschluss derartiger Diskussionen zu äußern (Man schenke dieser Hypothese beizeiten Beachtung.)

    “Dass „Weisband ein Comeback erwägt“ ist nämlich so ziemlich das Gegenteil von dem, was gerade passiert. Der Grundtenor in dem Teil, wo es um meine Pläne geht, war nämlich, dass ich gerade äußerst skeptisch dahingehend bin. Dass ich definitiv nicht festlegt bin, und sogar zurzeit eher abgeneigt bin. Im Gespräch mit ihr habe auch viele Argumente dazu gebracht.”

    ==> Welche Argument denn genau? Anstatt immer nur zu sagen, dass du falsch zitiert wurdest, sag doch einfach, was du ihr gesagt hast?! Interessiert doch sicher auf deine Gefolgen, was dich abhält (Sie werden alles tun, um dir sämtliche Steine aus dem Weg zu räumen; ach ja, und mein Tipp: natürlich kandidiert sie; Taktik vllt zu Fragenvermeidung im Vorhinein)

    “Ebenso habe ich sehr deutlich gesagt, dass ich nicht der Ansicht bin, dass personelle Entscheidungen derzeit relevant wären. Weder bezüglich Bundesvorstands, noch bezüglich meiner Person. Dass in jeden öffentlich bekannteren Piraten gerade unglaublich viel hinein projiziert wird, unser Erfolg sich aber viel mehr am Programm entscheiden wird, und deshalb Bochum bedeutender werden wird, als alle Aufstellungsversammlungen zusammen.”
    … und einen Absatz später dann…
    “Themen statt Köpfe sind eine Utopie”
    “Ja, es ist eine Utopie, dass man völlig ohne bestimmte Namen, die mit verschiedenen Themen assoziiert werden, Politik machen kann. Dass zum Beispiel Bruno Kramm mit Urheberrecht assoziiert wird und darum die Presse einen Ansprechpartner hat, ist gut. Aber ich habe auch wortwörtlich gesagt, dass „Themen statt Köpfe“ trotzdem eine gute Utopie ist. Weil sich die Debatte oft abkoppelt vom eigentlich Relevanten und dann nur noch um das Universum der Köpfe geht.”
    ==> Verstehe ich nicht?

    Abschließend: Was war nochmal dein Thema?! (Parteipositionen auswendig lernen und hübsch vortragen?)

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    • ” Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein. ”
      ==> Falsch.

      Falsch?!? Da kennt wohl jemand Marina besser als sie sich selbst kennt… Woher willst du denn wissen, ob ihr das besonders schwer fällt, oder eben nicht?

      Der restlichen “Tendenz” zu der Bewertung des Interview kann ich teilweise zustimmen: Das war schon etwas naiv. Gibt aber schlimmeres.

      Die abfälligen Äusserungen die danach folgen lasse ich mal so stehen, ohne sie im einzelnen zum kommentieren. Als Pirat sieht man das anders.

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      • “Als Pirat sieht man das anders”? Soso. Wer bestimmt das? Dazu braucht man einen Chefdogmatiker, oder?

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  52. Aufgabe von Parteien ist die Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes (s. Artikel 21 Grundgesetz). Das private, berufliche und auch politische Leben einzelner Mitglieder ist für die Wahrnehmung dieser Aufgabe vollkommen irrelevant. Aus diesem Grund würde ich immer nur Fragen zu politischen Themen beantworten sowie Beschlüsse und Aufgabenwahrnehmung der Parteiorgane als solche erklären. Themen statt Köpfe!

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      • Ja, das hat für mich keine Bedeutung. Mich interessiert das Programm der Partei sowie das tatsächliche Handeln von Amts- und Mandatsträgern als solchen. Mir fällt keine Begründung dafür ein, weshalb der Bürger ein legitimes Interesse oder gar einen Anspruch auf Information über die Zukunftspläne der Mitglieder von Parteien haben sollte; das gehört für mich in die Rubrik Boulevard.

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        • Der Wähler hat ein großes Interesse daran, sich ein eigenes Urteil darüber bilden zu können, ob er die Kandidaten einer Partei für persönlich geeignet hält, ihre Ämter auszufüllen. Ungefähr so, wie die Personalabteilung herausfinden möchte und muss, ob jemand in eine Firma und ein Team hineinpasst.

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  53. Hallo Marina,

    mal eine kurze Analyse, was passiert ist:

    1. Deine Ziele (Kandidatur) wurden sachlich ungenau dargestellt -> lässt sich mit jeder neuen Darstellung korrigieren.

    2. Es wurde ein falsches Bild von deiner inneren Einstellung vermittelt, dass Personen wichtig wären und du dich für die Rettung hältst. – lässt sich nur mit öffentlicher Präsenz (weitere Interviews, Talkshows, …) langsam und stückweise gerade rücken.
    Manche, die dich gut kennen, werden SPON nicht glauben, manche schon und sogar eine solche “Affektiertheit” wohlwollend akzeptieren.

    Ob du ein mediales(!) Comeback machst und dann wieder Herrin deines Bildes in der Öffentlichkeit bist oder dich heraushältst und dann die meiste Zeit über unbeachtet bleibst, du kannst dich entscheiden. Halb dabei sein (Zwischendurch doch ein Interview geben), ging hier leider schief; weniger wegen der Journalistin, als weil du mit einem Interview allein nicht die Kontrolle über dein Bild in der Öffentlichkeit erlangst.

    Hoffe, du kannst darais etwas ziehen.

    Beste Grüße,
    Sebastian

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    • Mediales Comeback? Wann war Frau Weisband mal nicht in den Medien präsent? (und jetzt bitte nicht die 2 1/2 Monate nennen, die doch eigentlich 12 sein sollten)

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  54. Wieso nicht einfach selbst ein Aufnahmegerät zu geplanten Interviews mitnehmen? Für Journalisten ist Reputation (fast) alles. Dreist falsch zitiert worden? Ok, Tape wird online gestellt.

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  55. Den Artikel auf SPON und manche Reaktionen fand ich so ätzend, dass ich dazu bloggen musste:

    “Themen UND Köpfe” bzw. GANZE MENSCHEN sind gefragt.

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  56. Schön zu sehen, wie alle abschreiben. Das ist sicher dieser Qualitätsjournalismus.

    Marina, halt die Ohren steif.

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  58. Ich habe “Themen statt Köpfe” noch nicht verstanden, wo doch auf dem Wahlzettel Köpfe angekreuzt werden und keine Themen. “Themen statt Köpfe” taugt als Slogan nur für Volksabstimmungen wie das Rauchverbot. Gerade für mehrjährige Legislaturperioden ist es wichtig jemanden zu wählen dem man nicht nur zutraut Teile seiner Vorstellungen aus dem Wahlprogramm umzusetzen sondern darüber hinaus auf zukünftige, am Wahltag noch nicht absehbare Ereignisse klug und geschickt zu reagieren.

    Und zu spiegel online: “Was nix kost, das is auch nix.”

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  59. Ich muss gerade wieder an die Abstimmung zum Zensursula-Gesetz denke, wo von Seiten der CDU und SPD Sätze gefallen sind wie: Wir MÜSSEN das jetzt beschließen, denkt doch nur mal daran was morgen in der Bildzeitung steht, wenn wir es nicht tun!

    Du hast das richtig erkannt, wo die Reise hin geht, wenn man sich von einigen Medien die Agenda diktieren lässt.

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    • Mensch Kind, ist jeder Journalist, der kritisch über die P-Party schreibt nun schlecht? Und wer legt die Kriterien fest? Hätte da schon eine kleine Jury: Weisband, Niebel, Sarrazin, C.Roth…

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    • Das lädt doch nur ein, zu versuchen, kritische Journalisten aus dem Job zu drängen. Das ist der WOT-Effekt. Da gibt es auch eine Menge Mobbing gegen unliebsame Inhalte.
      Bedenkt: Wenn Ihr das macht, warum sollten es andere Parteien nicht auch machen dürfen?

      Man muss gar nicht ab die NPD denken, CSU reicht völlig. In Bayern jedenfalls. Motto:
      “CSU legt schwarze Liste roter Journalisten an.”

      Letzteres müssten die Piraten dann gutheißen, um glaubwürdig zu bleiben.

      Und nach den MSM-Journalisten kommen als nächstes die Blogger dran.

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  61. Wer in die öffentliche Politik einsteigt, wird abhängig.

    Die Abhängigkeit besteht auch bei Milliardären. Siehe z.B. Berlusconi.

    Die Anhängigkeit basiert auf den Gesetzen und der dahinter stehenden Justiz, die den Parteibetrieb bestimmen.

    Auch eine sehr beliebte, klar denkende, klar handelnde, richtig sehende Person, kann von den konkurrierenden Parteikarrieristen chancenlos ins Abseits getrieben werden.

    Kein Politiker schafft es, Einfluss zu gewinnen, ohne Leichen im Keller zu hinterlassen.

    Marina muss sich entscheiden.

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  62. Frau Weisband,

    Ihre Ausführungen bekräftigen mich wieder einmal hinsichtlich meiner Meinung über Journalisten im Allgemeinen und einige der schreibenden (schmierenden) Zunft insbesondere. Der Presse kann man heutzutage nur sehr kritisch gegenüberstehen.

    Gerade dies merkt man als Liberaler (ja auch die politischen Mitbewerber lesen bei Ihnen mit ;) ) genauso. Gerne werden Worte verdreht — das ist noch das Harmloseste was einem passieren kann. Schlimmer wird’s, wenn einem etwas unterstellt wird, was man nie gesagt oder gemacht hat.

    Halten Sie die Ohren steif und nehmen Sie sich das Geschmiere der “10%” nicht zu sehr zu Herzen. Verbuchen Sie es einfach unter Lerneffekt und meiden Sie zukünftig diese Schmiefinken. Ist zwar nicht immer möglich (z.B. bei einer Pressekonferenz) aber irgendwann hat man seine Journalisten zusammen, von denen man weiß, dass diese gut und korrekt arbeiten. Die bekommen Ihre Interviews, der Rest halt nicht!

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  63. “dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen”

    extrem? kompliziert?

    Geht’s noch?

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  64. Liebe Marina,

    Du schreibst, dass “sich die Debatte oft abkoppelt vom eigentlich Relevanten und [es] dann nur noch um das Universum der Köpfe geht. Und wisst ihr, wer das befeuert? Wir.”

    So wie ich die Sache sehe, hast Du gerade ein Interview gegeben, in dem es hauptsächlich um DICH ging. In Deinem letzten Blogpost hast Du DICH und DEIN Buchprojekt thematisiert. Vorausgegangen war ein Interview mit der SZ, in dem es um DICH und DEIN Buch ging.

    Nicht WIR befeuern die Deabtte um Köpfe. Deine Behauptung ist eine Frechheit. IHR seid es, die Köpfe, die diese Debatte befeuern. Um Euer selbst willen! Was meinst Du, wie oft muss ich mich in die Fußgängerzone stellen, um mit THEMEN den Impact eines Eurer kackdämlichen Interviews zu kompensieren? Wie wäre es, Marina, mit etwas mehr Parteipolitik und etwas weniger PR? Oder, wenn alles nicht geht, einfach mal die Klappe halten.

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  65. Hi

    Hat man als Interviewter eigentlich das Recht auch selbst das Interview abzudrucken, bzw zu veröffentlichen?
    Ich frage mich, ob es möglich wäre das Interview selbst aufzuzeichnen und dann entweder abgeschrieben oder als Audiodatei ins Netz zu stellen?

    Dann bräuchte man sich nicht die Mühe der Gegendarstellung zu machen.

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  66. Liebe Marina,

    ein Blick in den Duden zeigt auch dir, dass “erwägen” sehr wohl deine geäußerten Gedanken umschreibt. Dir mag die Konnotation nicht passen, aber du übertreibst massiv zumindest mit einer deiner Aussagen.

    Gruß,

    Herr WesserBessi

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  67. Herr WesserBessi,
    es stimmt was Sie sagen, aber von einer fairen Darstellung war die der Frau T. weit entfernt, die hätte nämlich schreiben können, der derzeitige Stand der Erwägung usw. …
    Da kann ich keine MASSIVE Übertreibung, wenn ünberhaupt eine, durch Marina erkennen.
    Marina, vielen Dank für die Darstellung/Klarstellung, unaufgeregt, sachlich, persönlich!

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    • Lieber Tom,

      Fairness ist ein inhaltsleerer Begriff, den man nach Gutdünken mit Bedeutungen füllen kann. Deiner Position könnte ich auch entgegensetzen, dass es “unfair” von Marina ist, dass sie keine Beweise für ihre Aussagen vorlegt. Tue ich aber nicht, denn diese Kategorie (“Fairness”) finde ich nicht zielführend. Über die korrekte Wiedergabe der Äußerungen kann man aber trefflich streiten, da hast du Recht. Grundlage dafür sollte aber nicht ein Begriff sein, der nicht im Vorfeld definiert wurde (Gefahr der Begriffsvertauschung), sondern erstmal die Autorität im Hinblick auf die Bedeutung von Worten, also der Duden.

      Mit den besten Wünschen,

      Herr WesserBessi

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  68. Das Geheule um die böse Presse ist in höchsten Maße heuchlerisch. Davon lebt ja eine politische Partei oder von mir aus auch Bewegung. Dass Medien längst vom reinen Berichterstatter zum Mitspieler geworden sind störte die Piraten so lange nicht, so lange sie davon profitierten. Jetzt kommt ein bisschen Gegenwind und sofort hat man “keinen Bock”. Sie haben jederzeit die Möglichkeit zum “Ausstieg” aus dem medialen Zirkus. Der Preis ist dann irgendwann die nicht mehr gewährte Aufmerksamkeit; die schlimmste “Strafe”, die in dieser Erregungswelt droht. Wer in die Sauna geht und sich danach beschwert, dass es zu warm ist, sollte besser draußen bleiben. Aber mit Konsequenz.

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      • Ich weiss nicht, was Ihr Kommentar mit meiner Aussage zu tun hat; die ad hominem-Formulierung können sie sich sparen. Die “Piraten” und mit ihnen Frau Weisband sind durch Medien großgeschrieben worden (ihre tatsächliche politische[n] Bewährung[en] stehen ja noch aus). Jetzt dreht sich der Wind ein wenig und sofort beginnt das Herumgeheule, dass der Journalismus und der Betrieb so verkommen ist. Als sei dies jetzt erst der Fall. Klar, dass es sich immer noch gut bashen lässt – mit FAZ-Blog im Rücken und jederzeit Talkshowauftritten. DAS ist das Spiel, das weniger zu Journalismusverdrossenheit als zu Politikerverdrossenheit führt. Dass man dann falsch zitiert wird wird dann auch noch flugs entsprechend inszeniert.

        Aber diese Metadisskussionen spiegeln nicht die Lebenswirklichkeit potentieller Wähler. Sie befriedigen – das ist ja richtig – die Yellow-Press-Agenda in den politischen Blättern. Und der User holt Popcorn. Farbtupfer in Orange halt. Und dann? Das große Nichts.

        Ihre kindlich-naive Beschimpfung der “Führungseliten” mag Ihnen hier vielleicht ganz viele “Likes” einbringen. Aber es geht daran vorbei, was die Grünen dann irgendwann auch begriffen haben: Es geht um Alternativen. Und diese sollten dann eine längere Halbwertzeit als ein Tweet in der Timeline haben. Wenn ich nur eine Sekunde Ihr Zerrbild über die Politiker heranziehe und übernehme, dann stellt sich doch die Relevanz einer aktiven politischen Arbeit noch viel stärker. Natürlich ist es einfach, sich über falsche Zitate von Journalisten zu echauffieren. Aber die Probleme löst man damit nicht.

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        • Verstehe ich Sie, Herr Keuschnig, richtig: Dem Journalismus ist Tendenziös-Sein ebenso immanent wie der Sauna Warm-Sein?

          Jetzt bin auch ein wenig überrascht. Das ist ein Satz, den ich jetzt eher von Kai Diekmann et al erwartet hätte.

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          • Für Ihre Überraschung kann ich leider nichts. Wer von “Spiegel” oder “Spiegel online” objektive Berichterstattung erwartet, ist genau naiv, als wenn er dies von der “Bild” reklamieren würde. (Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel). Politiker wissen das natürlich und schlagen daraus Kapital. Der Fahrstuhl-Satz von Döpfner gilt ja nicht nur für die Springer-Medien.

            Aber eine Klarstellung: Nicht Journalismus per se ist tendenziös. Aber politischer Journalismus, der sich am Informationsmarkt orientieren muss, ist es fast immer. Ansonsten findet er kaum noch entsprechende Beachtung.

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            • “Aber politischer …”: Sagen wir, es sei so: Ist es dann nicht gerade angezeigt, das zu kritisieren, anstatt sich in Fatalismus zu flüchten, der sich in “Take it or leave it”-Coolness hüllt?

              Mir kommt es so vor, als zögen Sie es vor, jene zu kritisieren, die die “Verkommenheit” (Ihre Worte) des Journalismus kritisieren, anstatt, nun, die Verkommenheit des Journalismus zu kritisieren. Ich finde das keine Grundlage für einen sehr prononcierten Heuchelei-Vorwurf.

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            • @Wendy
              Frau Weisband weiss ja, worauf sie sich einlässt. Niemand hat sie zu einem Interview gezwungen. Man kann das ablehnen. Sie hat es nicht gemacht, weil sie natürlich weiterspielen möchte im Piratenspiel.

              Mein Heuchelei-Vorwurf resultiert aus der These, dass sie (bzw. die Piraten) den Journalismus geschickt instrumentalisiert haben, so lange es ihnen nutzte und sich jetzt darüber entrüsten. Aber lesen Sie doch die gängigen Mainstreammedien in den letzten Monaten durch: Die Berichterstattung über die Piraten tendenziell durchweg positiv aus. Erst als man sich nur noch mit sich selber beschäftigte, kippte das Wohlwollen. Politik wird jedoch in Deutschland (und nicht nur hier) gnadenlos personalisiert. Man kann nicht davon profitieren aber beim ersten Gegenwind darüber klagen.

              Im vorliegenden Fall steht ja nur Aussage gegen Aussage. Die Sache selber ist derart läppisch, dass man darüber besser geschwiegen hätte. Ich vermute, dass beide auf ihre Weise Recht haben; das Conchieren von Zitaten ist längst üblich geworden. (Die Beliebtheit der TV-Talkshows liegt ja u. a. darin, dass Politiker nicht mehr falsch zitiert werden können.)

              Ehrlich: Was soll ich von einer wie auch immer ambitionierten Politikerin halten (Frau Weisband IST ambitioniert), die noch nicht einmal eine Kommunikation mit einer SpOn-Redakteurin hinbekommt?

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          • Dass Zeitungsverlage “Tendenzbetriebe” sind wie Kirchen und Gewerkschaften, steht sogar im Betriebsverfassungsgesetz, §118. Der besagt sinngemäß, dass die Redakteure entlang der Tendenz zu schreiben haben, die der Verleger vorgibt. Darum gilt da keine Mitbestimmung. Das ist solange zu ertragen, wie der Leser Auswahl hat und bei anderen Verlegern kaufen kann. Man nennt das Pluralismus. Binnenpluralität gibt es nur, theoretisch, beim Gebührenfernsehen.
            “Innere Pressefreiheit” ist ein uraltes Thema. Gäbe es sie offiziell, würde deshalb aber noch lange nicht anders geschrieben. Nur wenige Verleger interessieren sich heute noch für das, was politisch in ihren Blättern steht. Viel wichtiger ist, was die Anzeigenkunden denken.

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  70. Liebe Marina,
    ich hoffe Du lernst daraus. Lerne daraus, Reporterfragen nur noch mit “Ja” oder “Nein” zu beantworten. Bei “Ja, aber/Nein, aber”- und Sowohl-als-auch-Fragen sagst Du einfach: “Kein Kommentar”. Und wenn die fragen, warum Du plötzlich so unzugänglich bist und motzen, so mache das keinen Sinn, sag ihnen, sie sollen sich bei Frau Theile bedanken.
    Denn eines solltest Du nicht vergessen: Die wollen was von Dir, auch wenn sie behaupten, das sei andersherum. Denn Du kannst Dich immer noch über andere Kanäle mitteilen, aber wie wollen die ihr Papier vollkriegen und damit Umsatz generierenden Mehrwert bieten, der ihre Jobs sicherstellt…?

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    • Journalisten, die geschlossene Fragen stellen, sind Volltrottel. Sie arbeiten in bestimmten Talkshows, jedenfalls alle beim Fernsehen.

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  71. Hallo Marina,
    ich bin eine von diesen Journalistinnen. Meine Abneigung gegen der derzeitigen Mainstream-Journalismus ist durchaus fundiert. 35 Jahre Erfahrung sprechen für sich. Guter Journalismus wird nur da gemacht, wo kein Druck herrscht. Keine Hackordnung und schlechtes Klima die Redaktionen bestimmt. Wo ein Stück Freiheit genug Raum zum atmen und arbeiten lässt. – Wenn es nur darum geht, besser zu sein, mehr zu wissen, rigoros und respektlos Menschen zu überrollen, zu denunzieren und anzuklagen, dann sind wir auf dem Niveau ganz unten. Alles natürlich zu seinem eigenen Vorteil. Das ist genau die gleiche Philosophie unserer derzeitigen Wirtschaft, unserer Politik…der Banken und ist auch in den unendlichen Personal-Diskussionen bei den Piraten zu finden. Die Medien (Zeitungen) kämpfen um das Überleben. Der Spiegel, die Lokalzeitung und das kleine lokale Magazin. Der Druck in den Redaktionen ist also gross – das Glück einem “guten” Journalisten über den Weg zu laufen, relativ berechenbar. Aber an ihm bemisst sich die Qualität einer Redaktion. Wie in allen Dingen des Lebens…Die Riege der Festangestellten wird immer dünner. Journalisten arbeiten heute für 50 Cent die Zeile, für ein Foto zahlt ein Verlag 25 bis 50 Euro. Da muss viel zusammenkommen, um sich Glas Wein in der Kneipe nebenan leisten zu können. Warum ich mir die Mühe mache, aus meinen Erfahrungen zu plaudern? Bei einer Meinungsverschiedenheit gibt es immer zwei Seiten. Und meistens ein Ungleichgewicht. Neid, Unwissen, fehlender Respekt? Also Ursachen.
    Ich finde Marinas Lied schlicht und ergreifend ehrlich, mutig. Längst überfällig und knochentrocken authentisch. Warum die Klappe halten? Nein, ich lasse mir das einfach nicht gefallen! Spiegel-Journalistin? Macht doch nichts. Warum in die Knie gehen! Eine Frau Theile ist schon mehrfach unangenehm aufgefallen und damit steht sie auch für die Qualität des Spiegels. Der längst nicht mehr das ist, was er war.
    Wir haben die Macht – jeder Einzelne von uns – nein zu sagen. Oder ja. Ich lese keine Springer Presse, keinen Spiegel und unterstütze auch Herrn Burda nicht. Meine Abneigung gegen eine grottenschlechte Lokalzeitung wird Tag für Tag zementiert. Politik und Medien verschmelzen. Oder sie sind Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft. Fazit also: Lass sie schreiben über Dich. Je subjektiver um so besser. Keine Interviews, Marina. Möglichst keine!

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  72. Idee: Offline-Killfile

    Wenn, wie Du schreibst, ca. 90% der Journalisten einen guten Job machen und lediglich 10% Ihre Stellung missbrauchen, dann bietet sich doch die Verwendung eines (im Netz bewährten) Filters an. Führe einfach eine Liste mit den Namen der Journalisten, die Deine Aussagen so sinnverzerrend wiedergeben und lehne von solchen jegliche Interviewanfragen zukünftig ab. Wenn sie den Grund nachfragen, mach deutlich, dass es nichts mit ihrem Arbeitgeber, sondern einzig und allein mit ihrer Person zu tun hat.

    Irgendwann sollten sich die 10% im killfile tummeln und du hast zumindest vor denen deine Ruhe. ;-)

    Ansonsten, lass dich bitte nicht entmutigen.

    Liebe Grüsse,
    Dominic

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  73. Sehr sympathischer Artikel. Bei allen Artikeln, unter denen “M. Theile” steht, werde ich in Zukunft vorsichtig sein. Vermutlich bekommt sie von vielen schon gar keine Interviews mehr. So etwas spricht sich ja auch rum.

    Ich finde einen Rückzug ins Privatleben und das gleichzeitige “Teilhaben-Wollen” an Themen der Politik, die einem noch immer wichtig sind, absolut verständlich. Man sollte sich, von dem Dreck, mit dem man sich ab einem gewissen Level der Bekanntheit auseinander setzen muß, nicht davon abhalten lassen, sich für die Themen einzusetzen, die einem wichtig sind: Ob das jetzt gerade primär private, oder primär politische Themen sind, ganz egal. Ich mag Politiker, die KEINE Machtmenschen sind. Von daher: Bleib so, wie du bist! Liebe Grüße Seli

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  74. Ich fürchte eine Gegendarstellung kann auch überheblich klingen, gerade wenn der Kontext nicht vollständig dargestellt werden kann. Gerade bei Zitaten, denen man scheinbar nur einen kleinen Spin gegeben hat. Und zu einer klaren Aussage zu „Weisband erwägt Comeback“ werden die sich die Finger lecken und ganz ohne Zwang auf Seite 1 setzen. Die Feststellung, eine Entscheidung wäre noch nicht gefallen, wirkt unglaubwürdig, wenn dann drei Wochen oder Monate später diese Entscheidung verkündet wird.

    “Hierzu stelle ich fest, dass es sich nicht um mein Mettbrötchen handelt” ( aus eine Gegendarstellung von Stefan Raab)

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  76. Hallo!

    Nun, von einer Gegendarstellung würde ich abraten. Wenn tatsächlich im Spiegel unwahre Behauptungen erschienen sind, dann rate ich eher zu einem Widerruf durch den Spiegel (nach §§ 1004, 823 BGB i.V.m. § 249 BGB.). Denn dann muß die Redaktion diesen verfassen, ggf. auf Anordnung eines Gerichtes.

    Das ist dann für die Rezeption des veröffentlichten Beitrages sehr viel verherrenden als eine Gegendarstellung, die letztlich nach dem Motto geschieht: wir haben eine Meinung veröffentlicht, hier kommt eine andere dazu. Mehr ist das nicht.

    Ein Widerruf ist aber das (erzwungene) Eingeständnis eines Irrtums, bzw. einer falschen Darstellung. Das wiegt schwerer.

    Ist aber auch schwerer durchzusetzen, da es evtl. nur auf dem Klageweg zu erreichen ist.

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      • Gegenfrage: Warum sollten sie das nicht dürfen??? Haben Journalisten da irgendwie weniger Rechte als andere Menschen? Und was wäre denn diese “Konsequenz dessen”?

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          • Marinas Blog ist genauso “öffentlich” wie der SPON-Blog. Frau Theile belegt genauso viel oder wenig wie Marina selbst. Wo wiederum geschrieben steht, dass Journalisten jede Behauptung durch reproduzierbare Beweise belegen können müssen, wüsste ich sehr gerne. In der Praxis wird es ja wohl in aller Regel so sein, dass journalistische Arbeit meist aus Vier-Augen-Gesprächen besteht. Die ständige Forderung der nachträglichen Autorisierung – die ja von Fr. Theile offensichtlich sogar praktiziert wird – finde ich grauenhaft. Da kann ja jeder interviewte Politiker sich seine Aussagen hinterher zurechtbiegen, wie er will. Die Ansicht, dass Marina hier mehr Schaden erleidet als Fr. Theile liegt für mich alles andere als auf der Hand. Man könnte es auch so betrachten: Sehr beliebte Politikerin vs. relativ unbekannte Journalistin. Sprich: Das Kräfteverhältnis ist eher umgekehrt. Warum Marina ihre Meinung nachträglich geändert haben könnte, liegt auf der Hand: Weil Ihre Äußerungen – wenn sie so gefallen sind, wie Fr. Theile behauptet – in der Tat etwas selbstverliebt wirken. Diplomatisch muss Fr. Theile nicht sein. Im Gegenteil: Von einem Journalisten erwarte ich, dass er unsere Politiker nicht mit Glacéhandschuhen anfasst. Dein Post vermittelt mir den Eindruck, als ob Dein stärkstes Motiv für Deine Einschätzung eigentlich nicht mehr und nicht weniger als Deine Sympathie für Marina ist, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

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            • Auf der Startseite dieses Blogs steht wortwörtlich: “Disclaimer: Dies ist die private Seite von Marina Weisband. Keine der hier veröffentlichten Aussagen sind offizielle Aussagen der Piratenpartei.”

              Sofern sehe ich einen deutlichen Unterschied zu dem SPON “Blog” auf dem Frau Theile sich äußerte – dies fällt unter ihre berufliche Arbeit, während Marinas Äußerungen hier PRIVATER Natur sind.

              Dass Journalisten gerne den Anspruch verfehlen, nachvollziehbarer Recherche zu betreiben ist leider Alltag geworden, was für mich jedoch nicht bedeutet dass es so in Ordnung wäre. Wäre es dies, würde damit impliziert, dass Journalisten allein ihres Berufstandes wegen jeden erdenklichen Mist verzapfen können, was sie offensichtlich auch tun. Ist dieses Vorgehen deshalb weniger kritikwürdig? Für mich kaum.

              Dass lediglich der Journalist einer Nachweispflicht nachkommen sollte habe ich indessen nicht behauptet, frage mich jedoch warum Frau Theile nicht aus Prinzip ein Aufnahmegerät dabei hatte. Da sie diejenige ist, die einen wahrheitsgetreuen Bericht verfassen will (ob das Fakt ist bezweifle ich aber ich unterstelle ihr keine negativen Absichten), sollte sie sich aus Prinzip auf mehr verlassen, als lediglich auf ihre Erinnerung und ihre Notizen. Ist doch sehr traurig, dass Interviewte scheinbar selbst dafür sorgen müssen, dass das Gespräch bei Konfliktfällen wie diesen lückenlos nachweisbar ist.

              Die Argumentation, dass Marina ganz bewusst ein solches Posting als Gegendarstellung verfasst hat, weil die Darlegung ihrer Aussagen für manche selbstverliebt erscheinen mögen halte ich für äußert lächerlich. Um es auf die von dir gewünschte persönliche Ebene zu bringen – für mich hast du offensichtlich vordergründig im Sinn, Marina eine Böswilligkeit zu unterstellen, wie es in den meisten Posts hier der Fall ist.

              Meine Einschätzung hat wenig mit Sympathie für Marina zu tun, auch wenn meine Kommentare zugegebenermaßen stark den Eindruck vermitteln dürften, da ich sie etwa auch bei ihrem Vornamen nenne und dadurch eine persönliche/emotionale Bindung zu ihr suggeriere. Um deine implizite Frage zu beantworten: Ich habe mir beim lesen ihres Blogpostings selber an den Kopf gefasst, bei der Gegendarstellung von Frau Theile jedoch um einiges fester und das bildet die Grundlage meiner Einschätzung.

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  78. Und dieser Artikel bei Gulli.com bringt mein Unbehagen, das ich beim Lesen von Marinas Post schon vor der Gegendarstellung von Fr. Theile (s.o.) empfunden habe, gut auf den Punkt:
    http://www.gulli.com/news/20133-kommentar-piratin-marina-weisband-und-der-bundestag-2012-11-05?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed

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    • Mir geht es eher umgekehrt. Wer hat z.B. nach Marinas Post, wie ich den Eindruck gewonnen, dass Marina und Fr. Theile das erste Mal aufeinander getroffen sind (Zitat Marina: “Der zweite Grund ist, dass Merlind Theile selbst einen Ruf hat. Viele Piraten haben mir davon abgeraten, überhaupt mit ihr zu sprechen.”). Wenn ich nun Fr. Theiles insoweit unwiderlegte Äußerung lese, dass die beiden bereits häufiger miteinander gesprochen haben, wirft das ein seltsames auf dieses Zitat. Auch weiß ich nicht, was ich von einer Politikerin halten soll, die sich in so einer Situation mit der Aussage verteidigt, sie könne zu Journalisten nicht Nein sagen.

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      • Das Wort dafür lautet: Menschen

        Ja, es gibt junge Menschen, nette Menschen, Menschen mit relativ wenig Politik- und Presseerfahrung, kluge Menschen, und darunter auch solche, die sich zu einem Pressegespräch drängen lassen – in der Hoffnung, damit überflüssige Diskussionen beenden zu können, oder auch aus dem Transparenzgedanken heraus, oder auch in der Hoffnung auf eine faire Berichterstattung, welche nicht Halbsätze aus einem Kontext reißt – und damit einen falschen Eindruck erweckt.

        Wer weiß, vielleicht dachte der SPIEGEL bei diesem (imho etwas unfairen) Manöver, dass man auf diese Weise Marina Weisband in ein Amt drängen könnte. Vielleicht ging es nur um die Story (und die ist halt deutlich reißerischer, wenn eben weggelassen wird, was Frau Weisband sonst noch gesagt hat). Vielleicht spielt hier auch ein Missverstehen oder im übleren Falle ein Missverstehenwollen eine Rolle.

        Ich kann Ihnen nicht sagen, was Sie von einer Ex-Politikerin (ex: da kein Amt mehr) halten mögen, die sich wegen einer verkürzenden Darstellung falsch verstanden fühlt (imho: zurecht). Aber vielleicht verstehen sie, mit etwas Abstand, jetzt besser, wie Frau Weisband verstanden werden wollte.

        Das wäre dann doch immerhin ein kleiner Gewinn. Oder?

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        • Lieber Mr. Dean, wenn es sich denn aber so verhält, dass es Marina Weisbands “Menschlichkeit” ist, die sie vor einem Nein zu einer – wie sie selbst kolportiert – aufdringlichen Reporterin zurückschrecken lässt, dann hat sie mit Verlaub nichts in der Politik nichts zu suchen. Irgendwer hatte schon diesen Gedanken geäußert und ich bitte insoweit um Entschuldigung für das unausgewiesene Zitat: Wer nicht mal einen Journalisten abwimmeln kann, der kann erst recht keinen mit allen Wassern gewaschenen Lobbyisten abwimmeln, wie ich es von einem Politiker erwarten können muss. Ein Politiker/eine Politikerin benötigt eine gewisse Härte. Die sehe ich bei Fr. Weisband nicht. Dies mag sie menschlich sympathischer machen, aber eben nicht geeigneter für die politische Bühne.

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          • Marina Weisband hätte sagen können: Tut mir leid, Frau Theile, ich bin eine Ex-Politikerin, will das auch sein und habe deshalb nichts zu sagen. Schon wäre der Neugier jede Basis entzogen gewesen. Irgendwas an der Anfrage hat hier also doch die Eitelkeit gekitzelt.

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    • In aller Öffentlichkeit beim Lügen erwischt. Peinlich!

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  83. Liebe Frau Weisband und Piraten,

    ich habe nun die SPON artikel ueber Sie und `In einener Sache’ (Merlind Theile) gelesen sowie Ihren blog. Zum `verfaelschen’ gibt es nicht viel zu sagen, das passiert schon in normalen gespraechen, was Sie als psychologin besser wissen als ich. Es ist wohl auch aufgabe der leser sich aus mehreren quellen zu informieren und dann eben auch Ihre sicht der dinge zur kenntnis zu nehmen. Auch im kulturellen bereich passieren solche interviews, es hat also wohl nichts mit politischer hetze zu tun.

    Warum ich aber schreibe ist, dasz mich einige aussagen in Ihrem blog beruehrt haben. Sie schreiben bezueglich des parteitages aus der sicht einer deligierten und piratin, klar, aber als waehler (und medienkonsument) bin ich an anderen aussagen interessiert. Ich musz bewerten wie ich meine ansichten auf parteien abbilde, welche allgemeine richtung (freies internet, freie meinungsaeuszerung, transparenz,…), welche konreten themen (abschaltung diese or jenes AKWs, neues copyright gesetz …) fuer mich wichtig sind. Als nicht parteimitglied ist mir der interne beratungsverlauf eher egal (100 oder 500 oder 1000 vorlagen…), oder zu muehsam nachzuvollziehen. Wie vergleiche ich die Priaten denn sonst effizient mit anderen parteien? Und hier kommen eben durchaus `Koepfe’ ins spiel (ja die presse uebertreibt es maszlos). Meine stimme einer partei zu geben heisz oft auch sich auf deren personal verlassen zu koennen, in dem sinne das die richtung beibehalten wird, und verspechen eingeloest werden (ja naiv ich weisz). Dieses vertrauen entsteht nicht ueber die sicher sehr wichtige sacharbeit, sondern zu einem groszen teil in unserer mediengesellschaft ueber trust-hubs, und das sind `Koepfe’. Gerade als psychologin ist Ihnen sicher klar dasz auch sympathien order antipathien zwischen menschen die sacharbeit befoerdern oder gar ganz abwuergen koennen.

    Zusammenfassend ist mein problem als potentieller Piratenwaehler herauszubekommen was a) das konkrete (und hoffentlich durchfuehrbare) programm der partei ist, aber auch b) wer mich mit welcher kompetenz, durchsetzungsvermoegen, standhaftigkeit, etc vertritt (und da gibt es grosze unterschiede).

    In der hoffnung dasz Sie ihren pressefruszt bewaeltigen
    BF.

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  84. … rechtlich grenzwertig …

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  85. Wünsche einstweilen gute Baustellenfortschritte :D, und finde, dass Frau Weißband u.a. ein beachtlich gutes politisches Urteilsvermögen hat. Wenn es die Möglichkeit gäbe, dass die Piraten vier (!) Parteisprecher/innen ernennen könnten, dann würde ich mir auf diese arbeitsteilige Weise die Beteiligung von Frau Weißband sehr wünschen.

    Zum Beispiel für einen Bereich “internationale Zusammenarbeit, Demokratie, Soziales”.

    (da gibt es sicher noch bessere Vorschläge)

    Ich halte die Vorschläge von Frau Weißband, wie die inhaltliche Arbeit (auch: Antragsarbeit) der Piraten verbessert werden könnte, für ausgesprochen diskussionswürdig.

    ein Sozialdemokrat

    (mit Sympathie für Piraten)

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  87. Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen.

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  88. Offensichtlich wurde der Text hier in einer emotional sehr angespannten Atmosphäre verfasst. Anders kann ich mir die vielen Rechtschreibfehler nicht erklären.
    Ein nochmaliges Durchlesen vor dem Veröffentlichen schadet aber auch im Internet nie ;-)

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  89. Frau Weisband,

    erstmal völlig unabhängig von dieser Ausage gegen Aussage Situation: Ihre Tendenz nicht mehr zu kandidieren ist vor dem Hintergrund folgenden Outings: “Ich wollte also nicht mit ihr reden. Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein. Ich lasse mich da zu leicht unter Druck setzen.” mehr als nachvollziehbar und auch sehr wünschenswert. Eine Absage an nervende Journalisten sollte zu den skills einer Parteifunktionärin gehören. Wenn jedoch das schon “extrem kompliziert” erscheint, würde ich von einem Job in der Öffentlichkeit abraten. Wenn man solche Begründungen dann auch nach Gesprächen mit Lobby Gruppen lesen müsste (die sicherlich auch einen immensen Druck aufbauen) wäre das für die poltische Kultur nicht wünschenswert. Lösungsvorschlag (höflich und doch bestimmt und sooo einfach): Nein, Danke!
    Um hier Transparenz reinzubekommen würde ich doch darum bitten, die Mail von Frau Theile zu veröffentlichen. Das würde die ein oder andere Frage schonmal klären.

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  90. Frau Weisband,
    es fehlt Ihnen offenbar an persönlicher Reife, um in der Öffentlichkeit zu stehen.
    Wenn Sie Ihre Ruhe haben wollen, ziehen Sie sich zurück und treffen sich nicht mehr mit Journalisten.

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  91. Hallo Marina,

    könntest du was zu dieser EMail schreiben, die es angeblich gegen hat und die du telefonisch autorisiert haben sollst? Ich frage, weil ich sehr viel von dir halte und dir auch nicht übel nehmen würde, wenn du unter zeitdruck Fehler gemacht haben solltest. Und was ist von der Aussage zu halten, dass sie auch nach deinem Rückzug immer wieder mit dir gesprochen hätte. We ist dieses ‘sprechen’ zu verstehen? Hat sie dich immer wieder bedrängt, dich zu äußern, oder waren es tatsächlich freiwillige Gespräche, wie man sie normal führt?

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  93. Die beiden beteiligten Damen tun mir etwas leid. Ich kann auch nicht entscheiden, wem ich glauben soll. Im Vordergrund steht für mich allerdings, dass die Piraten es nicht in den Bundestag schaffen sollten. Neben der zu Recht oft zitierten inhaltlichen Leere, dem Fehlen jeglichen gemeinsamen Konzepts und der zu einem guten Teil hochgradig renitenten (von der Basis gewählten!) Partspitze sollte es bei der nächsten Wahl eigentlich darum gehen, Frau Merkel von ihrem Posten zu entfernen. Diesem Ziel wäre ein Einzug der Piraten in den Bundestag zumindest arithmetisch abträglich. Je mehr Parteien einziehen, desto wahrscheinlicher wird eine große Koaltition unter Frau Merkel. Außerdem wären maximal ineffektive Piraten-Abgeordnete für den Bürger hier in etwa genauso nützlich wie die Mitglieder des Nationalen Volkskongresses für die Chinesen.

    Um die Kurve zu kriegen: Eine Kandidatur von Marina würde die Chancen der Piraten auf einen Einzug in den Bundestag nicht unerheblich erhöhen. Wenn dieses Skandälchen dazu beiträgt, Marina von einer Kandidatur abzuhalten (oder es mal woanders zu versuchen), hätte die ganze Sache doch noch etwas Gutes.

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    • Es klingt zynisch, ist aber wahlarithmetisch logisch. Darum wäre es gut, wenn die politikfähigen unter den Piraten sich eine etablierte Partei suchen würden, die sie unterwandern und umkrempeln können. In den bestehenden Parteien könnte das, was die Piris draufhaben, durchaus nützlich sein – und am Ende würden vielleicht beide Seiten profitieren.

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    • Informier dich mal über dieses sogenannte Institut.
      Ist lediglich eine Briefkastenfirma, die von der amerikanischen Ölindustrie querfinanziert wird. Die einzige Art der Forschung dieses raumlosen Instituts besteht darin, jedwedes Forschungsergebnis, das den Klimawandel als durch menschliches Handeln verursacht im Ergebnis hat, anzugreifen. Ziel dahinter ist, den Klimawandel als nicht durch Menschen verursacht darzustellen.
      Sehr unseriöse Geschichte, hatte beruflich mal mit denen Berührung. Dagegen sind die Pius-Brüder die Heilsarmee

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  95. Meine (berufliche) Erfahrung mit so einigen “Qualitätsjournalisten” ist die, dass die völlig unsauber und grottig und unpräzise arbeiten. Fusch vom Feinsten!!

    Von mir genannte Daten und Fakten wurden z.T. völlig falsch und in falschen Zusammenhängen publiziert. Später habe ich mir aufgrund der gemachten Erfahrungen meine Zitate schicken lassen (wollen), was so manche Schreiberlinge nicht tun wollten.

    Wenn eine Menge Journalisten so grottenhaft schlecht arbeiten, wie die, welche ich allein persönlich schon erlebt habe, dann glaube ich keine 25% aller veröffentlichten Artikel bundesweit!!

    Ein echtes Armutszeugnis für Journalismus von heute! Qualitätsjournalismus war gestern!

    Ich glaube Marinas Darstellung, ich entdecke parallelen meiner persönlichen Erfahrungen!!

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    • Ihr Fehler ist, dass Sie die Schuld bei den Journalisten suchen. Sie sollten sie bei den Lesern suchen, die kein Geld mehr für Medien ausgeben wollen, und bei den Verlegern, die auf diesen Geiz damit reagieren, dass sie den freien Journalisten immer weniger Geld zahlen und immer weniger Journalisten immer mehr Arbeit aufbürden. Wenn Journalisten sich nicht mehr leisten können, Zeit in die Recherche zu stecken, und wenn Spezialisten unter den Journalisten gesagt bekommen, sie seien zu teuer und durch billige Anfänger ersetzbar, kriegt die Abwärtsspirale Schwung.

      Deshalb sind Ihre Erfahrungen aus dem fachlichen Umfeld nicht übertragbar auf den politischen Journalismus, der noch etwas anders läuft.

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  97. Liebe Marina,, der Inhalt dieser Email könnte tatsächlich Klarheit in die Sache bringen.
    Um die Frage zu klären, wer richtig liegt hilft es auch, mögliche Motive und Konsequenzen zu betrachten. So wie ich die Mitglieder der Piratenpartei kenne, hätte ein öffentliches Bekenntnis am Interesse an einem Amt oder Mandat unmittelbar die Folge eines eurer “Shitstorms” (fürchterliches Wort, noch fürchterlichere Handlungsweise der Meinungsbekundung) und die Zukunftsplanung wäre zu Ende bevor sie überhaupt beginnen konnte.

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  98. Ähm, ist nun doch noch eine Intention von Ihnen vorhanden in irgendeiner Form zu kandidieren? Wenn nicht, verstehe ich die Aufregung über den Artikel nicht so ganz. Außer man geht davon aus, dass alle Menschen jeden Artikel aus einer Zeitschrift Wort für Wort ernst nehmen und nicht nachdenken würden.
    .

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  99. PS: So wird sonst gerade aus einer Eintagsfliege eine Mehrtagsfliege. Naja, vielleicht steckt da ja eine Strategie dahinter

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  100. Hallo Marina,

    ich verfolge interessiert die Berichterstattung und kann leider nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass solch eine Art und Weise bei den einschlägigen Printmedien nicht gerade selten ist. Hatte selbst das Problem mit einem Magazin, dass sich auf einen anderen Namen für das stille Örtchen reimt.

    Ich hoffe, du findest deine Ruhe und deine innere Kraft, ganz gleich, wie du dich auch entscheiden magst und ich finde es toll, dass du dir nicht alles gefallen lässt.

    Gruß

    Marc

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  101. Also der Spiegel hat sich nach diesem Blogeintrag noch mal zu Wort gemeldet und behauptet, das Marina Weisband hier falsche Vorwürfe gegenüber dem Blatt zu machen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelblog/marina-weisbands-falsche-vorwuerfe-gegen-den-spiegel-a-865411.html

    Bei zwei so konträr verlaufenden Artikeln seitens Marina und dem Spiegel, frage ich mich: Ist das eine Hetzjagd seitens des Spiegels oder Gedächtnisprobleme bei der Interviewten? Alles seltsam, aber den vielen verdrehten Spiegelartikeln in der letzten Zeit, scheint Tatsachenverdrehung ja mittlerweile normal beim Spiegel zu sein.

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    • möglicherweise lässt das allgemeine Erinnerungsvermögen der interviewten Personen auch kollektiv nach….wenn es plötzlich nicht mehr in den politischen Kontext passt…

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    • In dem Artikel ist von Mails und Telefonaten die Rede…ich denke mal nicht, dass es Aufzeichnungen von den Telefonaten gibt, aber wie wäre es mit einer Veröffentlichung der Mails? Sofern beide Parteien damit einverstanden sind sollte das doch kein Problem sein und würde der Wahrheitsfindung zumindest ein wenig helfen^^

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      • Fänden hier sicherlich alle interessant, aber kann der Spiegel kaum ohne Zustimmung von Marina Weisband machen, da es sich ja um eine Vier-Augen-Kommunikation handelt.

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  102. Wer nicht mit der Presse sprechen möchte, muss es erstens nicht und sollte es zweitens lassen.

    Man sollte inzwischen ein Mindestmaß an Professionalität auch im Umgang mit den Medien fordern können. Sich zu einem Treffen mit einer Journalistin hinreißen lassen ohne zu glauben, dass es auf einen Artikel hinausläuft ist fahrlässig und naiv. Zitate zu autorisieren und auf Änderung zu bestehen, um dennoch deren Falschheit anzuprangern wirkt beinahe infantil.

    Es läge nun an Ihnen die original Zitate zu veröffentlichen. Dies wäre nicht nur transparent, sondern würde auch ermöglichen, dass jeder Interessierte die Möglichkeit hat die Echtheit der verwendeten Zitate zu beurteilen.

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    • nun, ich habe ihre ‘mangelnde Professionalität gegenüber der Presse’ immer sehr gemocht. Auch in diversen Talkshows hat sie gerade dadurch sehr ehrlich und natürlich gewirkt. Klar, sie könnte auch professionell Seifenblasen absondern wie die etabillierten Politiker und sich damit etwas weniger angreifbar machen…am Ende stimmt es villt doch und wir haben die Politiker, die wir verdienen.

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        • ach komm, so schlimm sind Merkel und Rösler nicht, dass du sie jetzt als Chaoten bezeichnen musst. Aber du hast tendenziell recht. Wäre nicht gut fürs land, wenn sie anfingen zu regieren, statt alternativlose Politik zu machen.

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      • Falls – und ich wiederhole ausdrücklich FALLS – die Journalistin Recht hätte und Marina versucht die eigenen Meinungsäßerungen nachträglich so verbiegen, dass sie ungefährlich sind, wäre das sicherlich kaum als sympathischer Professionalitätsmangel zu bezeichnen.
        Ich frage mich, ob einige der hier getätigten Äußerungen genauso getätigt würden, wenn es statt um Marina Weisband um sagen wir Markus Söder oder Christian Wulff ginge.

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      • Sorry, aber dieser Blog-Eintrag wirkt auf mich eher eitel und kokettierend und eben wie eine Seifenblase als ehrlich und natürlich… Ran ans Mikro, klares Statement, das erwarte ich von meinen Politikern! Und keine Dauerkritik am deutschen Journalismus – zu sexistisch, zu aufdringlich und und und… Ohne die wohlwollende Begleitung deutsche Presse hätten weder die Piraten noch Marina Weisband zu diesem Ansehens-Höhepunkt gelangen können; warum also die Hand beißen, die einen füttert?

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    • Danke dafür, denn hier geht es ja wie bei den Schafen zu. Es wird einfach mal blind gefolgt, alles andere kann nicht wahr sein und dann VIELLEICHT erst später wird irgendwas hinterfragt.

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    • Also soweit ich weiß hat niemand Marina Weisband zum Interview noch sonstiger Unterhaltung mit Merlind Theile gezwungen. Haben Sie jemals hinterfragt ob denn das was hier Marina Weisband von sich gibt der Wahrheit entspricht? Hauptsache man ledert gegen die pöse pöse Medien.

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    • Solche Fragen gehören zu Politik. Mir ist es lieber, der Spiegel fragt eine Marina Weisband, ob sie nicht doch zurückkommen mag, als einen Karl-Theodor von und zu Cuttenpaste.

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  104. Mal ganz ehrlich: Wie kann man als Person, die sich regelmäßig im politischen Geschäft bewegt, dermaßen naiv sein?

    Naiv zum einen deswegen, weil der Spiegel ähnlich wie die Bild-Zeitung ein großes Interesse daran hat, Kampagnen zu fahren und jeden Sonntag bzw. Montag mit einer Reihe von Meldungen die politische Diskussion in allen anderen Medien zu bestimmen. Natürlich werden Inhalte reißerisch aufbereitet.

    Naiv auch deshalb, weil es in der Tat absolut normal ist, dass sich Journalisten nur Notizen machen. Eine Aufnahme mit einem Tonband ist nur bei Wortlautinterviews üblich oder wenn bereits absehrbar ist, dass es nachher auf jedes einzelne Wort ankommen könnte oder wenn ein Gespräch übermäßig lange läuft, um nachher eine Gedächtnisstütze zu haben.

    Es ist darüber hinaus naiv zu glauben, dass aufgrund von Ihren persönlichen oder sozialen Problemen irgendjemand besondere Rücksicht auf Sie nehmen wird. Das ist völlig illusorisch und man muss dazu sagen, dass die Piratenpartei alleinverantwortlich dafür ist, dass sie gerade in allen Medien runtergeschrieben wird. Da machen Sie (auch wenn Sie vielleicht mit am sympathischten sind), keine Ausnahme.

    Aber am naivsten finde ich, sich jetzt auf einen Streit mit Hilfe von Blogs einzulassen, den Sie nur verlieren können. Frau Theile wird im Zweifelsfall wohl in der Lage sein, Ihre im Blog auf Spiegel Online gemachten Aussagen belegen zu können. Falls es keinen Schriftverkehr über die Abstimmung der Zitate geben sollte, dann ist das ebenfalls naiv, weil Sie logischerweise gerade, wenn Sie Änderungen gehabt haben sollten, diese auch irgendwo schriftlich dokumentiert haben müssten. Sonst muss man einfach damit rechnen in die Pfanne gehauen zu werden.

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  105. themen muss man transportieren können. dazu braucht man köpfe. dein gesicht kenne ich und nehme ich war, obwohl ich nicht zu den Piraten zähle. Eine bejahung der Rolle des Politikers Deinerseits fände ich ausgesprochen schön – Cameback!

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  107. Reg dich nicht auf über diese Scheiße!
    In Politik und Gesellschaft geht einiges schief. Wo soll man da anfangen sich das eigene Leben schwer zu machen?
    Warum einem Menschen ein Gedicht über einen Baum erzählen, wenn er den Baum nicht sieht wenn er davor steht?
    Aber wir machen trotzdem Politik und reden mit Menschen. Wenn uns das zu sehr ans eigene Fell geht müssen wir uns halt mehr um uns selber kümmern. Darum hast du nichts falsch gemacht als Du den Parteivorsitz abgegeben hast. Lass die Geier ruhig kreisen. Es gibt wichtigere Themen;-)))

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  108. Hier weht ja ein ziemlich unfreundlicher Wind durch die Kommentare. Geht das in den Piratenforen auch so ab? Mich stösst das ja ziemlich ab.

    Zu Frau Weisband: Wenn man nicht mit einem Menschen sprechen will, dann empfinde ich das gar nicht unhöflich, selbst wenn man auch zigmal absagt. Machen Sie das ruhig.

    Zum Wahrheitsgehalt der beiden Aussagen – Frau Weisband hat doch nichts zu gewinnen mit einem solchen Artikel, Frau Theile aber eine ganze Menge. Und das der Spiegel, vor allen Dingen Online, es mit dem Qualitätsjournalismus nicht so genau nimmt, ist doch hinlänglich bekannt.

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    • Also die Tatsache das Frau Weissband “nichts zu gewinnen hat” macht Ihre Aussagen aber eben auch nicht wahrer als sie sind. Hier wird von Qualitätsjournalismus geredet aber da stellt sich mir die Frage wo genau ist denn dieser vorhanden? Den letzten Ort an dem man suchen sollte sind sicherlich einer von den zahlreichen AntiPresse Blogs.

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      • Nur weil man die Piraten nicht “Liked” ist man noch lange kein Troll. Mal wieder nichts neues, jegliche Kritik wird als getrolle abgestuft.

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        • Das ist allemal bequemer als sich mit Argumenten auseinanderzusetzen.

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      • Ich mag die Piraten. Gerade weil ich sie mag, weil ich sie ernst nehme und respektiere, begebe ich mich auf ihre Seiten, setze mich mit dem auseinander, was sie schreiben, und äußere meine ehrliche Meinung – sage auch das, was mir aktuell nicht passt. Allein von einer Kultur des Flauschens und Konfliktvermeidens würde sich diese Partei nicht nur nicht weiterentwickeln, sondern ihren liberalen Zweck des freien Austauschs verfehlen.

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    • Vorausgesetzt, dass man wirklich nicht mit Medienvertretern sprechen will (und sich durch das Interesse nicht in Wahrheit doch gebauchpinselt fühlt).;-)

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    • Willsu Fisch?

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        • Halt einfach dein blödes Maul! Du hast dich hier schon genug ausgekotzt, du Psycho & Stalker!!

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            • Ich denke nicht, dass es irgendwie nötig ist, “sich damit abzufinden”, wenn du dein beleidigendes Getrolle stalkergleich in ein fremdes Blog schmierst, dann ausdauernd eine größtmögliche Zahl von Leute anfeindest und beleidigst, und dein übles Verhalten dann noch als “rauer Wind” verklärst.

              Wenn du deine Serien-Beleidigungen in mein Blog geschrieben hättest, würdest du pronto (!) strafverfolgt werden.

              (du bist ja sogar so blöd und benutzt deine eigene IP)

              Sei froh darüber, dass Marina Weisband normalerweise von der Verfolgung derartiger Beleidigungsstraftaten, die du hier gleich Dutzendweise begangen hast, absieht.

              Sei dir aber nicht zu sicher!
              :D
              Im Übrigen bist du ein ganz armes Würstchen.

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            • wen meinst du? Doch hoffentlich den, der hier mit Fäkalien um sich wirft und ‘Israel’ ins Spiel bringt, oder?

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            • Ihr beide seid gemeint. Nur weil sich einer so aufführt muss man ihm noch lange nicht dabei nacheifern und noch eine Plattform zum weitermachen bieten.

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          • Der gehört wirklich in die Sicherungsverwahrung.

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    • Den verlogenen “freundlichen Gruß” hätten Sie sich nach Ihrer strafbaren Beleidigungsorgie ruhig sparen können. Leute wie Sie fühlen sich stark, wenn Sie ad hominem gehen können.

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  111. damit das nicht untergeht: Ausser zu dieser unsäglichen Auseinandersetzung hat die Marina in ihrem Text sehr interessante Aussagen getroffen, die mich nochmal daran erinnert haben, warum ich sie so schätze und wünschte, mehr Leute in der Politik würden so denken!

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    • Für mich lässt das eher den Rückschluss zu, dass sie für die Politik völlig ungeeignet ist. Im übrigen gilt für diverse Figuren der Piratenpartei, dass man gerade nach den ersten Wahlsiegen glaubte, dass diese frischen Wind ins politische Geschäft bringen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die inzwischen offensichtlich zutage tretende Inhaltsleere, die komplette Überforderung des Führungspersonals und – noch schlimmer – das teilweise abstoßend arrogante und ignorante Auftreten von Leuten wie Lauer und Ponader findet eine weitere Wählerverblödung statt und die Politikverdrossenheit steigt.

      Das Traurige ist: Eigentlich kann sich außer Frau Weisband und vielleicht noch Herrn Schlömer niemand wirklich schlagfertig oder eloquent vor einer Kamera äußern. Das politische Wissen und die soziale Kompetenz liegt deutlich oder dem eines jeden engagierten Politikstudenten und deshalb sehe ich hier überhaupt keinen Gewinn für die deutsche Parteienlandschaft. Schade eigentlich!

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      • zum Teil kann ich dir Recht geben. Allerdings hatte ich von Anfang an nicht die Hoffnung gehabt, die Piraten würden die Parteienlandschaft um eine weitere Partei bereichern, die an die Macht wollen. Daher sehe ich diese Führungsschwäche nicht so dramatisch. Meine Enttäuschung kam zunehemend damit, dass die Piraten sich eben genau diese Diskussion aufzwingen haben lassen und das Spiel der Medien mitgemacht haben. (ich bin kein Pirat).

        Es geht eben weder um die Person noch um eine bestimmte Partei, sondern um eine politische Kultur. ein Erfolg sähe ich schon, wenn ‘piratisches Denken’ auch mehr und mehr in anderen Partein verankert würde und die Piraten langfristig überflüssig würden. Ich glaube, die Marina hatte sich auch mal in der Art geäußert, und da war ich positiv überrascht.

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  113. Vor allem hat aber mehr als die Hälfte der Zitate gefehlt, die überaus relevant war.

    Journalisten haben – genau wie jeder andere – eine eigene Einschätzung, was sie für relevant halten. Wenn allein die Tatsache, dass jemand über ein Comeback überhaupt nur nachgedacht hat, als sensationell (oder wichtig) betrachtet wird, wird man das entsprechend herausstellen. Man kann halt sein eigenes Bild in der Öffentlichkeit nur begrenzt kontrollieren:

    Ich habe keine Lust, hinter einem willkürlichen Zerrspiegel gezeigt zu werden, ich habe keine Lust, nach jedem Interview bis zu seinem Erscheinen nicht schlafen und Angstzustände zu haben, was drin steht. Das ist nicht, was ich machen will. Das ist nicht, wozu ich ursprünglich in die Politik wollte. Ich wollte mich nicht verstellen in Gesprächen mit Menschen, auch wenn sie Journalisten sind.

    Man muss sich klar sein, dass alle Kommunikation zu Verzerrungen führt. Das ist insbesondere wahr für medial vermittelte Kommunikation. Man muss also damit leben, dass die eigenen Aussagen vielleicht nicht so ankommen, wie man sie gemeint hat oder glaubt gesagt zu haben. Wenn man das nicht möchte, muss man sich öffentliche Meinungsäußerungen verkneifen. Aber ohne kann man keine demokratische Politik machen. Jeder hat die Wahl.

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    • Stimmt. Zwar übertreiben die marktforschergetriebenen Medienmanager es deutlich bei ihrem Wahn, alles Journalistische zwischen den Anzeigen und Werbeblöcken auf Formate zwischen Twitterlänge uns einsdreißig einzudampfen, weil die Zuschauer und Leser das angeblich so wollen. Aber wenn die Medien jeden Politmenschen so lange quatschen lassen würden, wie er lustig ist, würden die Menschen wirklich abschalten. Journalismus muss zumindest vorsichtig verdichten, wenn er die Leute erreichen will. Zu den episch langen Texten, die dem Absender der politischen Botschaft wichtig sind, kann man ja einen Link setzen. Schließlich kann ja jeder sein Mitteilungsbedürfnis in Blogs ausleben.

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  115. Es tut wirklich weh. Ernsthaft. Hat die Spiegelautorin es noch immer nicht verstanden, dass, wenn man bei den Piraten von Transparenz spricht, nicht ein Seelenstriptease gemeint ist? In ihrer Antwort auf die Kritik, die sie anscheinend total überrascht, wird genau diese Sau wieder durchs Dorf getrieben und Marina muss sich das auch wieder ankreiden lassen. Nur weil Journalisten wirklich, entschuldigung, so struz blöd sind den Unterschied zu erkennen.

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  116. ich hab den blog durch zufall und die Antwort darauf auf Spon gefunden und will auch meinen Senf dazugeben …

    Dass Journalismus und Spon wenig gemein haben und Journalismus in der heutigen Zeit noch weniger mit Tatsachenberichte oder korrekter Wiedergabe von Fakten, ist leider Realität.

    Es wird Meinung gemacht durch Verlautbarungen oder Hörensagen, Fakten oder gar Aufzeichnungen , das dauert zu lange und ist meist nicht verkaufsfähig, langweilig *gähn*. Nur die überspitzte Schlagzeile bringt die Quote, wahr muss sie ja nicht sein.
    Auch wirtschaftliche Abhängigkeiten zählen: wem gehört der Verlag usw. , welche Partei wird vom Verlagskonzern *unterstützt*

    Deshalb finde ich es richtig was Marina gemacht hat. Sie hat ihre Reichweite im Internet benützt um quasi eine Gegendarstellung zu bringen, über die Mainstreammedien würde man sowas nie sehen/hören (leider).

    Aber zum eigentlichen Thema:
    Obwohl niemand außer den 2 Damen weis was da genau gesprochen wurde, tendiere ich eher zu der Sichtweise von Marina. Das Nachtreten von Spon zeigt nur eines, da ist was unsauber gelaufen. Wie geht das Sprichwort: Wo Rauch ist , da ist auch Feuer ……
    Man kann nur hoffen das die piraten und mit ihr die Marina nicht total wie Chaoten in der Öffentlichkeit rüberkommen.

    Schade wärs drum da die Piraten fast die einzige wählbare Partei momentan ist, oder sich zumindest (so hoffe ich) dahin entwickeln kann. Das geht aber nur wenn sich die mutigen und ehrlichen Leute nicht die Motivation nehmen lassen von den Saboteuren die vielleicht andere Ziele haben, bzw. ein Scheitern verursachen wollen.

    Und die Debatte um ein Comeback: Auch wenn Inhalte wichtig sind, es ist noch wichtiger wer die Inhalte vermittelt. Man stelle sich als Negativbeispiel ein Gutenberg als Justizminister vor oder als Positvibeispiel kann man sich Joshka Fischer gut als Egal was vorstellen. Die Reputation, das Charisma verstärkt die Inhalte oder macht sie total lächerlich. Darüber sollte die Piraten und Marina auch nachdenken !!!

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  117. “…Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen…”

    Weshalb werden hier alle Kommentare, welche bei dem Voting leicht unterdurchschnittlich abschneiden (das Verhältnis von 1 PRO zu 4 CONTRA ist schon ausreichend!) standardmäßig ausgeblendet? Nur drei “Negativ-Bewertungen” über PRO genügen schon, dass in diesem Blog ein Kommentar standardmäßig verschwindet.

    Dass eine so geringe Spanne meist im Bereich des Zufalls liegt und zudem der Manipulation “Tür und Tor”öffnet, wird wohl auch den meisten Lesern klar sein. Da bei jedem Blog die Fans d.h. die Stammleser immer klar in der Mehrheit sind, führt ein derart eingestelltes Kommentarsystem zwangsläufig zu einer Diskriminierung von kritischen Meinungsäußerungen. Diese erscheinen dann nur noch auf “Klick”, was zusätzliche Votings – und damit eine mögliche Statusänderung – noch unwahrscheinlicher macht.

    Eine solche Form von Kommentar-Management schadet der Leserlichkeit, von Werten wie Diskussionskultur, Offenheit und Transparenz ganz zu schweigen…

    Dieses (offenbar gewollte) Verhalten ist ganz klar “Unterdrückung”.

    PS: Ich habe nichts gegen das Löschen von Spam oder Beleidigungen, jedoch muss argumentative Kritik für alle(!) sofort(!) zugänglich sein. Es kann nicht sein, dass drei selbsternannte Afelia-Fans alle kritischen Kommentare einmal “durchklicken” und diese dadurch für viele Nutzer unleserlich machen.

    Mal sehen, wie lange diese Meinungsäußerung noch für alle standardmäßig einsehbar ist…

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    • Hast zwar von mir ein like bekommen, aber Unterdrückung von Meinungen würde ich nicht sagen. Ich vermute eher mal, dass diese Flut von Postings eher unüblich ist, und deswegen schon ein Verhältnis von 1:4 ausreicht(?). Und immerhin kann man hier (im gegensatz zu SPON) posten, ohne dass die Beiträge freigeschaltet werden müssen.

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    • Ich finde die KommentarUnterdrückung auch nicht gut. Allerdings stimmt es überhaupt nicht, dass nur kritische Meinungen verschwinden. Mein letzter Kommentar wurde auch nicht angezeigt, obwohl er eindeutig die widersprüchlichen Aussagen der Journalistin thematisiert.

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    • Das einzig gute an dieser Funktion ist, dass man klicken muss, um die von Herrn Fischer abgesonderte braune Masse zu sehen.

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  118. Hot debate. What do you think? Daumen hoch 8 Daumen runter 8

  119. Im SPON Forum gab es übrigens einen interessaten Link auf einen Artikel des Guardian über die für ausländische Medien doch recht seltsame deutsche Haltung,
    dass Zitate aus Interviews vom Interviewten überprüft korrigiert und freigegeben werden.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/16/us-campaigns-quote-approval-germany

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  120. Sehr geehrte Frau Weisband,

    ich wünsche Ihnen viel Kraft damit die privaten Baustellen bald keine mehr sind. :) Konzentrieren Sie sich einfach darauf, denn nichts ist wichtiger im Leben!

    Dieser Blog-Eintrag war dahingehend ziemlich kontraproduktiv. :( Vielleicht liegt die Wahrheit wie viel zu oft in der Mitte? Vielleicht haben beide Seiten Fehler gemacht? Ich weiß es nicht …

    Ich bin selbst ein impulsiver Mensch und kann nur sagen, das geht meistens schief.

    Liebe Grüße

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  121. “Mein Wort in der Hand eines Journalisten ist schlechter, als was er selbst schreiben kann. Wozu also die Belästigung des Zitierens? Sie glauben Proben eines Organismus liefern zu können. Um zu zeigen, daß ein Weib schön ist, schneiden sie ihm die Augen aus. Um zu zeigen, daß mein Haus wohnlich ist, setzen sie meinen Balkon auf ihr Trottoir.” (Karl Kraus)

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  122. OMG, werdet erwachsen. Solange die Piraten und Piratenbräute sich so äußern, solange werde ich wohl wieder was anderes Wählen gehn. Denn das hier ist ja Kindergartenhoch zehn.

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  123. Wie oft passiert es Politikern, daß sie sagen, falsch zitiert worden zu sein, Sätze aus dem Zusammenhang gerissen wurden, etwas so nicht gesagt zu haben, Worte in anderem Kontext gesagt zu haben?
    Sowas hört man doch sehr häufig, es ist ein übliches Gewäsch. Wieso also, sollte es Euch anders ergehen?

    Kaum bekommt ihr Gegenwind, streicht ihr die Segel. “Ich habe kein Bock mehr”, “ich halte es nicht mehr aus”, so was hört man in den letzten Monaten oft von Piraten in verantwortungsvoller Position.
    Komisch daß man das nicht von den anderen Parteien hört.

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    • Die beiden letzten Bundespräsis der CDU hatten übrigens “kein Bock” mehr. Der eine, weil eine unüberlegte Rede von ihm über die Notwendigkeit von Bundeswehreinsatz (zur Absicherung von Handel und Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen) Gegenwind erzeugt hat, und er mit öffentlichen Debatten (als Nichtpolitiker zumal) definitiv Probleme hatte. Der andere, weil er sich an wirtschaftlich Erfolgreiche (besonders im Umfeld von Hannover) rangewanzt hatte und schamlos alle Vorteile mitnahme (und auf billigste Weise zu verschleiern suchte). Er mochte es nicht, dass seine präsidiale Fassade (zurecht) an Glaubwürdigkeit verlor.

      Es ist so: Politik ist ein harter Job, wenn man ihn ernst meint. Und im Mittelpunkt öffentlicher Berichterstattung zu stehen, das ist nicht unbedingt erfreulich, zumal dann, wenn die Berichterstattung kontrovers oder ablehnend ausfällt.

      Das ist halt so. Wir alle sind Menschen – und nur die wenigsten würden das aushalten, was “die” vielgescholtenen, öffentlich bekannten Politiker faktisch auszuhalten haben. Es ist wirklich kein toller Job, auch nicht in der zweiten Reihe – jedenfalls nicht als Projekt fürs Leben.

      Was folgt daraus? Überlegen Sie selbst!

      (ich weiß es nicht)

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    • Nicht nur Köhler und Wulff. Auch Roland Koch und Ole von Beust hatten keinen Bock mehr auf relativ überschaubar bezahlte Politikerjobs.

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  124. kleine Nachbemerkung zu 118:

    Weshalb wird hier ein “ausgeblendeter Kommentar” selbst dann, wenn man ihn bewusst anklickt, nur in einem fast unleserlichen “grau in grau” angezeigt? Gibt es eine rationale Erklärung für diese optische Benachteiligung von unterdrückten Kommentaren?

    Eigentlich erschreckend – diese digitale Willkür! – (siehe auch @Michael Haufe)

    PS: Weshalb stört dies – außer mir – fast niemanden? Ein derartiges Verhalten ist in der Blogosphäre doch wirklich nicht üblich. Ein solches Vorgehen würde man kommerziellen Medien niemals durchgehen lassen. Dies wäre ein Skandal – wohl nicht nur auf Twitter…

    Hot debate. What do you think? Daumen hoch 17 Daumen runter 16

    • Also naja… das ist vielleicht aus Sicht der Barrierefreiheit nicht optimal gelöst, aber ich finde deine Aufregung “etwas” übetrieben. Ich meine, hier handelt es um einen einfachen Kommentar eines einfachen Blogeintrags auf einer privaten Webseite (der zufällig etwas mehr Aufmerksamkeit erhält als üblich). Und dieser Kommentar ist ja noch nicht mal gelöscht oder so.

      Du tust ja so, als ob hier schwerste Menschenrechtsverletzungen im Gange wären…da gibt es doch größere Probleme, oder ;)

      Meine Vermutung: Das Kommentarsystem ist halt von irgendeinem Entwickler so programmiert worden, weil dieser es für passend gehalten hat, ohne irgendwelche bösen und zensurträchtigen Hintergedanken.

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    • Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen.

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      • Ich glaube, dieses Like/Dislike System ist nicht ganz zuende gedacht. Mir fällt gerade auf, dass ich rein theoretisch meine Beiträge von gestern selber ‘liken’ könnte. Man sollte dem Entwickler bescheid geben, dass man auch sehen können muss, wer die Bewertungen abgegeben hat..

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  125. Jetzt wäre es vielleicht an der Zeit beim Spiegel anzurufen und zu sagen, der Rubicon sei überschritten. das könnte auch “Pony” ponader übernehmen. der hat ja sonst nichts zu tun.

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    • Amüsanter fände ich, wenn jetzt der Ponader eine “wichtige Stellungnahme” ankündigen würde, dann die ganze Hauptstadtpresse in seine Pressekonferenz rennt in Erwartung von neuem Drama und Seifenoper – und er dann einfach nur von neuen Programmpunkten und Zielen bei den Piraten reden würde, oder darüber dass die Rundfunkräte der ÖRs demokratisch von den Bürgern gewählt werden sollten und die Parteien da rausfliegen sollten. Oder irgendwie sowas. Und die ganzen Journalisten so “Och, wie langweilig, er tritt ja garnicht zurück und feindet auch niemanden an, was soll ich denn jetzt nur schreiben.”

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  126. Sagen sie, Frau Weissband, halten sie es mit der Wahrheit über ihre Zitate ebenso, wie mit künftigen Wahlversprechen?

    Werden diese auch im nachhinein, sobald abgesegnet, wieder geändert und als völlig anders dargestellt, als zuvor gemeint?

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  127. Hallo,

    was mich sehr wundert: Frau Weisband war Geschäftsführerin der Piratenpartei und ist gerüchteweise im Gespräch zu einem Comeback im Umfeld oder in den Bundesvorstand.

    Wie passt es zusammen, dass einer Person, welcher Kompetenzen für eben diese Aufgabenstellungen zugesprochen werden, sich nicht in der Lage sieht, ein Interview oder Gesprächstermin mit einem Nachrichtenmagazin abzulehnen? Zitat: “Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein.”

    Die Frage, die sich mir stellt ist, mit welcher Standfestigkeit man dann zu rechnen hat, wenn es um Ablehnen von zur Piratenpartei konträren Positionen auf zum Beispiel bundespolitischer Ebene in Zusammenarbeit mit anderen Parteien geht.

    Mir wird nun doch etwas mulmig, wenn dass beispielhaft die Personen sind, von denen wir uns in Zukunft auf bundespolitischer Ebene kompetent vertreten fühlen sollen.

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    • Marinas Ehrlichkeit, zu schreiben, dass ihr eine Absage nicht leicht gefallen wäre, macht gerade den erfreulichen Unterschied zu „etablierten“ Politikern aus. Andere würden ihre Oma verkaufen, nur um eine Seite im Spiegel zu bekommen.

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    • Man könnte sogar noch weiter gehen und einen souveränen Umgang mit den Medien erwarten, aber ich weiß nicht, wie hoch die Ansprüche der Piratenpartei an ihr politisches Personal gediehen sind.

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  128. So interessant der Diskurs über falsche Zitate, falsche Presse oder missverständliche bzw. missverstandene Aussagen von Politikern auch ist, führt es am Ende doch wieder nur dazu, dass ich auf diese ganze Zerpflückerei und am Ende doch nicht zu wissen was jetzt (nicht) gelogen ist “keinen Bock mehr” habe, weil ich nicht mehr weis, wer mich nun eigentlich manipulieren will und genau hier und jetzt Zeit mit eben Themen verschwende die eigentlich nicht relevant sind, sondern nur Schaumschlägerei, die vielleicht zeigt wer mit wem sympathisiert. Wohin führt das denn alles? Der mehrfach vorgeschlagene selbst mitgeschnittene O-Ton wäre wahrscheinlich ein sinnvolles Instrument um Vertrauen in Aussagen zu bestärken, wenn er inzwischen nicht genauso manipulierbar wäre, wie geschriebener Text. Vertrauen… ja gerne, aber wie? Ich komme leider immer wieder an den Punkt, dass mir Politik und Manipulation in diesem Land untrennbar zu sein scheinen und eine Mitwirkung an der Gesellschaft über mein unmittelbares Umfeld hinaus dadurch reine Zeitverschwendung…

    P.S.: Die richtige GrOß- und klEiNschreibung interessiert mich bei gehaltvollem Inhalt übrigens einen feuchten Kehricht.

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  129. Hot debate. What do you think? Daumen hoch 8 Daumen runter 10

  130. Das ist eine ziemlich deutliche Ansage von der Spiegel-Redeukteurin, die man seit gestern auf dem Spiegelblog finden kann. Sollte Frau Weisband sich dazu nicht noch dezidiert äußern, wird man wohl davon ausgehen müssen, dass das so stimmt. Das wäre dann sehr aufschlussreich für ihren Umgang mit der Wahrheit, den man dann wohl als ziemlich flexibel bezeichnen müsste.

    Und es bleibt auch völlig unklar, warum Frau Weisband sich auf ein Gespräch eingelassen hat, wenn sie keine Zitate von sich im Spiegel sehen wollte. Bestenfalls könnte man das als einen schweren Fehler bezeichnen, der in einem Fall wie dem von Marina Weisband, die nun lange genug Zeit zum Einüben des Umgangs mit den Medien hatte, ein Schlaglicht auf ihre Kompetenz wirft. Einer ehemaligen Politischen Geschäftsführerin kann ein solcher Fehler eigentlich nicht unterlaufen (es sei denn sie ist völlig inkompetent).

    Es handelte sich nicht um ein vertrauliches Gespräch und korrekte Zitate sollten meiner Auffassung nach in diesen Fällen keiner Autorisierung unterliegen. Warum auch, zumal wenn es um Politik geht. Da greift in der Tat evident die Transparenzauffassung der Piratenpartei. Wäre der betroffene Politiker von der CDU oder der FDP gewesen, könnte er von der Piratenpartei keinerlei Mitleid dafür erwarten, dass die Zitate nicht autorisiert waren. Im Gegenteil, da würde der durchaus vorhandene Mob dann sofort “Zensur” schreien.

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  131. Sie haben wohl nicht viel Erfahrung mit “kommerziellen Medien”? Da erscheinen unerwuenschte Kommentare gar nicht erst, da sitzen naemlich Leute, die dafuer bezahlt werden, die Kommentare zu moderieren, stellen Sie sich das mal vor. Unglaublich, was? Aber ganz und gar kein Skandal, offenbar. Mag auch daran liegen, dass die von Ihnen so verkannten Institutionen in der Regel entscheiden was zum Skandal wird, und was nicht. Skandaloes, nicht wahr? Schon ein bischen naiv, das Vertrauen, mit dem Sie da aufwarten.

    Und abgesehen davon, persoenliche Beleidigungen werden von privaten Bloggern nicht selten geloescht, und das ist auch deren gutes Recht. Sie nur auszugrauen – aeusserst freundlich. Sich darueber aufzuregen – nicht zwingend schlau. Was gibt Ihnen eigentlich das Recht von jemand anderem zu verlangen sich oeffentlich beleidigen zu lassen?

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  132. Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen.

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    • Ziemlich erschreckend, diese Mentalität:

      “Wir sehen, dass Medien generell und JournalistInnen wie Merlind Theile nicht unsere Freunde sind. Wir sind nicht doof und werden uns das merken. Ich finde es sehr sinnvoll, hier Grenzen zu setzen.”

      Neonazis reden so, auch zu einem Stalin, Ahmedinedschad, Lukaschenko und Wen Jiabao würde das passen. Leider liest der Verfassungsschutz nicht mit, weil er ja den V-Leuten das diesjährige Weihnachtsgeld eintüten muss.

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  133. darf nur dazu raten, auf so durchschaubare suggestiv fragen einfach nicht zu antworten. da sagt man dann “kein kommentar”. es ist eben eine harte schule…

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  134. Wer einmal versucht hat, sich als kleine oppositionelle Fraktion innerhalb eines mittelständischen Sportvereins gegen die geschmierte Haus- und Hofpresse der Gegenseite zu behaupten, der kann gut nachvollziehen, was Marina Weisband gerade durchmacht.

    Es gibt Journalisten, die haben zwei Dinge bis zur Perfektion lang drauf: Einem die Worte im Mund umdrehen und hinterher ganz entrüstet tun, wenn man Sie unlauterer Methoden bezichtigt. Dabei verstecken Sie sich dann hinter der ganzen Glaubwürdigkeit, die irgendwelche Bananenbieger einem Möchtegernnachrichtenmagazin wie dem SPIEGEL leider immer noch zubilligen – und die uninformierte Öffentlichkeit klatscht Beifall.

    Fürs Protokoll: Ich bin kein Pirat, finde die politischen Inhalte dieser Partei lächerlich und wusste auch vor gerade eben nicht, wer Marina Weisband ist oder welche Rolle sie spielt(e). Aber sie hat in diesem Fall meine volle Sympathie, weil es einfach mal sehr sehr wahrscheinlich ist, dass sie gerade von der etablierten Presse eine reingewürgt bekommt. Sowas wirkt sich ja leider immer auch ins Privatleben aus. Man kann dann erstmal stundenlang an nichts anderes denken und ist stark belastet … ich wünsche Marina ein dickes Fell!

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  135. Ich hab euch wirklich mal als Hoffnungstraeger angesehen. Als Sprachrohr fuer uns Netzbuerger aber ihr seid ja zum Teil noch peinlicher als die etablierten Politfuzzis. All das Gehacke der letzten Wochen, die ganzen mit persoenlichen Eitelkeiten durchtraenkten Streitigkeiten, inkompetente Egomanen in der Fuehrungsriege…. man man man, ihr haut so dermassen viel auseinander im Moment, dass mir die vielen, ehrlichen Basisarbeiter bei euch richtig leid tun.

    Interview absegnen? Zitate aendern lassen? WTF? Ist dies die neue Transparenz.

    Selten hat sich eine so hoffnungsvolle Partei in die absolute Bedeutungslosigkeit geschossen und du liebe Marina, bist ein Paradebeispiel dafuer, warum das so ist.

    Sehr schade das alles, sehr schade!

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    • @Pallenberg: ich finde es meinerseits höchst kritikwürdig, wie leichtfertig arrivierte “Netzbürger” die Piraten bejubeln, so lange die Mainstreampresse sie hoch schreibt, sie aber auch gleich wieder fallen lassen, wenn sich dort der Wind gedreht hat.

      Was du ihnen vorwirfst:

      “All das Gehacke der letzten Wochen, die ganzen mit persoenlichen Eitelkeiten durchtraenkten Streitigkeiten, inkompetente Egomanen in der Fuehrungsriege…. ”

      bekommst du aus anderen Parteien einfach nicht mit! Weil die sich eben nicht über Twitter streiten, wo die an jedem persönlichen Gerangel weit mehr als Inhalten interessierte Presse mitliest – und alles entsprechend auswertet und aufbauscht, was dann wieder eine RÜCKWIRKUNG auf die Piraten hat.

      Die Piraten wollten doch etwas ANDERES: nicht “ausgewogene Statements” stromlinienförmig zurecht gestutzter Politiker-Masken, sondern echtes Leben normaler Menschen.

      Alle Welt kritisiert Politiker als “abgehoben” – aber offenbar will man es so:

      -> “Geschlossenheit”, keinen Streit,
      -> “harte” Persönlichkeiten, an denen jegliche Angriffe abperlen,
      -> professionelle Glattheit

      - und dann wundert man sich, was für Leute “da oben” das Sagen haben: nämlich solche, für die schon bald der Machterhalt, das Gehalt, die Nebeneinkünfte, das Kleben am Stuhl und die Aussichten auf lukrative Jobs “danach” im Vordergrund ihres Engagements stehen!

      Was ja nicht wundert, wenn man die eigene Persönlichkeit dermaßen zur Schmalspur-Kampfmaschine zusammen streichen muss! Das braucht dann schon ordentlich SCHMERZENSGELD!

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      • “Ich finde es meinerseits höchst kritikwürdig, wie leichtfertig arrivierte “Netzbürger” die Piraten bejubeln, so lange die Mainstreampresse sie hoch schreibt, sie aber auch gleich wieder fallen lassen, wenn sich dort der Wind gedreht hat.”

        Genau DAS hab ich beim Lesen von Pallenbergs Kommentar auch gedacht. Und ich bin kein Pirat.

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      • Glauben Sie wirklich, dass Piraten die besseren Menschen sind? Diese “Partei” definiert sich nicht über das “Was”, das bei einer normalen Partei das verbindende Glied zwischen Menschen ist, die eigentlich Konkurrenten (um Pfründe und Aufmerksamkeit) ist, sondern über das Wie. Sich über das Wie zu definieren, ist traditionell die Domäne der Religionen.
        Wenn es dann bei dieser Partei ausgerechnet mit diesem Wie nicht hinhaut, darf man schon mal feststellen, dass das wirklich nicht berauschend ist.

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  136. Hallo zusammen,

    ich hatte zwar bisher nicht das zweifelhafte Vergnügen, Frau Theile persönlich kennen zu lernen. Dennoch drängt sich mir bei ihrer bisherigen journalistischen Arbeit der Gedanke der tendenziösen Berichterstattung ihrerseits geradezu auf. Die Tatsache, dass sie den internen Blog von Spiegel online nutzt, um eine (inhaltlich dünne) Darstellung ihrer Gegenposition zu diesem Blogeintrag hier zu veröffentlichen, zeigt, dass die Antwort von Frau Weißband ins Schwarze getroffen hat. Sonst wäre das nie passiert.

    Ich bin älteren Semesters, und auch schon einiges von der Presse gewöhnt. Dazu gehören durchaus viele positive Erfahrungen. Aber das ´Bashing´ (so wird es wohl genannt) der Piratenpartei in den letzten Wochen und Monaten ist genauso unerträglich wie der ´Medienhype´ (schon wieder so ein Wort) zuvor.

    Ich empfehle den Journalisten immer wieder, sich inhaltlich mit der Piratenpartei zu beschäftigen. Dort gibt es tatsächlich viel zu entdecken und zu berichten.

    Kopf hoch, Frau Weißband: Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Sie haben meine volle Sympathie!

    Das alles sage ich übrigens als langjähriger Sozialdemokrat, der immer mehr interessante Seiten bei den Piraten finden kann. Früher war die SPD immer eine Partei der Jugend. Siehe hierzu z.B. die Abschaffung des Kuppeleiparagraphen, den Bau von Studierendenwohnheimen und so weiter. Und heute? Die Grünen verstehen die Jugend auch nicht mehr so sehr, wie die Piraten es heute tun. Das ist schade, aber auch unübersehbar.

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    • Eine etwas eigentümliche Sichtweise. Weil ein Journalist nicht gleich jedes Register zückt (Veröffentlichung vertraulicher eMail? Mitschnitt von Telefonaten? Inquisitorisch erpresste Geständnisse des Kellners?), stellt es eine inhaltlich dünne Gegendarstellung dar? Es liegt doch in der Natur der Sache, dass Marina mehr an der Sache liegt als einer Journalistin. Tatsache ist aber auch, dass niemand gezwungen wird mit der Presse zu reden. Sich hinterher als “überredet” darzustellen, ist doch ein wenig … hm …

      Der letzte Absatz von Marinas Blogeintrag zeigt dann auch den Drang zum eloquenten Auftreten. Denn dort wird allein politisch agitiert … obwohl sie dafür doch gar nicht den Kopf frei habe.

      Diese inneren und äußeren Widersprüche sind es dann, die ein weiteres … hm … hervorrufen.

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  137. Ich gehöre sicher nicht zur Kernwählerschaft der Piraten.

    Dennoch: Kopf hoch!

    Würden sie der Bild ein Interview geben?

    Fakt ist doch das es seriöse und unseriöse Medien gibt. Der Spiegel insgesamt hat die letzten Jahre massiv an Reputation verloren. Es geht um Sensationen, die provokant dargestellt werden.

    Ich selbst habe, obwohl nicht in der Öffentlichkeit stehend, schon miterlebt wie die Jungs bei Ereignissen, (die ich besser kannte) oberflächlich recherchiert haben, und dann Sachverhalte grell und plakativ dargestellt haben.

    Es gibt diesen alten Spruch:
    Ein guter Journalist macht sich nicht mit einer Sache gemein, auch nicht mit einer Guten. Erst recht achtet er darauf nicht negativ zu beeinflussen.

    Wer wie der Spiegel immer wieder dagegen verstößt, dem gibt man halt kein Interview.

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  138. Liebe Marina,
    auch wenn Du Dich der Piraten-Bashing-Apparatur versagst, hat Deine Stellungnahme doch einen unschätzbaren Wert über die parteipolitischen Fragen hinaus. Du verteidigst den Gedanken der Transparenz und gibst den humanistischen Gedanken nicht auf. Wer sich mit der Sache auseinandersetzt, wird Dir Recht geben – wo sieht man auch sonst diese sadistischen und ausbeuterischen Perfiditäten der politischen Presse in solcher Deutlichkeit herausgestellt, und das gerade in Bezug auf den Spiegel, der in den Augen vieler die Integrität selbst darstellt.
    Wird sich an unserer politischen Kultur etwas ändern? Meistens glaube ich das nicht. Aber wenn ich beobachte, wie Du Deine Popularität nutzt, dieser politisch unverantwortlichen Bande die Stirn zu bieten, verlässt mich wenigstens die Hoffnung nicht, und so geht es sicher vielen. Vielleicht überschätzen wir sämtlich aus einer blöden Gewohnheit heraus die Bedeutung der Politik, und solcher Bruch, den Du vorlebst, ist Teil einer größeren Veränderung, die bereits merklich zu mehr Mündigkeit führt.
    Wenn das der Fall ist, überschätzt sich die Presse in der reinsten Dekadenzsymptomatik selbst, und der Schmutz fällt bei anhaltender Aufmerksamkeit auf sie zurück. Wenn die Angelegenheit zu medialem Aufruhr führt, ist viel erreicht, die Angelegenheit wird ja viel aufgegriffen.
    Wenn sie nicht so glatt und anbiederungsvoll wirken würde, hätte ich fast Mitleid mit dieser Frau, die sich für ihre Karriere zur Rolle der Feindin hergibt, der harte Blick, die brutale Mundpartie, diese Maske der Eigenschaftslosigkeit, der Vorname – ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Spiegelherren hier persönlicher Neidgefühle bedienen und die Gutgläubigkeit der Menschen ausnutzen. Kann man denn das Gute wollen?
    Ich will Dir nur sagen, Du machst mir Mut zu glauben, dass durch Deine Person die Menschen sich stärker für die Zusammenhänge interessieren und dadurch den hegemonialen Projektionen weniger folgen werden, und dass ich wenigstens bei Guttenbergs Comeback in irgendeiner Form auf Dich zähle.
    Carpe diem!

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  139. Hallo liebe Marina,
    was wir hier sehen, ist Politik in der Realität. Politik wird im heutigen System bestimmt durch Wirtschaftsbosse und Medien, ob wir das so mögen oder nicht. Wenn die Medien dir die Hand reichen, greif zu! Du kannst sie um den Finger wickeln! Und nur dadurch kannst du etwas verändern!

    Erfolg oder Misserfolg hängt in der heutigen Realität eindeutig fast NUR an Personen – jedenfalls – solange dieses nicht extrem ist – auf keinen Fall am politischen Programm. Was also auf dem Parteitag auch an Programm beschlossen wird, es ist für den Erfolg der Piraten leider völlig irrelevant!

    Politische Programmpunkte sind dann wichtig, wenn man in der Lage ist, auch etwas umzusetzen. Davon sind die Piraten derzeit noch weit entfernt – leider. Und wenn wir so weiter machen, wie bisher, dann wird das leider auch so bleiben!

    Falls DU Marina, von dem, was du dir in der Politik vorstellst, jemals irgend etwas UMSETZEN möchtest, dann wird das nur dann gehen, wenn du a) ins Fernsehen, b) in den Bundestag einziehst und c) die Piraten dort politisch an entscheidender Stelle MITREDEN können – mit einer Stimme, die die Medien und Masse der Bevölkerung hören und sehen wollen.

    Der logische Menschenverstand sagt also ganz eindeutig:
    - Belaste dich nicht mit POLITISCHER Basisarbeit. Lass das andere machen.
    - Kandidiere für den Bundestag. Gib der Presse jetzt das, was sie wollen – das Gesicht der Piraten!
    - Fälle eine klare Entscheidung, setze dir dein persönliches Ziel und setze dann einfach Prioritäten.
    - Mach nur das, was WICHTIG ist, um dein ZIEL zu erreichen! Dann fällt auch das Thema Überlastung weg!
    JETZT ist die Chance da, in den Bundestag einzuziehen und öffentlichkeitswirksam mitzureden.

    Ob es eine weitere Chance gibt, ist sehr fraglich!
    Und so eine Chance hat auch nicht jeder in seinem Leben.

    Betrachte das bitte nicht als Druck von außen, sondern als das, was es ist, die langjährige Erfahrung eines älteren Piratenmitglieds.

    Der logische Menschenverstand geht sogar noch einen Schritt weiter:

    Die Piraten sollten sich meiner Ansicht nach nicht außen vor halten, sondern so naiv, wie sie begonnen haben, bereit sein und öffentlich den Willen äußern, mit in eine Regierung einzuziehen und Mitverantwortung als Koalitionspartner zu übernehmen. Nur der Sprung ins kalte Wasser ermöglicht es, das Politikgeschäft wirklich zu lernen und etwas durchsetzen zu können! Die anderen können es doch klar erkennbar auch nicht. Was also sollte dabei schief gehen?

    Eine klare Bekenntnis der Piraten, mit Rot/Grün zusammen die Aera Merkel zu beenden und ein Gesicht der Partei, das Presse und Bevölkerung haben wollen, würde die Vorhersagen mit Sicherheit sofort wieder auf altbekannte Werte anheben und einen klaren Einzug der Piraten in den Bundestag einzuziehen.

    Deshalb Marina, der Rat und die Bitte eines erfahrenen Kollegen. Verzichte nicht auf diese einmalige Chance! Nimm sie wahr, solange sie sich bietet – für dich und für uns alle.

    Noch nie zuvor war so eine Chance in den letzten 60 Jahren so groß, Veränderungswünschen aus der Normalbevölkerung eine Stimme zu geben, wie jetzt.

    Alles andere kannst du später immer noch machen. Schaden kann dir diese Erfahrung bei gesundem Menschenverstand ganz sicher nicht. Wenn du diese aber Chance NICHT nutzt, wird es dir später mit ziemlicher Sicherheit immer wieder sauer aufstoßen.

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  140. Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen.

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  141. Ich habe das Pamphlet von Frau Theile gerade gelesen. Fakt ist, sie kann schreiben was sie will. Und irgend was bleibt hängen. Das ist natürlich auch das Ziel. Eine Lüge die immer wiederholt wird, wird zur Wahrheit, so funktioniert nun einmal Propaganda.
    Welche Lehren kann man daraus ziehen? Nicht mehr mit Journalisten reden? Falsche Taktik!

    Wer hindert euch eigentlich, das komplette Gespräch mit euren Interviewern aufzuzeichnen?
    Das wäre doch mal eine ganz neue Transparenz!
    Ihr müsst Hammer, nicht der Amboss sein. Dann spart ihr euch zeitraubende Rechtfertigungen, stellt alles ins Netz. So kann jeder selbst entscheiden – und es ist transparent! Vielleicht kommen dann auch nicht mehr so viele Anfragen ;-)

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  142. Simone Weils Plädoyer für die Abschaffung der politischen Parteien

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  143. Überlegungen zum Gemeinwohl – Schafft die Parteien ab!
    http://www.sueddeutsche.de

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  144. Hallo Marina,

    Du kannst so einer Problematik mit einem Satz vorbeugen, “Dies war ein privates Gespräch, sie verwenden bitte keine meiner Aussagen zur Publikation. Wenn sie über mich schreiben möchten führen wir nochmal ein Gespräch”.

    Alles Gute & viele Grüße aus Stuttgart
    Oben Bleiben!
    Marc Braun

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  145. Halt mich für einen Verschwörungstheoretiker, aber ich denke daß die Bertelsmänner hinter Teilen der deutschen Presse einfach nur Angst haben daß Du ein Comeback vor der Wahl planen könntest. Sie wollen in dieser Theorie die Piraten zerstören, und es wäre dann aus ihrer Sicht besser wenn Du mit versenkt wirst. Ich glaube Deinem Wort in jedem Fall eher als einem dieser Spon/Spiegel-journalisten – sie haben in den letzten jahren seit 9/11 immer mehr versucht die Bild-zeitung des Internets zu sein. Leider oft mit Erfolg. Eigentlich merkwürdig, wo doch das Gerücht geht daß sie die vielleicht grösste Faktenchecker-Operation der welt am laufen haben(vgl. englische Wikipedia)
    Das soll jetzt kein Argument für ein Comeback sein, mach das auf jeden Fall nur wenn es Dir passt, ist meine Meinung.

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    • Die Piraten sind allein von einer Personalie abhängig? DAS geht allerdings in Richtung Verschwörungstheorie.

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  146. Nur ganz kurz: Tolle Seite generell, weiter so.
    Weiter zum Thema Spiegel: Auch ich hatte im Zusammenhang mit meinem Studium Kontakt mit dem Spiegel und habe gemerkt, dass die Artikel nur sehr oberflächlich recherchiert sind. Einzelne Quellen (es ging um Statistik) konnten trotz mehrfacher Nachfrage nicht genannt werden, vielmehr entstand der Eindruck, alles war irgendwie zusammenkopiert und mit heißer Nadel genäht.
    Also: Nicht unterkriegen lassen.

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  147. Was mich ebenso wundert, sind die verschiedenen inhaltlichen Themen des Gesprächs, die Marina oben aufführt, von denen im SPON-Artikel aber rein garnichts auftaucht.

    Ich nehm mal an, dass beim Spiegel und seinem Onlinemagazin im Lauf der Zeit schon einige Pressemitteilungen zu Zielen, Inhalten und Kritikpunkten der Piraten eingegangen sind. Hat er eigentlich jemals über irgendwas davon berichtet? Oder gabs da immer nur diese Personality-Show statt Inhalten? Ich dachte, dem Spiegel geht es um politischen Journalismus, scheint aber eher sowas wie eine Polit-Gala zu sein.

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  148. Liebe Marina,

    vielleicht hast du selbst noch nicht verstanden, wie gut du die Mechanismen des Politbetriebs verstanden hast. Jedenfalls kann man ein Comeback kaum vorbereiten – sich zunächst dezent wieder selbst ins Gespräch bringen, um dann umso lauter alles zu dementieren – das ist perfekt. Sicher werden nun einige Mitstreiter das Wort ergreifen und anmerken, wie gut es doch für alle wäre, wenn so jemand wie du, der über dem ganzen Personengezänk steht … du verstehst, was ich sagen will?

    Ich halte dich in der Tat für eine intelligente Person, die Politik kann. Das ist nichts Schlimmes, beileibe nicht. Solange du deine inneren Überzeugungen nicht ganz verrätst, ist es vollkommen ok, wenn du in gewissem Sinne mitspielst und mitschwimmst. Denn Politik bedeutet nun mal, Abschied von Partikularinteressen zu nehmen und auch wenn die Grenze zwischen Konsens und Gekungel fließend ist, ist es die einzig bewährte Art, eine Demokratie auch gestaltungsfähig zu halten. Alles andere ist hanebüchen.

    Leider bist du aber in einer Partei, die zu weiten Teilen niemals verstehen wird, wie Politik geht. Das einzige, was eure Funktionäre sich ironischerweise schnellstens von den Etablierten abgekuckt haben, ist die Fähigkeit zur Profilneurose. Das wirkt umso abstoßender, weil hinter der ganzen aufgeblasenen Fassade nichts als heiße Luft ist. Und wenn ich schon nur die Wahl zwischen zwei Unsympathen habe – wähle ich dann wohl den kompetenten oder den inkompetenten? Also überleg es dir lieber gut, ob du wirklich auf Dauer der Superstar in der Sonderbegabtenklasse bleiben willst.

    Herzliche Grüße

    Frank

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      • Du sprichst von “Politik können”, und beziehst dich auf die gewohnten Polit-Rituale der großen Parteien (Beispiel: Peer Steinbrück will anfangs keinesfalls Kanzlerkandidat werden, naja, plötzlich vielleicht doch, weil Helmut Schmidt ihn so darum bittet – “wenns sein muss…”, Peer Steinbrück-Stories erscheinen jetzt am laufenden Band, Peer Steinbrück wird schließlich SPD-Kanzlerkandidat.)

        Ehrlich gesagt, sind es genau diese hohlen und inhaltsleeren Politikrituale, die – neben den Inhalten – mich zu den Piraten treiben (ich habe z.B. überhaupt keine Ahnung, was Peer Steinbrücks politische Ziele sind oder ob er überhaupt irgendwelche hat, ich weiß nur, dass er mit Helmut Schmidt schachspielt, und irgendwie eine “klare Kante” besitzen soll, was auch immer das ist.)

        Ich fände es fatal, wenn sich die Piraten in dieser Art “professionalisieren” würden. Was nach dieser Erfahrung vielleicht professioneller werden muss, ist die Medienarbeit. Aber insgesamt denke ich, es ist nicht die Schuld der Piraten, dass Politik hierzulande im Journalismus meist als seichte Personality-Show präsentiert wird. Ich habe, so lange ich die Berichterstattung bei Spiegel Online über die Piraten verfolgt habe, alles mögliche über sie erfahren: Der Ponader ist ein schlimmer Finger, der ohne Socken bei Lanz sitzt und seinen Lebensunterhalt per Spenden finanzieren möchte, es tauchen immer wieder dubiose Gestalten bei den Piraten auf, sie sind zerstritten, eine Chaostruppe, es wird alles nix werden, etc., etc., etc. Ich habe aber kein einziges Mal darüber was gelesen, was die Piraten wollen, welche Programme sie beschließen, was sie ändern wollen, was sie kritisieren. Nennt mich naiv, aber ich finde, darum geht es doch eigentlich in der Politik.

        Wo und wie Marina nun auch immer bei den Piraten mitarbeiten will: ich wünsche ihr und allen anderen Promi- und Nichtpromi-Piraten alles Gute, rauft euch zusammen, bleibt wie ihr seit, verschwendet eure Energie nicht mit innerparteilichen Gezank, macht lieber euch und euer Programm als Alternative sichtbarer – ihr seit weiterhin mein Favorit, ihr seit wichtig, und ein Licht am Ende des Tunnels im deutschen, erstarrten, festgefahrenen Politikbetrieb. Es ist kein leichter Job, das ist mir klar, und Hut ab für euer Engagement! Keep calm and carry on.

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  149. Liebe Marina,
    dass Du mit Deinen eigenen Zitaten so manche Schwierigkeit hast, wurde uns schon bei Markus Lanz wunderbar demonstriert. Offensichtlich muss man erst ganz genau belegen, wann Du was gesagt hast, damit Du auch zu Deinem eigenen Wort stehst. Nur ein gut gemeinter Tipp: Gerade bei Gedächtnisproblemen sollte man möglichst alles schriftlich festhalten.

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  150. Hallo!
    Ich lese jetzt nicht noch alle Kommentare durch … aber aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigten, dass manche Journalisten zu bestimmten Themen bestimmte Meinungen haben. Und da werden dann selbst wörtliche Zitate so zurechtgestutzt oder ergänzt, dass es ins Bild passt. Gerne wird auch eine Pressemitteilung durch einen “selbstrecherchierten” Teil am Anfang angereichert. Und der sorgt dann für den entsprechenden Spin. Wenn man dann die Original-PM mit dem Artikel vergleicht, dann stehen einem die Haare zu berge, was da teilweise dazu fabuliert wird.
    Da ich auch weiterhin vorhabe in PMs etwas zu Themen zu sagen passe ich aber natürlich auch auf, was man aus den Aussagen machen kann. Das ist eine Gratwanderung: zu vorsichtig und die Aussage ist futsch, zu drastisch und wenn der Kontext gekürzt wird ist es ein “Skandal”.
    Als einzigen gangbaren Weg sehe ich momentan zum einen eine umsichtige Weise sich zu äussern und niemals zu vergessen dass Journalisten auf Stories aus sind und zum anderen, dass die Leser nicht alle für bare Münze nehmen, sondern sich mal bei den Originalquellen informieren.

    Nicht unterkriegen lassen!

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  151. Was mich momentan eher beschäftigt, ist wie hier Meinung gemacht wird. Jemand hat einen festen Standpunkt und alles was dagegen spricht wird grundsätzlich schonmal in Grund und Boden geflamed. Wenn sich dann jemand “erdreistet” zu sagen: Leute das passt mir nicht, wie Ihr die Worte rumdreht, alles zerhackstückt und nur das rauspflückt, was euch genehm ist… dann muss auf dieser Person herumgetreten werden als wäre es ein Stück Dreck.

    Dennoch, Aussage steht gegen Aussage, und niemand!, wirklich NIEMAND! von uns allen hier war bei diesen Gesprächen dabei. Niemand! kann sich daher das Recht rausnehmen, zu sagen was nun wahr oder unwahr ist, aussser den beiden beteiligten Personen. Daher sollten wir uns alle erst einmal zurücklehnen, durchatmen und nicht wie ein wilder Mob herumrennen und nach “Tod, Mord und Weiteres” brüllen.

    Keiner von uns hat das Recht Frau Weißband vorzuschreiben was sie zu tun und zu lassen hat, noch wem sie was sagen soll/kann/darf/muss. Es ist ihre persönliche ureigenste Sache. Schändlich ist hier nur, dass es einer gewissen Reporterin zuwieder sein scheint, dass jemand den Mut hat, den Mund aufzumachen.

    Darum sei von mir dieses gesagt:
    An Marina: Auch wenn es noch so schwer fällt. Es gehört Mut dazu NEIN zu sagen und das sollten Sie in Zukunft auch tun, und wenn jemand auch noch soviel Druck auf Sie ausübt. Lassen Sie sich von niemandem vorschreiben wie Sie ihr Leben zu leben haben und leben Sie ihr Leben. Ihre persönlichen Probleme gehen niemanden von uns etwas an und Sie brauchen sich gar nicht desswegen zu rechtfertigen.

    An Frau Thiel: Wenn Sie sich so dermassen ärgern und denken es ist falsch und eine Lüge… dann können Sie doch sicherlich irgendwelche standhaften Beweise darlegen dass es so ist. Falls nicht, gilt folgendes: Der Unschuldige bleibt unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist. Über Ihre Arbeit werde ich mich nicht äussern, nur wünsche ich Ihnen von Herzen dass jemand mal genauso mit Ihnen verfährt wie Sie es mit andern tun.

    An alle Hater: Warum so hasserfüllt? Habt Ihr nichts besseres im Leben zu tun als euch darüber auszulassen wie sehr Ihr jemanden schlecht findet? Wenn es Euch doch so sehr stört, dann lest einfach nicht die Sachen. Informiert Euch selbst. Bildet Euch Eure eigene Meinung anstatt vorgekautes von Presse und Politik wiederzukäuen.

    Mit freundlichen Grüssen

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  152. Das was Marina hier schreibt (und dito Markus Kompa, der ihr beispringt) hat alles was von beleidigte Leberwurst. Im Print-Spiegel und in SPON ist ein Beitrag erschienen, der Marina nicht so gut gefällt oder in dem sie sich unpassend beschrieben sieht. So what? Um mal ein Beispiel zu nennen: Guido Westerwelle durfte vor ca. 2 Jahren ausschließlich Artikel über sich lesen, die ihm auch kaum gepasst haben dürften. So ist das halt. Wem es in der Küche zu heiss ist, sollte kein Koch werden.

    Oder sie macht es so wie Helmut Kohl, der nie mit den Teillen der Presse sprach, die sein Bannstrahl einmal getroffen hatte. Nicht sehr souverän.

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  153. Nach der Antwort im SpOn steht jetzt, sozusagen, Aussage gegen Aussage. Das ist insgesamt doof, vor allem für diejenige, die in diesem Fall die Wahrheit sagt.

    Was mich wundert, in einer Zeit in der es keine Nachrichten mehr gibt die nicht in irgendeine Story eingebettet werden (und dann GZSZ-mässig wie eine Soap weitergesponnen werden), in der selbst wenn Berichterstattung stattfindet oft Lücken zu erkennen sind, die offensichtlich gerne ausgespart wurden zwecks, ja zwecks was?,… und in der es das Netz gibt und die Möglichkeit, Daten online zu setzen ohne großen finanziellen Aufwand… ist:

    Wieso gehen nicht längst alle, die interviewt werden, hin und zeichnen die Gespräche mit einem eigenen Diktaphon auf, und setzen sie anschliessend uneditiert in voller Länge als Podcast ins Netz (bei archive.org zBsp, also nicht nur für 2 Wochen oder solange es den Blog gibt, sondern dauerhaft). Zumindest liessen sich dann in einem Fall wie jetzt die Aussagen überprüfen. Und insgesamt wäre es oft interessanter als das, was dann im Artikel gefiltert erscheint.

    Es gibt Geräte wie etwa Zoom, die nicht billig, aber doch erschwinglich sind, klein handlich mit guter Qualität und direkter Umwandlung zu Mp3, und USB-Anschluss.

    In diesem speziellen Fall ist der Nachrichtenwert an sich gering, aber im Zusammenhang mit der allgemeinen Berichterstattung zur Piratenpartei ist es ein weiterer Tropfen, der sich sammelt. Und allgemein würde es vielleicht dazu beitragen, daß wieder mehr volle Interviews, und weniger ‘hear-say’-Wiedergabe-von-Gesprächsfetzen Artikelchen mit journalistisch vorgekautem Kontext erscheinen. Letztere bieten selten stichfeste Infos, aber sie bieten eine herrliche (vorformatierte) Projektionsfläche für die Leserschaft.

    Dir persönlich weiterhin alles Gute! Was Du auch machst, lass Dich nicht unterkriegen!

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  154. Das nächste Mal am besten alles gleich während des Interviews per Live-Stream ins Netz stellen. Dann wären die omnipräsenten Laptops und iPads wenigstens auch im Gespräch für etwas nützlich.

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  155. “Fangen wir so an: Ich wollte nicht mit Merlind Theile sprechen. ”

    Und wieso hast Du es dann trotzdem getan? Der Vorteil beim Telefonieren ist doch, dass man einfach auflegen kann. Und wenn Frau Thiele angeblich “einen Ruf” hat, dann ist’s doch gleich nochmal leichter. Sich jetzt hinzustellen und rumzuheulen macht einen nicht gerade glaubwürdiger.

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  156. Wo soll ich das hinschreiben? “Posted by Marina at hh:mm” ist überall zu lesen – angereichert um ein Datum wäre sooo schön und hilfreich in der Übersicht.

    Ansonsten: Kopf hoch – Medienpräsenz ist wieder voll da.

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  157. mann, wer keinen bock mehr hat darf keine interviews geben, so einfach ist das. war doch nicht das erste. ihr diskutiert schon wieder über personen und die böse presse, anstatt inhaltlich mal irgendwas anzubieten. das system empfängt euch nicht mit offenen armen, wenn ihr es aber verändern wollt braucht ihr ziele und müsst auch prügel einstecken. immer zu sagen, das lehne ich ab reicht hinten und vorne nicht.

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  158. Wir ärgern uns oft über die Politikersprache. Über die Worte ohne Inhalt, über Aussagen ohne Tenor und über Sätze mit vielen Windungen aber ohne Ecken. Das gilt übrigens nicht nur für Politiker, bei Sportlern ist es inzwischen genauso. Zumindest bei denen, die geschult wurden.

    Du weißt nun warum diese Kultur des Trivial-schwadronierens entstanden ist. Was falsch verstanden werden kann, wird auch falsch verstanden. Zumindest, wenn der Fragende dir gegenüber nicht positiv eingestellt ist.

    Wenn du in der Politik Fuß fassen willst, dann hoffen entweder darauf, dass die Menschen beginnen gedrucktes Wort im Text und unterschwellige Meinung zwischen den Zeilen zu unterscheiden, oder passe dich an und schärfe deinen Verstand bei allem was du nach außen trägst.

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    • Vielleicht ist ja die Konsequenz daraus, das Journalismus und Politik verschmelzen, da sie nicht mehr wirklich unterscheidbar sind. Politiker sind nicht mehr zwingend auf Zeitungen angewiesen und können selbst journalistisch aktiv sein und tun das auch. Journalisten hingegen haben auch wenn sie keiner Partei angehören faktisch politische Macht jedoch ohne gewählt zu sein.

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      • Die Macht der Journaille ist sogar noch viel gewaltiger. Ein großer Teil der Geschichtsschreibung wird von ihr getätigt!

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  159. Frau Weisband,

    Ihre Reaktion auf den Artikel von Frau Theile war in meinen Augen mehr als kindisch und überzogen. Sie zeigt jedoch in schöner Deutlichkeit, dass Sie bereits zum aktuellen Zeitpunkt schon sehr überfordert sind.

    Nehmen Sie sich vielleicht erstmal Zeit, um erwachsen zu werden und denken Sie dann erneut über Ihre Befähigung zur Ausübung eines politischen Mandats nach.

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    • Ist denn heutzutage niemand mehr in der Lage Kritik zu üben, ohne dabei persönlich zu werden und Unreife zu unterstellen? Es ist allein Frau Weisbands Entscheidung ob sie sich zur Wahl stellt oder nicht und aus welchen Gründen. Ob Sie die Piraten repräsentieren kann oder nicht ist nicht die Entscheidung von irgendwelchen dahertwitternden Trollen sondern die der Piratenbasis auf ihrem Parteitag.
      Die Reaktion von Frau Weisband ist richtig und lößt hoffentlich eine notwendige Mediendebatte aus.
      Journalisten werden noch immer zu sehr wie heilige Kühe behandelt, dabei sind sie selbst politisch mächtig ohne dafür gewählt zu sein oder Konsequenzen fürchten zu müssen. Ohne ein solches Feedback wird Journalismus jedoch zur Despotie.
      Im Gegensatz zu diversen CDU Politikern übt Frau Weisband diese Kritik öffentlich und versucht nicht irgendwelche Artikel zu verhindern.

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  160. Frau Weisband, Ihr zentraler Vorwurf lautet, dass der SPIEGEL Ihnen zu unrecht unterstelle, Sie erwögen ein Comeback.

    Sie selbst schreiben – wenige Zeilen nach diesem Vorwurf: “Dass ich definitiv nicht festlegt bin, und sogar zurzeit eher abgeneigt bin.” Zurzeit sogar eher abgeneigt. Aber definitiv nicht festgelegt.

    Fällt Ihnen auf, dass eben diese Unentschiedenheit in dem Verb ‘erwägen’ zum Ausdruck kommt? Oder schrieb der SPIEGEL ‘Weisband plant Comeback’, schrieb er ‘Weisband bereitet Comeback vor’? Nein, genutzt wurde das Verb: ‘erwägen’, es bedeutet so viel wie: ‘in Betracht ziehen’.

    Mich wundert, dass viele derer, die sich hier so wortreich und mit offenbar hohem Blutdruck empören, diesen ganz offensichtlichen Widerspruch zu übersehen bereit sind: Dass Sie, Frau Weisband, etwas als falsch darstellen, was Sie wenige Zeilen später selbst – mit anderen Worten – als Tatsache formulieren.

    Die Differenz liegt also nicht in der Sache, sondern lediglich in der Formulierung. Sich über diese Differenz mit einem deratigen Pathos zu ereifern, wundert mich – erst recht nach Lektüre des SPIEGEL-Artikels, der Stein Ihres Anstoßes war. Offenbar hat diesen Artikel aber hier im Forum kaum jemand gelesen. Ansonsten wäre vielen aufgefallen, dass Sie darin insgesamt weder als “selbstverliebt” noch als “arrogant” rüberkommen, noch als “Schlampe”. Eher gewinnt man den Eindruck, dass Sie nachdenklich seien, reflektierend, eben: abwägend. Die Zahl Ihrer Sexualpartner wird an keiner Stelle thematisiert, geschweige denn negativ bewertet.

    Ebenso lässt mich ein zweiter von Ihnen formulierter Vorwurf ratlos zurück. Sie schreiben, die Journalistin habe “keine Praxis, Zitate autorisieren zu lassen”. Explizit schreiben Sie zudem
    auf die Frage “‘Sind die [die Zitate] autorisiert?’“ – “‘Nein.’”

    Wiederum nur wenige Zeilen später schreiben Sie: “Ich habe daraufhin gebeten, die Zitate vorher wenigstens sehen zu können. Auch das konnte ich nach Bitten durchsetzen”.

    Fällt Ihnen auf, dass Sie auch diesen zweiten Vorwurf selbst entkräften? Sie KONNTEN die Zitate vorher einsehen. Es ist nicht so, dass Sie sie nicht vorher einsehen konnten.

    Sie schränken ein: “allerdings ohne Möglichkeit der Einflussnahme.” Frau Theile schreibt, Sie hätten ein ‘wohl’ in einen Ihrer Sätze hineinredigiert. Stimmt das – oder stimmt das nicht? Wenn Sie dieses ‘wohl’ hineinhaben wollten, ist auch die Aussage, Sie hätten keinen Einfluss nehmen können, unwahr. Wollten Sie also das ‘wohl’, oder wollten Sie es nicht?

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    • @Heftrand: liest sich ersmal ganz gut, was Sie schreiben: bloß ein kleiner Unterschied in der Formulierung, inhaltlich irrelevant, kein Grund, sich aufzuregen….

      So ist es aber nicht. Wenn ein Journalist auf SPON schreibt: “Weisband erwägt…. – dann versteht man das in einem AKTIVEN Sinn: Marina denkt drüber nach, ob..,,

      Dem scheint jedoch nicht so gewesen zu sein. Marina denkt derzeit offenbar NICHT drüber nach, sondern wurde BEFRAGT, wie es damit aussieht. Und gibt zur Antwort, das sei offen, derzeit sei sie eher abgeneigt.

      Hier wird mit “Weisband erwägt…” also tatsächlich eine “Nachricht” erschaffen, die es SO gar nicht gibt. Die sogar den erkennbaren Intentionen der Befragten entgegen steht.

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    • ‘erwägen’ und ‘etwas nicht ausschliessen aber eher abgeneigt sein’ meinen nicht das gleiche. Ich mag auch vieles nicht komplett ausschliessen, bin aber abgeneigt. Wenn jemand daraus ein ‘ich erwäge dies zu tun’ macht, würde mich das auch sauer machen.

      und die behauptung, dass Frau Thiele ein Wörtchen auf Wunsch hinzugefügt hätte, ist zum einen erst mal nur eine Behauptung und zum zweiten nicht der Gegenstand der Kritik. Solange wir nicht wissen, was da angeblich vorgelegt und autorisiert wurde und was daraus im Artikel gemacht wurde, sehe ich die Kritik an der Arbeit von Frau Thiele nicht als entkräftet an.

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      • edit: kleiner buchstabendrehr drin: Frau Theile heisst sie.

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      • Selbst wenn!.. Selbst wenn das Wort entgegen dem ursprünglichen Wortsinn verwendet worden wäre. Es ist ja spätestens jetzt klar, das Frau Theile etwas anderes geschrieben hat als das, was Frau Weisband meinte. Nun kann man Frau Weisband unterstellen unfähig zu sein ihre Worte richtig zu wählen oder Frau Thiele Unfähigkeit das Gemeinte journalistisch zu ergründen und sachlich richtig für die Leser zu übersetzen. In Wirklichkeit ist das Ganze jedoch eine Metadiskussion. Wie alle Politiker hat Frau Weisband erfahren müssen das Medien Politik nicht mehr für die Leser übersetzen sondern mehr und mehr dazu gezwungen sind Artikel zu überspitzen oder den Sinn zu entstellen oder einen künstlichen Skandal zu erzeugen um möglichst hohe Auflagen zu generieren. Ein Politiker kann heute keinen Halbsatz mehr sagen ohne fürchten zu müssen absichtlich fehlinterpretiert zu werden. Das hat Horst Köhler erfahren müssen und einige andere Politiker. Ich glaube, dass diese Umgebungsbedingungen die repräsentative Demokratie wie sie sich heute darstellt zerstören wird. Ein Volksvertreter muss darauf vertrauen können das Medien das vermitteln was er meint und nicht etwas beliebiges nicht gemeintes. Die Konsequenz der gegenwärtigen Situation wird meiner Überzeugung nach zu einer weiteren Zersplitterung/Differenzierung der Medienlandschaft und des politischen Systems führen. Bis zu dem Punkt, wo es so viele Medien mit so verschiedenen Darstellungen gibt bis es medial irrelevant wird ob oder was irgendein Journalist schreibt oder nicht. Im politischen System gehe ich davon aus, das weitere neue Parteien ins Parlament einziehen werden, die es immer schwieriger haben werden sich von anderen Parteien unterscheidbar zu machen. Je kleiner die Partei wird um so irrelevanter wird die Berichterstattung darüber für die Medien (aus wirtschaftlicher Sicht). Der Extremfall der Irrelevanz wäre bei einer direkten Demokratie erreicht wenn man darunter versteht das alle Bürger gemeinsam alle Entscheidungen treffen. Die Berichterstattung hätte dann die Relevanz eines O-Tons. Der Evolutionsdruck geht meiner Wahrnehmung nach in diese Richtung und das nicht erst seit heute.

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    • Wie wahr.

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      • wenn man das ernst nimmt, heißt “eher” abgeneigt doch nicht ganz abgeneigt und damit eben nicht entschieden. da muss man sich doch keine mühe machen

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        • wollen sie kandidieren ?-eher nicht!—-synonyme für eher laut duden-beispielsweise, besser gesagt, bzw., genauer, lieber, respektive, vielmehr, vornehmlich, —–NICHT—–informier dich selbst-so schwer is es nicht-smile

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          • eher abgeneigt als nicht abgeneigt verstehe ich als im abwägungsprozess noch nicht an einem ende angekommen. da muss ich nicht in einen duden schauen. habe ich mich entschieden bin ich abgeneigt ohne ein einschränkendes averb.

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  161. Ich habe hier noch einmal über die Kommentare quer gelesen. Ich stelle fest, es gibt nur schwarz oder weis. Like oder Dislike ist wohl, was die Welt antreibt. Abgrenzen um jeden Preis ist das Motto der Zeit. Bist du nicht für mich, bin ich gegen dich.

    Gibt es denn kein “Ja ich verstehe was du sagst/meinst, aber …” mehr? Sind wir als Menschen in dieser Zeit überhaupt noch fähig, dem Gegenüber zuzuhören? Sollten wir nicht langsam hinterfragen, was uns da täglich als Neuigkeiten präsentiert wird? Werden wir nicht einfach nur getrieben? Früher gab es die Tagesschau und die Printmedien. Da hatte man noch die Gelegenheit zu reflektieren und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Man hat auch für die Informationen bezahlt, sei es über die GEZ oder über den Kauf einer Zeitung/Zeitschrift. Die Journalisten waren fest angestellt und hatten ein sicheres Einkommen.

    Jetzt prasseln minütlich neue Informationen auf uns ein. Die neuen Medien machen es möglich. Viele Journalisten sind nun nicht mehr fest angestellt sondern freiberuflich tätig und verdammt dazu spektakuläre Nachrichten schnell zu liefern. Ist da noch eine fundierte Recherche möglich? Wohl kaum … Und wie wird man seine “Nachricht” am besten los? In dem man zuspitzt und überhöht. Ein Beispiel: Herr Gauck hat offensichtlich auch ein Honorar für einen von ihm gehaltenen Vortrag erhalten. Und dies vor seinem Amtsantritt als Bundespräsident. Ist das denn wirklich einer Nachricht wert? Und ist die Aussage nicht einfach nur polemisch?? Wollen wir denn immerfort nur Neiddebatten?

    Ich bin nicht so alt, wie man vielleicht denkt. :) Und ich bin sogar teil dieser IT-Welt. :)

    Am Ende ist es eben so … schnell, kostenlos … wer soll das bezahlen? Da kommt dann die Werbung ins Spiel. Viele Klicks bedeuten mehr Einnahmen … Und wer bekommt viele Klicks, der der immer vermeintlich die aktuellsten Informationen hat. Da schließt sich dann der Kreis.

    PS: Dies war mal eine kleiner grundsätzlicher Ausflug meinerseits und hat keinen direkten Bezug zum Blogeintrag. :)

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  162. Sehr geehrte Frau Weisbrand,
    ich finde diesen Prozess, wie gerade eine neue politische Kraft in Deutschland entsteht hochspannend und möchte Sie und ihre Kollegen beglückwünschen, denn sie alle sind bereits Bestandteil der neueren Geschichtsschreibung. Ist Ihnen dies bewusst?
    Allmählich kommt ihre Partei auch dort an, wo die etablierten Parteien schon seit jeher angesiedelt sind: im Haifischbecken des Boulevards. Damit umzugehen, ist bestimmt nicht jederfraus Sache, aber “kein Bock” erscheint mir als Resignation und dies würde ich sehr bedauern.
    Meiner Meinung nach, ist relativ unwichtig was der Spiegel schreibt, solange ihre Parteifreunde Ihnen vertrauen. Ich denke es ist mühsam über jedes Zitat drei Meter lange Diskussionsstränge zu führen, denn dann bleibt einfach keine Zeit mehr für das Wesentliche.
    Sie sind eine sehr kluge Frau und auf mich wirken Sie authentisch. Deshalb wünsche ich mir, dass ihre Partei Ihnen in Zukunft bei solchen Debatten den Rücken stärkt, oder Ihnen einfach das Vertrauen ausspricht, sofern Sie irgendwann wieder Bock bekommen, die Zukunft dieses Landes mitzugestalten.
    Es würde mich und meine Familie freuen,
    Ihr Antonymus

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    • Ich glaube mit “kein Bock” wollte Frau Weisband vorrangig für alle halbtauben Journalisten herausbrüllen, dass sie für kein Amt kandidieren wird um damit jede Spekulation und damit jedes künstlich-in-den-Medien-halten zu beenden.

      Man mag es sich wünschen mehr Weisbands in der Politik zu haben. Ich denke jedoch das Frau Weisband ihre Stärken auch in weniger nervtötenden Branchen nutzen kann. Schön wäre es ja auch wenn sie als Journalistin oder Bloggerin zumindest zeitweise Denkanregungen gibt. Eigentlich brauchen wir keine besseren Politiker, sondern einen anderen Umgang von Gesellschaft, Medien und Politik miteinander, so das auch normale Menschen ohne meterdickes Fell an Demokratie teilnehmen können.

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    • Ist Spaltung wirklich der Weg? Wenn es nicht läuft, dann gründe ich etwas eigenes???

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      • Im Falle der Piraten glaube ich das Spaltung nichts bringt. Sinnvoller wäre es sich in der Verschiedenheit zu akzeptieren, gar die Verschiedenheit zu fördern. Es ist eine Schizophrenie der representativen Demokratie, das das medial verbreitete Ideal einer Partei, jene Partei ist, die mit einer Stimme spricht. Das jedoch ist vermutlich das genaue Gegenteil von Demokratie. Um das Dilemma aufzulösen könnte man jetzt ungefähr solange alle Parteien spalten bis so circa 80 Millionen Kleinstparteien miteinander um die Macht konkurrieren. Oder man könnte von dem Unsinn abrücken EIN Parteiprogramm zu erstellen um dem mittelalterlichen Parteiprototypen zu entsprechen. Die Realität in der Piratenpartei sieht für mich, als gelegentlichem Gast auf Piratenveranstaltungen so aus, das es viele Abstimmungen gibt, die ca. 50/50 ausgehen. Die Aufgabe, die die Postmoderne Gesellschaft an das politische System stellt, ist es die künstliche Differenzierung nach Parteien umzuwandeln in eine Differenzierung nach Themenkomplexen. §21 GG gibt Parteien die Rolle an der Meinungsbildung der Bürger mitzuwirken. Ich stelle mir für die Zukunft vor, dass in den Parteien mehrere offizielle Meinungen vertreten werden können. Zum Beispiel gibt es eine Arbeitsgruppe Pro Atomkraft und eine Arbeitsgruppe Atomkraft Nein Danke. Beide Gruppen sind jeweils Experte für Pro bzw. Contra Argumente. Beide Gruppen vertreten ihre Positionen und Argumente auch in die Öffentlichkeit. Bei einer Abstimmung in einer Partei die z.B. 51%/49% ausgeht, sollte das nicht bedeuten das die Partei Pro Atomkraft ist. Dies ist ja de facto eine Lüge die durch das Mehrheitswahlrecht verursacht wird. Richtiger wäre es, wenn diese Partei weiterhin beide Richtungen auch offensiv nach außen vertritt. Der Irrglaube eine Partei müsse eine Meinung vertreten ist ein Copy & Paste Fehler der vermutlich von Mitgliederwanderungen von Altparteien in die Piraten verursacht wurde. Bis zur tatsächlichen Entscheidung sollte Verhältniswahlrecht gelten. Erst bei der finalen Entscheidung im Parlament muss notwendigerweise Mehrheitswahlrecht gelten. Alles Andere führt zu demokratieschädlichen Dilemmas wie dem Rumpelstielzchentanz um die Herdprämie.

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          • Ich weiß jetzt nicht auf welche konkreten §§ du anspielst. Richtig ist sicherlich, dass die Idee der repräsentativen Demokratie nicht mit der direkten Demokratie identisch ist. (Sofern du mit maximalem Pluralismus direkte Demokratie meinst!?).

            Die §§ des Grundgesetzes schreiben jedoch nach meinem Verständnis die Form der Volksvertretung nicht vor. Sie schreiben weder Koalitionen vor, noch das angewendete Wahlrecht. Und selbst wenn das so wäre – Gesetze können geändert werden. Dafür brauch man zunächst mal einen Vorschlag was genau man ändern will und muss das begründen können.

            “Nichts ist mächtiger als eine Idee deren Zeit gekommen ist.” (V.Hugo)

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            • Ich meine die Parteien-§§ und -Gesetze sowie die Rechtsprechung dazu.

              Ich meine die §§ und Gesetze, die das Funktionieren der Abgeordneten in den Parlamenten, einschließlich der Finanzierung, der Nutzung der Finanzen, bestimmen, sowie die Rechtsprechung dazu.

              Den Abgeordneten steht z.B. mehr Geld zur Verfügng als dem Parteivorstand.

              Damit sind die Abgeordneten in den Medien etc. präsenter als die Partiepoilitiker ohne einem Abgeordnetenmandat.

              Ich meine die §§ und Gesetze, die es erlauben, jeden Menschen bei uns zu kriminalisieren. Passiert zu Genüge.

              Unsere §§ und Gesetze widersprechen der Basisdemokratie. Die Basisdemokratie hat keine Chancen. Sie verläuft sich, wird aufgeweicht und verschwindet, sobald Entscheidungen getroffen werden müssen.

              Es lohnt sich schon, genauer hinzuschauen, wie die Macht bei uns funktioniert.

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    • wer glaubt es handelt sich hier um johannes ponader!?lol

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  164. Liebe Marina, unterschätze den SPIEGEL-Leser nicht!
    Als “eine selbstverliebte, arrogante Schlampe” kämst du (zumindest bei mir) NICHT rüber, selbst wenn der SPIEGEL-Artikel Wort für Wort wahr wäre.
    Informationsgehalt nahezu Null, aber mit der unbeabsichtigten Nebenwirkung, Interesse für deinen Blogeintrag geweckt zu haben und dem Ergebnis, Sympathie, Respekt, Hochachtung gewonnen zu haben.
    Vielleicht nicht nur von mir, und ich bin kein Piraten-Wähler.
    Danke.

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  165. Egal wie du dich entscheidest. Mach es erst nach dem Bundes Parteitag !

    Sonst steht die ganze Zeit die Personaldebatte im Fordergrund und es wird nicht über die Themen berichtet welche beschlossen wurden !

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  166. Ok. Mrs Weisband. What is your answer? We are waiting…

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  167. Bei Interviews immer ein Diktiergerät mitlaufen lassen, ist heutzutage kostenlos in jedem Smartphone als App mit drin, dann hat man zu Not alles wortwörtlich…

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  168. Ausgeblendet weil niedrig Kommentarbewertung. Klicken, um zu sehen.

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    • Schlau von Herrn Kompa, dass er die Kommentare zugemacht hat, andernfalls würden ihm ja Leute widersprechen. Hat Herr Kompa schon ein Mandat oder sucht er dringend eines? Peinliches Verhalten.

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