Heute ist Frauentag. Bei uns in der Sovietunion war der 8. März einer der höchsten Feiertage im Jahr. Jedes Mädchen, jede Frau bekam Blumen, Gratulation, wurde mit besonderer Ehrerbietung behandelt. Einfach, weil sie da war. Einfach aus Dankbarkeit für alles, was Frauen für die Gesellschaft leisten.
Hier in Deutschland steht der Tag im Namen des Kampfes für die Gleichberechtigung der Frau. Es geht darum, dass wir noch immer soziale Ungleichheiten haben, dass noch immer die Biologie zwischen den Beinen zu oft über Erfolg und Misserfolg, über Respekt und Verniedlichung entscheidet.
Und in mir vermischt sich alles.
Können Frauen und Männer dasselbe? Ich glaube, darüber müssen wir uns nicht streiten. Natürlich haben Männer und Frauen für eine Gesellschaft das gleiche Potential. Trotzdem werden unsere Jungen und Mädchen noch immer unterschiedlich erzogen. Und zwar nicht aufgrund ihrer Vorlieben, sondern aufgrund ihres Geschlechts. Ich sehe dir zwischen die Beine und finde es lächerlich und peinlich, wenn du mit einer Puppe spielst. Sozial sein, mütterlich kümmern, das ist etwas für Mädchen. Technik und bauen und Autos, das ist für Jungen. Und dann geht ein überraschter Aufschrei durch die Gesellschaft, wenn man feststellt, dass im Informatikstudium nur 10% der Studenten weiblich sind, im Psychologiestudium hingegen 90%. Fakt ist, dass wir bei Männern und Frauen gleichermaßen Potential töten. Zumindest darin sind wir schonmal gleichberechtigt. Bei Jungen wird das Potential der Fürsorge, der Sanftheit und des Verständnisses unterdrückt, bei Mädchen das Potential der kühlen Analyse, des lauten Sprechens und des aktiven Veränderns.
Und warum? Wegen ein paar gesellschaftlichen Rollenverteilungen, die vor einigen Hundert Jahren vielleicht mal notwendig gewesen waren. Gerade heute, am Frauentag, müssen wir aktiv über Kindererziehung sprechen. Wenn wir unseren Kindern erlauben, das zu sein, was sie gern sein wollen, brauchen wir vielleicht in 20, 30 Jahren keinen solchen Tag mehr. Vielleicht können sich dann einfach alle Menschen mit Blumen beschenken, alle gegenseitig, einfach aus Dankbarkeit.
Was ist aber mit dieser, mit der jetzt erwachsenen Generation? Müssen wir einfach alt werden und sterben, Platz machen? Oder müssen wir uns Kleinkriegen über Gendering und Gender Gap und Hosen verlieren?
Liebe Frauen und Mädchen, ausnahmsweise richte ich mich mal an ein biologisches Geschlecht.
Streitet euch nicht über das, wie man als Frau zu sein hat. (Kritisiert zum Beispiel nicht, dass ich im letzten Satz “man” geschrieben habe.) Tragt Hosen, wenn ihr Hosen mögt. Tragt Röcke und Rüschen, wenn ihr das mögt. Fühlt euch schön, oder fühlt euch draufgängerisch, schminkt euch, oder wascht euch nicht, macht alles gleichzeitig. Lasst euch die Tür aufhalten, oder geht einfach hindurch, oder haltet sie selbst jemandem auf. Schlaft mit Männern oder mit Frauen, oder mit beiden gleichzeitig. Seid glücklich. Aber schaut um euch herum. Menschen haben dort Probleme, es ist noch viel zu basteln an der Welt. Verändert sie! Egal, in welchem Bereich. Wo auch immer ihr euch kompetent fühlt, oder wo ihr gern kompetent wäret. Tut, was ihr könnt, und lernt, was ihr nicht könnt. Stürmt die Politik und beharrt darauf, dass euer Geschlecht dort nicht von Belang ist. Sprecht laut, wenn ihr gehört werden wollt. Hört zu, wenn ihr zuhören wollt. Aber lernt und tauscht euch aus. Es ist möglich, eine Gesellschaft zu formen. Es ist möglich, Frieden zu stiften. Es ist möglich, anderen zu helfen. Und das betrifft alle Menschen, aber ich erzähle es euch, weil die Männer schon seit hunderten von Jahren damit angesprochen werden.
Mein Geschlecht spielt eine so starke Rolle, wie ich es selbst will. Im Bett eine große, in der Politik gar keine. Ich werde Kleider tragen und mit meinen Stöckelschuhen fest auftreten, wenn ich meinen Punkt machen will. Und eine andere wird Jeans tragen und es wird für uns beide okay sein, weil keine sich verkleidet, weil beide sich wohl fühlen. Und egal, was wir tragen, wir werden das gleiche Recht haben, ernst genommen zu werden.
Denn das Geschlecht spielt keine Rolle, wenn man die Welt verändert.

Ich hoffe, dass Du mit Deinem letzten Absatz recht hast. Denn zur Zeit ist das einfach noch nicht ganz so. Aber Du hast sehr recht damit, dass man einfach tun sollte, was man tun möchte. Aktion in der Hinsicht ist vielleicht viel stärker als die Theorie, das Durchkauen all dieser Themen. Auch wenn die Theorie natürlich auch ihren festen Platz braucht.
(Ich finde die Parallelen sozialistischer Staaten interessant. Im ehemaligen Jugoslawien war dieser Tag fast so wichtig wie Sylvester.)
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Fast, komplett richtig.. bis auf den einen Punkt der zwar gerne als Aufhänger missbraucht wird aber dennoch einfach nicht stimmt.. Männer und Frauen sind nunmal auch Interessenstechnisch unterschiedlich und selbst ein “gegenderter” Junge wird i.d.R. mehr zum technischen Spielzeug greifen als ein gleicherzogenes Mädchen. d.h. ja sie sind unterschiedlich, aber warum nicht genau daraus Potential schöpfen? In der Medizin wird das so langsam begriffen und geschlechtsspezifische Medikation verabreicht und entwickelt.
Was in der Entwicklung viel mehr stört, ist das Mediendauercredo “Mädchen müssen Prinzessinnen sein..”, das “überall und ständig hofiert”-werden zerschiesst soviel Potential.. das ist wie GOD Mode im Tutorial.. wenn es dann in das x-te Level geht wird sich dann auf einmal verwundert umgesehen, dass es auf einmal nicht mehr so klappt wie “früher”..
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@Helleken
Hättest du eventuell eine Quelle parat hinsichtlich der Unterschiede in den Interessen? Ich habe das jetzt schon öfter gehört, aber alle Argumente enthielten dann eben doch Elemente, die das Kind in eine Richtung bringen. Wie will man das denn auch verhindern? Wenn man ein Kind nicht im Labor großzieht wird es immer auf andere Kinder treffen, die eben entsprechend geprägt werden und sich sich wiederum an diesen orientieren?
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Wie man das verändern will, könnten Dir vllt meine Eltern erzählen.
Ich jedenfalls schau mir immer lieber Moppeds und Autos an als rosa Kleidchen.
Aber wenn ich Lust dazu habe, zieh ich mir auch gern Stöckel und Rock an (gibts auch in anderen Farben als rosa).
Allerdings hört man mich und meinen festen Schritt schon aus der Entfernung.
Auch in “Mädchenkleidung” bin ich kein Mäuschen, weil ich nicht dazu erzogen wurde.
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Ich meinte mit der Aussage, man könne den Einfluss von vorhandenen Rollenmustern nicht verhindern, nicht, dass Menschen zwangsläufig diese Rollen annehmen müssen. Dass es Frauen gibt die Aspekte von Männerrollen leben und umgekehrt ist sicherlich ebensowenig abzustreiten wie die Tatsache, dass diese Rollen trotzdem in unserer Gesellschaft noch exisitieren und in der Masse entsprechend gelebt werden.
Wie du ja selbst sagt: Das Umfeld und die Erziehung haben Einfluss auf die Interessen. Wenn Eltern passiv sagen “Wir erziehen unser Kind geschlechtsneutral” dann besteht nachwievor der Einfluss durch die sonstige Gesellschaft, in der die Rollen etabliert sind. Ganz davon abgesehen dass das Rollenverständnis durch die Eltern auch unbewusst vermittelt wird (etwa so Kleinigkeiten, dass der Vater nie Röcke trägt u.ä.).
Nun könnte man versuchen ein Mädchen gezielt etwas “männlicher” zu erziehen um den Frauenklischees entgegenzuwirken damit am Ende “was Neutrales” bei rauskommt. Aber das ist im Grunde auch quatsch, da gibt es viel zu viele Einflussfaktoren, als dass man sowas ausgewogen steuern könnte.
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warum ”männlicher’??
ich habe von ganz allein mit autos und lego gespielt!
ich würde mich aber nie als junghaft beschreiben.
im gegenteil. ich fand es schön ein mädchen zu sein und war traurig wenn jmd gesagt hat ich sei junghaft.
du oder die gesellschaft findet es vllt junghaft für mich war es einfach nur das was ICH ALS INDIVIDUELLES WESEN mochte.
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(Sorry für den Doppelpost)
Aber ich befürworte klar den Versuch, Kinder neutral zu erziehen. Für die Gesellschaft können Eltern nix, wohl aber für ihre eigenen Erziehungsmaßnahmen. Es stört mich nur wenn Leute sagen: “Guckt mal, das Mädchen spielt lieber mit ner Puppe, obwohl es doch geschlechtsneutral erzogen wurde. Das ist der Beweis, dass diese Vorlieben naturgegeben sind!”
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Klasse Buch zu dem Thema:
Doris Bischof-Köhler: Von Natur aus anders – die Psychologie der Geschlechtsunterschiede
hatte während dem Studium ein Seminar bei Frau Prof. Bischof-Köhler, das war wirklich genial. Nur wenn man die wissenschafltichen Fakten zu den tatsächlichen Geschlechtsunterschieden kennt, kann man meiner Meinung nach pädagogisch sinnvoll handeln. Gleichberechtigung bei unterschiedlichen Voraussetzungen wäre sonst ja auch wieder Diskriminierung!
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Warum ist denn Gleichberechtigung bei unterschiedlicher Voraussetzung diskriminierend? Jeder Mensch hat doch unterschiedliche Voraussetzungen… trotzdem haben wir prinzipiell die gleichen Rechte, oder irre ich mich da?
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Ich verstehe das Buch nicht. Wenn ich mein Kind erziehen will, frage ich es also das Kind nicht selbst, sondern eine Wissenschaftlerin, die allgemeines zusammenfassen kann, die Trends abzeichnen kann, analysieren kann, aber was weiß sie über den einzelnen Menschen. Ich möchte nicht anders behandelt werden, nur weil jemand geschrieben hat, ich wäre anders. Es ist eine Frage, wem vertraut man, den eigenen Sinnen und Urteil (das natürlich falsch sein kann) oder das eines anderen Menschen (das genauso falsch sein kann). Ich bin ein Geisteswissenschaftler, eine Freundin Naturwissenschaftlerin, wir beide fühlen uns unwohl, Dinge mit den Händen zu bauen, weil unsere Eltern (Vater wie Mutter) uns nichts zugetraut hat, spüren heute noch die Angst von damals. Interessant nicht? Was unterscheidet sie von mir? Ich habe es nicht verstanden.
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die mädchen spielen mit der puppe um ihrer mutter nachzumachen!
und es ist immer noch die frau die die meiste arbeit in der erziehung macht.
desweiteren werden kinder auch von anderen kindern geprägt.
mädchen machen sich zum beispiel mit absicht schlechter. warum haben mädchen das gefühl sich schlechter zu machen? das ist doch traurig. desweiteren ist das gehirn auch ein kulturelles organ. seit jahrhunderten wurde frauen mathematik vorenthalten. das hat natürlich bis heute seine spuren….
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Ein sehr schöner Text zu diesem Tag und freue mich über jede Frau, die selbstbewußt und selbstbestimmt leben darf! Soziologisch und psychologisch ist das Genderspiel ja sehr spannend. Und darf es auch bleiben. Frauen gehören mit all ihren Qualitäten in diese Gesellschaft. Gesellschaften, die diese Qualitäten ausblenden werden auf Dauer krank und die Menschen in ihr auch. Und Dein letzter Satz ist super und sollte zum Mantra werden!
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Hoffentlich wird bald in allen Ländern eine ähnliche Aufklärung erfolgen, wie In Skandinavien, um das von den Gender-Ideologen propagierte “social engineering” in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und
Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen (siehe „Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie“) http://femokratie.com/video-das-gleichstellungs-paradox/09-2012/
Norwegen hat wieder Sex:
Die Botschaft, nach der Gender Studies außerhalb der etablierten Wissenschaften agieren und im Falle einer Konfrontation argumentativ in Sprachlosigkeit versinken, ist offensichtlich hier wie bei der Sozialdemokratie in Skandinavien angekommen. Der Förderstopp beschlossen von den skandinavischen Ministern des Nordic Council, hat eine bedeutsame, politische Signalwirkung, weil er u.a. den gesellschaftlichen Nutzen von Gender Studies prinzipiell in Frage stellt. Diese Entwicklung hat kürzlich auch an Universitäten in den USA eingesetzt.
Nach den Vorstellungen der Gender-Forscher sind Männer und Frauen völlig gleich und müssen völlig gleich erzogen werden. Es gibt demnach auch weder männer- noch frauenspezifische Berufe. In Norwegen ist die ganze Gender-Forschung nun mit einem peinlichen Knall quasi wegen erwiesener Scharlatanerie geplatzt.
Aus für Genderforschung in Norwegen ab 2012 auf Youtube:
Brainwash (1/7) – The Gender Equality Paradox
Brainwash (2/7) – The Parental Effect
Brainwash (3/7) – Homo-hetero
Brainwash (4/7) – Violence
Brainwash (5/7) – Sex
Brainwash (6/7) – Race
Brainwash (7/7) – Nature or Nurture
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gut geschrieben Löwe. habe mich immer als Mann und Frau gefühlt. bin zur Zeit gerade wieder Mann. darum Gratulation der Frau.
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Ich habe in den Achtzigerjahren den Frauentag überhaupt erst in der Sovjetunion, wo ich beruflich zu tun hatte, kennen gelernt. Ich fand das recht erstaunlich, weil gerade dort die Frauen “ihren Mann stellten”. Die meisten Personen, mit denen ich im mittleren Management zu tun hatte, waren Frauen. 15 Jahre später, da wurde der Tag auch in Wien gefeiert, hielt ich auf der WU eine Rede, die mit dem Satz begann: ich bin eine Frau. (Was ja nun nicht gerade stimmt.) Die Rede kam sehr gut an und war der Beginn einer damals neuen Beziehung.
Was das Interessenstechnische angeht, widerspreche ich meinem Vorposter. Die Interessen sind ziemlich sicher von den Eltern her favorisiert. Weil diese schon einmal Preferenzen haben, pflanzt sich der Stereotyp einfach weiter. Was soll man denn auch machen, wenn Frauen in der Geschichte gequält wurden, wenn sie mathematisch ihren Zeitgenossen überlegen waren.
Dann gibt es auch noch die glaubensmäßigen Restriktionen, die einer Frau verbieten, z.B. eine katholische Priesterin zu werden.
Meine Kinder waren in der Waldorfschule. Dort wird ein bisschen etwas von der Geschlechtsspezifizierung gemildert.. Es wird aber noch ein paar Generationen dauern, bis sich eine “Interessensdisposition” ausgleicht.
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@Hit-TV.eu
Also “jedem das seine” und auf die Gesetze der Natur pochen, ja? Hmmmm…(ich hoffe die Anspielung ist deutlich genug)
Wie schon weiter oben geschrieben: Natürlich gibt es IMMER ein Zutun von außen. Nur weil du einem Kind Klamotten in geschlechtsneutralen Farben anziehst ist es doch nicht blind gegenüber allen sonstigen Einflüssen der gendergeprägten Gesellschaft.
Ansonsten sagst du da einfach das übliche Anti-Emanzipierungszeug: Emanzen sind alle hässlich, Frauen sollen sich über ihr Äußeres definieren (und wer da snicht kann, hat halt Pech gehabt)…ekelhaft.
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Lieber Hit-TV,
wenn sich alle an die Regeln der Rolle halten, kann man nicht unterscheiden, was uns alle gleich antreibt oder was wir dort erst gelernt haben. Es ist, als ob man in ein ewiges Theaterspiel geboren wäre, auf die Bühne gefallen, gleich neben Hamlet. Wenn man Shakespeares Helden nur einmal hinter der Bühne träfe, wird es ein kindliches, schmerzhaftes Erwachen geben – wohl auch für Hamlets Darsteller.
Vielleicht ist er inzwischen zu Hamlet geworden, vielleicht wollte er immer etwas anderes, und hat es nicht gewagt. Vielleicht hat er so viel Glück in dieser Rolle erfahren, dass er sie niemals gewillt wäre, sie aufzugeben. Vielleicht passt die Rolle zu ihm, vielleicht nicht, sie und alle anderen Verhaltensmuster geben uns Sicherheit.
Die Befreiung der Rollen geht eben davon aus, dass es nicht darum geht, ob wir die eine oder den anderen abbekommen und wie sexy wir Po’s finden. Dann ist es statistisch wohl ratsamer, sich an die Konventionen zu halten. Sondern es geht darum, wie wir inneren Impulsen nachgehen können, ohne dafür als unnatürlich zu gelten. Darum geht es bei dem Ruf nach Freiheit. Wenn alles natürlich wäre, gäbe es die Debatte nicht.
Rollenmodelle werden nämlich erst dann ungemütlich, wenn sie nicht passen. Spielt man den Hamlet gerne, wird man auch dessen Rechtmäßigkeit und Unveränderlichkeit verteidigen. Das Argument der Natur hat die gleiche Bedeutung, wie für einen Schauspieler Bühne, falls er sie nie verlassen hat und nichts anderes kennt. Für ihn ist die Bühne der Kosmos, die Welt, das Ewige, das Unveränderliche, die Natur, sie ist die Summe seiner Erfahrungen und ist so groß und so klein wie diese.
Ich habe Freunde, die sehen die Rollen ganz anders als ich, sie sind auf eine andere Bühne gefallen, sie glauben, ihre wäre die Welt. Das ist der Witz der Freiheit, die eigene Befangenheit aufzugeben, sich zu erweitern, selbst entscheiden zu können. Wer nach den alten Rollen leben mag, sehr gerne, aber bitte, entscheide dich dafür – und sag nicht es wäre natürlich!
Sage was du möchtest, sage: “Ich möchte so leben” oder “Ich liebe es wenn eine Frau sexy aussieht einen geilen Hintern und etwas Intelligenz”, aber verstecke dich nicht hinter dem Wort Männer, einem Wir, das es so nicht gibt. Du sprichst nicht in meinem Namen und sprichst im Namen einer Natur, die sich nicht wehren kann. Ich kenne nur eine soziale Natur in der bestimmte Verhaltensweise und Charakterzüge an unterschiedlich geformte Geschlechtsmerkmalen gebunden werden.
Ein Umstand, der für mich nicht sehr aufgeklärt, nicht sehr modern, nicht frei, nicht reflektiert erscheint. Ein Umstand, der auf Erfahrungen gründet, auf persönlichen Erfahrungen, und dabei vergisst, dass diese nicht die Welt beschreiben, sondern nur die eigene Welt. Das ist ein großer Unterschied und ein unangenehmes Missverständnis.
LG Tom
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DANKE
wirklich danke. du verstehst die geschlechterROLLEN so wie ich.
jeder mensch ist gefangen auf seiner/ihrer eigenen bühne.
diese bühne andere menschen aufzuzwingen ist nicht in ordnung.
man sollte versuchen menschen zu finden die das gleiche stück spielen.
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Denn genau darum geht’s bei der Emanzipation/Gleichberechtigungsbestrebungen ja auch… Maennern gefallen m(
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Die Ziele für mich sind in diesem Gendergebrabbel ganz klar:
1. Gleiches Geld für gleiche Arbeit bei gleicher Ausbildung!
2. Egal ob Junge oder Mädchen (oder anders herum, für Alle, die jetzt wieder Anstoß daran nehmen, was zuerst genannt wurde), alle sollen die gleichen Chancen auf Bildung und Zukunft erhalten, gemäß ihren Fähigkeiten. Soll heißen, ein
3. Will ein Mädchen Rennen fahren oder ein Junge ne Wäscherei aufmachen, dann sollen sie es.
4. WEG mit dem Gender * oder Gender _ oder wie auch immer! Texte mit sowas zu lesen ist eine Zumutung und zeigt nur die Notwendigkeit mancher Gruppen, sich ins Gespräch zu bringen, wenn sonst keine Substanz in deren Inhalten vorhanden sind. Von mir aus kann es ewig z.B. StudentInnen heißen, solange die Punkte oben erfüllt werden.
Und Nein!, eine Farbe bei der Erziehung des Kindes (blau oder rosa) führt nicht dazu, dass alle plötzlich Ponys reiten wollen und sich als Prinzessin fühlen oder Pilot oder mit He-Man Figuren spielen möchten. Das ist absoluter Quatsch.
Es gibt genug Frauen in der Technik und jede Menge Männer in der Kochindustrie (Anspielung auf den Spruch: Frauen an den Herd, die Männer ans Fließband).
Wer seine Kinder zu selbständig denkenden Individuen erzieht kann sich dieses ganze Gendergequassel sparen und diesem mittlerweile überall auftretendem Phänomen ganz entspannt die kalte Schulter zeigen.
Ansonsten kann ich Männerparkplätze in Tiefgaragen forden, da es schließlich auch Männer gibt, die schmächtiger gebaut sind und vielen Frauen durchaus körperlich unterlegen sind! Diese zu Schützen gilt es genauso.
Aber das würde für den Großteil der hiesigen Kommentatoren die Gleichberechtigungsdiskussion sofort ad absurdum führen. Die Frage bleibt nur: Warum eigentlich?
In diesem Sinne, Jedem das Seine und viele Grüße
KM
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Liebe Marina,
der 8 Mai ist der Tag des “großen Vaterländischen Krieges”. Ich glaube du meinst den 8 März!
Liebe Grüße
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Vielen Dank, korrigiert. War noch früh am Morgen.
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@Philipp. Wenn schon korrigieren, dann richtig. Der 8. Mai ist in der DDR “Tag der Befreiung” gewesen, in der SU (und in 5 Nachfolgestaaten noch heute) der 9. Mai der “Tag des Sieges”.
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Marina, fantastisch! Habe viele Freunde aus dem alten Osteuropa und viele darunter sind der festen Überzeugung, dass es nichts Natürlicheres auf der Welt gibt, nichts Beständigeres, als den Unterschied zwischen Mann und Frau. In meiner Stadt erlebe ich es entspannter, in einigen Fällen sogar kämpferisch, die gewohnten Rollen zu brechen. Ich mag das, ich liebe das, aber für Menschen, für die das Geschlecht universelle Orientierung verspricht, für die ist es keine Befreiung, sondern ein Verlust an Sicherheit, ein Verlust an Identität. Deshalb wird darum wohl so hart darum gerungen. Und das Mantra, ja, ich stimme zu. Habe Mut zu sein!
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Wer Kinder hat, ist sicher, dass dies so nicht ganz stimmt. Man kann Mädchen und Jungen nicht einfach gleich erklären und schon gar nicht gleichmachen. Statt Menschen in ein Korsett zu zwingen, nur damit sie gleich sind, sollte man individuelle Stärken und Schwächen berücksichtigen. Dies ist wirkliche Gleichberechtigung.
Die Fachwelt ist sich da eigentlich einig: Jungs spielen statistisch lieber mit Autos und nicht so gern mit Puppen, auch wenn sie als Mädchen und nur duch Frauen erzogen werden. Die Folgen der fast ausschließlichen Frauenerziehung bei Jungen sind heute schon gravierend. Frauen in die Politik und an die Macht. JA! Aber nicht dadurch, dass man positiv diskriminiert.
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Hallo Ewerker,
individeulle Stärken und Schwächen berücksichtigen. Ja, das ist es schon. Die Kinder sollen nichts sein müssen, weder das andere noch das eine.
Was ich nie verstanden habe: Autos gibt es seit 100 Jahren, wirklich kaufen konnte man so ein Ding erst vor 50 Jahren. Meine Frage: Mit was haben die Jungs die vielen tausend Jahre Menschheitsgeschichte gespielt und wie konnten sie in dieser kurzen Zeit so stark genetisch geprägt worden sein? Spielen die Kinder nicht das nach, was sie sehen?
Ein anderes Beispiel: Meine Schwester wollte, dass ihre Tochter früh liest. So hat sie unter einem Jahr schon gerne in Büchern geblättert und nicht so gerne Puppen angefasst oder mit einem Ball gespielt. Das Glück der Mutter konnte die kleine spüren und war glücklich, wenn sie fröhlich geblättert hat, auch wenn sie – und ich hoffe, ich tue ihr damit nicht unrecht – nicht wirklich das Konzept von Buch oder gar lesen verstanden hat.
Nicht gleichmachen, nein, sondern die Kinder entdecken lassen und über die eigenen Werte und Vorstellungen bewusst sein, sie gerne weiter geben, aber sich eben auch überraschen lassen. Dann gibt es kein Korsett, weder so noch so.
LG Tom
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Die Studien kann man ja mit wenig Aufwand ergooglen, es gibt so viele – selbst maennliche Affen spielen lieber mit Spielzeug fuer Jungen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2583786/
Aber das ist die Statistik – wichtig ist was Individuen wollen: dass ein Maedchen das lieber mit Autos spielt das auch darf, dass sie sich spaeter technisch orientieren kann, dass sie Lippenstift und Schraubenzieher kombinieren kann wenn sie moechte.
Was ich leider sehr viel sehe, ist dass es quasi als Fehlschlag angesehen wird wenn ein Maedchen eher traditionelle Interessen hat. Das ist Schade, denn an diesen Interessen ist auch nichts falsches. Ballett tanzen, Shopping mit den Freundinnen, Kaffeeklatsch – das sind auch Interessen die das Leben schoen machen.
Unabhaengig von unseren Neigungen leben wir in einer technischen Welt, und von daher ist es wichtig dass jeder Mensch auch ein technisches Grundverstaendnis hat. Jeder – auch Jungen und Maedchen die nicht so viel mit Technik am Hut haben – sollte Gelegenheit und Anleitung erhalten um sich technische Faehigkeiten anzueignen. Wenn es ein erwachsener Mensch nicht schafft ein Ikea-Regal aufzubauen dann ist das einfach laecherlich. Genauso wie jeder Mensch in der Lage sein sollte, einem Kind ein Schlaflied vorzusingen.
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Hier noch ein Beitrag zur Natürlichkeit und wie schnell sich das ändern kann.
Wir leben heute noch in Erinnerung an diese Zeit, aber die Selbstverständlichkeit der 50/60er ist heute etwas abhanden gekommen. Ich sage nur: “Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? und Was soll ich kochen? Und das aller wichtigste für den Mann ist der Pudding”. Na, was denn sonst
http://www.youtube.com/watch?v=072LrlGvSq8&feature=share
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So war das damals™.
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[...] Weisband: Frauentag – Die Welt verändern: Denn das Geschlecht spielt keine Rolle, wenn man die Welt [...]
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Interessante Diskussion – eigentlich wäre es mir ja viel lieber, wenn ein Frauentag gar nicht mehr notwendig wäre weil es eh’ egal ist.
es wird nicht leicht (schon gar nicht mit jemandem wie Frau Schröder als Familienministerin…) aber wir kommen dahin… und für all die, die jetzt meinen die Schreiberin ist sicherlich auch so ein dominantes Mannweib usw… *nö* – aber ich kann beides – Motorradfahren UND in Röckchen und High-Heels. Und ich möchte keines von beiden abgeben. Jede/r hat das Recht so zu sein wie man sein möchte. Wir sollten es uns nehmen.
Gehirnforscher habe jahrzehntelang versucht die Unterschiede in Frauen- und Männerhirnen zu finden – und sind gescheitert. Die Gehirne werden geprägt – d.h. wenn eine Mädchen genauso durch die Gassen seiner Gegend streift wie die Jungens, hat es den gleichen Grad an Orientierungssinn und räumlichen Denken (dürften nur die meisten Mädchen nicht, weil man mehr Angst um sie hat). Wenn ich Jungs genauso aufzöge wie Mädchen würden Sie zwar vermutlich nicht gleich – das läge aber wohl eher daran dass jeder Mensch unterschiedlich ist und nicht am Geschlecht.
Ich bin ohne Vater aufgewachsen und damit ohne gewisse “Rollenbildprägungen” – für mich ist es normal das eine Frau arbeitet und unabhängig ist. Ich verstehe persönlich nicht, warum so viele Männer es so toll finden sich für die Frau zu Hause krummzulegen ohne dass diese Verantwortung übernimmt. Klar – wenn man es als Arbeitsteilung sieht das eine/r zu Hause bleibt und Kinder versorgt und eine/r arbeiten geht ist das in Ordnung – aber auch da sollte es keine geschlechterspezifischen Vorgaben geben.
Die Freiheit so zu sein wie man sein möchte, ohne Vorgabe von Rollen macht vielen Leuten Angst – es ist halt soviel einfacher gesagt zu bekommen was zu sein hat, in Muster gepresst zu werden und einfach zu tun was man gesagt bekommt – dann ist man ja auch nicht schuld?!
Ich habe eine Kollegin aus Spanien – Sie ist studierte Bergbau-Ingenieurin – sie versteht überhaupt nicht warum in Deutschland nur so wenige Frauen Ingenieurwesen etcpp studieren und wenn dann nur “diese Mannweiber” (sie ist *sehr* weiblich, mit Röckchen, High-Heels usw… – es sei denn sie ist im Werk unterwegs).
Ergo: Ich habe Hoffnung für die nächsten Generationen
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Tut mir leid. Weder sind die Gehirne gleich, noch die Hormone, noch die Chromosomen. Gott sei Dank! Völlig überflüssiges Gejammer über die ach so gleiche Biologie. Männer und Frauen sind NICHT gleich, weder im Tierreich noch im Menschenreich. Aber sie haben gleiche Rechte und Pflichten. Sollten gleiche Möglichkeiten haben, gleichen Lohn, gleiches Ansehen, gleiche Chancen, auch wenn nie eine Frau die Herrn Klitschko besiegen wird.
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Für mich besteht keinerlei Zweifel, dass es keinerlei Begründung geben kann, Frauen und Männer in allen Lebensbereichen nicht gleich zu behandeln. Aber es besteht auch kein Zweifel daran, dass Frauen und Männer anders funktionieren. Das beste Beispiel ist die Erkenntnis, dass Medikamente bei Frauen und Männern unterschiedlich wirken. Das kann aber nichts mit Erziehung zu tun haben, das ist eben die Natur. Die gesamte Energie, die in die Beweisführung der biologischen “Gleichheit” gesteckt wird, wäre im Bereich der Umsetzung der Menschenrechte viel besser aufgehoben.
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Aufgewachsen in der BRD (also NICHT in der DDR) musste ich feststellen, dass der 8.März eine sozialistische Rolle spielte; im Westen war dieser Tag nicht nötig, hier herrschte Gleichberechtigung; nur die Bezahlung war nicht gleich, die Kindererziehung und den Haushalt erfuhren auch keine Geschlechterteilung, die hohen Ämter bekleideten Männer, weil die Frauen dort keine Erfüllung fanden, die Rollenverteilung war also gerecht.
Nun, wo liegt das Problem? Richtig erkannt! Frauen haben kein Problem. Sie sind in der Lage, Kindererziehung, “Firma Haushalt” UND Beruf…alles dieses parallel zu managen, wenn die männliche Gesellschaft das zuließe. Tut sie aber nicht! Wie einfach ist es doch nach “dem Beruf” in eine Parallelwelt (Home Sweet Home) abzutauchen und die Frau zu bewundern oder auch nicht.
Erst wenn die Männer wach werden und auch ihr Potential entdecken, dann herrscht Gleichberechtigung und Arbeitsteilung, denn dann wehren vielleicht auch sie sich gegen diese von der Gesellschaft (das sind wir alle) zerstörenden Leistungsfähigkeiten beim Menschen, um sie in geschlechterspezifisches Denken und Handeln zu manövrieren.
Marina, ich unterstreiche jedes deiner Worte!
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Mir aus der Seele. Schön, dass heute (überraschend häufig) über Gemeinsamkeiten oder Individualität gesprochen wird. Hatte schon gedacht, ich bilde mir das Vorhandensein von beidem nur ein.
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Hej,
ich höre heute übrigens zum ersten Mal vom Frauentag.
Was ich aber eigentlich los werden möchte: Das grundlegendste Problem bei der Gleichberechtigung sehe ich im Berufsleben.
Wir sollten dahin kommen, dass natürlich beide Eltern im gleichen Umfang Elternzeit nehmen (können/ müssen/ dürfen). Dann gäbe es auch kein Argument mehr für unterschiedliche Löhne.
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Dass das Geschlecht eines Tages keine Rolle mehr spielt, wenn man die Welt verändert, finde ich ein erstrebenswertes Ziel, für das wir – Grüne und Piraten – gerne gemeinsam streiten können.
Solange aber auch in der Politik des Geschlecht eine Rolle bei der Frage spielt, ob oder wie sehr einem zugehört wird, solange das Geschlecht noch eine Rolle spielt bei der Frage, wie frei ein Mensch ist, sich z.B. neben Familie und Beruf noch politisch zu engagieren, – und solange in der Piratenpartei noch “Männerrechtler” mit zum Teil sehr merkwürdigen Ansichten herumspuken – solange sollte es auch euch Piraten nicht egal sein.
Solange die Chancen noch so ungleich verteilt sind, auch in Deutschland aber zum Teil noch viel stärker in anderen Ländern, müssen alle sich mehr für die Situation der Frauen einsetzen, damit das Gescvhlecht eines Tages keine Rolle mehr spielt.
Ausführlicher habe ich meine Gedanken zu diesem Tag im Blog zusammengefasst (und dort darauf verzichtet, namentlich auf dich oder die Piraten einzugehen, auch wenn ich diesen Text von dir zuvor gelesen habe): 8. März #Frauentag: Die Hälfte der Macht den Frauen!.
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Ich schließe mich da meinem Vorredner (9. Erwerker) an, Mädchen und Jungen sind nicht gleich: sehr (!) verkürzt und pauschal ausgedrückt haben die einen mehr Kraft, und die anderen werden einmal Kinder haben (können).
Die Existenz von Unterschieden dachte ich ist unter Entwicklungspsychologen unumstritten: Als Vater von Zwillingen werden sie mir zumindest jeden Tag wieder klar. Wir haben unseren Sohn und unsere Tochter speziell als Kleinkinder ziemlich gleich behandelt — die gleichen Spielsachen, die gleiche Kleidung, die gleichen Aktivitäten (und wenig andere “äussere Einflüsse” — kein Fernsehen, keine Kinderkrippe) … aber meine Tochter interessierten schon als Einjährige Babies, meinen Sohn aber eher Autos. Meine Tochter ist sehr sensibel was die Beobachtung ihres sozialen Umfeldes angeht, mein Sohn ist da nicht ganz so vielschichtig. Er rechnet sehr gut, sie kann besser singen … die Liste geht immer so weiter. Es scheint fast so, als würden sich ganz gegen unseren Plan (fast) alle Cliches in unserer Familie manifestieren — das geht bis zur Lieblingsfarbe Rosa …
Wichtig scheint mir die Einsicht zu sein, dass die Geschlechter zwar im Schnitt sicherlich unterschiedlich sind, aber die individuelle Variation weitaus größer ausfallen kann. Als Illustration: Männer sind im Schnitt größer gewachsen als Frauen, aber eine bestimmte Frau kann trotzdem größer sein als alle Männer in ihrem Umfeld. Ich glaube z.B. dass es wohl stimmt, dass Frauen im Schnitt weniger Affinität zur Informatik zeigen und es wäre deshalb töricht bei der Studienplatzvergabe oder auch bei den Professorenstellen eine Frauenquote einzuführen, aber ebenso töricht wäre es, einem Informatik-affinen Mädchen sichtbare und unsichtbare Steine in den Weg zu legen, da sie ja ein Mädchen ist und ja deswegen schon weniger Talent haben muss.
Im Endeffekt sollten Individuen als solche behandelt und beurteilt und nach ihren individuellen Talenten bestmöglich gefördert werden.
Ach ja, das hatte ich vergessen — kürzlich äusserte mein Sohn den Wunsch, Ballett zu lernen …
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Wie kann man zu sich selbst unsolidarisch sein?
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ich meinte Frauen untereinander ,blöd bzw. falsch ausgedrückt weil paar mal verändert den Satz und die Wörter und dann anscheinend Übersicht verloren,sorry )
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Solange die meisten Frauen nicht so genau sagen können, wo ihr PARADIES ist, Männer hingegen ihres schnell finden, ist es für Männer schwerer, Frauen zufriedenzustellen als umgekehrt. Das frustriert Frauen, produziert Balancestörungen und führt letztlich dazu, daß Männer Frauen unterdrücken. Die meiste Gewalt von Männern gegen Frauen ist sexuell motiviert. Mehr Verständigung dazu wäre ein Schritt zu mehr Gleichberechtigung. Alles andere ist nur Symptomunterdrückung und Kompensationsgerechtigkeit, die neue Balancestörungen provozieren.
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Und was ist mit Menschen, die nicht so sind oder sien wollen, wie du es vorgibst? Warum spielt es eine Rolle, was DIR an anderen menschen gefaellt – ich meine, warum sollte sich irgendwer danach richten [muessen]? Und was ist schlimm daran, wenn es keine Rolle spielte, ob dein Partner maennlich oder wieblich waer [so du ihn denn liebtest]?
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Yuri, ich stimme dir vollkommen zu! Ich möchte keineswegs eine gesellschaftliche Norm definieren, oder jemandem vorschreiben, wie er zu leben hat. Mir geht es einzig darum, nicht gleich zu machen, was nicht gleich ist.
In den Punkten, in denen Männer und Frauen gleich sind (z.B. der Qualifikation für Job X), ist es geboten, für gleiche Bedingungen, oder gar Beseitigung aller Unterschiede zu kämpfen. Aber in den Punkten, in denen Männer und Frauen nicht gleich sind (z.B. körperliche Konstitution), macht eine unnötige Gleichmacherei einfach keinen Sinn. Wenn Frauen z.B. i.d. Fußballbundesliga als Spielerinnen zugelassen würden, dann würden die Vereine weiterhin nur Männer als Spieler einstellen, da diese einfach (entsprechend trainiert) zwingend die körperlichen Anforderungen eher erfüllen. Die Vereine, die auch Frauen spielen ließen, würden nach und nach abrutschen. Auf der Gegenseite gibt es jedoch keinen Grund, warum nicht eine Frau eine Herrenmannschaft trainieren sollte, denn was die Supervision und Taktik angeht, geben sich beide Geschlechter nichts.
Ich hoffe, mich damit etwas verständlicher gemacht zu haben.
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Deutsch ist nicht meine Sprache aber ich habe Botschaft verstanden und es gefällt mir was du geschrieben hast.BRAVO!
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[...] bezahlen will. Es wird die Frau gefeiert, die Mutter, die Oma, die Kollegin. Wie @Afelia in ihrem Artikel sehr schön darstellte, wäre dies ein überaus geeigneter Tag, um Fragen zu [...]
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Hallöchen zusammen …
mir wird immer öfter richtig übel bei der ganzen Genderdiskussion.
Männer und Frauen sind nicht gleich und können daher auch niemals in jeder Hinsicht gleichberechtigt sein.
Der Genderism wirkt manchmal auf mich wie der verzweifelte Kampf eines Schwans der so gerne ein Adler wäre. Und umgekehrt.
Mann und Frau, männlich und weiblich, werden manchmal betrachtet und beredet wie bewusst getroffene Entscheidungen, wie mit einem bestimmten Zweck besetze Rollen in einem Orga-Chart, das es nun zu modernisieren gilt.
Dem ist nicht so. Ich glaube an Darwin und seine Evolutionstheorie. Demnach ist die Existenz zweier Geschlechter für mich eine “Entscheidung” der Natur, weil der Fortbestand vieler Spezies durch eine Rollenverteilung besser gewährleistet werden kann.
Es gibt sozusagen absichtlich ein “starkes” und ein “schwaches” Geschlecht. Je nach gefragter Disziplin ist das mal das Männchen und mal das Weibchen. Die Geschlechter sind in gewisser Hinsicht Spezialisierungen innerhalb einer Gattung.
Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur äußerlich stark. Stoffwechsel, Skelett, Haut, Hormone … es gibt so viele Unterschiede, dass es doch völlig natürlich (!) ist, das wir unterschiedlich Stärken und Schwächen haben.
Aus dieser Sicht ist eine nicht-differenzierende Frauenquote auch Blödsinn, weil sie eben ungeeignete fördern würde und zu einer Verdrängung besser qualifizierter.
Stellt euch vor, man würde eine Männerquote für Hebammen in Geburtskliniken einführen. Das hilete man doch auch für Quatsch. Oder eine Frauenquote bei der Müllabfuhr.
Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen: Wer das tun möchte, soll das tun und keine Hemmnisse von Rechtswegen haben. Und natürlich bei gleicher Leistung gleiches Geld verdienen. Und eine Leistung, in vielerlei Hinsicht, ist übrigens auch die Arbeit von Frauen als klassisches Role-Model “Hausfrau und Mutter” und nicht etwa gehören kinderlose bestraft und höher belastet sondern Kinderbekommer und -kümmerer und -ausbilder und -aufpasser gesellschaftlich und finanziell aufgewertet. Unabhängig vom Geschlecht. Ich als Mann will genauso Kinderkrank machen können und Familienmensch sein dürfen, wie das den Frauen immer zugestanden wird.
Und Frauen sollen auch als potentielle Sexualstraftäter angesehen werden, wenn sie Jungs auf den Schoß nehmen, so wie es umgekehrt immer wieder der Fall ist.
Genderism ist viel zu oft einseitige, neidgetriebene, rachlüsterne Rosinenpickerei und Erbsenzählerei.
Alle Leser bitte unbedingt mal mit der Thematik “Nature or nurture” beschäftigen. Dabei geht es im Wesentlichen darum ob Verhaltensweisen anerzogen oder vererbt sind und natürlich spielen da auch Geschlechtsspezifika eine Rolle.
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Liebe Marina, danke Dir für Deinen Kommentar. Zum letzten Absatz vor dem Schlusssatz möchte ich allerdings hoffen, dass damit auch (die) Männer gemeint sind. Vor allem auch deswegen, weil ich – ein Mann – eben gerne Kleider und Stöckelschuhe trage, und vieles andere Frauentypische tue. Einfach weil ich es bin. Mit anderer Kleidung würde ich mich verkleiden, wäre ich nicht ich…und ich merke, wie einengend diese Geschlechterrollen sind, fühle mich oft benachteiligt. Und sinnigerweise von Frauen.
Wünsche mir, dass jeder Mensch der Mensch sein darf, der er ist, und sich keine Eigenschaften von sich unterdrücken muss. Das macht auf Dauer nur krank…
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das wäre ein schöne sache wenn dies so stimmen würde. aber nach meinen jüngeren erfahrungen in kindergärten und schulen, stelle ich fest, das sich für mädchen wie jungen einiges geändert hat. (ich spreche hier von kindern nicht von erwachsenen) und nicht unbedingt zum guten. ich habe den starken eindruck das sich bloss die vorzeichen geändert haben, weil alle im erziehungsbetrieb so ungemein krampfhaft bemüht sind bloss keine mädchen zu benachteiligen, das die jungs hinten rausfallen. im besten falle werden sie bloss nicht beachtet, im schlimmsten werden sie bestraft weil sie kämpfende ritter malen anstatt eines schmetterlings. sarkastisch gesagt: früher waren mädchen nicht so wichtig weil die ja eh geheiratet haben und hausfrau wurden, heute muss man sich nicht um die jungs kümmern die können ja heiraten und sich um die kinder kümmern. von gleichberechtigung kann man da imho nicht reden.
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Es ist natürlich immer eine Frage des jeweiligen ErzieherInnen
… ich uss Dir aber leider Recht geben, auch wenn Du eventuell etwas zu Schwarz-Weiß malst.
Es ist in der Tat so, dass in unserem Kindergarten das Verhältnis10 zu 1 ist und dementsprechend das männliche Rollenverhalten im Spiel und in sozialer Interaktion allgemein völlig unter repräsentiert.
Ich könnte jetzt nicht sagen, dass männliches Verhalten aktiv unterbunden würde, dennoch ist bei einem solchen Ungleichgewicht schon ohne aktives Tun eine Art “Verweiblichung” zur spüren und als Vater hat man ganz enorme Probleme auf die Erzieherinnen einzuwirken.
Da ist dann Ruck-Zuck “Zickenterror” angesagt und “Verschwesterung”. Aber als Jungs der 70er und 80er haben wir ja völlig den Schneid verloren und geradezu Angst vor den Übermüttern und -schwestern, die gerade in Erziehungsfragen wirklich ALLES besser wissen.
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Ich kann der Idee zustimmen: Voll und Ganz!
Aber nicht dem Text
Jungs, die Puppen und Autos bekommen, spielen manchmal trotzdem mit Autos, nicht mit Puppen. Männer und Frauen sind verschieden, oder anders: sind zunächst meist verschieden. Können aber gleich sein! Auch Sozialisation spielt eine Rolle, sogar eine große. Aber wie groß genau: Weiß man nicht. Das ist eine Frage der Genetik und der Hirnforschung, die Defferenz zwischen Mann und Frau (nicht nur im Bett) zu bestreiten macht für mich wenig Sinn.
Aber da müssen wir doch nicht stehen bleiben. Natürlich nicht. Dramatisch ist, traurig ist, dass es immer noch, immer noch gesagt werden muss.
Viele Probele, auf die Frauen stoßen, sind übrigens für Männer genauso schlimm. Ich will weder dem Clischee eines notgeilen Stechers entsprechen, noch dem einer geschminkten Sexpuppe.
Blöderweise hast du eben darin Recht, dass Rollenverteilungen, dass das Geschlecht eine so enorme Rolle spielt: Eine Rolle, die es natürlich nicht spielen darf, weil keine biologische Wahrheit auf ein ganzes Individuum zutrifft:
Männer und Frauen haben ihr evolutionäres Erbe. Aber Männer und Frauen machen ihre Gesellschaft, wie sie ihnen gefällt. Ich will als Gesellschaftsmitglied vor Allem ein Mensch sein.
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ps. nicht manchmal, meistens
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Das Geschlecht spielt nicht nur eine Rolle im Bezug auf die Sozialisation von Menschen in diese oder jene Richtung. Das Geschlecht spielt auch eine Rolle im Bezug auf unsere Vorstellungen von bestimmten Begriffen, wie zum Beispiel “Liebe” oder “Freiheit”. – einfaches Beispiel: Bei dem, was ein Großteil der männlichen Philosophie über “Freiheit” gedacht und geschrieben hat, gingen sie selbstverständlich davon aus, dass das für Frauen nicht oder nur eingeschränkt gilt. Man kann das nicht einfach auf “alle Menschen unabhängig von ihrer Biologie” übertragen, denn dann funktioniert das Konzept nicht mehr. Es geht bei der Geschlechterdifferenz also nicht nur darum, was wir über “Frauen” oder “Männer” denken und wie wir Kinder erziehen, sondern auch darum, was wir über “Freiheit”, “Politik”, “Mathematik” und so weiter denken. Und deshalb spielt das Geschlecht sehr wohl eine Rolle, wenn man die Welt verändert. Auch wenn alles, was du sonst schreibst, stimmt.
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damit (fast) jede/r von uns existiert, haben mann und frau eine biologische und ökonomische einheit gebildet.
der nachteil beginnt schon dort, wo es nicht so war, und ein kind mit einem elternteil, und vlt wechselnden verhältnissen aufgewachsen ist, oder gar im heim.
also nicht heim mit den grund (tod der eltern oder zerrüttete verhältnisse) sondern mit dem durchschnitt verglichen.
der vergleich mit den sozialistischen ländern ist hoch interessant, und leider ein tabu-thema, denn hinterher, im reich der ideologischen sieger, darf nichts dran gut gefunden werden.
zumindest in foren macht sich immer einer wichtig, um ansätze einer diskussion zu zerstören, als hätte das rote telefon geläutet.
mir gefällt obiger artikel wunderbar.
neulich diskussion IRL, warum verdienen frauen weniger, haben in unternehmen statistisch weniger zu bestimmen.
die momentane ideologie leugnet die ökonomische einheit der geschlechter, die das leben betrifft. sie bezieht sich wie in allem was sie tut, auf wirtschaft und statistik. dh. die krankenstände, arztbesuche, toilettenbesuche usw, was immer man statistisch findet, wird alsbald nachkalkuliert und in irgend einer anderen ecke wieder – ursachenprinzip ohne integrativen ansatz – abgezogen. wenn abgezogen, dann unter vereinzelung, gruppenbildung unerwünscht. wenn marketing, gruppenbildung intensivst gefördert. du bist frau, kauf dies. du bist jung, kauf das. du bist bayer, kauf dies. du hast dunkle haut, kauf das.
wie mans diskutiert ist ne andere sache.
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Liebe Frau Weisband,
ich habe sie heute bei Beckman gesehen. Ich möchte ihnen einfach gratulieren. Ich finde sie so erfrischend, authentisch und klug. Ich wünschte wir hätten viele Frauen von ihrem Format in der Politik.
Es ist einfach so schade das Frauen immer wieder gerne auf ihre Äußerlichkeit beschränkt werden. Reaktionen wie von Frau Vanderlein die sich entschlossen hat nur noch Hosen zutragen und dies krampfig verteidigt, es sei ja soviel bequemer, machen es nicht besser. Als Modedesignerin, möchte ich ihnen zur ihrem Style beglückwünschen! Ich hoffe das bald eine Zeit beginnt in der Frauen zu ihrer Weiblichkeit stehen und es selbstverständlich ist.
Viel Erfolg bei ihrem Diplom und bitte kehren sie danach in die öffentliche Politik zurück! Mit lieben Grüßen aus Berlin!
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Hallo Marina, auch ich fand dein Auftreten sehr motivierend. Vor allem im Gespräch mit den beiden älteren Frauen hast du Authentizität und Klugheit ausgestrahlt und den älteren Gästen des Talks in nichts nachgestanden. Ich wünsche Dir viel Erfolg für deinen Studienabschluss!
Beste Grüße aus Leipzig!
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“Sozial sein, mütterlich kümmern, das ist etwas für Mädchen. Technik und bauen und Autos, das ist für Jungen. Und dann geht ein überraschter Aufschrei durch die Gesellschaft, wenn man feststellt, dass im Informatikstudium nur 10% der Studenten weiblich sind, im Psychologiestudium hingegen 90%. Fakt ist, dass wir bei Männern und Frauen gleichermaßen Potential töten. ”
Jeder entscheidet für sich selber was er studieren möchte. Außerdem hat Psychologie generell einen höheren NC als Informatik, vielleicht schaffen die Jungs das nicht und deshalb kommt es zu diesem Unterschied. Als mathematisch bewandert traut man auch keine Statistik, die man nicht selber gefälscht hat. 70% aller Statistiken sagen nichts genaues aus, 90% aller Menschen wissen das. *sarkasmus*
Der überraschte Aufschrei kommt aber vielleicht weil heutzutage jeder Mann in der Gesellschaft als potentieller Kinderschänder oder Arschloch differenziert wird.
“Bei Jungen wird das Potential der Fürsorge, der Sanftheit und des Verständnisses unterdrückt, bei Mädchen das Potential der kühlen Analyse, des lauten Sprechens und des aktiven Veränderns.”
Deine Denkweise bezüglich jungs ist veraltet und falsch. Jungen wird z.b. Fürsorge/Verständnis beigebracht, z.b. dass sie auf ihre Brüder/Schwester aufpassen sollen. Und selbst im Kindergarten wird ihnen gesagt, dass sie mit den anderen kindern klarkommen müssen, oder zu ruhezeiten still sein, oder nicht hauen sollen, oder dass sie mithelfen müssen beim aufräumen etc. …es gibt dialoge bei fehlverhalten etc.
“Gerade heute, am Frauentag, müssen wir aktiv über Kindererziehung sprechen. Wenn wir unseren Kindern erlauben, das zu sein, was sie gern sein wollen, brauchen wir vielleicht in 20, 30 Jahren keinen solchen Tag mehr. ”
Wäre es nicht ein Kindererziehungstag und kein Frauentag? Kinder spielen mit spielzeug das sie selber gerne haben. je älter sie werden, desto differenzierter sehen sie ihren willen nach spielzeug, essen, freunde, spaß. Das hab nix mit dem Frauentag an sich zu tun, aber wenn du darauf hinaus willst dass Kindern die Freiheit gewährt werden soll ihre eigene! persönlichkeit zu entfalten, dann stimm ich dir grundsätzlich zu. Das heißt aber nicht dass dann der Frauentag obsolete wird, Denn es ging um die Rechte(in erster linie Wahlrecht)/Freiheit/Würde/Anerkennung/Respekt der Frauen.
“Natürlich haben Männer und Frauen für eine Gesellschaft das gleiche Potential. Trotzdem werden unsere Jungen und Mädchen noch immer unterschiedlich erzogen.
Und zwar nicht aufgrund ihrer Vorlieben, sondern aufgrund ihres Geschlechts.”
Weil selbst wenn man darüber schreibt nicht von Kindern spricht, sondern bewusst oder unbewusst zwischen Jungen und Mädchen differenziert.
Gemeinsam, statt zweisam. Je mehr und gemixt, desto besser. Ein Baby schreit, wenn es etwas nicht mag. Genauso “meckern” kleinkinder ihre Sorgen und nennen ihre Vorlieben. Eltern reagieren darauf. Bzgl. gleiche Potential, das leitet sich aus vielen Faktoren ab. Ob jetzt nur aufs Geschlecht bezogen wage ich zu bezweifeln,
denn zu einem kommt es nun auf die “Gene” (blödes Wort) an, sowie Bildung, Erfahrung. Deshalb bietet jeder Potential für uns alle, ja sogar Tiere und Einzeller.
“Und egal, was wir tragen, wir werden das gleiche Recht haben, ernst genommen zu werden.
Denn das Geschlecht spielt keine Rolle, wenn man die Welt verändert.”
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KEIN Mensch GLEICHT dem Anderen…ausgenommen vielleicht eineiige Zwillinge…Drillinge…es geht doch auch nicht darum, die Geschlechter “gleichzumachen”, sondern eher darum, den Menschen so werden zu lassen, wie es seine “Bestimmung” ist, seine positiven Anlagen zu fordern und zu fördern und ihn (den Menschen” in keine von der Gesellschft vorgegebene Rolle zu drängen. Mein Sohn durfte weinen, so viel und so oft er wollte…heute unterdrückt er solche Bedürfnisse. Das habe nicht ich ihm abtrainiert…
wenn das Geschlecht irgendwann einmal (außer für die Fortpflanzung) keine Rolle im Leben mehr spielt (so, wie von Marina formuliert), also wenn wir unseren Fähigkeiten, unserem Wesen gemäß unsere Rolle im Leben einnehmen können…dann erst sind diese Gedanken auf dieser Seite überflüssig…
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Hat was von Gender Mainstreaming. Ich meine wir sind nicht gleich und werden es nie sein. Es sind die die gesellschaftlichen Zwänge oder die Erziehung sondern die symbolische verkörperung durch unser Geschlecht. Jeder soll sein wie er möchte, jedoch sollte sich auch jeder über die Beeinflussung im klaren sein, welche über Massenmedien und Gender Mainstreaming ganz bewusst ausgeübt werden um bestimmte Meinungen und Stimmung in der Bevölkerung zu erreichen.
Ein interessanter Vortrag dazu
-> http://blip.tv/play/AeD1MwI
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„Bild streicht Seite-1-Girl“ – Im ersten Moment dachte ich ja fast die Bild hätte es sich verdient das ich sie einmal vorsätzlich kaufe. Allerdings stellte sich bei näherer Betrachtung heraus das der Sexismus nur verschoben aber nicht aufgehoben wird. Also ich verspreche hiermit, eine Bildzeitung zu kaufen sobald sich das Blatt entscheidet entweder nackte Männer als auch nackte Frauen in gleichem Maße abzudrucken oder auf beides verzichtet. Aber aus meiner Sicht gehören da immer noch zwei Seiten. Die die sexistischen Schweinskram drucken (Bild) und diejenigen, welche sich da abdrucken lassen (Frauen). Mein Bauchgefühl unterstellt, dass sich Männer im Schnitt damit deutlich schwerer tun als Frauen sich nackt in der Zeitung ablichten zu lassen. Ich wünsche und erwarte mir von Frauen das sie sich generell mehr politisch engagieren. In allen Parteien sind Frauen unterrepräsentiert. Ich versteh ehrlichgesagt nicht wirklich wieso. Interessiert es euch nicht? Ist es euch egal? Seid ihr mit der Politik des Männergesangsvereins so einverstanden? Habt ihr den Kopf zu voll mit ordinären Überlebenstätigkeiten wie Arbeiten und Kind hüten, dass ihr einfach nicht könnt obwohl ihr wollt? Falls ich mal Pirat werden sollte, biete ich auf jeden Fall an auf eure Kinder aufzupassen, wenn ihr politisch in eigener Sache unterwegs seid. Piratesitting
– kostenlos incl. Windelwechseln, Fütterung und Bespaßung. Aber daran liegts wohl nicht wirklich sagt mein Bauch. Warum? Was hindert euch? Was zum Kuckuck!
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Ich muss jetzt mal als Mann einen Kommentar zur Debatte “Gleichstellung von Frau und Mann” abgeben.
Gerade habe ich Marinas Auftritt bei Beckmann verfolgt. Fand ich super klasse, nur in einem Punkt würde ich gern etwas wichtiges sagen.
Es gibt in meiner Generation (bin 25) so viele verunsicherte Männer, die sehr schüchtern, zurückhaltend und ohne Selbstbewusstsein sind. Das ist erschreckend. Ich glaube, dass diese Tatsache sehr viel mit der weiblich dominierten Erziehung in Kindergarten und Grundschule zu tun hat. Die Männer haben heutzutage die größeren Probleme als die Frauen.. In der Schule ist der Unterricht stark auf die Mädchen zugeschnitten. Jungen dürfen sich nicht mehr männlich verhalten (raufen, kämpfen und was Jungs sonst noch so gern machen) und es fehlen in vielen Familien einfach die männlichen Vorbilder. Der Mann in meiner Generation ist stark verunsichert, was dazu führt, dass viele Männer kein Selbstbewusstsein mehr haben.
Deswegen glaube ich, dass wir die Erziehung tatsächlich freier gestalten sollten. Da bin ich ganz der Meinung meiner Vorredner. Nur sollten wir die Männer dabei nicht vergessen
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Also als ich noch zur Schule ging insbesondere in der Pubertätszeit war ich extrem schüchtern, insbesondere auch im Bezug auf Frauen. Das lag aus meiner Sicht weniger an an den überrepräsentierten Frauen im Lehrerkollegium, sondern viel mehr an den überrepräsentieren Frauen in meiner Abiturklasse die mir noch dazu alle intelektuell überlegen vorkamen und wahrscheinlich auch waren. Nachdem ich aus mangelnder Reife auf die Realschule wechseln musste, schrieb ich dieses Analyseergebnis ich in der 8ten Klasse auch in eine Leistungskontrolle in Deutsch, was wiederum die Deutschlehrerin in Überraschung versetzte, da ein männlicher Schüler dies schrieb.
Als ich dann das Abitur auf dem 2ten Bildungsweg nachholte und auf der Universität landete hatte sich hier das Bild irgendwie gewandelt. Zum einen schienen mir Frauen hier tendentiell unterrepräsentiert und nicht mehr überlegen. Da meine Univerwaltung die Matrikelnummern meiner Mitstudenten mit deren Namen in Alphabetischer Reihenfolge korrelierten konnte ich mal vergleichen wie denn Frauen und Männer so im Vergleich dastehen. Mein Ergebnis war das Frauen sich jetzt tendentiell mehr so im Mittelfeld tummelten während die Männer tendentiell das untere und obere Ende markierten. Penner oder “Manager”. Ich kenne zumindest zwei Frauen die ihr Studium abgebrochen haben obgleich sie aus diesem Mittelfeld herausragten die Gründe kenne ich aber nicht wirklich. Also abgesehen davon ist das schwerwiegendste Hindernis für die Gleichstellung von Männern und Frauen die Gebärfähigkeit von Frauen. Das Alter in dem Mann/Frau eine Karriere beginnt überlagert sich bei Frauen mit der potentiellen Möglichkeit schwanger zu werden. Allein dieses Potential diskriminiert Frauen, weil Unternehmen Männer bevorzugen (müssen). Aus wirtschaftlicher Sicht stellt eine Frau ein höheres wirtschaftliches Risiko dar als ein Mann. Das Problem lässt sich also auch nur so bekämpfen in dem man es für Unternehmen kostenneutral gestaltet ob es einen Mann oder eine Frau einstellt. Das Unternehmen muss die Kosten und Aufwände die durch Schwangerschaft entstehen ausgeglichen bekommen. Die Kosten für die Suche und Schulung einer Aushilfskraft könnten z.B. durch die Gemeinschaft getragen werden ich würde sogar soweit gehen, die Aushilfskraft komplett zu subventionieren, so dass das Unternehmen sogar einen Vorteil hätte Frauen einzustellen.
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kann man so nicht sagen,
es gibt viele Faktoren wieso jemand einen Job bekommt.
Schwanger zu werden ist eigentlich nicht so sehr der Fall….
denn zu einem wird ja eine Vorauswahl gemacht bzgl. Qualifikation, Qualität des Anschreibens.
und später wird persönlich gecheckt, ob diejenige Person zum Unternehmen mit ihrer Persönlichkeit passt.
Das ist viel gewichtiger als ob jemand Schwanger werden kann, wobei ich nicht verallgemeinere für alle Personalchefs etc.
aber das ist nunmal eine neutralere sichtweise…bei beförderungen sind auch studien gemacht worden, Manager geben denjenigen eher eine Chance die ihnen selber vom Charakter her ähnlich sind.
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Ich stimme deinen Aussagen zu. Allerdings bietet deine Sichtweise keine Alternative Erklärung dafür, warum Frauen de facto bei gleicher Qualifikation im Schnitt weniger verdienen. Ein Freund von mir hat eine Zahnarztpraxis, er hat drei Zahnarzthelferinnen eingestellt die alle nacheinander schwanger geworden sind. Für ein kleines Unternehmen ist das in jedem Fall ein Problem. Eine Freundin von mir hat ein Kind und hat als allein erziehende Mutter definitiv Probleme einen Job zu bekommen obwohl sie Diplom-Informatikerin ist. Sie braucht Flexibilität um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Irgendwelche Meetings in Firmen die sich in die Nacht erstrecken sind für sie als allein erziehende Mütter definitiv ein Problem. Da können Unternehmen sicher etwas tun aber es ist dennoch ein wirtschaftlicher Vorteil den Männer haben. Ein anderer Freund von mir, der ein Unternehmen in der Altenpflege hat, beklagt dass seine Angestelltinnen die Väter zu wenig in die Pflicht nehmen. Zitat:
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ja ich kann deine/eure sichtweise sehr gut verstehen…
…vorhin lief im tv so etwas über die usa
da haben die kindergärten nun 24stunden lang geöffnet…
um dem berufsleben die flexibilität zu ermöglichen…leider zum nachteil der familie.
eine andere sache bzgl. quoten,
die usa haben als allererstes quoten für afroamerikaner eingeführt,
u.a. 250punkte bei tests extra etc.
danach haben sie immer mehr quoten eingeführt, für frauen, hawaiianer, latinos, behinderte,….
keine der quoten wurde jemals wieder abgesetzt..
und vorhin steht auf spiegel online, dass einer der vw-leute seine frau in den aufsichtsrat holen will….ja genauso hat man sich das wohl vorgestellt mit der quote.
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Das andere Extrem ist Mexiko, wo es tatsächlich Kindergärten gibt die so ungefähr zwischen 10-15 Uhr geöffnet sind, damit die Hausfrauen in Ruhe einkaufen gehen können [lt. einer guten Freundin und Mutter die an der UNAM Medizin studiert hat] .Wenn man Quoten einführt muss man sich bewusst sein, dass diese für international agierende Unternehmen anfänglich schon einen Wettbewerbsnachteil darstellen. Ausserdem gibt es in manchen Branchen nun mal leider wirklich wenig Frauen – Die Unternehmen mögen IT-Projektleiterinnen befördern können aber sie können diese nicht herbeizaubern solange Frauen keine Informatik studieren wollen. Von den Parteien und Politikern die gegen eine Quote sind, fehlt mir irgendwie der Alternativvorschlag wie man das Problem denn anders lösen will. Abwarten und Tee trinken?. Eine Quote betrachte ich als ultima ratio um systemische und psychologische Gründe der Ungleichverteilung zu durchbrechen. Mit einer Quote entsteht ein ökonomischer Bedarf in Unternehmen auf die Bedürfnisse von Frauen und Familien besondere Rücksicht zu nehmen. Insbesondere bei Großbetrieben wünsche ich mir, dass diese Druck auf die Politik aufbauen um z.B. mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten in der Nähe des Betriebes aufzubauen oder diese selbst schaffen oder subventionieren. Ein Kindergarten in der Nähe des Betriebes wäre insbesondere mit einer Quote ein klarer Wettbewerbsvorteil.
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”Ich glaube, dass diese Tatsache sehr viel mit der weiblich dominierten Erziehung in Kindergarten und Grundschule zu tun hat.”
ihnen ist aber schon bewusst dass die erziehung schon immer frauenlastig war???
genau das soll sich ja auch ändern….
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Als Vater zweier ungleichgeschlechtlicher Kinder, kann ich Marinas Ansicht zu den Fähigkeiten von Mädchen und Jungen nicht teilen.
Das hat nichts damit zu tun, dass Männer und Frauen für eine Gesellschaft das gleiche Potential haben (können). Es soll auch keine Begründung für eine Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechtes sein.
Aber ich kann mich den Vorschreibern, die Elternteil sind nur anschließen. Es gibt schon in fühester Jugend (1 – 2 Jahre) klare Unterschiede, was die Interessen und Vorlieben betrifft.
Auch wenn versucht wird Kinder von außen in eine bestimmte Richtung zu drängen, wird das bei einer großen Mehrheit nicht funktionieren.
Wer seine Kinder hat groß werden sehen, wird das niemals ernsthaft leugnen können.
Das gleiche Recht soll für alle gelten und jeder soll möglichst frei in seinen Entscheidungen sein.
Niemand sollte, aufgrund von Äußerlichkeiten bevorzugt oder benachteiligt werden.
Im Lager der radikalen Frauenrechtlerinnen wird dieses Prinzip leider oft zu Ungunsten der Männer vernachlässigt. Die ewig unterdrückten wollen Rache üben…
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Es ist sehr vorsichtig zu argumentieren. Ich habe selbst lange Fußball gespielt, auf recht beachlicher Leistungsstufe. Das wolle ich meinem Sohn vermitteln. Also habe ich ihn so früh als möglich mit Bällen spielerich beschäftigt, kein Drill, einfach so. Ihn später in Stadien mitgenommen, usw. Erfolg: NULL. Er hat absolut kein Interesse. Er beschäftigt sich lieber mit irgendwelchen asiatischen Kampfsportarten und seinem Studium. Irgendetwas in ihm muss ihm diese Richtung “schmackhafter” machen. So denke ich, irgendetwas in uns Männern und irgendetwas in uns Frauen “zieht” uns in eine bestimmte Richtung. Diese Richtung wird durch Normen und Haltungen leider zum Vorteil der Männer verstärkt. Aber das grundlegende Muster, geprägt von der Evolution, erfunden zur Arterhaltung ist da. Nicht mehr zeitgemäß. Aber es steckt in uns. Wenn in 400 Jahren der letzte Tropfen Erdöl verbraucht ist, 100 Milliarden Erdenbürger sich gegenseitig umgebracht haben, die Erde (hoffentlich nicht) eine verstrahlte atomare Wüste ist, dann werden sich die letzten Überlebenden in den Höhlen keine Gleichberechtigung mehr leisten können. Die Männer werden jagen, falls es etwas zu jagen gibt, und die Frauen werden kochen und Kinder bekommen. “Du, Schatz, heute gehe ich jagen und du wickelst das Baby” wird sich nicht spielen. Nicht in der Norm. Die Änderung zur Vorzeit wird in der gemeinsamen Planung und der gegenseitigen Wertschätzung des Geleisteten zu finden sein.
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“tut mir leid dass ich mich mit putzen der kloschüsseln nicht identifizieren kann.”
Ich auch nicht, trotzdem muss ich das in meiner Wohnung machen. Es wird immer Arbeit geben, die niemandem gefällt, die aber gemacht werden muss.
So eine Einstellung lässt sich im behütteten Elternhaus und Studium gut bewahren, wenn man allerdings den Schritt in die echte Welt wagt wird einem klar, dass es ohne Leute, die im wahrsten Sinne des Wortes, die Drecksarbeit machen, nicht funktioniert.
“der mensch hat das recht dass zu tun was ihm/ihr gefällt.”
Nein. (Soll ich den Hitlervergleich sofort bringen? Von wegen tun was einem gefällt?)
Im sozialen Zusammeleben wird es niemals 100% Freiheit geben. Wenn ich tun würde was mir gefällt würde ich betrunken mit 200Kmh an einer Schule vorbei rasen. (Nicht wirklich, nur als Beispiel)
Wenn man alleine auf der Welt ist kann man nur tun was einem gefällt, sobald andere Menschen da sind muss man sich einschränken und diese ebenso. Ist aber gar nicht soooo schlimm.
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sie haben mich absolut vollkommen falsch verstanden! mit absicht vieleicht???
es ging hier um den BERUF!
ich habe aufgeführt dass es den beruf nicht mehr existenziell gibt um seine eigene existenz zu retten. soll heißen wir brauchen nicht mehr zu jagen und zu sammeln damit wir überleben. wir gehen in die büros. durch die anzahl der berufe hat der mensch die freiheit (der mensch hat das recht dass zu tun was ihm/ihr gefällt > das war vollkommen auf den beruf bezogen!!!!) sich ein beruf auszusuchen dem ihr/ihm gefällt! mit dem sie sich und er identifizieren können!! (das war mit dem putzen gemeint. dass man putzen muss merke ich jeden tag in meiner wohnung! aber gezwungen zu werden es hauptberuflcih zu machen nur weil ich weiblich bin sehe ich nicht ein. das ist diskriminierung)
also nochmal es war vollkommen auf den beruf bezogen.
die bedeutung der arbeit sprich des berufs hat sich geändert.
man kann etwas anstreben was einem gefällt und womit man sich identifizieren kann und dazu haben auch frauen das recht.
natürlcih muss jmd die drecksarbeit machen aber diese systematisch auf frauen abzuschieben ist nicht in ordnung. googeln sie mal gendercide dann wissen sie was die konsequenz bei der idee: frauen sind nichts wert nur für die drecksarbeit,
sein kann. oder schauen sie mal auf youtube: die last ein mädchern zu sein. dann wächst ihr horizont bezüglich der ”echten welt” hoffentlich.
ps. auch über den beruf voraus vertrete ich die meinung:
der mensch darf tun und lassen was er oder sie will, nur jmd schaden darf er nicht!
erst lesen und vor allen verstehen wäre vorher angebracht gewesen.
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Eben, daher habe ich versucht zu erklären, dass “Gleichberechtigung”, Gott sei Dank ist es uns möglich, ein Luxusartikel ist.
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[...] Frauentag – Die Welt verändern Frauentag – Die Welt verändern: [...]
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Da ist der Kampf gegen die Prostitution und die Sklaverei sehr wichtig!
Alice Schwarzer hat ja da sehr viel geschrieben. Siehe Emma Doku!
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Der Streit zwischen Kulturisten und Biologisten ist weitgehend offen. Positionen wie sie Margaret Mead vertrat, sind überholt. Genetische Dispositionen, wie sie beispielsweise Chomsky und Pinker in Bezug auf die Sprache vertreten, gibt es nun mal. Abgesehen davon möchte ich davor warnen, einen URSPRÜNGLICHEN NATÜTRLICHEN Zustand anzunehmen der gut ist (und männer und frauen gleich sind) und den von einer korrupten Kultur zu unterscheiden (wo männer und frauen ungleich sind).
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Die Emanzipation wurde von Männern erfunden, um die Frauen noch besser ausbeuten zu können.
Selbstverwirklichung ist Selbstversklavung (George Orwell).
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danke marina für den schönen artikel und vor allen für den anruf von karl diekmann!
frauen sind kein stück rind.
wir (frauen und männer) sind menschen und haben würde verdient!
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Frauen und Männer sind meinem Verständnis nach sowohl physisch wie auch psychisch unterschiedlich gebaut, das heißt ihre Fähigkeiten für eine Sache sind ungleich verteilt. Die Geschlechter nehmen einerseits schon immer naturgemäß andere Rollen in der Gesellschaft ein, andererseits gibt es natürlich auch schon immer Ignoranz und Zwänge, welche die Gesellschaft ´einzementieren´ und in ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Ich denke es ist wichtig, trotz der oft ungleichen Kräfteverhältnisse, nicht zu vergessen, dass niemals nur ein Geschlecht eine Sache/ Tätigkeit gänzlich vereinnahmen soll, sondern immer noch Respekt und Raum für das andere lassen sollte, weil sich die Geschlechter oder Unterschiede auch immer gegenseitig bedingen und somit nur gemeinsam von Dauer erfolg im (einen) Leben haben. Statt seine Energie in Überheblichkeiten im eigenen ´Geschäft´ zu stecken, sollte jeder lieber den Mut/ das Selbstvertrauen aufbringen sich stattdessen im Geschäft des anderen mit einzubringen und dadurch letztendlich keinen Verlust, sondern beidseitigen Gewinn zu schaffen.
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Hallo ,
in Deutschland gilt nach Scheidung & Trennung (eheloser Beziehungen) immer noch, und dieses seit ca. 32 Jahren eine Allgewalt der Frauen über die Kinder.
Täglich verlieren ca. 200 – nach anderen Schätzungen 400 (!!) – Kinder Ihren Vater dauerhaft weil Mütter diesen Kraft Gesetzes (bgb 1626 a) ermöglicht wird.
Es gibt Frauen die aufgrund eigener Beziehungsprobleme nicht in der Lage sind Beziehungen Ihrer Kinder zum Vater zuzulassen – so etwas nennt man dann ´problematische Bindungstoleranz´.
Derzeit unterstützen (noch) alle Parteien die Entrechtung der Kinder um Ihren Vater / in der Praxis: auch ca. 10% solcher Fälle: von Ihren Müttern.
Die derzeitige Regierung will das nicht ändern. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist eine Emanze die Kindern den Vater vorenthält weil Ihre “Standesgenossinen” (weibliche Rechtsanwältinnen mit ´natürlichem´ Schwerpunkt auf Familienrecht) dieses so von Ihr Verlangen. S.L.-S. ist ein stolzes Mitglied im überflüssigen Deutschen Juristinnenbund.
In einigen Städten leben Rechtsanwältinnen die in Väterkreisen für Ihr Kinderschädigendes Verhalten bekannt sind. Radikalfeministen welche sogar vom örtlichen Jugendamt als derart problematisch für Kinder nach Trennungen bekannt sind und auch benannt werden.
Doch sie können Ihr Unwesen weiter treiben – Dank PKH-Regeln (Anträge bei Gericht bringen Kohle / Beratung bringt keine Kohle) verdienen diese Rechtsanwältinnen NUR im Wege der Eskalation der Scheidungen vor Gericht. Schwache Frauen lassen sich dann (ohnehin emotionalisiert) fernlenken innert der Trennung.
Es gibt tatsächlich in der Generation der sich trennenden (dieses findet i.d.R. statt nach 1-3 Kindern und etwa /meistens im Alter zw. 35 – 45) eine täglichen Geschlechterkrieg.
Das ist sozusagen eine Paralellwelt zu der Welt der sich noch neu-paarenden / der jüngeren Menschen.
Stellvertretend werden dann Tantiemen (Rechtsanwältinnen) und Posten (die soziale Industrie) verteilt.
Kinderseelen werden in unserem Land gnadenlos geopfert.
Praktisch alle sozialen Probleme (vom ADHS-Kind bis zum männlichen Penner auf der Straße) lassen sich zu diesem Thema in Beziehung setzen.
In den Ländern Frankreich, Belgien und in einigen Skandinavischen Ländern haben Eltern gegenüber Ihren Kindern die gleichen Rechte – unabhängig vom Geschlecht. In Kalifornien darf kein Elternteil nach einer Trennung weiter als 50 Milen wegziehen.
Im Familienrecht ist die paritätische Doppelresidenz (der Kinder – sie haben dann 2 Kinderzimmer…) nach Trennungen anzustreben – als Regelfall.
Es gibt Länder da beträgt deren Rate 60% – in Deutschland derzeit eher unter 1% der Trennungskinder.
Im Familienrecht (der § 1626 ist als Synopse in seinen diversen Fassungen seit 1896 im Netz zu finden …) herrscht immer noch Ungleichheit: und zwar zu ungunsten der Kinder … sowie zum vorgeblichem Vorteil der Frauen.
Dein Bericht zum Frauentag in der UDSSR (es gibt also 2 Frauentage …) ist ein Beispiel für eine andere Kultur. Die Rolle der Frau ist in der Bundesrepublik immer auch im Sachzusammenhand mit der Rolle der Frau während der letzten gesamtdeutschen Diktatur zu sehen: Die Frau schenkte dem Führer Kinder / es gab also und gibt einen “Mütterkult”. Eng verwandt mit der ganzen braunen Soße.
Frauen können sich in D mit Kinderkriegen von bis zu 3-5 verschieden Männern (was in Großstädten durchaus öfter anzutreffen ist) Ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Gesellschaft alimentiert so ein Verhalten: leider + sehr hoch sogar. Während gleichzeitig die Erziehungsrolle der Väter negiert wird (bgb 1626 a – alte Fassung und auch derzeit geplante neue Fassung).
Texte zu Frauentagen sind gut zur Verortung.
Sachthemen sind härter am Wind und bestimmen das Leben der Frauen und Männer – schon kurz nach Studium und Ausbildung.
Kinder brauchen beide Eltern.
Allen Kindern beide Eltern !
Das ist die natürliche Grundordnung.
Genderdiscussions sind politische Haarspalterei und überflüssig.
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- Väter, die ihre Kinder lieben und sind bereit sich um sie zu kümmern sollen das auch tun dürfen. Das Glück des Kindes darf nicht nur von der Lebenseinstellung der Mutter abhängen.
- Gendering wie jeder Versuch das Herbeigewünschte als das Tatsächliche zu verkaufen kann zu großen Problemen führen.
- Was Marina aber meint: Frauen ( natürlich nicht alle, sondern die netten
) verdienen Liebe und Respekt im Familienleben und Respekt in der Politik und auf Arbeitsplatz. Deswegen sollen Männer mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit Frauen zeigen. Sie sollen sich weder als Machos aufbauen noch Frauen auszuweichen versuchen, ihre pauschale Sexgedanken in Alltagsgeschäften zügeln und ihr Respekt für alle bekannten Frauen und Liebe für eine bestimmte Frau klarer zeigen besonders an solchen Tagen wie 8. März.
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Ist dieses Denken in Geschlechtern (eigentlich ist es gar kein Denken, sondern liegt als Vorurteil im automatisierten Unterbewussten) auch ein Seitenzweig der Systematik, die uns blaue Flaschen neben den Container stellen lässt?
Vielleicht sollten wir uns am 8.März kollektiv Impliziten Assoziationstests unterziehen um unseren aktuellen Vorurteilsstatus zu überprüfen.
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Ich bestreite, dass in der UdSSR der Frauentag lediglich aus Respekt vor den Frauen gefeiert wurde. Bei “uns” in der DDR nutzten “die” Männertag diesen Feiertag, um sich nach Arbeitsschluß einen ordentlich hinter die Binde zu gießen. Die “Förderung der Frau in der Gesellschaft” stellte zwar eine Facette des “real existierenden Sozialismus” dar. In der Realität war die Sache viel komplexer. Dennoch gehört es auch zu meinen Erfahrungswerten, dass auch männliche Herkömmlinge (so wie ich) aus dem ehemaligen Warschauer Pakt ein anderen Verhältnis zu Frauen haben als Menschen aus “dem Westen”. Immerhin waren “Ostfrauen” ökonomisch emanzipiert, was m.E. auch eine wichtige Bedingung für eine persönliche Emanzipation ist. Je mehr eine Frau von ihrem Mann abhängt, desto mehr wird sie auch in ihrer Rolle bestätigt. Mit der zunehmenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die eine Arbeitsteilung der Geschlechter bedeutete, entwickelten sich die quasi-biologistischen Herleitungen der Geschlechterrollen. Eine Bedingung für diese Entwicklung stellte übrigens die Entwicklung des Zwei-Geschlecht-Modells um 1800 statt, das sich an der Natur orientierte. In dem Sinn kann ich auch ich als Mann (nicht als Alibi-Argument gemeint!) nur Simone de Beauvoire zitieren: “On ne nait pas femme, on devient.”
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Forschungsergebnisse über die Wirkung von Hormonen und Botenstoffen zeigen, das nicht nur Gene, sondern auch Hormone die Entwicklung der Geschlechter beeinflussen. Das männliche Hormon Testosteron bewirkt z.B., dass Jungen aggressiver sind als Mädchen.
“Angeboren und vorwiegend hormonbedingt scheinen den Forschern folgende Eigenschaften:
- Jungen sind im Schnitt aktiver, wilder, sprunghafter, ablenkbarer, sind häufiger hyperaktiv. Jungen bevorzugen eher Spielzeug zum Bewegen und Konstruieren. Außerdem neigen sie stärker zum Wetteifern und Konkurrieren. Und – wie das kommt, weiß bisher niemand – Jungen können besser werfen.
- Der geringere Testosteronspiegel der Mädchen trägt dazu bei, dass sie im Schnitt ausgeglichener, sozial verträglicher, mehr auf Verständigung aus sind. Sie bevorzugen eher Puppen als Spielzeug, zeigen eher pflegerisches Verhalten.”
Weitere Ergebnisse:
- Mädchen lernen leichter eine Sprache
- Jungen ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen,. was bei technischen Berufen hilft
Gesamtschau:
- Bei komplexen Problemlösungen gleichen sich die Geschlechter
- Obige Forschungsergebnisse betreffen Durchschnittswerte einer Gruppe, nicht das Individuum. Das einzelne Mädchen / der einzelne Junge kann also (deutlich) von der Gruppe abweichen
- Jede Einzelne, jeder Einzelne ist lernfähig
http://www.kinder-kinder-online.de/kk_01_08/kk_01_08_typisch.html
Persönliches Fazit:
Es gibt angeborene/biologische Unterschiede und die wirken sich auf die Gruppe aus. Mädchen/Jungen, Männer/Frauen werden daher immer unterschiedlich daherkommen. Hinzukommt kulturelle Hintergründe. Beides ist nicht Verwerflich.
Der wichtigeste Unterschied aber bleibt aber der individuelle. Jeder Mensch zählt als Einzelperson.
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Hallo HamburgerX!
In Deinem Beitrag spiegelt sich eine Sichtweise auf die Geschlechterverhältnisse wider, wie wir sie seit der Aufklärung und dem daraus sich ergebenden Zwei-Geschlechts-Modell kennen. Biologische Unterschiede, die es ohne Frage auch gibt, werden herangezogen, um Gruppenverhalten zu erklären. Nur beim näheren Betrachten erweisen sich die Unterschiede als viel komplexer, als es auf dem ersten Blick zu sein scheint. Dies zeigt sich in dem Beitrag darin, dass dem Hormon Testosteron das Attribut ‘männlich’ apodiktisch zugeordnet wird. Hormone sind weder männlich noch weiblich, auch wenn sie, geht man von der Geschlechtseinteilung in ‘Frauen und Männer’ aus, überdurchschnittlich bei ‘Frauen’ oder ‘Männern’ anzutreffen sind. Das ‘Hormon’ stellt vielmehr einen naturwisssenschaftlichen Terminus dar, um biochemische Vorgänge auf einen Begriff zu bringen. Nur was ist mit den Transvestiten, Transgende und “Zwitter”? Es gibt genug Menschen, die sich mit ihrer medizinisch-politischen Geschlechtszuschreibung nicht identifizieren wollen.
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Ich mag Dich….
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Vita activa, es ist richtig, dass es biologisch gesehen auch Zwischenstufen gibt und das spiegelt sich auch in der Hormonverteilung wider. Aber ich habe mich hier (zitierend) auf Forschungsergebnisse bezogen.
Und zwar vor dem Hintergrund des Eingangsbeitrages, der auch nur von Männer und Frauen gesprochen hat.
Ich akzeptiere es natürlich, dass sich manche Menschen mit der Zuschreibung “Mann”, “Frau” nicht identifzieren können, es tut aber nun mal die riesige Mehrheit und die werden auch einordnen können, was ich gesagt habe, ich habe auch nur für die gesprochen.
Natürlich ist es ebenso spannend, was die Biologie bei den “Zwischenstufen” für einen Einfluss hat. Im Idealfall hat man von allem die Hälfte und ist damit universell aufgestellt. Doch wie gesagt, ich bezoge mich auf die Mehrheit der “eindeutigen Fälle”, ohne über die anderen ein Urteil abgeben zu wollen.
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Es gibt keine “Frauen” (und übrigens auch keine “Juden”).
„Nur Dummköpfe und Schwächlinge kaufen und benutzen körperliche Waffen − die stärkste Waffe war schon immer die Sprache (siehe Karl Kraus, 20. Jh. − der aber selber im Kampf gegen diesen jüdisch-christlich-muslimisch-kapitalistisch-
kommunistisch-national-sozialistischen Blödsinn ÜBERALL schon ein bisschen zu schwach und zu weichgespült war…)…“
Denn: wäre Karl Kraus stärker gewesen, hätte er auch die Ideologie der Nazis (und der “Juden”) ein für alle mal “erledigt”.
So aber konnte Karl Kraus nur ein paar wenige “Menschen” in Wien “erledigen” (d.h. aus der Stadt
vertreiben), aber leider nicht Hitler.
Sowohl Rudolf Steiner (der 1913 München verliess um sich in Dornach niederzulassen) noch Karl Kraus (der 1912 in Wien seine Blütezeit hatte) haben den “Kampf” mit Adolf Hitler je
aufgenommen… (vermutlich weil sie wussten, dass sie zu “schwach” waren…). Und so verliess denn auch Hitler im Jahre 1913 Wien, um sich in München niederzulassen…
Schwächlinge und Weichlinge überall… (sogar bis heute).
Interessanterweise (symptomatischerweise) fehlt im “deutschen” Wikipedia die Geschichte des Weichspülers — aber im englischen Wikipedia wurde meine Vermutung perfekt bestätigt:
“The earliest fabric softeners were developed during early 20th century to counteract the harsh feel which the drying methods imparted to cotton.”
Kein Wunder, dass dies wieder einmal im “deutschen” (!) WIkipedia verschwiegen wurde….
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Ich hab gestern die Sendung beim “Zeigefinger im Mund” gesehen. Und war erschrocken! 3 gegen 1, hast dich nicht schlecht geschlagen. Nur. Ich sah folgendes Bild: “Drei mehr als Drittklassige Autoren hatten die imaginären Krokodilstränen auf der Stirn, da Sie ohne Ihrem “Geistigen Eigentum” irgendwie eigentumsfrei währen – oder so. Und andererseits die Piratin die Ihnen selbiges entwendet!
Und jetzt kommt es zur Katastrophe: “Du bemühtest die Vernunft, noch schlimmer die Moral” – in einer ehr- und morallosen Welt. Es kam wie es kommen musste und in dem Augenblick als die Worte fielen – wusstest du genau was folgt: “Das Gelächter des Pöbels”.
Dennoch – auch beim Piraten letztens bei Strunz – bleibt der Eindruck der überzeugten Glaubwürdigkeit zurück. Weil nicht “immer alles Wissen” besser als geheuchelte Glaubens(latrinen)doktrinen “ist/sind”.
Und jetzt der Punkt. Wie wahr ist die Wahrheit, wenn das gegenteil zu behaupten unter Strafe steht. Und wie glaubwürdig ist eine Partei, dessen Anhänger – nicht Wähler/Mitglieder – die Selbige neu erlernt haben und dann feststellen müssen, dass sich die Wahrheit schon wieder der Meinung beugt.
Frage: Wie offen/Demokratisch ist eine Gesellschaft, wenn alleine die obrige Überlegung die grenzen des Denkens sprengt, ja sofort die Schublade “meiner Gesinning” beladen wird. Wenn alleine die Denkverbote über das Handeln bestimmen.
Sie ist nicht frei im sinne der Freiheit. Ja – Mallorca Freiheit schon.
Du verlangst vom “Wähler” frei zu sein und frei zu DENKEN. Das wahren schon immer die Freibeuter der Meere, die Gesetzlosen – DIE PIRATEN.
Ein Absurdikum: “Der Pirat appelliert vorm Richter an die Moral”
- Anmerkungen eines parteilosen Nichtwählers – aus Überzeugung!
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Dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit gleich bezahlt werden sollten, da stimme ich dir absolut zu. Aber man sollte vorsichtig sein, wenn man behauptet, sämtliche Rollenbilder und Interessenklischees seien von der Gesellschaft erzwungen. Wer sich mit der Biologie des Menschen auskennt, wird wissen, dass Männer (im Durchschnitt!) ein besseres visuelles/technisches Denken haben, während Frauen auf kommunikativer Ebene, wie gesagt, im Durchschnitt, besser dran sind. Deshalb sind gesetzliche Frauenquoten ebenso blödsinn, wie zu sagen, wir sollten diese Rollenbilder über den Haufen werfen. Man muss sich mal vor Augen halten, was für Rollenbilder hier vor 100 Jahren noch herrschten und wie es in anderen Ländern aussieht. Aber wie bereits erwähnt, ist es nicht zulässig, dass Frauen schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen, aber das zeigt sich ja auch im Vergleich Ost/West, was genauso unfair ist.
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Ja das ist ein langes Thema. Trotz ewig langer Beschäftigung bin ich immer mehr davon überzeugt das Männer und Frauen enorme Unterschiede im Wesen aufweisen. Und gleich mal vorweg: Das finde ich gut so.”
Frauen sind Menschen, daran hege ich nicht den geringsten Zweifel. Von eventuellen Ausnahmen durch Unterwanderung von Aliens möchte ich nicht reden. Aber Frauen sind keine Männer. Hingegen ist der Trend aufgetaucht dass Männer sich fraulich geben und Frauen männlich. Das halte ich für ein Experiment welches sich auf Dauer von alleine wieder geben wird. Zumindest in der Größenordnung dass es noch wesentlich wäre.
Die Grundlage des Lebens ist die Fortpflanzung. Die kann, so wir nicht entarten, nur über den Geschlechtsakt stattfinden. Das ist für viele Menschen tatsächlich was schönes. Einen Trend weg davon hin zu künstlicher Befruchtung als “normale” Befruchtung, halte ich für den falschen Weg.
So muss die Sympathie als Grundlage der gewaltlosen Möglichkeit angesehen werden.
Nun ist das nicht so einfach und gesellschaftliche Veränderungen können starken Einfluss darauf nehmen, aber im wesentlichen entsteht sexuelle Sympathie durch Wesensunterschiede. Das respektieren dieser Wesensunterschiede halte ich im übrigen als Garant für eine länger andauernde Beziehung. Alles andere wäre Erschlaffung in doppeltem Sinne. Also anders als viele meinen die Annäherung der Wesen, die ich für eine Miniatombombe halte. (Was die Rechtschreibprüfung alles nicht kennt^^)
Ich persönlich mag starke Frauen(nicht die Muskeln^^), den gegenseitigen Respekt und dass ich keine Frau bin(als Mann^^). Hingegen gibt es viele Männer die Frauen mögen die machen was sie(die Männer) sagen. Auch gibt es sehr viele Frauen die genau das so wollen. Das “törnt” mich sogar ab.
Warum aber das ändern? Niemandem wäre geholfen oder würde es besser gehen. Und darum geht es doch oder?
Keine Frage dass Frauen wie auch Männer in keinster Weise diskriminiert werden sollten(Behandlung, Bezahlung usw.).
(Randbemerkung: Sollten hübsche Frauen die allein dadurch Kunden anziehen sogar mehr bezahlt bekommen?(Aber wäre das nicht eine Diskriminierung der Häßlichen?(Oder ist nicht jede Frau irgendwie schön?(Ist Schönheit nicht…))))
Alice Schwarzer, die Übertreibungen der Bild-Zeitung, Kampflespen usw. möchte ich hier nicht Auswerten.
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Ich habe den Teil der Männer und Frauen vergessen die die Rollen tauschen. Törnt mich ebenso ab. Und daran werde ich auch sicher nicht arbeiten. Das finde ich oft sogar durch andere als Belästigung.
Wichtig wäre noch die Erwähnung der Nichterpressbarkeit von Rollen, insbesondere der modernen oft sehr kruden Rollen wirken doch stark so. Dann doch lieber nie Sex. Ich weiß ich steh damit so ziemlich allein. Aber das ist mit gutem Willen möglich.
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Die Gleichmacherei von Männern und Frauen was deren Fähigkeiten angeht hat für einigen gesellschaftlichen Unsinn gesorgt, sodass man genauso-einige entgleiste Gestalten herumlaufen sieht, denen eine Geschlechterrolle gutgetan hätte, wenn man sie ihnen gelassen respektive gegönnt hätte.
(Ähnlich den Verschlimmbesserungsveganern. Die tun nix, die woll’n nur
spielenweltverbessern.)Dass Männer und Frauen gleich befähigt sind müsste meines Erachtens nach hintenan gestellt werden, hinter der Tatsache, dass sie gleichwertig sind. Danach kann man(n) immernoch in Hotpants und Wonderbra den Presslufthammer schwingen.
Peace.
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Ich bin absolut Deiner Meinung!
Diese Debatte, die hier mittlerweile wirklich dubiose Ausmaße annimmt, sei es in Form von speziellen Wortkreationen oder einer neuen, “verbessertern” Art des Schreibens (z.B. Mitleser_innen), ist einfach nur ein Zeichen dafür, dass es dieser Gesellschaft zu gut geht und die Leute zuviel Zeit haben, um sich über so nen Scheiß Gedanken zu machen.
Und wenn mal einer was dagegen sagt, dann wird man immer wieder mit den gleichen Argumenten beschimpft. Sei es als Alter Sack, der die alten Strukturen befürwortet, was ich nicht tue, oder als Sexist, etc. Aber mein absolutes Lieblingsargument bleibt immer noch das völlig inhaltsleere “Sexistische Kackscheisse!”
Sorry, aber wenn man auf eine solche Art Veränderung herbeiführen will, dann hat man im Ansatz schon ins Klo gegriffen.
Gruß
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Selbstbestimmt soll der Mensch sein. Fremdbestimmt sind unterdessen seelenlose Debatten um eine Gleichstellung von Homo-sexuellen im achso liberalen Frankreich. Denn wie will man Schwule und Leseben gleichstellen, indem man ihnen eine Ehe ermöglicht? Steuerliche Benachteiligung von Singles ist das und nichts weiter. Als wenn Singles schlechtere Menschen wären.
Ein freiheitliches System sollte sich nicht in private Angelegenheiten einmischen. Was aber passiert ist aber, daß viele ihre privaten Sorgen in die Politik mit einbringen. Das gehört auch dazu, Politik, Gesellschaft und Alltag sind schließlich eng verwoben. Aber ernsthaft, wenn Eltern ihren Kindern nicht beibringen können wie sie sich anständig ernähren, dann nützt auch die beste Schulspeisung nichts – Eltern sollen ihre Kinder erziehen und nicht der Staat und auch nicht “freie Bildungsträger”. Egal wie sich diese Anstalten schimpfen, sie sind gesellschaftliche Konstrukte und ich brauch nicht darüber diskutieren was man den Kindern bereit ist, an Essen zu bezahlen, denn das wäre grotesk ohne Gleichen: Europas Kinder mangel-ernährt.
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