Ich bin sauer. Sauer, sauer, sauer, sauer, sauer. Und Mann ist das schwer, mich sauer zu machen. Da muss schon echt viel kommen. Echt viel kommt gerade über Twitter rein. Es ist keine Kritik an meiner Arbeit, auch nicht an meiner Person. Es ist eine seltsame, diffuse Kritik der durchbrochenen Schemata. Aber ich will am Anfang beginnen.
Ich twittere ja gerne diverses Zeug, das mir so einfällt. Das habe ich schon immer so gemacht, seit ich Twitter habe. Dazu ist der Dienst ja da. Zum Beispiel schrieb ich sowas:
Ab welchem prozentualen Verhältnis zwischen Medikamenten und Frühstück wird es eigentlich bedenklich?
Warum schreibe ich sowas? Weil es mein Twitteraccount ist und ich es kann. Das sehen andere nicht so, die meinen, dass mein Twitteraccount irgendwie politische Aussagen der Piratenpartei repräsentieren muss. Mir wird gar parteischädigendes Verhalten vorgeworfen, weil ich nicht ernst genug bin. “Es gibt so viele wichtige Themen”, schreibt man mir. Fefe wirft mir sogar vor, ich interessiere mich gar nicht für den Bundestrojaner, weil ich während der Aktuellen Stunde zu dem Thema zwischendurch auf einen Livestream der Proteste in Griechenland geschaltet und darüber getwittert habe.
Und was mich daran aufregt, ist nicht die Kritik. Was mich daran aufregt, ist, dass viele dieser Leute eigentlich Sympathisanten der Piratenziele sind, sie durch ein solches Verhalten aber kaputt schießen. Natürlich kann ich meinen Account zu einem reinen Politiker-Account machen, wo ich Dinge schreibe wie “Der Aufschwung kommt bei den Menschen an” (so retweetet von Kristina Schröder). Natürlich kann ich es lassen, darüber zu twittern, was ich mir ansehe, damit keiner das kritisiert. Ich brauche nicht zu schreiben, dass ich krank bin, oder überarbeitet, oder glücklich, oder mit meiner eigenen Partei nicht einverstanden. Aber da bleibt die ganze Transparenz, die ganze Offenheit und Lebendigkeit eben auf der Strecke.
Ich habe mir gerade anderthalb Stunden lang den Bundestag angehört, wo alte weiße Männer in Anzügen armwedelnd bekräftigt haben, alles richtig zu machen. Sie haben eine eigene Sprache erfunden für diese Art von Veranstaltung, das Politikersprech. Ja, ich finde diese Veranstaltungen ermüdend. Ermüdend, weil sie so vorhersehbar sind, weil sie so schal, so oberflächlich sind. Das sind keine Menschen, die da im Bundestag sitzen, das sind Rollen. Von den Menschen hinter den Rollen wissen wir in Wirklichkeit sehr wenig. Und das erwartet die Öffentlichkeit auch so. Aber das finde ich nicht gut!
Die Menschen haben aufgehört, der Politik zu vertrauen. “Die da oben tun doch eh nur, was sie wollen.” Wir leben doch in einer repräsentativen Demokratie, in der wir von Menschen vertreten werden wollen. Nicht von Erwartungshülsen. Wenn wir der Politik wieder vertrauen wollen, müssen wieder Menschen in die Politik kommen. Menschen mit Stärken und Schwächen, Menschen in Turnschuhen und Anzügen und Kleidern, Menschen mit Lieblingsmusik und komischer Mimik. Menschen mit Kindern, Menschen mit wenig Einkommen, Menschen mit Handycaps und Menschen mit Lernbereitschaft. Da sollen ganz normale Bürger rein, um andere ganz normale Bürger zu vertreten. Denn Kompetenz kommt nicht mit dem Anzug und geht nicht mit der Jeans. Expertise und Ehrlichkeit schließen sich nicht aus.
Der Politiker wird sich im Laufe der nächsten Zeit wandeln müssen, er wird zu mehr Offenheit finden müssen. Er wird mehr Gehör für seine Mitmenschen haben müssen und einfühlsamer sein. Das ist es, was viele “authentisch” nennen und fordern. Aber wie soll das umgesetzt werden, wenn wir einen Politiker auf seine Aussagen von vor 2 Jahren festnageln, ohne ihm die Chance zum Lernen zu lassen? Wie soll das gehen, wenn wir ihn dafür kritisieren, was er trägt oder was er sich anschaut? Die Offenheit eines Politikers erfordert auch von den Bürgern die Bereitschaft, zuzuhören, Fragen zu stellen und über Dinge hinwegzusehen, die mit politischen Prozessen nunmal nichts zu tun haben. Die Politik darf sich eben nicht immer so ernst nehmen, wie sie es jetzt tut. Sie muss lockerer mit sich selbst umgehen, das wird ihre Qualität verbessern.
Wenn mir jetzt also diese Entwicklungsskeptiker Tweets, DMs und Mails senden und mich kritisieren, dass ich als unbezahlte, junge, politisch engagierte Person nicht professionell genug auftrete, dann macht mich das wütend. Nicht für mich, sondern für alle, die mit mir um dieses Ideal streiten.
Und wenn meine Freunde sagen, ich müsse mir ein dickeres Fell zulegen – dann sage ich Nein! Ich will das nicht. Ich will weich bleiben, ich will weiter zuhören, ich will auf Kritik eingehen. Das macht für mich eben einen guten Poitiker aus. Und ich kann nur hoffen, dass die Gesellschaft sich das irgendwann genug wünscht, um mir auch die Möglichkeit zu geben, so zu sein.
Bis dahin danke ich dem Medium Internet für die Möglichkeit, mir den Frust von der Seele zu schreiben.
(P.S.: Dieser Beitrag wurde in zwei Minuten runtergeschrieben und nicht noch einmal gegengelesen. Weil ich euch vertraue. Lebt damit.
)

du bist nicht DIE @piraten die gibt es nämlich schon. folge dir gern und die flaschenpost hab ich aboniert die brauch ich nicht noch mal. felix darf man nicht ernst nehmen. der ist halt so.
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Schreib ruhig weiter, was du denkst. Es ist ja dein Privat-Twitter-Account. Außerdem sind wir die Piraten. Wir können uns das leisten. Das macht uns ja so sympathisch.
Frage mich, warum es für jeden Mist immer einen geben muss, der sich unbedingt auf Gedeih und Verderb profilieren muss.
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Lass dich nicht auf Stromlinie bringen. Von niemanden, Amt hin oder her. Wir sind Piraten. wir sind Induviduen, allesamt unterschiedlich, allesamt unterscheidbar. Das macht uns aus.
Und wer etwas anderes glaubt hat nicht verstanden, wer wir sind.
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Liebe Marina, bleib so wie du bist. Ich würde dich sofort nochmal wählen.
Es ist lächerlich, wenn Leute eine Meinung eines “Idols” (*hustfefe*) 1:1 Übernehmen und im nächsten Moment über jemanden lästern, der seine Meinung aus der BILD holt. Solche Fanboys sollte man nicht ernst nehmen. Fefe wird nicht umsonst BILD für Nerds genannt.
Bezeichnend finde ich auch, dass Fefe als nichttwitterer, der per SMS darauf hingewiesen werden muss, dass er gerade Trending Topic ist, die Schreibkultur auf twitter zu interpretieren versucht. Das erinnert ein bisschen an die Politiker, denen Blogeinträge aus dem Internet ausgedruckt werden.
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Bei diesem Vergleich hab ich herzlich gelacht
Recht hat sie, die Marina, und ich denke das was hier gerade passiert ist auch die beste “Lösung” für das “Problem”. Bloggen und sehen, dass man mit seiner Meinung nicht allein ist…
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Gut “gebrüllt”! Gut gezielt!
Genau getroffen!
(davon ab: Ich finde Twitter dooof!)
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Das ganze ist auch ein wenig widersprüchlich, die Schnauze voll haben von korrupten alten unglaubwürdigen Anzug Politikern aber rumnörgeln wenn Menschen auf tauchen die Politik machen möchten. Ich finde es ok nebenbei Mensch zu bleiben, mit Stärken und Schwächen, ich finde du hast nichts falsch gemacht, fefe ist eben fefe *schulterzuck*.
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Du machst das wunderbar, lass dich nicht beirren!
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Ich finde Transparenz sehr gut.
Wenn mir mein Versicherungsmakler meine Verträge erklärt.
Wenn mir mein Autoverkäufer alles über das Auto erzählt was ich zu erwerben gedenke.
Wenn mir mein Anlageberater Chancen und Risiken aufzeigt.
Mich interessiert aber das Privatleben dieser Leute nicht.
Wenn mir einer dieser Herren erläutert, das er leider ein wenig später zum Termin kommt, weil er noch voll von gestern ist oder mich fragt ob er ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frühstück und Medikamenten hat, so schwindet mein Vertrauen. Es ist mir egal was er in seiner Freizeit tut.
Es geht mich nichts an und ich will es nicht hören.
Wenn mein Anlageberater einfach mal von den Börsenkursen, die ja ach so langweilig sind, zu den Simpsons rüberzappt, soll er das machen. Ich will es dann aber nicht wissen. Das würde mein Vertrauen schmälern. Jeder hat seine Leichen im Keller. Aber da gehören Sie auch hin.
Alles andere wirkt unprofessionell.
Gerade bei einer Partei die überraschenderweise eine große Chance bekommen hat in dem üblichen Mief aufzuräumen, ist es wichtig, das Sie nicht noch mehr Angriffsfläche bietet als sie es eh schon tut.
Denn Ihr seid politisch keine Profis. Wenn die etablierten Parteien es wollen würden, würden Sie euch an die Wand spielen. Siehe NPD.
Von daher: Macht weiter mit Eurer guten Arbeit und lasst Privates im Privaten.
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Ja privates im privaten lassen. Z.B. im privaten Account auf Twitter. Genau das hat Marina auch gemacht, also weiß ich nicht wieso man sich aufregt. Hat @Piratenpartei schon mal getwittert, dass man gerade Frühstückt?
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Als Politiker gibt es kein Privat mehr. Jedenfalls nicht über öffentlich Kanäle. Es fällt IMMER auf die Partei zurück.
Wenn man in der Öffentlichkeit steht, dann wohl überall wo Öffentlichkeit ist.
Vielleicht liege ich ja auch falsch und die Philosophie der Piraten und meine haben sich in den letzten 4 Jahren verändert. Wäre schade.
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Gehört zur Philosophie der Piraten denn dazu, dass man sich verstellen muss? Marina ist ein ganz normaler Mensch, kein News-Bot für politische Nachrichten.
Übrigens verstellen sich Politiker aus anderen Parteien auch nicht
https://twitter.com/DoroBaer/status/125653335503151105
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Nein, nicht verstellen. Nur vielleicht einmal mehr überlegen was man wo von sich gibt.
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Das ist Politik von Gestern & die stirbt ja wohl bald aus. Es sollte keine Kluft aufgebaut werden zwischen Volk – Politik. Politik ist für alle und somit auch menschlich. Warum kann das mal nicht endlich überwunden werden.
Es zeigt sich ja jeden Tag, wohin die alten Strukturen führen.
Freiheit, Menschlichkeit, Liebe, Achtung, Ehrlichkeit – wenn das mal in der Politik anzutreffen ist, haben wir’s geschafft.
Danke Marina – bleib so!
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Dein Verständnis von Transparenz ist nicht auf dem neuesten Stand. Der Paradigmawechsel, den Sandra Mitchell integrativen Pluralismus nennt, macht die Trennung von Privatem und Professionellem obsolet. Der Anschein dieser Trennbarkeit wird gerade durch Intransparenz aufrecht erhalten, indem das Private verborgen oder gesäubert wird, um nicht in die Bewertung des Professionellen einzufließen. Das ist fatal, denn natürlich wirkt sich das Private darauf aus. Dass Dich das Privatleben “dieser Leute” nicht interessiert ist eine Fehlinterpretation. Wäre es so, hättest Du ja kein Problem damit. Wenn Du Deinem Anlageberater zugestehst, dass er zu den Simpsons rüberzappt, das aber nicht wissen willst, ist das reiner Selbstbetrug. Das ist symptomatisch für das kollektive Missverständnis, an dem die Menschheit droht, zu Grunde zu gehen.
Wir müssen diesen Selbstbetrug überwinden. Und Marina probiert aus, wie das gehen kann.
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Dann wünsche ich Ihr viel Glück und Erfolg dabei und hoffe das Sie die Konsequenzen zieht, wenn Ihr Versuch scheitert.
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Du kannst an diesem Erfolg mitwirken, indem Du die kritisierst, die Intransparenz pflegen und die unterstützt, die Transparenz leben.
“Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.” (André Gide)
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Sorry, aber: Ich will dies und jenes gar ncht wissen damit ich Vertrauen haben kann!!!?!???!
Wie pervers ist DAS denn?????
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Ich glaube es gibt nichts auf der Welt was mich weniger interessiert als die Meinung von fefe und seiner “Fans”. Er schreibt halt viel wenn der Tag lang ist
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Hach, was kümmert den Mond, wenn fefe ihn anbellt?
Bleib so, twitter weiter, sei weiterhin lustig, ironisch und was auch immer.
Schönen Gruß
Aleks
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Marina, bleib so, wie Du bist. Offen, ehrlich, kantig, aneckend, eloquent, fleißig, faul, überlegt, zornig, singend, Elefanten zeichnend, religiös, nicht koscher, müde, hellwach, und alles andere auch! Die Piraten im allgemeinen und Menschen bei den Piraten, die Verantwortung übernommen haben, im besonderen bekommen gerade starken Gegenwind. Von außen wie von innen. Und es wird noch mehr werden. Wer nichts tut, schafft sich keine Feinde. Wenn Menschen wie Du, die das Herz am rechten Fleck oder auch mal auf der Zunge haben, sich dadurch entmutigen lassen würden, kämen die Karrieristen und Machtmenschen dran, und in dem Moment haben wir den Prozess hinter uns, den die Grünen in den letzten 30 Jahren durchlebt haben, vielleicht nur schneller. Eine dicke Haut gegen die Miesepeter hilft vielleicht nicht, aber die Freundschaft der anderen, die Dich unterstützen, kann es. Vergiss nicht, dass Deine Unterstützer die Mehrheit ist.
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Das Problem stellt sich doch wie folgt dar:
Die Leute ( in diesem Fall die Piraten ) wollen anders sein, alles besser, schöner und neuer machen.
Zwingen sich dabei aber soviele “Ich muss bzw. Wir müssen” auf damit sie sich nach ein paar Monaten selbst nicht mehr erkennen.
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Schöner Text. Wen interessiert fefe?
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Nicht unterkriegen lassen, man muss nicht jede Kritik annehmen. Ich finde das in Ordnung wie du das machst!
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Ja es ist toll, wenn Politiker auch Menschen sind und nicht tumbe Anzugträger die nur geschwollen daherblubbern. Da stimme ich dir VÖLLIG zu!
Aber: Wenn man eben eine Person des öffentlichen Interesses ist und zu Internetthemen Politik machen will, dann sollte man daran auch interesse zeigen. Ich erwarte auch von einem menschlichen Politiker, dass er zu dem steht, was er so erzählt und da gehört auch dazu, dass man sich anhört, was die “Gegenseite” so von sich gibt, dazu Stellung bezieht und seine Meinung dazu sagt. Und wenn die Meinung eines Politikers “Boah is das langweilig, ich schalt mal um” ist, dann überlege ich als Bürger doch SEHR ob ich mich von jemandem, dem so ein Thema (Staatstrojaner – DIE Vorlage für die Piraten schlechthin!!!) völlig am Gesäß vorbeigeht, wirklich ausreichend vertreten fühle. Politikverdrossen bin ich selber schon genug (und andere sind noch verdrossener!!), da braucht das ein Politker nicht auch noch sein. Und wenn er’s ist (was schon schlimm genug ist!) dann ist es einfach nicht besonders förderlich, das dann auch noch so publik zu machen. Hier auf Fefe draufzuhauen ist natürlich sehr bequem – aber ER hat sich die Fragestunde offensichtlich angeguckt. ER hat dazu gebloggt und seine Meinung geäßert und die Aussagen der in der Fragestunde Anwesenden kommentiert und in einen Zusammenhang gestellt. ER hat Widersprüche aufgezeigt usw. In dieser Hinsicht wäre er wohl der bessere Politiker (auch wenn er das nicht sein mag).
Aber das wäre sinnvoller Umgang mit den Medien! Nicht “ach wie langweilig – ich schalt mal aus”!
Zum Eingangszitat mit den Medikamenten und dem Frühstück. Ja…. das mag ja ganz lustig sein, als privater Tweet. Aber – auch hier wieder in meiner Rolle als Bürger – möchte ich weder von antiquierten, korrupten und ignoraten Dinosauriern regiert werden, noch von irgendwelchen Leuten bei denen ich mich Fragen muss, was die noch alles einschmeissen. Sorry, aber von Politikern erwarte ich eine gewisse Reife und Verlässlichkeit und will mir nicht jeden Morgen aufs neue Gedanken darum machen müssen, auf welchem Trip die Politiker wohl heute sein mögen, weil der Frühstücksanteil leider etwas zu gering war…..
Transparenz (ja – die will ich wirklich!) hat aber eben auch zwei Seiten. Man bekommt eben auch die Sachen mit, die man sehr Hinterfragen kann und soll. Dein Twitterbeitrag mag noch so harmlos sein – man assoziiert damit aber dann doch auch zugedröhnte Leute – was nichtmal auf Drogen hinweisen muss – aber auch ein Politiker der voll Schmerzmittel Entscheidungen trifft ist nicht das was ich möchte! Man muss eben – gerade wenn es transparent zugeht – darauf achten was man schreibt und sagt!
Und abschließend muss ich noch sagen, dass ich entsetzt bin, wie hier mit wirklich konstruktiver Kritik umgegangen wird (zB Post #6 von Arno – er bringt es auf den Punkt… und wird ins lächerliche gezogen).
Wenn man euch ernst nehmen soll als Politiker (ich sage bewusst nicht “als Partei”!) dann nehmt auch die Bürger ernst. Und zwar nicht nur die, die euch voll Lob hudeln! Besonders die, die berechtigte Kritik äußern!
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Danke, das drückt genau aus, was ich meine. Ich dachte schon ich stehe alleine auf weiter Flur…
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Das ist eine interessante Antwort. Denn sie sagt: “Ich möchte manche Dinge einfach nicht sehen, obwohl sie da sind.” Und ich frage mich, was dadurch besser wird, außer, dass man etwas ruhiger schläft.
Die Kritik am Umschalten kann ich total verstehen, sie wäre berechtigt, wenn der Tweet die objektive Wahrheit eröffnen würde. Der war aber von Fefe etwas verzerrt. Tatsache ist, dass ich Bundestag TV geschaut habe, nach einer Stunde auf den Live-Stream von Griechenland gezappt habe, und danach weiter geschaut habe. (Übrigens wurden da Menschen auf der Straße verprügelt, also nicht ganz Simpsons leider). Warum ich die Debatte als “ermüdend” bezeichnete, habe ich ja oben geschrieben.
Frage: Was hättest du gedacht, wenn ich mir das Ding gar nicht angeschaut hätte und auch nicht dazu getwittert hätte? Übrigens haben das diverse Vorstände der Piratenpartei nicht getan. (Getwittert). Du weißt jetzt nichtmal, ob sie es sich ansehen. Macht es das besser?
Würde es irgendwas besser machen, wenn du nicht wüsstest, dass ich Medikamente nehme? Ich nehme sie, weil ich krank bin. Das tun Menschen manchmal. Ich fahre unter medikamenteneinfluss weder Auto, noch regiere ich zur Zeit Deutschland. Wo ist also der Schaden, dass du das weißt? Was kann an Wissen überhaupt je falsch sein?
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Ich wünsche mir, dass die Leute es tun. Ich wünsche mir, das Leute die Verantwortung tragen sich auch dementsprechend verhalten und zB den Livestream sehen oder besser noch persönlich vor Ort sind (war ja ziemlich leer in der Fragestunde…. und ja… mir ist bewusst, dass die Piraten da grad nicht mitspielen dürfen… das ging nicht gegen dich!).
Aber auf Arnos Argumentation zurückzukommen:
Ich vertraue meinem Anlageberater und HOFFE, dass er eben Börsennachrichten und nicht die Simpsons guckt. Und daran glaubt man dann einfach und fühlt sich gut. Solang der Berater seine Arbeit gut macht, kann er de facto gucken was er will – ist egal.
Aber wenn ich ERFAHRE, dass er dauernd Simpsons guckt und seine Anlageberatung nur aus dem Bauch heraus geschieht und er einfach gut rät, dann sinkt das Vertrauen einfach. Man kann ja nicht immer Glück haben….. Also was wäre die Konsequenz? Ich suche mir einen anderen.
Auf die Situation hier umgedeutet: Ich HOFFE und wünsche mir sehr, dass sich Politiker engagieren, sich mit den von ihnen behandelten Themen auch identifizieren. Dass ich das von den alten grauen Dinosauriern nicht erwarten kann, das ist mir von vornherein klar und sie machen es mit ihren unfassbaren Aussagen täglich aufs neue sehr deutlich. Aber von jemandem, der “Klarmachen zum ändern” als Motto hat, erwarte ich eben noch etwas. Ist vielleicht Naiv.
Aber wenn ich dann direkt erfahre, dass bei dermaßen wichtigen Themen kein Interesse besteht, keine Stellung bezogen wird und nicht an die Öffentlichkeit gegangen wird UM etwas zu ändern (ja – in einer Demokratie muss man viele Leute erreichen, sensibilisieren und auf seine Seite ziehen um was zu ändern…. gute Medienarbeit soll da hilfreich sein, habe ich gehört), dann bin ich als (möglicher) Wähler erstmal enttäuscht und fasse nicht gerade viel Vertrauen. Ist das so abwegig?!
Zu den Medikamenten: Ich hatte ja explizit geschrieben “Dein Twitterbeitrag mag noch so harmlos sein” weil mir klar war, dass es vermutlich einfach ne Aspirin und n Teelöffel Hustentropfen ist…. nix dramatisches eben… aber die Frage in welchem Verhältnis Frühstück zu Medikamenten noch gesund ist – sei ehrlich, das kann man SEHR leicht falsch interpretieren. Es gibt einem zumindest zu denken.
Mein Beitrag war bewusst etwas überspitzt, in der Hoffnung, dass es dann vielleicht besser verständlich ist und auch aufrüttelt. Zumindest hab ich dich dazu gebracht ihn zu lesen und einen Kommentar dazu zu schreiben. Wenn du jetzt noch ehrlich und selbstkritisch darüber nachdenkst, ist schon viel gewonnen. Was nicht heissen muss, dass du meine Position zwingend übernehmen musst oder sollst… aber drüber nachdenken kann auch nie falsch sein
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Nee, nachdenken ist genauso wenig falsch, wie Information.
Ich sage ja nur, dass du vielleicht ruhig schläfst, wenn du einen gut ratenden Anlagenberater hast – aber das macht ihn fachlich nicht besser! Irgendwann wird er falsch raten und du wirst es nicht kommen sehen. Wegen mangelnder Transparenz. Vielleicht hättest du ihn lieber gewechselt.
Du kannst auch gern der Meinung sein, dass mich dieses Thema nicht interessiert. Aber wenn du meine Tweets liest, merkst du, dass ich den Stream in Wirklichkeit aufmerksam verfolgt und kommentiert habe. Das nennt man dann “sich umfassend informieren”. Ja, ich habe einen Teil verpasst und du weißt es nun. Auch wenn es vielleicht angenehmer wäre, es nicht zu wissen. Ich war aber so ehrlich, es zu sagen.
Ich bin so ehrlich, zu sagen, dass ich nicht ständig nur mit Politik beschäftigt bin – zumal der Trojaner nicht zu meinen politischen Kernthemen gehört. Ich habe zum Beispiel kurz zuvor lange telefoniert und eine Argumentationshilfe zum Thema Cybermobbing gegeben. Aber sogar wenn mich ein Thema interessiert, kann ich in meiner Freizeit eben nicht alles leisten. Wenn ich alles dazu hören und lesen würde, würde ich einfach untergehen. Jeder Politiker würde das tun, aber die meisten werden wenigstens bezahlt. Ich muss nebenbei studieren und Geld verdienen.
Habe ich politisch folglich Schwächen? Ja. Kann ich sie ausgleichen? Ja. Gehe ich ehrlich damit um? Ja.
Und ich hoffe, das reicht so. Es ist jedenfalls besser, als den kompetenten Macker zu spielen.
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Ich glaube, das Problem ist, dass das öffentliche Leben so eine Art Theater ist, und du hier, oder auch schon die Piraten als Partei ganz allgemein, aus der Rolle fallen, und etwas mehr sie selbst sind (100% “man selbst” ist wohl niemand, bzw. nur sehr nervige egoistische Leute).
Das finden nun viele, gerade jüngere oder von Politik angewiderte Leute gerade gut, weil es echter und ehrlicher ist. Andere finden aber, dass das “Theaterstück” so an Würde verliert, dass die Tradition fortgeführt werden muss, denn sie möchten eine Rolle sehen und nicht einen Mensch. Blödes Beispiel vielleicht, aber stell dir vor, du gehst zum Arzt, und er sagt erst mal “hey, ich bin heut echt nicht gut drauf” und fällt so aus der Rolle: wie damit umgehen, es macht erst mal alles komplizierter. Besser wäre es, er versteckte es, aber was würde es wirklich ändern.
Langfristig fände ich es aber tatsächlich auch erstrebenswert, dass sich die Dinge in diese Richtung entwickeln, und zb. Kassiererinnen nicht dazu gezwungen werden, zu lächeln, wenn ein Kunde kommt, sondern es nur tun, wenn ihnen echt danach ist. Aber das einfachste ist in der Politik wie in anderen Bereichen sicher, stromlinienförmig-unauffällig die Klischees zu erfüllen und zu tun, was erwartet wird, und dann nach Hause zu gehen und die Rolle in den Schrank zu hängen und man selbst zu sein. Macht man das nicht, gibts auch mehr Kritik-Zielfläche, aber ich würds einfach ignorieren (nachdem du es hier erklärt hast) und weiter so machen.
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Nur weil das Volk sich daran gewöhnt hat, von der “bewährten Politik” belogen zu werden, wird diese Verhaltensnorm nicht richtig. Ehrlichkeit, egal wo und in welcher Partei schafft in der Regel Vertrauen. Natürlich ist es in bestimmten Fällen unumgänglich mit der Wahrheit zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Dosis aufzuwarten. Es gibt im Menschenleben immer wieder Situationen, da kannst Du mit der gnadenlosen Wahrheit töten. Oder mit der Wahrheit, die wahren Tatsachen dem anderen wie einen nassen Waschlappen um die Ohren hauen…denn Du hast ja in Wahrheit recht…..Es geht also eher darum intelligente Politik zu betreiben, und zwar für die Menschen, die Dir vertrauen. Ehrlichkeit mit Rücksicht auf Situation und Umstände
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Nachtrag:
Hab ich grad hier noch im Twitterstream gefunden: Warum fordern WIR eigentlich nicht ein drogenfreies Parlament bis 2020?
Im Zusammenhang mit den Medikamenten, die ja hier schon erwähnt wurden macht das ungefähr so glaubwürdig, wie wenn jemand gegen Spritfressende SUVs wettert und elektromobilität predigt und dann öffentlich drüber nachdenkt ob er heute mit dem HUMMER oder doch lieber per Hubschrauber zum Golf spielen soll……
Ja…. ich wünsche mir menschliche, einfühlsame Politiker, die auch ihre menschlichen Fehler und Macken haben dürfen (solange sie zum Wohl des Volkes entscheiden und handeln!), aber ich will auch Politiker, denen ich vertrauen und glauben kann! (Und da siehts im Moment durch ALLE Parteien hindurch zappenduster aus!)
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Entschuldigung, aber was haben ein Scherz-Tweet über Drogen und Medikamenteneinnahme bei Krankheit mit einander zu tun?
Oder muss ich Medizin ablehnen, wenn ich politisch gegen illegale Drogen bin?
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Zugegeben – das war ein unüberlegter Schnellschuss. Mea culpa. Ich entschuldige mich und nehme den Nachtrag beschämt zurück!
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Eine besseres Beispiel wäre Bärbel Höhn die bei Anne Will gesagt hat das Familien anstatt dem ÖPNV lieber Autos nutzen sollten.
Aber man muss nochmal betonen: Piraten sind tatsächlich Menschen, die auch mal Medikamente nehmen, Piraten essen, gehen aufs Klo, und haben einen Kreislauf wie jeder Mensch sonst auch.
Es hinkt doch sehr das nehmen einer Aspirin mit dem Konsum illegaler Drogen gleichzusetzen, was für ein Troll muss man sein zu sagen “Jemand hat eine Aspirin genommen und es nicht abgestritten, wie kann er nur gegen illegale Drogen sein?”
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“Jemand hat eine Aspirin genommen und es nicht abgestritten, wie kann er nur gegen illegale Drogen sein?” <— DAS habe ich nicht gesagt, sondern habe v.a. auf die doch sehr ungeschickte Formulierung "Verhältnis Medikamte zu Frühstück" hingewiesen.
Meinen Nachtrag habe ich ja schon zurückgenommen, weil es ein (sehr peinlicher noch dazu) unüberlegter Schnellschuss war….
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und es war meinerseits wohl auch unfair dir das in den Mund zu legen, ok.
was mich eben wundert und ein wenig aufregt ist wie man sich als Pirat oder Sympathisant hier aufhalten und rumdiskutieren kann, das ist als ob ein Piranha auf einen Tropfen Blut reagiert während drei Meter weiter eine komplette Kuh in den Fluss fällt, an Uhl und Friedrich ist viel mehr Fleisch dran und man beisst sich nicht in den eigenen Arm, Marina zu kritisieren die uns ziemlich gut repräsentiert egal in welcher form ist friendly fire, da haben sich von sämtlichen Bundestagsparteien etliche zum Idioten gemacht heute.
Die Pinseln sich Zielscheiben auf und wir beschiessen uns gegenseitig, sowas finde ich kontraproduktiv.
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Fair enough!
Das freut mich, so einen Kommentar zu bekommen. Danke!
Ja…. es ist ein bisschen friendly fire – da gebe ich dir völlig recht.
Aber mal ehrlich: Über Uhl und Friedrich was negatives zu schreiben…. das ist so Mainstream
Nein mal im ernst: Über die beiden wird schon genug geschrieben und es dürfte auch klar sein, dass das nicht gerade die Helden des Tages sind.
Aber ich finde auch, dass es sehr sehr wichtig ist, auf Missstände hinzuweisen. Weil wenn es mir als – ich nenne es mal – “den Piraten gewogene Person” schon auffällt, was man alles für Mist in derartige Äußerungen interpretieren kann und wie man sich dabei selber ins Bein schiesst dadurch, dass man als uninteressiert und wenig glaubwürdig erscheint, dann finde ich, ist es besser, wenn ich (oder ein anderer, der euch nicht in die Pfanne hauen will) darauf Hinweise, in der Hoffnung, dass ihr als Menschen und als Partei dazulernt und es besser macht, als wenn jemand anderes es entweder ausschlachtet oder einfach in der breiten Masse ankommt “ach die Piraten…. die erzählen viel wenn der Tag lang ist… aber eigentlich is denen eh alles Wurscht”.
Weil DAS wäre ja ziemlich Mist was die Wählbarkeit angeht oder?!
Danke nochmal für deinen wirklich netten und konstruktiven Beitrag – hat mich sehr gefreut!
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Was ich an der ganzen Sache jetzt aber auch ein wenig blöd finde ist;
afelia sagt sinngemäß; “ok, wenn sich eine handvoll blinde darüber unterhalten was farben sind ist das nicht besonders interessant, ich schalte auf einen kanal um mich über ein politisches thema (griechenland) zu informieren” (und daran kann man nicht rütteln, wenn man fefes ganze textwand zur aktuellen stunde durchliest wird auf jedenfall klar das ein haufen blinder über farben streiten)
und was hier und auf twitter und von fefe krisitiert wird ist das afelia gesagt hätte
“ok, politik ist nicht mein bier, vor dem fenster ist grade ein hund vorbeigelaufen, ich schau mir den jetzt drei stunden an”
ich will sagen, ihr zu unterstellen sich mit einem anderen politischen thema zu befassen sei unpolitisch ist schon ganz schön bößwillig, und den Menschen an sich dafür zu kritisieren einfach nur dumm.
Auch dieses ganze “Als Pirat hat man gefälligst die Verpflichtung 100% des Tages eine Polit-Maschine zu sein, ansonsten” Getue ist dumm. In allen Shows, in den Interviews und im Netz, wieso müssen Piraten 1000% mehr leistung bringen als jeder sonst? Ich find es schon mehr als ausreichend das die Piraten als Partei auf einem vielfachen von den 0,5% Leistung fahren die besagte blinde im Bundestag erbringen.
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Nein, SO einfach ist das nicht.
Internetthemen sind DAS Thema der Piratenpartei. Wenn sich Politikerkollegen (JA, die Piraten sind AUCH Politker) dann offiziell darüber austauschen ist es:
(a) eigentlich von Interesse, gerade für Piratenvorstände
(b) wenn es nicht von eigenem Interesse ist, tut man das nicht auch noch kund. Schweigen ist Gold.
(c) Ist das die ARBEIT eines Politikers. Es zählt zur Vorbereitung. Und wenn man für 3.700 Euro im Monat für einen Halbtagsjob im Abgeordnetenhaus sitzt, hat man gewisse Verpflichtungen.
Vergleichbar wäre, wenn unser netter Mr. Friedrich nach nem Terroranschlag twittern würde: Hoho, da war wohl was, aber es hat mich nicht interessiert. Habe lieber Golf gespielt.
Es hat NIEMAND den Menschen an sich kritisiert. Nur die Art der Kommunikation.
Es verlangt niemand das man 100% des Tages eine Politmaschine ist.
Aber das man als Parteivorstand im Rampenlicht steht, auch mit den Äusserungen die man privat von sich gibt, sollte jedem klar sein.
Ich möchte keinen lustigen Poltiker, sondern einen fähigen. Und mein Vertrauen schwindet von Minute zu Minute.
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Gut auf den Punkt gebracht… Ich hoffe es wird auf- und angenommen
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Danke, das hoffe ich auch. Ich bin ja voll für die Piraten. Die vertreten halt meine Ansichten am besten.
Bin halt nur besorgt.
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Und ich muss dir respektvoll widersprechen dass
1. Schweigen nicht Gold ist. (Schweigen als Gold hat uns ja erst in diese Situation gebracht) und
2. Man von mir nicht dieselbe Leistung erwarten kann, wie von einem professionellen Politiker. Du meinst, das sei unsere ARBEIT. Aber es ist nicht meine Arbeit, ich bekomme kein Geld. Mein Geld muss ich mit meiner eigentlichen Arbeit verdienen, während ich das hier völlig freiwillig und aus reinem Interesser mache.
Das hätte ich sicherlich geschickter kommunizieren können, dass da nebenbei noch die Griechenland-Proteste laufen. Twitter ist halt nicht mit einem Vorstandsportal zu vergleichen, wo man sich alles lange überlegt, zumal es halt mein privater Account ist. Aber ich sehe hier halt keinen so großen Fail. Würde ich infolge dieser 10 verpassten Minuten schlechte Politik machen, könntest du mir berechtigt Vorwürfe machen. Aber bis dahin ist das hier letzlich meine Freizeit, in der ich das mache. (Eigentlich sogar meine Arbeitszeit, die ich mit dem Diplom verbringen sollte!!). Und ich bleibe dabei, dass ich das lieber offen kommuniziere, anstatt falsche Erwartungen zu wecken.
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Zu 1.: Es ging glaube ich nicht um Schweigen allgemein, sondern um Schweigen in bestimmten Momenten um eben nicht ungeschickt zu kommunizieren. Es gibt auch Momente in denen Schweigen definitiv die schlechtere Wahl ist… da muss man eben abwägen
Zu 2.: Als politische Geschäftsführerin der Bundespiraten muss man sich dann eben – da auf Bundesebene – eben DOCH mit den anderen (die eben nunmal LEIDER – ich bedaure das zutiefst! – Profis sind) messen. Ob man das als unfair empfindet oder nicht, ist erstmal egal.
Ich finde dein Engagement wirklich gut und bewundernswert, was dich aber nicht vor berechtigter Kritik schützt. So wie ich die Beiträge hier gelesen habe, will dich niemand ernsthaft in die Pfanne hauen, sondern dir eher Fehler dahingehend aufzeigen, damit aus ihnen gelernt werden kann.
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Danke für Deinen respektvollen Widerspruch.
Nunja, für Deine Tätigkeit als Abgeordnete bekommst Du ja eine Abgeordnetenentschädigung.Bezüge als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses betragen ab 1. Januar 2011 monatlich 3.309 € brutto. Sie orientieren sich an einem halben Monatsgehalt eines Bezirksamtsmitgliedes (bzw. der Besoldungsgruppe B 4 oder R 4), allerdings ohne die im öffentlichen Dienst üblichen Zusätze und ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Wenn ich mich da nicht irre…
Ich erwarte von Dir nicht die Arbeit eines “professionellen” Politikers.
Du bist jung, politisch noch nicht so erfahren, hast aber hehere Ziele.
Auch wenn die Äusserung von Dir privat kam, so sehe ich das trotzdem folgendermaßen:
Ich kenne Dich nicht persönlich.
Zwar den einen oder anderen von Euch in Berlin, aber nicht Dich.
Ich sehe Dich also nicht als Privatperson, sondern als Vorstandsmitglied meiner präferierten Partei.
Somit fällt alles was ich lese in die Wagschale der Partei.
Und da fängt das Problem an:
Ich tue auch einige Sachen die mein Arbeitgeber nicht weiss.
Ihr seid frisch, rebellisch, aber unerfahren.
Genau das ist aber das, was Euch von den Staubsäcken unterscheidet.
IHR habt die Ideen, IHR wollt verändern, IHR habt meine Stimme.
Nur würde ich gerne das Ihr auch bundesweit Erfolg habt.
Und Ihr habt Euch bei der Bundestrojanersache nicht mit Ruhm bekleckert. Kein Problem, Ihr seid noch keine Profis.
Das sind halt so Sachen die kommen erst mit der Erfahrung.
Das nimmt Euch auch kaum einer Übel.
Aber solch Twittermeldungen machen mich wirklich traurig.
IHR seid meine Hoffnung, und zappt bei Euerm Kernthema weg?
Ihr stellt Euch mit den Medikamentenäusserungen aufs Gleis der nicht ernstzunehmenden.
Ich sehe das so, wenn ich Dich mal vielleicht kennenlerne ist das vielleicht anders.
Ich sehe also DICH als ein Repräsentant deiner Partei.
Genauso wie ich meinen KFZ Mechaniker als Repräsentant seiner Werkstatt sehe.
Wenn sein Wagen nicht in Ordnung ist, fällt as auf ihn und somit seine Werkstatt zurück.
Das soll jetzt keine Kritik an Deiner Arbeit sein, oder an Deiner Person.
Sondern nur am “Umgang mit der Öffentlichkeit”.
Und es ist die Kritik eines Sympatisanten und Wählers. Nicht eines Gegners.
Danke für das Lesen meines Beitrages.
In der Hoffnung auf Antwort
ak-alex
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@Arno:
Erstmal muss ich korrigieren, dass ich nicht im Abgeordnetenhaus bin. Ich bin Bundesvorstand. Als Bundesvorstand bekommst du keinen Cent. Ich arbeite mindestens 40 Stunden die Woche, daneben muss ich mein Studium machen und nebenher noch etwas Geld verdienen, um über die Runden zu kommen. Nur zur Einschätzung meiner privaten Situation.
Und ich verstehe, dass ich die Partei repräsentiere. Vielleicht tröstet es dich ein wenig, dass ich für meine Art in 80-90% der Fälle aber doch lauten Zuspruch kriege und sogar von der Presse sehr positiv behandelt werde. Gerade weil ich sehr ehrlich mit Allem umgehe.
Ich kommuniziere noch nicht alles geschickt, das ist wohl so. Und ich nehme mir auch Kritik daran an. Ich habe in diesem Blogpost lediglich klar gemacht, dass ich meinen grundlegenden Stil nicht ändern werde.
An der B-Note werde ich noch arbeiten.
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@arno
Dir ist schon klar, dass Marina NICHT im AGH sitzt? Sie macht das komplett kostenlos.
Und ich finde dieses Obrigkeitsdenken, was sich da herauslesen lässt anstrengend. Politik ist ein Theater und die Piraten sind die romantische Ironie. Und das finde ich großartig.
Außerdem frage ich mich: Willst du Politiker oder Borgs?
Ich finde die Idee, dass Professionalität mit Selbstverleugnung zusammenhängt eine schlechte Spätwirkung protestantischer Ethik.
Nein. Wunderbar Marina. Das ist keine konstruktive Kritik, das ist Angst. Und narrow mind.
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Kann es sein, dass du Afelia mit den Berliner Abgeordneten verwechselst?!
Da zitier ich mal fefe: m(
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Das ging an Arno. Oh, Rekursion…
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Was du aber völlig ignorierst ist dass die Kompetenz bei diesen Themen ganz einfach da ist, nimm dir einen Moment darüber nachzudenken; müssen wir darüber nachdenken ob wir einen Bundestrojaner haben wollen? Steht das noch zur Debatte? Ist das ein Thema bei dem man sehr sehr viele Hintergrundinformation brauch weil es vielschichtig und kompliziert ist?
Meine Meinung zu dem Thema ist klar, ich kann mir vorstellen du ähnlicher Meinung bist.
Nun argumentierst du dass man sich als Politiker zu informieren hat, da stimme ich zu, wenn die ihren Job nicht ernst nehmen gehören sie da nicht hin, ich habe heute im Fernsehen Leute im Bundestag sprechen sehen die deutlich gemacht haben das sie gefälligst ihr Geld zurück überweisen sollen, ihre Sachen packen und sich gefälligst nie wieder blicken lassen, überraschenderweise war keiner davon bei den Piraten.
Ok, Zeit für eine Quizfrage: bei welchem Bereich haben die Piraten Nachholbedarf;
a) Netzkompetenz
b) Weltwirtschaft
so, und jetzt entscheide nochmal ob sich jemand von den Piraten lieber über a oder b informieren sollte.
darüberhinaus, so verblüffend wie das sein mag, das Internet gibt uns die Möglichkeit das alles auch im Nachhinein anzusehen.
In meinen Augen waren die ersten kompetenten Politiker die ich gesehen habe in meinem Leben (das sind 30 Jahre) Piraten gewesen, und warum? Weil sie Fehler zugegeben haben, und Christopher Lauer hat irgendwo eingeräumt das er keinen Bock hat auf dieses rumgekloppe mit der Opposition weil das jeglichen Fortschritt aufhält. Das brachte mich zum Nachdenken, und die haben Recht. Schau dir mal den Bundestag an, diesen Kindergarten, abstreiten, lügen, Gesetze brechen. Nennst du das Kompetenz? Nur weil die aalglatt sind und niemals aufs Klo gehen?
Recherchier doch mal, geht doch mal mit einer Kamera nach Berlin, du kannst sicher aufnehmen wie sich Merkel oder Westerwelle ein Brötchen kauft, oder sogar mal eine Aspirin nimmt, und dann tue dein Werk und stell sie dafür gnadenlos an den Pranger und verlier deinen ganzen Glauben an ihre Fachkompetenz.
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Du hast meine Ausführungen leider im Ansatz nicht verstanden.
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Traurig aber wahr…..
Es sollte vielleicht zur Kenntnis genommen werden, dass hier keiner GEGEN Marina oder die Piraten ist, sondern konstruktive, sachliche Kritik geübt wird, um zu helfen, zu unterstützen…. kam wohl irgendwie noch nicht an
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Bei mir schon
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Doch ich möchte unbedingt lustige Politiker, bierernste Weißwurschtesser gibt es genug. Politiker, die gerne auch mal über sich selbst lachen können.
Außerdem geht es keinem etwas an, wenn Politiker chronische Leiden bekommen und deshalb auf Dauer Medikamente nehmen müssen! Es gibt ein Recht auf Privat/Intimsphäre, ein Grenze, die scheinbar immer mehr schwindet.
Natürlich gibt es in der Bundespolitik Aktive, die auch noch clever mit ihrem Privatleben Gewinne erzielen. (Silvana Koch-Merin lässt sich gerne als hochschwangere halbnackt ablichten).
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Schreib ruhig weiter, was du denkst. Es ist ja dein Privat-Twitter-Account. Außerdem sind wir die Piraten. Wir können uns das leisten. Das macht uns ja so sympathisch.
Frage mich, warum es für jeden Mist immer einen geben muss, der sich unbedingt auf Gedeih und Verderb profilieren muss.
Bitte meinen Antworttext entfernen. Hab den falschen Knopf gedrückt.
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Der sich gerade aufbauende Shitstorm geht auf Fefe zurück. Und Ihr wollt ihn ignorieren?
Leute, nehmt den Fefe ernst!
Er ist wie die Bildzeitung. Bei der geht es auch nicht darum, was für’n Blödsinn die jeden Tag schreiben. Macht haben die trotzdem.
Zur Sache: es geht nicht darum, sich zu verstellen. Nur darum, etwas schweigsamer zu werden,
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Ähm, gerade weil Ihr Piraten seid, könnt ihr Euch das NICHT leisten!
Eure Schonzeit geht langsam aber sicher vorbei. Irgendwann wird auch Leistung verlangt. Und Professionalität. Wenn Ihr bei der Wahl in SH nicht wieder hinter der FDP liegen wollt.
Darum solltet Ihr langsam auch diesen Weg einschlagen.
Hebt bitte nicht ab, ich begleite die Piraten seit Ihrer Gründung, bisher waren das vernünftige Leute.
Ihr seid eine Partei im Abgeordnetenhaus. Nicht die APPD, und nicht die Tierschutzpartei. Sonder n eine gewählte Partei. Enttäuscht Eure Wähler bitte nicht. So eine Chance bekommt Ihr sonst nie wieder.
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Die Leute, die deine Vorstellung von Professionalität teilen, können doch gerne weiter eine der Parteien wählen, die im Moment gemeinsam auf 90% der Stimmen kommen. Die anderen wählen Piraten und zwar unter anderem aus dem Grund, dass sie diese Vorstellung nicht teilen. Wenn ihr also nicht wieder hinter der FDP liegen wollt, fangt bloß nicht damit an die Professionalitätsvorstellungen von Arno Nuehm umzusetzen. Enttäuscht Eure Wähler bitte nicht. So eine Chance bekommt Ihr sonst nie wieder.
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Leistung und Professionalität schließen also aus erkrankt zu sein. Bitte wähle nie die Piraten, denn du dhast sie nicht verstanden. Mit dem Denken bist du in den anderen Wachsstums- und Vollbeschäftigungsparteien besser aufgehoben.
Auch: Marina ist politische Geschäftsführerin und für die interne Meinungbildung vernatowrtlich. Sie muss viele Themen verstehen.
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Deprimierend zu sehen, wieviele Leute sofort für Anpassung plädieren, wenn sie ihre gefühlten Pfründe (Anerkennung für die Piraten in dem Fall) gefährdet sehen.
Ich glaube, ihr seit jetzt schon zu alt für das Experiment Piratenpartei – geht mit Profi-Politikern Politsprech üben.
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Nur um das mal klarzustellen: Ich bin generell schon eher für die Piraten, finde jedoch, dass sie die Steilvorlage Staatstrojaner einfach unsäglich an die Wand fahren und bin enttäuscht.
Was ich auch schwach finde ist der Umgang mit Kritik hier. Aber gut, dafür kann Marina nix.
Ansonsten – ab hier beginnt quasi die eigentliche Antwort – plädiere ich nicht für Anpassung, sondern für Professionalität und Glaubwürdigkeit. Beides Sachen, die ich mir von Politikern wünsche!
Ich für meinen Teil bin der Meinung das Kritik und Diskurs einen voranbringen, eine Bezeichnung als Troll hingegen eher weniger. Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung auch nicht.
Von daher wünsche ich euch Piraten (verdammt…. ich wollte eigentlich nicht zu “Marina = ‘die Piraten’” kommen – sorry) auf jeden Fall viel Glück weiterhin, wünsche mir aber mehr Mut, echte Transparenz und vor allem mehr Professionalität. Weil sonst wird das nix. Und das wäre schade!
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Marina,
als Antwort auf die Kritik möchte ich Dir einfach nur danken, für das, was Du machst, und explizit dafür, wie Du es machst.
Wenn ich hier schon lese “Leute, nehmt den Fefe ernst!” dann fang ich innerlich schon wieder zu gackern an. Nicht mal Fefe nimmt sich ernst und schreibt das an jedem Eck und jedem Ende offen, das ist kein Geheimnis in irgendeiner Art. “Verschwörungsblog”, “gezielt gestreute Missinformation” und “recherchiert und denkt immer selbst” etc.pp. sind seine eigenen Worte.
Fefe will sicher, daß wir uns drüber Gedanken machen. Der gebildete Troll von heute nennt das ja modernerweise “Spiegel vorhalten”. Fefe kommt sich dabei sicher unheimlich schlau und gewieft vor. Am Ende ist er’s vielleicht auch, wer weiß. Aber was Fefe schon immer war: Er war den digitalen BILD Lesern unter seinen Besuchern immer schon zu hoch, ohne daß diese das selbst bemerken konnten. Ohne Hirneinsatz klingt Fefe halt so wunderbar stammtischparolig. Läßt sich klasse guttenbergen.
Schon immer haben unsere medienwirksamen Mitpiraten durch Privatmeinung, Polemik, Spaß und Authentizität in allen digitalen Medien geglänzt. Alle, die sich für uns interessiert haben, hat das nie gestört, vermutlich ist das sogar unser Pluspunkt, daß Piraten wie Du als Menschen sichtbar sind.
Ich denke, was wir grad machen ist: Wir nehmen die Chance wahr. Wir sehen uns das an, was hier auf so polemische Art aufgezeigt wurde, und entscheiden bewußt, wie wir es finden. Und ich für mich habe es für gut befunden ™
Grüße,
Daniel
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Ich habe dich bei Twitter und bei Facebook jetzt seit etwa 3 Wochen abonniert. In dieser Zeit habe ich den Eindruck gewonnen das Marina Weisband eine intelligente, engagierte, idealistische, politische und lebensfrohe Person ist der ich jederzeit meine Stimme geben würde.
Kompetenz und gesunder Menschenverstand sind nicht an einen bestimmten Kleidungsstil, Humorlosigkeit oder Verstocktheit gekoppelt. Ich stimme Dir voll und ganz zu, das Politiker wieder Menschen sein müssen und nicht graue und leblose Fassaden hinter denen ein moralisch verrotteter Kern im Schatten wuchern kann.
Wenn private Tweets wie der von Dir zitierte von der Presse aus dem Zusammenhang gerissen werden und für manipulative Kampagnen zweckentfremdet werden, dann sollte man das als Gelegenheit nutzen eben diese (mittlerweile sehr verbreiteten) manipulativen Taktiken der Presse anzuprangern, an eben diesen Beispielen.
Einen Grund dein Verhalten zu ändern stellen solche Vorfälle keinesfalls Fall dar, auch wenn mitunter mit kleineren Kollateralschäden zu rechnen ist. Sich hier anzupassen und die graue Fassade von “seriöser Ernsthaftigkeit” hochzuziehen würde nur bedeuten das man vor den grauen Eminenzen der etablierten Politik und Ihren nicht transparenten und undemokratischen Hinterzimmermachenschaften kapituliert indem nan sich nahtlos in deren System integriert. Wenn die Piraten damit anfangen, dann ist das der Anfang vom Ende.
Fazit: Bleib so wie Du bist und lass dich nicht unterkriegen.
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Abschaffung der Regierung alternativlos: Verfassungsfeindlich und kriminell. Ein Pamphlet….
Ich schlage vor, die kriminelle und verfassungsfeindliche Organisation Bundesregierung mit sofortiger Wirkung zu verbieten und eine Neugründung mit allen legalen Mitteln zu verhindern. Die in……
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Höre bloß nie auf, so zu twittern, wie du twitterst! Trockene graue Anzugträger haben in meiner Timeline nämlich nichts verloren. Wenn ich differenzierte klar ausformulierte und politisch hyperkorrekte Aussagen der Partei lesen will, dann lese ich die Pressemitteilungen – auf Twitter hat so etwas nichts verloren.
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Hallo Marina,
dem “bleib wie Du bist” schließe ich mich an. Und möchte noch einen anderen Punkt ansprechen: Einige Kritiker schreiben, dass man von Politikern ein gewisses Verhalten erwartet, was Offenheit bei privaten Details mehr oder weniger ausschließt. Man erwartet mehr oder weniger den Polit-O-Mat, eine technokratische Verwaltungsmaschine, die sich gefälligst nur um seinen/ihren Job zu kümmern hat, und stellt private Äußerungen sofort unter Interesse- oder gar Seriositätsmangelverdacht.
Die Piraten sind nicht nur mit Transparenzversprechen angetreten (Weitergehendes sei außen vor gelassen – ich bin, obwohl [evtl. noch-] nicht-Pirat, eher der Aluhutfraktion zuzurechnen und halte von dem Spackeriakram absolut nichts), sondern vor allem auch mit dem Anspruch, eine andere politische Kultur einzubringen. Für den einen ist das die Latzhose, für die anderen Mate und für wieder andere, sich nicht im -privaten- Twittergebrauch einschränken zu lassen. Alles dies gehört zusammen, finde ich.
M.E. ist die aktuelle Erwartungshaltung gegenüber Politikern hauptsächlich von deren, bzw. dem bekannten Verhalten geprägt. Man erwartet das, was man schon immer gekriegt hat. Und politikerseits wurde und wird wird die Abschirmung – auch eine Form des Unangreifbarmachens – natürlich euphemisiert. Die Angst wird als Arbeitswut getarnt, die glatte Fassade als Zeichen für das “100% political animal”, was nur für seine Arbeit lebt. De facto sind die meisten aber genauso vertrauens- bzw. misstrauenswürdig wie der Normalmichel, bzw. oft gerade in hohen Positionen leider meist deutlich weniger.
Deshalb: Mach weiter! Zeig den Leuten, dass es auch anders geht. Wenn einige erst mal lernen müssen, Ironie zu erkennen (ohne Smileys und ohne drei Durchschläge), und durch eigenes Denken das Private vom Offiziellen zu trennen, dann sind das Anfangsschwierigkeiten, die man überwinden kann – und die eigentlich der Rezipient bewältigen muss (Stichwort Medienkompetenz). Ich würde die Piraten gerade in dieser Hinsicht auch als Selbstdenkerpartei etikettieren, die gesellschaftliche Stereotypen durch Äußerung und Handeln auch strukturell infragestellt.
Im Endeffekt kann das einen positiven Effekt haben. Ich glaube allerdings, dass es für Dich und andere, die das ähnlich handhaben, sehr anstrengend werden kann, weil es eben doch angreifbar macht. Pioniere haben es aber nie leicht
Daher: Mach’s wie Du es meinst; es wird auf jeden Fall richtig sein – für Dich! Und Du bist NICHT verpflichtet, Deine Persönlichkeit für Wahlergebnisse zu ändern. Dafür bist Du in der falschen Partei, wenn deren Grundsätze irgendeine Bedeutung haben – was ich stark hoffe.
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Es geht doch nicht darum, dass sie ihre Persönlichkeit ändern soll!
Und auch nicht darum, dass sie ausschließlich für die Arbeit leben soll…. Aber wenn man etwas erreichen will braucht man in einer Demokratie einfach eine Mehrheit – oder zumindest viele Leute die einen Unterstützen. Dazu braucht man eben AUCH (nicht nur – aber auch!) Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Verlässlichkeit. Natürlich macht Authentizität auch sympathisch, keine Frage!
Aber man sollte sich in gewissen Positionen auch einfach überlegen, was Öffentlich gesagt/gemacht werden sollte und was nicht.
Von daher muss man die Leute eben da abholen, wo sie gerade sind.
Und das finde ich, ist eben noch verbesserungswürdig. Vor allem, wenn man eben Massenkompatibel sein möchte. Und zu erwarten dass sich die deutsche Mentalität in den nächsten 10 Jahren derart massiv wandelt, würde ich zumindest mutig nennen
Einfach nur zu sagen “wir sind so, wie wir sind und wir sind toll” oder “wir sind neu und anders und deshalb besser” ist zwar ganz nett und zeugt von einem gewissen Selbstbewusstsein, aber es ist auch eine Tugend, sich selbst zu überdenken, Kritik zuzulassen und anzunehmen und das am besten OHNE als Fähnchen im Wind zu enden…
Und – auch wenn das jetzt nach Eigenlob und rumgetrolle riecht – ich finde, dass die “Bleib so wie du bist”-Fraktion hier eher wenige echte Argumente bringen konnte. Es hat niemand verlangt den Privataccount aufzugeben, seine Persönlichkeit an der Garderobe abzugeben oder sonstwie ein aalglatter Dinosaurier zu werden. Das wäre furchtbar! Aber es gibt – zumindest sehe ich das so – doch noch Möglichkeiten, sich zu verbessern. Sowohl als Einzelperson (im Umgang mit den Medien) als auch als Partei (beim Ausnutzen von Steilvorlagen).
Ich hoffe, ich habe zum ehrlichen, offenen Nachdenken angeregt.
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@Afelia ist das Twitter Wohnzimmer von Marina. Wenns jemandem in ihrem Wohnzimmer nicht gefällt, gibts rechts oben ein “X”.
Wenn wir das wollten, wären wir bei SPD oder CDU.
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Ich bin erstaunt wie hier statt auf Argumente einzugehen einfach nur lächerlich gemacht wird……
“@Afelia ist das Twitter Wohnzimmer von Marina. Wenns jemandem in ihrem Wohnzimmer nicht gefällt, gibts rechts oben ein “X”.” <—- Und wenn ein bayerischer Minister sagt dass man nach 2 Maß noch fahren kann, dann ist der (Medien-)Aufschrei groß…. war er da "im Dienst"? Oder war das nur seine persönliche Meinung und von daher voll in Ordnung, dass er sowas raushaut?
"Wenn wir das wollten, wären wir bei SPD oder CDU." <– wie schon gesagt (aber vielleicht wurde das ja auch nur überlesen): Wenn man in einer Demokratie etwas wirklich bewegen will, muss man viele Menschen erreichen. Idealerweise holt man sie dann dort ab, wo sie gerade sind, geht auf sie ein, sensibilisiert für Themen und hat dann genügend Rückhalt wichtige und richtige Änderungen durchzuführen. Darauf zu warten, dass die träge Masse von heute auf morgen aufwacht und erkennt, dass man ja nur gutes im Sinn hat ist doch reichlich naiv! Es geht – und so langsam bin ich es leid hier alles nochmal schreiben zu müssen – weder darum, seine Persönlichkeit zu ändern, noch darum seine Prinzipien zu verraten (dafür sind andere Parteien da… *gg*) sondern vor allem darum, die breite Masse, die nicht so interessiert, engagiert und auf dem neuesten Stand ist, dort abzuholen wo sie sich grad befindet und für sich zu gewinnen. Ist das denn wirklich etwas so furchtbares?! Wenn ja, dann sollte man wirklich nicht die Piraten wählen…..
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Ich frage mich halt, wie ich die breite Masse eher abhole – indem ich die Politiker-Rolle erfülle, die sie kennen, und sie damit an einem gewohnten Punkt mitnehme und von da langsam ändere, oder indem ich sie schockiere, dass ich anders bin – und sie da abhole, wo sie und ich Menschen sind. Das ist tatsächlich sogar eine ernste Frage, auch wenn ich persönlich vom zweiten ausgehe. Vielleicht irre ich. Aber ich bin nicht so gut darin, den Politiker zu spielen. Ich glaube, das macht Sebastian Nerz besser. Vielleicht machen wir da ein bisschen Arbeitsteilung.
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Krank sein und darüber twittern ist keine Straftat. Betrunken Auto fahren schon. Du hast keine Argumente, die überzeugen, Blubb. Du hast lediglich verkrustete Vorstellungen von Amtsehre, die wir ablehnen. Und nur, weil wir deine Kritik nicht annehmen, heißt es nicht, dass wir sie nicht hören. Wir finden sie nur falsch.
Nochmal: Das ist unsere Art Politik zu machen. Eben nicht die Schere im Kopf zu haben. Dir gefällt das nicht. Ok. Ist ja in Ordnung. Aber das ist eben das, was uns ausmacht. Sorry.
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Krank sein und twittern ist keine Straftat. Stimmt
Betrunken Autofahren ist eine Straftat. Stimmt nicht. Bei 2 Maß Bier bist Du noch im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit. Und 2 Maß Bier an einem ganzen Abend, könnten noch nicht mal das sein.
Egal ob es strafrechtlich relevant ist, so hinterlässt sowohl die eine Ausage, als auch die andere einen faden Beigeschmack und man (der Wähler) erinnert sich auch noch JAhre später dran.
Von daher war diese Äusserung zumindest ungeschickt.
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Danke Arno….
Aber wenn man den ersten Eindruck schon in den Sand setzt, macht es die ganze Beziehung nur unnötig kompliziert.
Ich glaube fast, man WILL hier z.T. nicht verstehen. Es geht doch v.a. darum wie man verstanden werden KANN.
Es geht doch darum, bei möglichen Wählern gut anzukommen, um Unterstützer zu finden, um Einfluss zu gewinnen und dann etwas bewegen zu können.
Wenn man darauf beharrt “wir sind aber anders” (und auch das habe ich schon geschrieben….) und darauf wartet dass sich die breite Masse ändert und mehr oder weniger schlagartig aufwacht, dann kann man lange warten! Es gibt bestimmt auch bei den Violetten Leute die ernsthaft was anprangern und gern ändern würden, aber dank fehlender Mehrheit wird das nix – seit Jahren. Wenn man sich also darauf versteifen will einfach anders zu sein, aus Prinzip, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man nie über 20% kommt.
Und nochmal – vielleicht kapierts ja jetzt wieder einer mehr – es geht NICHT darum sich persönlich zu verbiegen, gegen seine Prinzipien und sein Gewissen zu handeln und zu Entscheiden, es geht auch nicht darum ein aalglatter Politsprech-Heini zu werden – es geht schlichtweg darum sich weniger angreifbar zu machen (weil die anderen Politiker und Parteien sowie die Medien sind da halt nicht so entspannt und anders…) und einfach (um mal das professionell aussen vor zu lassen) intelligenter zu kommunizieren.
Ich versuchs nochmal mit nem anderen Beispiel: Wenn man das erste mal die Eltern seines neuen Freundes/seiner neuen Freundin begegnet, dann ist man doch auch erstmal höflich, versucht nicht ganz so heftig anzuecken und zu provozieren, weil man ja irgendwie mit ihnen auskommen muss. Man geht halt ein Stückchen auf sie zu, ohne sich Charakterlich zu verändern. Man kann ja dann im Lauf der Zeit den Alten nach und nach mehr zumuten
Und ich denke wenn man politisch Erfolg haben will, sollte man eben die Beziehung zum Wähler nicht von vornherein unnötig kompliziert machen. Vor allem bei so “ungewöhnlichen” Themen wie Netzpolitik ist es glaube ich SEHR wichtig auch auf die “älteren” sehr einfühlsam ein- und zuzugehen (und ich meine hier durchaus schon 30+! nicht erst die ü50 oder so!). Viele haben einfach keine Ahnung was zB ein Trojaner macht oder warum Datenschutz wichtig ist (“ich hab doch nix zu verbergen” hört man gern) und da ist es einfach Sache der Politik darauf aufmerksam zu machen, zu erklären was es ist, was es bedeutet usw und natürlich auch aufzuzeigen was für einen unsäglichen Schmu die anderen etablierten Parteien da oft von sich geben! Aber das darf man nicht im stillen Kämmerlein tun oder auf einschlägigen Blogs (da erreicht man nämlich nur internetaffine Leute) sondern da muss man einfach mal Medial auf den Tisch hauen…. Und das fehlt einfach massiv….
Aber wenn “aus Prinzip unangepasst sein” die Art von Politik ist wie ihr sie unbedingt machen wollt – bitte. Mir ging es nicht um “Amtsehre” oder so nen Schmarrn sondern einfach darum “wie komme ich bei anderen Menschen an” und “was kann ich tun um besser anzukommen”.
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Jau.
Und ist Fefe nicht der Typ ohne CSS?
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Cool,
und ist Peter Schmidt nicht der ohne Inhalt?
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“Fefe wirft mir sogar vor, ich interessiere mich gar nicht für den Bundestrojaner, weil ich während der Aktuellen Stunde zu dem Thema zwischendurch auf einen Livestream der Proteste in Griechenland geschaltet und darüber getwittert habe.”
Das “zwischendurch” war deinem Tweet nicht anzusehen. Klingt hinterher aber natürlich besser.
” Was mich daran aufregt, ist, dass viele dieser Leute eigentlich Sympathisanten der Piratenziele sind, sie durch ein solches Verhalten aber kaputt schießen.”
Soso. Das Fehlverhalten liegt also eindeutig auf Seiten der Kritiker, die hier gerade etwas kaputt schiesßn? Schön das Du das geklärt hast.
“Ich habe mir gerade anderthalb Stunden lang den Bundestag angehört, wo alte weiße Männer in Anzügen armwedelnd bekräftigt haben, alles richtig zu machen.”
Und stehst Du hier und erzählst alles richtig gemacht zu haben. Tja.
Selbstreflektion sieht anders aus. Wenn man sich als Bundesgeschäftsführerin der Piraten zu einem der aktuell drängendsten Probleme im Bereich Grundrechte und Netzpolitik äußert, dann darf man einen Tweet wie den kritisierten doch wohl mit Recht als unangemessen bezeichnen. Wenn man sich in der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Netzpolitik so schlecht darstellt, das einen sogar der Altmaier die Schau stiehlt, dann sollte man an so einem wichtigen Datum vielleicht etwas mehr Engagement zeigen. Wenn man für einen neuen Politikstil und mehr Transparenz eintreten möchte, dann sollte man vielleicht auch nicht Kritik einfach so kauderesk abtun.
Die letzten Tage seit der Berlinwahl waren für die etablierten Parteien eine Katastrophe. Ich bin enttäuscht von der Leistung der Piraten in dieser Zeit, das war eine nicht genutzte Steilvorlage. So jetzt bitte weiterbimseln. Das wird bestimmt das richtige sein.
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Auch wenn ich mich wiederhole, folgendes habe ich vorhin bei netzpolitik.org geschrieben:
”
Wir reden hier immerhin über die Bundesgeschäftsführerin, einer Partei, die sich Netzpolitik und Grundrechte auf die Fahnen geschrieben. Seit einiger Tagen dominiert nun Netzpolitik die Öffentlichkeit wie noch ne in der Geschichte der BRD, und dazu haben wir noch einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger. Die Piraten kommen aber nur in die Medien wenn es um die Frauenquote oder Extremistenvergangenheit geht.
Und da soll man sich nicht darüber ärgern wenn die Bundesgeschäftsführerin sich so darstellt?
FAIL.
Noch ein Zitat, mit mehr Kontext: Dieser Satz steht in dem Profil das tweetet lieber Proteste in Griechenland an zu sehen: “Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei.”
”
Es ist jetzt schon bizarr wie sich hier die Kritiker auf Fefe einschiessen – der hat die gance Chose doch gerade mal in einem Satz erwähnt! Dafür hat er ellenlang über die Veranstaltung gebloggt, und die Aussagen auseinander genommen. Live. Was gabs von den Piraten? Was gabs von der Bundesgeschäftsführerin? Ich mag Fefe nicht sonderlich, mir ist er immer zu reisserisch und ich achte peinlich darauf ihn nicht zu zitieren. Aber heute hat er einigen mal gezeigt wie es geht, und dafür steckt er jetzt hier Kritik ein. Lustig.
Stephan Eisvogel ist doch auch Pirat? Der hat z.B. ausführlich über den Parteitag der CSU vor kurzem in Nürnberg getweetet. Inhaltlich. Politik machen heisst halt auch sich mit trockener Materie und langweiligen Veranstaltungen auseinander zu setzen.
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Der aktuellste Beitrag auf piratenpartei.de ist die Satellitengestützte PKW-Maut.
Die Farce im Bundestag heute, das verbleiben Friedrichs, die Widersprüche der Regierung, das hat da wohl noch nicht stattgefunden?
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Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, was das Presseteam da plant oder macht oder sich denkt. Darum kann ich mich leider nicht auch noch kümmern. Ich bin zeitlich extrem ausgelastet in meinem Verantwortungsbereich und kann das nicht auch noch überschauen. Aber mail denen für alle Fälle vielleicht nen Hinweis mit Feedback dazu. Das hilft meist.
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Um ehrlich zu sein, ich lese deine Beitraege mit steigender Fassungslosigkeit. Ich hatte geglaubt dass die Bundesgeschaeftsfuehrerin ein Interesse daran hat was auf der Startseite der Bundespartei zu sehen ist. Das war wohl eine Fehleinschaetzung.
Dass das anscheinend nicht einfach schnell auf dem kurzen Dienstweg geregelt wird finde ich bezeichnend fuer das Bild das die Fuehrungsebene der Piraten gerade abgibt, Sollte es nicht effektiver und schneller sein, wenn die Geschaeftsfuehrerin der Piraten einen Einzeiler an den zustaendigen schreibt als wenn ein externe auf Verdacht an eine Adresse etwas schreibt? Und hast du etwas unternommen?
Gestern war ein einmaliger Zeitpunkt, sich vor einem bundesweiten Publikum darzustellen, und sein politisches Konzept, die Gefahren der Ueberwachungsbehoerden und der aktuellen Sicherheitspolitik, den Eingriff in die Grundrechte der Buerger und die Ziele der Piratenpartei zu erklaeren. Viele Menschen wie z.B. meine Mutter koennen naemlich nicht im Ansaz nachvollziehen was die Onlinedurcsuchung fuer den modernen Menschen bedeutet.
Aber von den Piraten gab es keinen Teaser, keine auseinandersetzung mit dem Thema, keine Aufbereitung. Obwohl Abgeordnete wie Uhl ihre grundgesetzfeindliche Einstellung offen demonstriert haben. Chance vertan.
Heute ist wieder die Eurorettung das Thema Nummer eins in den Medien, Chance vertan. Und hier wird so getan als waere ein Privattweet das Problem und man macht ja alles richtig. Supi weiter so.
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Ähm… selbst wenn ich sehr wollte, ich KANN dazu nichts auf die Startseite schreiben. Das ist nicht mein Bereich, ich habe nichtmal das Passwort. Das macht die Presse und die für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlichen Bundesvorstände.
Als politische Geschäftsführerin bin ich für die innerparteiliche Meinungsfindung verantwortlich, also dafür, wie wir über Themen abstimmen, wie wir unser Themengebiet erweitern etc.
Ich kann mich in einer Partei von 15.000 Mann nicht um alles alleine kümmern, und das erwartet auch niemand von mir (außer dir anscheinend). Du forderst hier von mir, dass ich in anderen Verantwortungsbereichen wildere, weil ich zur falschen Zeit einen falschen Tweet abgesetzt habe, übrigens im RAHMEN meines fortlaufenden Kommentars zum Bundestag (bitte andere Tweets lesen!). Und da sehe ich keine berechtigte Kritik, nein. Du könntest berechtigt unsere Presse kritisieren, ja.
Übrigens ist es mit der kurze Dienstweg, der die Piraten so anziehend macht für viele. Es läuft bei uns nicht alles über den Bundesvorstand!
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Ich habe nicht von Dir verlangt, dass Du etwas auf die Startseite schreibst. Ich habe auch nicht von Dir verlangt, dass Du ales machst in der Piratenpartei.
Du legst deinen Kritikern Argumente in den Mund, die diese nie gebraucht haben. Und das laesst laesst sich dann natuerlich leicht widerlegen. Mit dieser Methode gibt es natuerlich ganz schnell nur noch unbegruendete Kritik und alles wird gut. Sowas nennt man Strohmanntaktik, und ist eine der Praktiken die die etablierten Parteien so unsympathisch macht.
Wenn ihr so kurze Dienstwege habt, dann frage ich mich, wieso Du nicht einfach einen einzeiler an den Zustaendigen schickst, sondern lieber einen externen dazu aufforderst, eine Mail zu schreiben.
Das Du dich so sehr von deiner Verantwortung fuer die Oeffentlichkeitsdarstellung distanzierst finde ich schade. Warum fuehrst Du dein Amt in deinem Twitterprofil, wenn der Account doch mehr deine persoenlichen Interessen als die Parteiinteressen spiegelt?
Deine Tweets von gestern vor dem Griechenlandausflug habe ich mir schon gestern angesehen. Habe ich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Stunde uebersehen?
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Na klar. Vielleicht sind sie bei der falschen Partei. Erst rumquengeln “immer diese abgehobenen Politiker, da müssten mal echte Menschen sein”, und wenn es diese dann gibt “och menno, das sind ja echte Menschen, die sollen mehr wie die anderen Politiker sein” ist nicht einmal Fehlverhalten, es ist einfach nur Gequake, dem man es nicht recht machen kann. In Wirklichkeit schielt ihr doch alle auf irgend einen hypothetischen Ottonormal-Wähler, und fremdschämt euch, dass da die Geschäftsführerin den jetzt vergrault haben könnte. Weil fefe in einem Nebensatz seines Staatstrojaner-Rants da auch mal draufhaut. Und Ottonormal-Wähler jetzt verstört die Flucht ergreift und zurück zur CDU rennt, weil er sowas ja gar nicht erwartet hat. Und die schönen 10% lösen sich in Luft auf. Leute, die 5+x wirds nur geben, wenn ihr Inhalte und kontinuierliche Arbeit vorzuweisen habt. Aber nicht als Belohnung oder Bestrafung für besonders tolle oder angeblich peinlich tweets. Da fallt ihr jetzt vielleicht aus allen Wolken, aber das ist so.
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(war Antwort auf “Soso. Das Fehlverhalten liegt also eindeutig auf Seiten der Kritiker, die hier gerade etwas kaputt schiesßn?”) / Mustard.
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Ich verstehe deinen Bezug nicht ganz. Mein von dir zitierter Kommentar war auf Afelias Saz gerichtet, da würden andere Leute (andere, sich selbst nimmt sie wohl aus) Piratenziele kaputt schießen.
So ein Statement stellt keine gute Diskussionsbasis her.
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Naja, wenn man es von dem Aspekt her betrachtet, wieviel Energie hier mit der Verhaltensbeurteilung Afelias vergeudet wird, die auch in saftige Kritik an der heutigen Debatte fließen könnte…
Zum Glück hat fefe den Job nochmal gemacht. Und hallo, ist euch übrigens mal aufgefallen, dass seine Kritik an den Piraten gerne auch mal überzogen ist? Da wird am einen Tag die PP in Grund und Boden gestampft, weil sie den Hintern nicht hochkriegt, und am nächsten Tag in den Himmel gelobt, weil sie es dann doch noch schafft. Wie kann man sich nur daran so aufhängen? Das ist ein subjektiver Blog, keine Diplomprüfung. Genauso hätte auch wer ranten können “Revolution in Griechenland, aber die Alte glotzt lieber irgendwelches Gefasel über Computerkram im Bundestag”, alles eine Frage der Perspektive.
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Wenn die Kritik zu einer Verhaltensbesserung fuehrt, dann ist die Energie nicht vergebens. Allerdings sieht es leider momentan nicht danach aus.
Das Fefe gerne reisserisch und polemisch schreibt weiss jeder, der einmal auf seinen Blog geblickt hat. Trotzdem hat er gestern eine Leistung gebracht von der sich die Piraten mal eine Scheibe abschneiden koennen. Und er vergeht auch nicht in Selbstmitleid obwohl momentan jede Menge ungerechtfertigter Kritik auf ihn eingeht.
”
Genauso hätte auch wer ranten können “Revolution in Griechenland, aber die Alte glotzt lieber irgendwelches Gefasel über Computerkram im Bundestag”, alles eine Frage der Perspektive.
”
Die Frage ob die 13423. Demonstration in Griechenland die gleiche Prioritaet besitzt wie die Debatte massiver Grundrechtseingriffe deutscher Behoerden im Bundestag moechte ich eigentlich gar nicht erst diskutieren. Wer hierauf keine Antwort weiss sollte vielleicht mal sein Koordinatensystem neu justieren.
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Die Piratenpartei hat mich gerade als weiteren Wähler und Unterstützer gewonnen dank dieses ehrlichen, kämpferischen und eben authentischen Beitrag.
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Ganz genau, dass ist es, was den anderen Parteien fehlt: Authentizität und Herzblut. Das hat das Bundestags-Livestream-Theater heute wieder mal sehr deutlich vor Augen geführt.
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Ich finde besonders die SPD hat definitiv ein besseres Bild abgegeben (auch was Humor, Herzblut, Engagement, Biss angeht!) als die Piratenpartei, die eher garkein Bild abgegeben hat !
“Diese Regierung ist ein Sicherheitsrisiko” sag ich da nur…. da war wirklich viel schönes dabei! Und die Piraten versäumen es das Thema auf die Startseite ihrer Internetpräsenz zu packen….. Da frag ich mich wirklich wie tief und fest die schlafen! Hallo?! Das ist (angeblich) euer Kerngebiet!
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Wie hätten denn die Piraten da mitreden sollen im Bundestag, mit Megaphon von der Besuchertribüne aus?
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Ich will nur anmerken, dass ich die sich hier entspinnende Debatte sehr interessant finde. Vielleicht könnte man mehr dazu machen, sie in größerem Stil führen….
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Oh mein Gott!
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Wie die Fahne im Wind. Schwach. Ganz schwach.
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Auf einer Meinung beharren die offensichtlich falsch ist führt auf Dauer zu chronischer uhlscher Realitätswahrnehmung.
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Ist Dein Name selbstreflexiv? Können wir Dir helfen?
Was ist denn daran schwach oder opportunistisch eine Diskussion interessant zu finden und sie fortführen zu wollen? Damit ist doch nicht das Geringste über die eigenen Positionen gesagt oder ob sich diese geändert haben.
Perspektivisch müssen alle realpolitisch relevanten Diskussionen in größerem Stil geführt werden. Wir brauchen die Diskursmaschine.
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Word !
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Was Marina sagt. Auf ganzer Linie.
Emu
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Es ist nur gesund ab und zu auch mal von den Themen, mit denen man sich sonst beschäftigt, die einem sonst sehr wichtig sind, abzuschalten. Sonst brennt man sich selbst aus.
Man muss sich sowieso immer entscheiden, was man wissen will; kann nie alles zu einem Thema mitbekommen. Wenn Marina sich entschieden hat umzuschalten, dann hatte sie eben die Nase voll. Und selbst wenn sie sich dann die Simpsons angeschaut hätte, wäre das vollkommen irrelevant. Der Kopf braucht ab und zu Ruhe. Das Ende einer Debatte kann man auch später noch anschauen, falls man merkt, da vielleicht doch noch was verpasst zu haben. Irgendwelche von den Piraten werden es doch gesehen haben und dann entsprechend thematisieren.
@mustard Und zu guter letzt würde mich mal interessieren, warum Selbstreflexion anders aussehen soll. Was tut sie denn in dem Blog da oben? Nur, weil sie nicht ihren Kritikern zustimmt, denkt sie nicht über das nach, was sie macht? Hört sich nicht sehr logisch an.
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Ich sehe keine Selbstreflexion in diesem Blogbeitrag. Ich sehe eine Rechtfertigung. Ich habe meine Kritikpunkte dargelegt. Inhaltlich sehe ich keine Erwiderung darauf, was habe ich übersehen?
Ich habe mich nicht darüber beschwert dass Afelia persönliche Tweets ablässt. Mir passt nicht was an politischen Tweets kam von einem Account, der im Profil das Bundesgeschäftsführeramt nennt, an einem Tag an dem die Urthemen der Piratenpartei die Medien dominieren. Mir passt nicht wie im Blogpost Kritik pauschal abgehandelt wird als wäre es heute nur um “Ab welchem prozentualen Verhältnis zwischen Medikamenten und Frühstück wird es eigentlich bedenklich?” gegangen.
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Mir passt es schon. Und vielen anderen auch. Wähl doch SPD, da passiert dir sowas nicht.
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Geil, das “Geh doch nach drüben”-Argument. Du uhlst.
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Willkommen in der Politik. Das ist kein Zauberwald, sondern ständige Beschäftigung mit Themen, Auseinandersetzung mit politischen Mitbewerbern, Kritik von Freund, Feind und Parteifreund – auch und grade mit Themen, die dich nicht wirklich interessieren. Besuch mal Ausschusssitzungen und Parlamentsdebatten, mache Veranstaltungen von Initiativen und Vereinen mit, die glauben, ihr Problem ist das wichtigste auf der Welt – und da es Wähler sind, wird von dir erwartet, dass du dafür Interesse aufbringst. Das heute war sehr amüsanter, als der Alltag sonst zu bieten hat. Glaubst du nicht? Dann wirst du schnell den Spass am Marathon verlieren.
Es ist im übrigen schlechter Stil, Leute, die Kritik äussern, als Netzbeschmutzer zu verunglimpfen.
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Wen hab ich denn als Netzbeschmutzer verunglimpft? Ich kannte das Wort bis gerade nichtmal.
Ich plane zur Zeit übrigens gar nicht, Berufspolitiker zu werden. Und Interesse heucheln werde ich auch nicht. Ich interessiere mich einfach aufrichtig für das Meiste. Ja, auch für diese Debatte heute, der ich, wenn du meine Tweets von heute liest, aktiv gefolgt bin, obschon ich die Beiträge von Seite der Regierung ermüdend fand.
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Bleib einfach so wie du bist und mach genau so weiter! Ach ja – Gute Besserung!
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der Tweet über das Verhältnis Medikamente/Frühstück u. das 10-minütige umzappen auf ein anderes brisantes politisches Thema an sich finde ich harmlos. Und nur wer das falsch verstehen WILL wird das auch tun.
Aber genau hier liegt der Casus Knaxus.
Ich halte die grundsätzliche Einstellung, repräsentative Politiker dürften, ja müssten sogar ihr Mensch sein demonstrativ öffentlich zelebrieren bis hin zu gut falsch interpretierbaren unüberlegten und somit potenziell kompromitierenden Formulierungen u. Aussagen, die herrlich dazu geeignet sind diesen Repräsentanten zu diskreditieren – und das auch noch für Dinge, die absolut nichts mit seiner politischen Arbeit zu tun haben für außerordendlich naiv.
Und mir kommen diese “Bleib-wie-du-bist”-Rufe hier zum Großteil vor wie ebenso naive Bravo-Rufe von regelrechten Fan-Boys.
Transparenz erwarte ich rigoros in der politischen Arbeit. Alles andere muß man als Repräsentant einer (neuen) Partei IMMER genau abwägen. Denn politische Gegner warten auf einen Fauxpas, den sie nutzen können. Und dabei nehmen sie keine Rücksicht auf so edle Intensionen wie das “Transparent-machen-wollen-der-menschlichen-Natur-von-Politikern”. Und nebenbei bemerkt ist es nicht dieses politische Ziel wegen dem ich den Piraten beigetreten bin.
Wenn der Twitteraccount ein privater, nicht öffentlichet sein soll (womit ja argumentiert wurde) dann sollte er auch privat geschaltet sein.
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Ich sehe die Argumentation ein, aber ich wähle bewusst diesen schwierigeren Weg. Ich muss ihn ja auch nicht weitermachen, ich muss wegen meiner nicht in diesem Posten bleiben. Aber ich nutze meine Chance, auszuprobieren, wie sehr ich die Gesellschaft verändern kann und ich selbst sein kann, ohne dafür vernichtet zu werden.
Ich will meinen Account nicht auf privat schalten, weil mir jeder folgen soll, der das will. Hatte ich auch schon vor meiner Wahl so gehandhabt. Wenn jemanden mein Privatleben nicht interessiert… braucht er es nicht zu lesen. Wenn jemand meinen Account nutzt, um der Partei zu schaden, ist das sehr schwach und erbärmlich. Aber sogar in diesem Fall bin ich völlig überzeugt, dass wenn unsere Idee – die Idee der Piraten – richtig ist, sie nicht von ein paar Tweets getötet werden kann.
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Liebe Marina,
Lass dich nicht zu sehr von den ewig Meckernden runterziehen.
Du hast meinen größten Respekt für alles was du leistest und dafür, wie du bist!
Mir persönlich wäre das momentan echt zu viel, zu einer öffentlichen Person zu werden und auf Schritt und Tritt beäugt, verfolgt, bewertet, kritisiert und beschimpft zu werden – alleine dafür hast du meine Hochachtung. Bleib wie du bist und lass dich nicht verbiegen.
Sollen wir eigentlich zur nächsten Bundestagswahl eine(n) Bundeskanzlerkandidat(in) nominieren?
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Ich glaube, damit haben wir noch viel Zeit.
Kleine Brötchen backen.
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Bleib so wie du bist! Ich find dich sympathisch!
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Ich stimme Arno, blubb und mustard (und vll. dem ein oder anderen den ich überlesen habe) zu.
Betrachte es bitte differenzierter. Es hört sich an, als würdest du dich in deiner Art zu kommunizieren kritisiert/provoziert fühlen. Darum geht es allerdings gar nicht – das ist völlig in Ordnung und das ist nichts, was du weiter rechtfertigen musst.
Weder geht es um die Frage der Transparenz, noch geht es – hört hört – um fefe. Vielmehr geht es darum, was du (scheinbar) nicht getan hast. Und zwar, dich intensiv mit den Argumenten der Sprecher auseinanderzusetzen. Denn auch wenn dies mühsam erscheint ist es das, was die Bürger erwarten und auch brauchen.
Der CCC hat eine technische und pressewirksame Vorarbeit geleistet, um einen rechtlich “fragwürdigen” Umstand aufzudecken. Es hat zwangsweise Auswirkungen auf die Politik – aber es war keine politische Arbeit. Und das ist der Punkt, an dem eine Partei diese Vorarbeit nutzen sollte (und eine Partei wie die Piraten MUSS) um die aktuelle Lage den Bürgern zu vermitteln. Das ist die politische Arbeit, die ich an dieser Stelle von den Piraten erwarte.
Und das besteht in diesem Fall aus zwei Teilen:
1. Verständlich und pressewirksam erklären, dass von Organen des Staats geltendes Recht gebrochen wurde und
2. die Schein-argumente, mit denen sich die Verantwortlichen aus ihrer Verantwortung ziehen wollen, hernehmen und verständlich und pressewirksam zerlegen. Sie in dieser Sache nicht davon kommen lassen. Das mag mühsam sein und keinen Spaß machen, aber es ist zumindest das, was ich erwarte.
Das du zwischendurch auf die Griechendland-Krise zappst oder sonstwas machst – ist mir egal, kannst du schon machen. Was mir aber definitiv fehlt ist ein “ich freue mich schon darauf, den Bullshit mit den anderen in Ruhe auseinanderzunehmen und eine Pressemitteilung rauszugeben”-Tweet.
Deine Forderungen der Transparenz und das Politiker als Personen und nicht nur Politiker wahrgenommen werden sollen, ist in Ordnung. Dann musst du aber auch verstehen, dass man erwartet, dass sich Politiker auch im privaten für ihr Amt und ihre Aufgaben interessieren und es nicht nur als “Tätigkeit” abtun. Zweifelsohne ist dies bei dir der Fall. Umso erstaunlicher ist es aber, das kein Tweet in oben genannter Form aufgetaucht ist.
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Die Kritik nehme ich an. Ich gebe zu, dass ich in diesem Thema nicht diejenige bin, die in unserer Partei an forderster Front kämpft. Das ist besonders Sebastian Nerz. Ich fühle mich eher für Bereiche Demokratie, Meinungsfindung, Bildung, Transparenz verantwortlich. Aber letzlich spielt das alles zusammen und du hast recht, ich hätte auch öffentlich stärker Stellung dazu beziehen können und sollen.
Ich bin auf Twitter in einem Umfeld, wo das natürlich alle im Chor getan haben, also habe ich es nicht als nötig erachtet, “me too” zu brüllen, um mich zu profilieren. Was ich dabei nicht beachte, ist, dass viele nur wenigen Piraten folgen und dass ich eine dieser Piraten bin.
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Also als nicht-Pirat und potentieller Wähler erwarte ich eigentlich schon, dass einige, wenn nicht sogar viele Piraten der Debatte so folgen wie fefe es tat, oder ihn wenigstens lesen. Ich erwarte aber nicht, dass jetzt jeder einzelne Pirat nachprüfbar dasalles guckt und eifrig darüber twittert. Ich klick mich da nicht durch die tweets der Berliner oder des Parteivorstands, um das zu überprüfen. Ich würde aber von der Partei insgesamt schon eine Stellungnahme erwarten, genauso wie eine Haltung zur occupy/Griechenlandsache. Aber ich wüsste nicht, warum nun ausgerechnet Afelia das alles leisten sollte, als Bundesgeschäftsführerin hat sie doch sicher auch so schon genug um die Ohren, und was ist denn mit den 14.000 anderen Piraten.
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Ich find diese Angriffe wirklich absolut ungerechtfertigt.
Es wird sich also darüber echauffiert, dass Afelia gepostet hat, das Sie den Stream kurzzeitig nicht verfolgt hat? Bzw. das Sie sich nicht mit den Argumenten auseinandergesetzt hätte?
Erstens ist es Nichtmals notwendig den Live-Stream zu schauen, da die Strams sowieso hochgeladen werden und man es auch nachträglich schauen könnte, wenn der Bedarf überhaupt gegeben wäre.
Dazu ist es Nichtmals möglich alle Diskussionen Wort für Wort im Blick zu halten, wichtig ist vor allem der Überblick über aktuelle Diskussionen.
Und in Diskussionen ein fester Standpunkt, welcher auch vertreten werden kann, dazu.
Ich hab großen Respekt vor der Leistung von Afelia, das alles unter einen Hut zu bekommen.
Danke, Afelia!
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Mein Gott…mal ganz ehrlich? Eure penetrant “piratige” twitter-seelenstriptease kotzt mich einfach nur an. Übrigens genauso wie eure Scheinheiligkeit: Ihr Piraten wollt Wählern im Ernst etwas von Datenschutz und Bundestrojanern erzählen und rennt gleichzeitig fast schon pseudoreligiös ´nem kommerziellen Unternehmen hinterher, dessen Datenschutzbedingungen mal milde ausgedrückt der pure Alptraum sind? Denn um nichts anderes handelt es nämlich bei Twitter.Hat irgend jemand von euch Piraten schon mal einen Blick auf die Nutzungsbedingungen von Twitter geworfen? Oder übersteigt das eure gewohnt oberflächliche Herangehensweise an so ziemlich alles was mit Politik zu tun hat? Aber ich vergaß, eurer Mantra heißt ja Transparenz,Transparenz und nochmal Transparenz. Das entbindet euch natürlich von jeder Form des weiteren Nachdenkens. Vielleicht solltet ihr aber trotzdem mal einen Blick auf Twitters Nutzungsbedingungen werfen, die ihr piratig wie ihr seit wahrscheinlich allesamt beim ersten Anmelden so lässig weggeklickt habt. Beschäftigt man sich jedoch nur ein bischen damit, so weiß man, dass Twitter u.a. Drittanbietern im großen Stil Zugriff auf seine Datenbanken ermöglicht. Damit ist nicht nur der Zugriff auf Tweets verbunden, die für “normale” User nicht mehr verfügbar sind, weil sie zu alt sind. Käufer dieser Daten können auch auf 40 weitere Variablen wie den Zeitpunkt, den Ort, die Zeitzone und den Benutzernamen, unter denen der Tweet veröffentlicht wurde, zugreifen. Eine Vereinbarung mit einem Drittanbieter besteht bereits seit November 2010, eine weitere soll folgen. Twitter tut dies alles, ohne dem User die Möglichkeit zu geben, Dritten den Zugriff auf die eigenen Daten zu verwehren. Im Prinzip ist das Unternehmen damit was den Schutz persönlicher Daten angeht wahrscheinlich noch gefährlicher als Facebook. Aber ich vergaß, wie seit Piraten und steht natürlich drauf steht die Welt 24 Stunden am Tag im 140 Zeichen Takt mit private Belanglosigkeiten zu beglücken. So etwas profanes wie Nutzungsbedingungen eines Unternehmens zu lesen, würde euch wahrscheinlich auch ein wenig überfordern. Eurer Weltbild ist ja auch vermutlich eher dieses hier?
http://www.youtube.com/watch?v=PN2HAroA12w
Eure naive Scheinheiligkeit beim Thema Datenschutz ist für mich persönlich der Grund, warum ich euch nicht einmal bei eurem selbstgewählten Kernthema Netzpolitik Kompetenz zubilligen würde. Das mit der Scheinheiligkeit gilt übrigens für andere Themen genauso: Nehmen wir z.B. mal die Sozialpolitik. Irgendwie kann ich mir nämlich selbst mit viel Fantasie nicht vorstellen, dass verwöhnte Bürgerkinder, die ihren Tag damit verbingen, belanglose Twitter-Nachrichten in teure iphones und macbooks zu tippen, sich ersnthaft für die Belange von sozial Schwachen in diesem Land einsetzen werden. Zumal die in der Regel durchaus ernste Sorgen haben als die mediale Wirkung euer täglichen Twitter-Belanglosigkeiten. Die interessieren diese Menschen nämlich wahrscheinlich noch weniger als der berühmte Reissack, der gerade in China umfällt.. Zumal ihr ja inhaltlich außer populärer Schlagworte auch beim Thema Sozialpolitik wenig zu bieten habt. Grundeinkommen ist natürlich ne symphatische Parole, über die inhaltliche Ausgestaltung habt ihr euch jedoch bislang weniger Gedanken gemacht. Genauso wenig wie ihr euch bislang mit der (teils sehr fundierten) Kritik an Grundeinkommensideen beschäftigt habt. z.B. mit dem Einwand, dass sich nämlich auch mit einem Grundeinkommen ungerechte Wirtschaftsstrukturen nicht verändern werden, sondern vielleicht sogar das Gegenteil passiert. Auch beim Thema Steuerpolitik, sucht man bei den Piraten tatsächliche Kompetenz vergeblich. Als jemand, der sich eine tatsächlich gerechte Steuerpolitik wünscht, werde ich zumindestens eher mißtrauisch wenn ich sehe, dass ihr euch beim Konzept eurer “Piratensteuer” ausgerechnet auf so super-neoliberale Vordenker wie Milton Friedman oder Paul Kirchhoff bezieht. Mal eine Vermutung: Über den üblen Ruf eines Milton Friedman und die schlimmen Auswirkungen, die die Umsetzung seiner Ideen überall auf der Welt gebracht haben, habt ihr wahrscheinlich bisher nicht mal eine Sekunde nachgedacht? Wahrscheinlich genau wenig, wie über die Produktionsbedingungen eurer schicken Wahlkampf T-Shirts, die ihr in Berlin unter die Leute gebracht habt. Die wurden nämlich wie aus dem Innenlabel hervorgeht offenbar billig in irgendwelchen sweatshops in Lateinamerika hergestellt. Irgendwie passt auch das so gar nicht mit euren Wahlkampf-Forderungen nach Mindestlohn und Grundeinkommen zusammen. Scheinheiligkeit wär wahrscheinlich auch hier das richtige Wort. Oder ist es nur Naivität? Vielleicht denkt ihr ja mal drüber nach statt jetzt gleich über meinen Text herzufallen.
Der aggressive Abwehrhaltung gegenüber jeglicher Form von Kritik ist nämlich auch etwas was mir bislang sehr unangenehm bei den Piraten aufgefallen ist. Aber gucken wir mal.
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Das ist jetzt ein Schuss ins Blaue, aber ich rate einfach mal, dass die aggressive Abwehrhaltung damit zu tun hat, mit wie vielen Beleidigungen die Kritik gespickt ist.
Die konstruktiv formulierte Kritik weiter oben habe ich mir jedenfalls angenommen.
An diesem Beitrag gibt es kaum etwas anzunehmen, sogar wenn ich sehr wollte.
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und Die Kritik an den sozial-und steuerpolitischen Forderungen der Piratenpartei empfindest Du als nicht konstruktiv?
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Nein. Ich pflege meine politische Kritik zu äußern ohne “naiv”, “penetrant “piratige” twitter-seelenstriptease”, “kotzt mich an” “die ihr piratig wie ihr seit wahrscheinlich allesamt beim ersten Anmelden so lässig weggeklickt habt” ect.
Dann hört man auch eher zu. Das sind ganz einfache soziale Diskursregeln.
Die konstruktivste Art, Kritik an der Politik der Piraten zu üben, besteht darin, einen Programmänderungsantrag zu stellen. Das können nämlich auch Nicht-Piraten.
Autoren von Blogs in den Kommentaren zu beleidigen und sarkastische Sammelbeschwerden zu schreiben ist weniger aussichtsreich.
Und ich nehme mir wirklich die Zeit, hierauf zu antworten, um eine Hilfestellung zu leisten.
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Mal im Ernst, wieviel Chancen hätte ein Programmänderungsantrag in Bezug auf Twitter bei den Piraten, bei denen die Verehrung einer bestimmten Unternehmenssoftware (nämlich Twitter) schon fast religiöse Züge annimmt? Das ist übrigens auch gar nicht meine Absicht. Genau so wenig wie dich oder jemand anderen zu beleidigen. Ich hab zugegebener Maßen wahrscheinlich etwas zugespitzt formuliert. Inhaltlich ändert sich dadurch an meinen Kritikpunkten nichts. Inklusive meiner Kritik an den anderen Punkten (z.B. Steuern, Soziales). Ich hab lediglich meine Meinung äußern wollen, in einem simplen Blogkommentar. Ob Du oder andere darüber nachdenken wollen oder nicht, bleibt natürlichwie immer jedem selbst überlassen.
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Auch wenn der Beitrag zugegebenermaßen nicht gerade sachlich-nüchtern geschrieben war, war er doch nicht unter dem Niveau der Fanboys hier, die auch nicht gerade mit Argumenten glänzen bzw. deren Argumentation sich auf “wir sind anders – wenns dir net passt dann geh doch woanders hin” beschränkt….
Hier mit “narrow minded” beschimpft zu werden oder als “meckernd” tituliert zu werden (auch wenn man gefühlte 30 mal geschrieben hat, dass man nicht gegen die Piraten ist usw…), dann fragt man sich schon, ob das der Diskurs ist, der einen wirklich weiterbringt…. aber man muss sich eben trotzdem (bis zu einem gewissen Punkt natürlich) damit auseinandersetzen, weil dann doch immer noch ein Rest “echte” Kritik/Argumentation mit dabei ist…
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Haters gonna hate.
q.e.d
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NIcht aufregen und meine Leser beschimpfen, Schätzchen.
Die meisten meinen es gut. Ich finde die Diskussion ehrlich spannend.
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Gerade dieser andere Politikstil hat mich unter anderem dazu bewogen meine alten Knochen aufzuraffen meinen Parteimitgliedsantrag abzuschicken und zu versuchen mich im Rahmen meiner Moeglichkeiten aktiv mitzumachen. Ich denke das das jemanden das erste Mal gelungen ist bei jemanden der mit 43 Jahren sein Leben lang zwar politikinteressiert war aber sich nie von *insert Politiker xy here* dazu hat motivieren lassen können sollte schon Kompliment genug sein^^.
Aber auch noch im Klartext mach bitte weiter so lass Dich nicht verbiegen das passt scho.
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Weitermachen.
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Ich habe das meiste jetzt nur ein wenig quer, von daher sei mir verziehen, wenn vielleicht das eine oder andere schon einmal erwähnt wurde.
Grundsätzlich ist es in einer demokratischen Kultur wichtig sich zu streiten. Dies kann durchaus auch mal hitzig und provokant sein. Einige Bundestagsdebatten in der Geschichte der BRD sind wegen ihrer kontroversen und polemischen legendär geworden. Ich erinnere nur an den unvergleichlichen Herbert Wehner. Wer ihn nicht mehr kennt, sollte mal bei Youtube schauen.
Was hier aber gerade passiert ist in vielerlei Hinsicht unfair. Eine Partei, die gerade mal 5 Jahre alt ist und im wesentlichen aus politisch und parlamentarisch unerfahrenen Leuten besteht, soll von einem Tag auf den anderen plötzlich wie ein “Politprofi” agieren. Und vor allem: Was ist ein “Politprofi”? Ich denke mal, dass alle Anhänger der Piraten die Partei auch unter anderem deshalb schätzen, weil es eben KEINE Politprofis sind. Weil sie neu und unerfahren, aber eben auch nicht vorbelastet sind.
Zu dieser charmanten und erfrischend neuen Art gehört allerdings auch Fehler zu machen und seine eigenen Handlungen zu überdenken. Ich vermute mal, dass Marina (ich kenne sie nicht persönlich) schon lange bevor sie Geschäftsführerin der Piraten wurde, getwittert hat. Warum sollte sie nun ihre Art dieses Medium zu nutzen ändern? Ist es nicht genau das, was wir Wähler wollen? Jemanden, der zu irgendwas gewählt wird und so bleibt, wie er ist? Ich möchte keinen Abgeordneten einer Partei wählen, der sich im volksnah im Wahlkampf gibt und danach nie wieder erreichbar ist. Ich lese jedenfalls lieber ab und an private Dinge als kühle Statements zu politischen Themen, die vielleicht sogar von irgendwelchen Agenturen und nicht von der Person selber kommen.
Marina wird inzwischen schon klar geworden sein, dass ihr Twitteraccount (und auch der anderer Piraten, die sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen) anders betrachtet wird. Und sie wird sich in Zukunft vielleicht – eventuell auch nur unbewusst – viel stärker überlegen, was sie so in die Welt hinaus twittert. Aber ist das nicht genau ein wichtiges Thema der Piraten, dass es “Politik zum anfassen” ist? Diese Nähe zum Wähler wird aber stark eingeschränkt, wenn die Verantwortlichen nun bei jeder Äußerung überlegen müssen, ob diese gegen sie selbst verwendet werden könnten.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man Politiker der Piraten nicht kritisieren darf. Sie gehören genauso kritisiert, wie alle anderen auch. Aber während eine wichtige Diskussion im Bundestag läuft zu kritisieren, dass jemand umschaltet, ist schon ein wenig hart. Nur weil Marina umschaltet, bedeutet das ja nicht, dass “die Piraten” sich nicht für die Diskussion interessieren. So viel Grips kann man schon verlangen. Hier müssen übrigens die Journalisten und Blogger vielleicht auch mal umdenken: Die Piraten haben den Anspruch als Partei – anders als bei den Etablierten – nicht auf einzelne Personen reduziert zu werden. Die Parteiführung hat eine andere Bedeutung als in anderen Parteien. Ob das auf lange Sicht so bleiben wird, steht auf einem anderen Blatt Papier. Derzeit wollen sie aber alles gemeinsam abstimmen. Wie die Bewertung der Piraten zu Bundestagsdebatte aussehen wird, ist also nicht an den privaten Twittermeldungen erkennbar, sondern von einer intern diskutierten Gesamtanalyse, die dann auf der Homepage oder in Pressemitteilungen kommuniziert wird. Twitter ist dabei nur eine transparente Möglichkeit die private Meinung der Mitglieder der Partei in dieser Situation zu sehen. Zudem besteht die Möglichkeit – und bei welcher Partei geht das schon – als NICHTmitglied aktiv in den Meinungsbildungsprozess einzugreifen.
Es wäre also wirklich gut, wenn nicht bei jeder Äußerung, die auf Twitter fällt, nun sofort ein Shitstorm auf die noch junge Truppe der Piraten (denen ich im übrigen NICHT angehöre!) einprasselt. Jede Regierung bekommt sogar von der Opposition 100 Tage “Narrenfreiheit”. Die Wahl in Berlin – die zu dem hohen Medieninteresse an den Piraten geführt hat, ist gerade mal 4 Wochen her. Ich finde auch, dass die Piraten in der Staatstrojaner-Affaire schon einige grobe Fehler gemacht hat. Das ist doof, aber nun nicht mehr zu ändern. Aber deshalb auf einzelnen Personen herum zu hacken nutzt nichts. Die Piraten brauchen die Hilfe der politisch erfahrenen Internetaktivisten und Intellektuellen. Allerdings müssen die Piraten natürlich auch bereit sein, Kritik anzunehmen. Nur gemeinsam können wir den bröckelnden Rechtsstaat retten und den “Internet-darf-kein-rechtsfreier-Raum-sein”-Rufern, die ihre reden vermutlich auch noch auf Schreibmaschinen tippen, Einhalt gebieten.
In diesem Sinne!
Marco
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Marina, ich lese deine Tweets gerne, gerade _weil_ sie so menschlich sind und nicht nur eine Politikerhülse darstellen. Einfach weitermachen.
herzliche Grüße,
Ben
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Ich befürwortete ihren Standpunkt, dass im politischen Umfeld agierende Personen, die Möglichkeit haben müssen auch persönliche Aussagen zu veröffentlichen. Obwohl in der Politik die Trennung von Geschäft und Privatem jedoch schwieriger ist, da per Definition die Persönlichkeit ein Teil der politischen Praxis ist, sollte zumindest eine eindeutige Kennzeinung von privaten Aussagen verlangt selbstverständlich sein.
Dass bei diesem Dilemma ihre öffentlicher Auftritt, willkürlich interpretiert wird, und unter Beachtung ihres Status in der Partei auch Mal als Meinung dieser, sollte eigentlich nicht überraschen.
Die Kritik an ihrem Tweet zum “Wegzappen” verstehe insofern, dass man von Ihnen als Mitglied einer Partei, deren bisherige Kernthemen insbesondere den Datenschutz umfassen, erwartet diese tatsächlich leider “ermüdende” Diskussion bis zum Ende weiterzuverfolgen, um alle Fakten als auch Widersprüche wahrzunehmen, um so einen Weg zu finden, eine Veränderung einzuleiten. Die Menschen erwarten gerade von den Piraten, umsetzbare Lösungen, aber vor allem eine in der Öffentlichkeit stattfindende Diskussion auf dem Weg dahin, was, wie fefe richtig feststellte, bisher nicht passierte.
Das mit den Autogrammkarten war nur noch ein Rant, den man gelassen ignorieren kann bzw. dieser fefe eher schadet.
In diesem Fall zeigt sich auch der Sonderfall, bei dem Privates und Politisches, zumindest nicht mit 140 Zeichen, nicht so leicht zu trennen ist.
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Es gibt eine Menge Beleidigte, die auch gerne da vorne stehen würden, die ihren Sachverstand nicht gewürdigt sehen, die jeden Satz von unwissenden Politikern 5mal umdrehen um wieder einen Fehler zu finden und sich kindisch darüber freuen, die sich ebenso ein Loch in den Bauch freuen, wenn ihre Thesen nach Jahren endlich auch in der Printpresse auftauchen obwohl sie diese angeblich gerne sterben sehen würden. Zynische Lästerer, die immer betonen, daß sie alles anders und neu machen würden, die eigentlich aber in den alten Mustern und Denkstrukturen verharren. wayne.
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Wenn es bereits vorher mehr Menschen in der Politik gegeben hätte, die zuhören, die ehrlich und offen für neue Ideen sind, dann müsste es die Piraten gar nicht geben.
Daher: Mach so weiter. 10 Prozent der Wahlberechtigten gefällt das.
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Die Timeline verraet alles. Das ist also die neue Wahrheit? Sie hat nicht mal eben umgeschaltet. Und hat von ihren Autogrammkarten gefaselt. Diese fragestunde war nicht alte maenner sondern hier wurde der Staatssekretaer von hervorragend vorbereiteten Abgeordneten gegrillt. Ungwfaehr zu dem Zeitpunkt als klar wurde, dass die Behoerden den source code nicht kennen, kam das mit den autogrammkarten. Und jetzt findet sie diese Diskussion hier, in der es um ihre tweets und ihr ego geht, auch noch interessant. Oh weh. Klar, und wahr ist auch, dass der rant in 2min geschrieben wurde, kann man dann nicht festgelegt werden. wegzappen war ja auch nur mal so (kam aber irgendwie nie wieder zum sender zurueck). Wird ja auch nicht bezahlt.
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Meine Timeline verrät alles? Du hast sie nicht gelesen. Wenn du sie gelesen hättest, wären dir mehrere Dinge aufgefallen:
1. Über die Autogrammkarten habe ich geschwafelt, dass ich sie NICHT drucke. (Das schiebe ich auch jetzt immernoch vor mir her, weil ich keine Lust habe und mir das unwichtig erscheint, aber die BGS hat angefragt.)
2. Im weiteren Verlauf der Timeline twittere ich ÜBER DEN BUNDESTAG. Entweder ich habe also hellseherische Fähigkeiten, oder ich scheine doch von allein wieder zum Stream gefunden zu haben.
Und sogar wenn ich nicht zurückgeschaltet hätte: Es ist nicht das Fernsehen, es ist das Internet! Das kann ich mir jederzeit angucken, zum Beispiel, wenn ich Zeit dafür habe. Wie jeder berufstätige Mensch zum Beispiel.
Insofern bitte erst lesen und dann in der dritten Person kritiseren.
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Ja eben. Du hast der staunenden Wekt mitgeteilt, dass Du zu faul bist, dir autogrammkarten drucken zu lassen. Da war die bombe mit dem fehlenden sourcecode gerade geplatzt. Alles up to you, aber dass du dich jetzt auch noch hier oeffentlich zur grupoenanalyse stellst – wohlgemerkt DICH, nicht den Trojaner, nicht die laeppische Reaktion der Piraten, das ist sehr eitel und sehr selbstbezogen. Haette geld was genutzt? Muss man dich zahlen, damit du eine parlamentsazssprache zum uebetwachungsstaat siehst?
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Die Piraten sollten von Grünen, Schill-Partei, Gabriele-Pauli-Partei und Linken lernen. Über Multiwahrheits-Wikis wo nicht nur eine einzige Meinung herrschen darf (“Reagans Wirtschaftspolitik war ()gut | schlecht() ” “Evolutionslehre ist ()dümmer | schlauer() als Kreationismus” “CDU ist ()besser|schlechter() als SPD”…) überlegen ginge das. Piraten gibts weltweit. Die Gruppe lernt schneller als der Einzelne. Wenn sie schlau genug ist (z.B. wie das kollektive Hive-Bewusssein der Borg).
Von Politikern die anderen ständig sagen, was sie besser machen müssen, erwartet man vorbildliches Verhalten weil sie sich ja ach so viel besser halten. Die Presse macht das ebenso und fällt in Diktaturen über Politiker her, liefert aber selber fast nie Lösungen was sie selber besser gemacht hätten! Das die Presse lieber von Merkels Kleid vom Presseball berichtet statt mal den Rettungs-Schirm so zu erklären, das praktisch jeder viel besser Bescheid weiss als aktuell, sehen die Piraten nicht als eigene Chance.
Einem Grünen Stadtabgeordneten wurde nahegelegt, nicht mehr (politisches ?) zu twittern, weil unklar war, ob es private Meinungen oder offizielle Fraktionsmeinungen waren.
Folgende Problematik kann man nirgendwo anonym legal konstruktiv diskutieren und die Presse ist auch nicht interessiert weil fast alle nur die Agenturmeldungen abschreiben und selber mitdenken eher selten zu finden ist:
- Bei Facebook waren alle in einem Sack namens “Freunde” wie es in USA üblich ist.
- Google+ war schlauer und hat Freunde in Gruppen/Schubladen namens ‘Circles’ sortieren lassen.
- Google+ ist dumm und lässt einen keine Rollen/Aufgaben einnehmen
Lagerfeld will Dinge als Kunstbuch-Sammler, als Modezar und als Fotograf von sich geben. Und nicht jeden interessiert alles. Also wäre es schlau, die jeweilige Rolle anzuklicken wenn man es postet. Dasselbe gilt für private Äußerungen oder als Parteichef oder als grüner Abgeordneter der vielleicht gelegentlich auch mal im Namen der Fraktion twittert. Die macht man jeweils in einer bestimmten Rolle.
Ein Lehrer muss schauen das alle die Schularbeiten machen. Wenn er seinen eigenen Kindern sagt, “mach die Aufgaben, die dir passen und lass Dich beim Rest nicht erwischen oder schreib ab wie es viele machen” passt das natürlich nicht zu seiner Lehrer-Rolle. Wenn Innenminister ihre Alimente nicht zahlen oder nicht zu Vorladungen kommen und trotzdem weiter ihr Gehalt beziehen, ist das hingegen sehr fragwürdig.
“Was man von anderen fordert, muss man auch selber liefern.” wäre wohl eine Grundidee dahinter. Dumm nur, das es keine anonymen Politik-Diskurs-”Wikis” gibt, wo man sowas (oder “Euro-Rettung” oder sonstwas) schnell klarstellen kann statt in Foren viel zeitstehlendes Rauschen lesen zu müssen. Stattdessen muss man es immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer… wieder einzeln posten. Nieten und Parasiten sind definitorisch in der Überzahl und nutzen mangels besserer Foren natürlich aus. Es sind ja schliesslich Lobbyisten die ihr falsches Ziel zur eigenen Begünstigung auf Kosten der 99% Bürger durchsetzen wollen.
Damit sind wir bei einem anderen Punkt: Der Open-Street-Map-Gründer wurde in der Mailing-Liste so lange genervt und “weichgekocht”, bis er jetzt bei Microsoft arbeitet und bald zig Navigations/Karten/Karten-Erfassungs/…-Trivialpatente Bill Gates gehören.
Nieten und Parasiten sind zahlenmäßig in der Überzahl. Verbrecher haben Berufsmäßig ja auch viel mehr Anwälte als ein anständiger kleiner steuerzahlender Bürger braucht. Viele Firmen und Parteistaats-überflüssige Ministerien haben tausende überflüssiger Mitarbeiter und können ganze Foren mit Dauer-Diffamismus durchziehen.
“Die nimmt Medikamente” oder “Nehmen Sie immer noch Medikamente ?” musst Du Dir in 10 Jahren noch anhören oder ständig in Foren lesen müssen. Kurt(?) Beck wird von Presse-Praktikanten bei Interviews häufig mit Volker Beck (Grüne) verwechselt beklagte er sich mal. Die Qualitäts-Erosion vieler Berufsstände sollte Dir langsam klar werden. Gegenprojekte (Handwerker-Bewertungen o.ä.) werden abgemahnt und Parteien, Verbände(IHK, Handwerker-Innungen,…) , Verbraucherschutz und Gewerkschaften erfüllen ihre Rolle als Schutz des Einzelnen (Programmierers oder Seine-Meinung-Sagers) eher wenig. Dann aber heulen wenn die Kunden wegbleiben…
Klarstellungen gibt es in Foren seltenst. Weil man abgemahnt würde, wenn man sowas z.B. per Browser-Plugin organisieren und Lügen oder moderne Legenden (Ethernet50%, Spinat hat viel Eisen, Solarstrom kostet mehr als Atomstrom,…) durch Einzelpostings nicht ständig entkräften kann und auch nicht mehr will, wenn sie ständig wiederholt werden. Abmahnung, Existenzvernichtung, nie wieder programmieren dürfen sind in Diktaturen nicht unüblich für demokratisierende IT-Projekte. Wer gegen Amazon postet, kriegt massiven Widerspruch, weil die ihre Kunden anständig behandeln (bis auf die Sache mit dem Wikileaks-Hosting). Wer gegen andere Dienste (M$, Paypal, Ebay, Skype,…) postet, kriegt keine Widerspruchs-Welle.
Bezahlte Nieten und Parasiten werden also ständig aus dem Hinterhalt oder Büro Diffamierungs-Postings mit uralten ollen Kamellen absetzen weil keine Widerspruchs-Welle besteht. Ansätze von Lösungen gäbe es. Aber sicher nicht als schutzloser Privatperson-Programmierer. Die FSF hat keine geschützten Projekte für Demokratisierung.
Es gäbe genug motivierte Freiheits-Programmierer für Problemlösungen. Aber wo soll man ein politisches Wiki hosten ohne hunderte Juristen bezahlen zu müssen… .
Glücksspiel, Viagra-Handel, Pferderennen, Steuer-Optimierung, Firmen-Gründungen (AmazonEurope, Skype, Paypal sitzen in Luxemburg) haben es viel einfacher. Für Web-Projekte hingegen kenne ich keinen geschützten Ort. Darüber würden auch politische Prozesse dann viel besser, legal und konstruktiv ablaufen. Gewalt ist die Sprache der Dummen und der Bösen.
Boar wie gerne würde ich die FDP-Basis-Abstimmung (zusätzlich und natürlich unverbindlich als “Stimmungs-Messung unter Mitgliedern die die ersten Ziffern ihrer Mitgliedsnummer angeben o.ä.”) per Internet organisieren und Rösler täglich die ausgedruckten Listen schicken und vielleicht vorher an Börsen-Analysten versteigern (SCNR) und um das zu verhindern alle 100 Votings das Zwischen-Ergebnis aktualisieren. Die Visit-Zahlen wären gigantisch auch wenns gar nicht darum geht. Dann würden alle Vereine (die Basis, nicht die Boni-Bosse) oder die Grünen von Berlin-Basis kommen und Basis-Abstimmungen darüber laufen haben. Tja. Bloss wo legal und konstruktiv aufsetzen ohne abgeholt zu werden… . Das wäre in 1 Woche (oder an einem hackathlon) programmiert. Und noch viel schneller auf hunderttausende Euros abgemahnt. Ich bin raus aus dem Geschäft und müsste die zigsten Frameworks erst mal wieder lernen. Dauer-Web-Programmierer hätten das in 1 Tag fertig. Nach dem Erfolg der FDP-Basis-Internet-Abstimmung kann man generelle Frontends oder APIs für allgemeine Abstimmungen bauen.
Zurück zu den Rollen: Ein gutes Google+ würde festlegen, das z.B. Bayern-München-Meldungen von 1-2 Leuten und/oder SMS-TAN bestätigt werden müssen. Das würde Hacks teilweise weniger möglich machen.
Musik-Bands wollen auch als Individuen und als Gruppe posten.
Dasselbe gilt für Parteien, Fraktionen usw.
Wenn man also Fimen, Vereine, Parteien o.ä. Vertritt, müssen sinnige Strukturen her. Ob Twitter-Channels dafür taugen, weiss ich nicht. Die Presse müsste auch angelernt und bei Fehlern mit Telefonaten dazu gebracht werden, das dann auch jeweils korrekt z.B. als Privatposting, Mitglieder-Posting, … darzustellen und Artikel online und in Folgeartikeln natürlich zu korrigieren. Die Regeln und Strukturen müssen klar findbar sein.
Die Presse hat besseres zu tun, als sich durch zillionen Postings wie “Bin #Pirat und pople grade in der Nase” oder “#Pirat sitzt an der Bushaltestelle. Busse wussten das Schnee kommt. Eisenbahn wie immer blitzartig überrascht.” zu lesen.
Statt also einzelnen Piraten zu followen und offiziell von inoffiziell von privat unterscheiden zu müssen, müsste man offizielle Statements als Filter o.ä. abgreifen können. ‘#piraten-offiziell #hamburg’ . Definierte Checker würden darüber wachen und auf Deletion und neu-Twittern mit korrekten Tags dringen. Sowas wie offizielle Korrektur-Leser aber halt für Partei-Tweets. Die Regeln sollten klar und offen gelistet sein, damit sich jeder dran hält und halten kann und die schnellstmögliche Lernkurve besteht.
Twitter-Channels gehen vielleicht auch und sind besser geeignet.
Transkripte von allen Politiker-Reden wären sinnig. Dafür gibts genug Freiwillige aber natürlich keine Hostings (Abmahnungen,…). Für Vorlesungen wollte ich das schon immer als Bluetooth-Handy(Laptop)-Mash wo alle zusammen die Vorlesung eintippern die oft ja nur seit Jahren abgelesen wird. Da würde man dann (PlagWiki-Like) votemäßig die relevanten 5% markieren und kann es im Bus lesen statt sich 10minütige Youtube-Videos mit seiner 250 MB-UMTS-Tape-Pseudo-Flat ansehen zu sollen.
Technisch trivial – in Diktaturen nicht legal .
— wegen Content-Leistungsschutz der unbekannten Redenschreiber oder was auch immer.
Wenn in Griechenland grade Proteste sind, läuft das auch überall im TV. Und den Sourcecode vom Trojaner aufsagen können muss auch nicht jeder Parteivorstand. Eine kurze Klarstellung sollte also ausreichen. Evtl. von der Parteispitze auf eine Liste von Handlungs-Regeln gesetzt an die man sich gelegentlich erinnern sollte.
Eine kollektive Lernkurve ist schneller als wie bei Divide & Conquer vom Feind zerlegt zu werden.
“Fehler sollte man nur einmal machen, weil man draus gelernt hat.”
“Jeder kann noch als schlechtes Beispiel dienen”
macht zusammen: Piraten haben einen Pool von Regeln (z.b. für Pressearbeit) und Referenzen (Geschichten wo man diese Regel besser mal befolgt hätte oder wo es begründete Ausnahmen davon gab) den die anderen Parteien nicht haben und für alle gewählten (Amt oder Mandat oder auch nur Wahlhelfer am Werbe-Stand) Piraten sichtbar ist.
Ich würde ja gerne sowas als politisches Lern-Wiki (nicht primär für Piraten sondern allgemein) aufsetzen. Allerdings glaube ich kaum, das das lange bis zur Abschaltung dauern würde. Also muss ich leider Foren damit füllen weil Blogger in Diktaturen schnell abgeholt werden oder nie wieder Aufträge kriegen. Sorry.
In lupenreinen Demokratien hingegen kann man natürlich problemlos und ohne Juristen bezahlen zu müssen in demokratisch blühenden Landschaften programmieren…. . Dort braucht es auch keine konstruktive Kritik weil die Politiker mit Dr-Titeln schon so viel besser sind als das Volk, das sie perfekt handeln und so vorausschauend sind wie Waldtiere die Winterspeck für schlechte Zeiten (Rezession) anfuttern und sich ein Winterfell wachsen lassen und ganz viel wirtschaftlicher als die kommunistische chinesische Regierung der wohl ein Großteil der US-Staatsschulden gehört. Boar haben wir es gut solch überlegene Politiker an der Macht zu haben die in den meisten Kennzahlen jedes Jahr besser liegen als die anderen Staaten.
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Das ist keine Frage von richtig und falsch sondern eine Frage der Einstellung. Glaubt man, das Politiker existieren können jenseits von Abziehbildern oder nicht? Ich glaube ja und würde dementsprechend genauso handeln wie du.
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[...] schaue sich nun einmal die Kommentare auf der Seite der NNP und im Blog von @Afelia an und versuche dann einmal die beiden Vorfälle gegeneinander abzuwägen, was ihre Relevanz und [...]
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Ich finde deine Einstellung zu der Sache gut & würde es (hoffe ich) in deiner Situation genauso halten. Fefe mag ein Kultblogger der Netzszene sein, aber in manchen Belangen hängt er einfach auch im Gestern fest… Politiker sind normale Menschen und sollten nach draußen nicht so tun müssen, als wären sie es nicht, nur um irgendeinem Polit-Image zu entsprechen.
Beste Grüße,
Oli
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Ich versteh das generelle Problem schon gar nicht. Wir alle wissen doch, dass ALLES später im Internet landet, wieso muss dann irgendwer _unbedingt_ live alles mitverfolgen? Was ist so schlimm daran, sich einfach später nochmal zu informieren?
Fefe hat sogar selbst die Links noch gepostet.
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Hmmm mir fällt beim scollen auf, daß die Kritik eigentlich nur von 2-3 Leuten immer wieder in verschiedensten Formen und Aufgüssen wiederholt wird (Disclaimer: Das sagt nichts über den Inhalt der Kritik aus, nur über dessen immerwährende Wiederholung), und erzeugt dadurch das Bild von mehrheitlicher Kritik, die meiner Auffassung nach so überhaupt nicht existiert.
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nun, ich habe gestern nachdem in diversen Blogs sich darüber aufgeregt wurde, darauf hingewiesen, das des mädel noch Jung und in der “Ausbildung” mehr oder minder sich befindet. Hinzukommt das es ein privater Account war mit dem sie twitterte, wobei immernoch ein problem zu sehen ist weil sie politische und private inhalte auf dem Account vermischt hat. Nun gestern war ich noch absolut für einen menschlichen politiker. Muss aber mitlerweile bei genaueren hinschauen sagen, das dies auch ein enormes Risiko mit sich bringt. Es ist bedenklich, wenn man zuviel Angriffsfläche bietet! Dadurch werden schwierige politische Entscheidung schnell mit nebenkriegsschauplätzen aufgefüllt. Schwierig zu erklären, ist aber im endeffekt reine mathematik. Wo 2 Negative Variablen addiert werden. Das dies von Mathematischer Seite her nicht geht wissen die meisten Anzug und Schlipsträger leider nicht, deshalb nutzen sie diese miese Art der denunziation und viele halb-gebildete fallen drauf rein. Wenn ich allein die Antworten -auf Fragen von journalisten zum Rettungsfond- nach der Abstimmung für die Ausdehnung des Rettungsfonds im Fernsehen sah, da wusste ich inwie weit nach “bestem WISSEN und Gewissen” abgestimmt wurde -.-
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Hallo,
bin kein Pirat!
Finde Ihre Einstellung gut, hoffe, dass Sie sich nicht “verbiegen” lassen (wollen).
Es gibt zwar auch erfrischend “alte” Politiker, aber der “neue Stil” gefällt mir sehr.
Er ist einfach authentischer.
Grüße
C. Thelen
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sorry, klingt vielleicht blöd – aber das hier habe ich dabei gesehen.
Dieser Text ist ein echt geiler Stoff für einen Roman:
wenn wir einen Politiker auf seine Aussagen von vor 2 Jahren festnageln, ohne ihm die Chance zum Lernen zu lassen? Wie soll das gehen, wenn wir ihn dafür kritisieren, was er trägt oder was er sich anschaut? Die Offenheit eines Politikers erfordert auch von den Bürgern die Bereitschaft, zuzuhören, Fragen zu stellen und über Dinge hinwegzusehen, die mit politischen Prozessen nunmal nichts zu tun haben. Die Politik darf sich eben nicht immer so ernst nehmen, wie sie es jetzt tut. Sie muss lockerer mit sich selbst umgehen, das wird ihre Qualität verbessern.
Natürlich bin ich völlig deiner Meinung.
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Bekomme ich eine von deinen Autogrammkarten? Wenn sie mal fertig werden? Bin Fan
Abgesehen davon: deine Kritik am inhaltsleeren Dampfplaudern von “weißen alten Männern” ist sicher nachvollziehbar; auch dass man sich auf ein solches Niveau an Realitätsverweigerung ungern mitbegibt… andererseits hast du ja den Weg der Politik selbst gewählt, und musst dich wohl oder übel mit der Maskenhaftigkeit dieser Veranstaltung rumschlagen. Ich hoffe, dir gelingt es, wieder mit Leben zu erfüllen, was inzwischen zum Business verkommen ist. Lass dich von solchen Knallschargen wie Schröder nicht in die Enttäuschung und zum “Wegzappen” treiben, da musst du schon das Durchhaltevermögen haben…
LG
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“Smartphones. ja das regt mich ja auch immer so auf: Jedes Schulkind kriegt sein Handy abgenommen, weil´s damit den Unterricht stört, aber unsere großen Vorbilder, wenn wieder eine Debatte ansteht, wo´s angeblich um die Zukunft des Landes geht, twittern was der Daumen hergibt.” (Urban Priol in “Neues aus der Anstalt”)
Wo bitte sind die Piraten jetzt in dem Fall nochmal anders?. Vielleicht einfach mal in den Spiegel schauen..
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Hier noch etwas Lesestoff, der meine Theorie stützt, daß gerade solche Politiker wie Marina das Schwarzpulver in unseren Kanonen sind:
Handelsblatt/Weimers Woche – Keine Angst vor den Piraten
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Keiner ist gezwungen, sich den Twitter-Account von ihr anzusehen. Wen das nicht interessiert, kann auf offizielle Kanäle zurückgreifen.
Der Konformitätszwang schädigt die Politik überall in Europa.
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He du
Ich mag deine Offenheit, vielleicht sollte man dich ja unter Artenschutz stellen?
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boa in 2 min runtergeschrieben respect (denke mein beitrag wird so 5 min brauchen).
bin selbst nicht so der twitter freund, aber lass dich nicht unterkriegen besonders die stelle find ich super:
Wenn wir der Politik wieder vertrauen wollen, müssen wieder Menschen in die Politik kommen. Menschen mit Stärken und Schwächen, Menschen in Turnschuhen und Anzügen und Kleidern, Menschen mit Lieblingsmusik und komischer Mimik. Menschen mit Kindern, Menschen mit wenig Einkommen, Menschen mit Handycaps und Menschen mit Lernbereitschaft. Da sollen ganz normale Bürger rein, um andere ganz normale Bürger zu vertreten. Denn Kompetenz kommt nicht mit dem Anzug und geht nicht mit der Jeans. Expertise und Ehrlichkeit schließen sich nicht aus.
mach(t) einfach weiter so wie bisher
gruss von einem (noch) nicht Piraten
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Ich drück die Daumen, dass Sie sich nicht “anpassen”, an diese überkommene Sichtweise, die einerseits öffentlich eine strikte Trennung von Privatem und Politischem verlangt, andererseits aber im Hinterzimmer immer auf die “vertrauensvollen” Seilschaften setzt. Dass diese Trennung ideologisch ist und den Mächtigen dient, haben Kluge/Negt schon vor der “digitalen Wende” dargestellt: Öffentlichkeit und Erfahrung im Zeitalter von Twitter, Facebook und Co.
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Weisband
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Hallo Frau Weisband, ich finde Sie haben mit dem was Sie sagen etwas absolut Wahres wunderbar auf den Punkt gebracht!
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[...] war erst kürzlich bei Marina Weissband zu lesen. (Nee, Fefe ist auch kein Stück besser als SPIEGEL und [...]
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Das ist ja unerträglich mit dieser piratischen Selbstbeweihräucherung hier. Ich will nicht, dass ihr euch gegenseitig ständig auf die Schulter klopft und euch sagt, wie lieb ihr euch habt, sondern dass ihr eine wirksame Politik macht.
Man muss Fefe nicht immer für voll nehmen, und man muss sich auch nicht jeden Schuh anziehen. Aber man sollte schon zuhören, wenn er mal was vom Stapel lässt – der Mann ist so etwas wie ein Frühwarnsystem. Also nehmt es bitte professionell und überlegt mal, welches Außenbild das abgibt, wenn man Debatten bei so einem wichtigen Kernthema der Piraten nicht verfolgt, sondern den Eindruck hinterlässt, dass man im Internet herum prokrastiniert. Das ist nicht “transparent”, dass ist peinlich.
Und zum Begriff Transparenz, der, seit ich Politik erlebe, ja allzu oft eine leere Worthülse von Leuten ohne Programm ist: Wir brauchen keine Transparenz darüber, was du in deiner Bude machst und welche Marmelade du dir aufs Brot schmierst. Das ist keine Transparenz, sondern maximal das uralte Authentizitätsgehabe, von dem ich dachte, dass wir das intellektuell und politisch seit 30 Jahren überwunden hätten. Was wir brauchen ist Transparenz in politischen Prozessen, keine charismatische Ideologie oder hirnlose Twitterei über Banalitäten, die man dann noch völlig gaga zu einer neuen Glaubwürdigkeit und Echtheit in der Politik hochstilisiert.
Und noch was, Frau Weisband, auch wenn das gerade nicht das Thema ist: Sie sagten auf der Pressekonferenz nach dem Wahlsieg der Berliner Piraten, dass man “erst mal nichts machen” könne in Bezug darauf, was Unternehmen mit personenbezogenen Daten machen, vielmehr gehe es nur um Schutz der Daten von dem Staat. Na, das lässt ja tief blicken. Wenn das wirklich ihre Position ist (Unternehmen haben freie Hand bei der Nutzung von Daten), dann haben Sie keine Ahnung von der gesetzlichen Lage, von den Wirklichkeit und von Möglichkeiten der Politik in diesem Bereich, und vertreten darüber hinaus eine extrem rückschrittliche Position.
Ich habe die Piraten in Berlin gewählt, weil sie dort gut sind. Wenn ich da einige Personalien auf Bundesebene und deren Äußerungen sehe, dann kommt mir das kalte Grausen. Ob ich euch da auch noch unterstützen will, werde ich mir angesichts solcher Dinge sehr genau überlegen müssen.
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Hallo Marina,
mach bitte genau so weiter wie bisher! Du bist jetzt halt prominent und da wird es noch 1000 Anfeindungen geben. Die meisten Menschen, inclusive mir und Fefe, haben nie gelernt, so offen zu sein wie Du. Schon ganricht im Internet. Wir sind ja auch noch im Web 1.0 aufgewachsen.
Die Offenheit ist aber Deine Stärke und Dich wird deswegen noch sehr viel Neid treffen.
Ich bin mir fast sicher, daß nicht nur ich, sondern auch Fefe ein heimlicher Fan von Dir ist.
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[...] folgende Überschrift klingt nach Max Weber, Marina gelingt es aber, die Kurve zu bekommen: „Der Politiker und die Politik“. Es geht los mit: „Ich bin sauer. Sauer, sauer, sauer, sauer, [...]
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Hallo…
das Blöde bei der Sache ist nur:
Kein Mensch der Politik wird je das lesen, was du dir gerade Mühsam und mit Wut von der Seele geschrieben hast!
So ergeht es mir…
Ich shreibe den Politikern was ich über sie und ihr verhalten denke..
Was passiert?
Mein Kommentar wird gelöscht…
Ist doch auch klar!!
Wer will denn hören, das dass, was Politiker sich an Gehältern genehmigen eine totale Schweinerei ist!?
Und so versuche ich weiter den Politikern auf den Schlips zu treten ( Persönlich) um mal eine eigene Meinung zu erhalten, was jedoch bis zum heutigen Tage nich der Fall ist!
Aber:
Gebe nicht auf, denn ich versuche auch mein bestes…
LG, Claudia
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In 2 Minuten? So schnell, wie Du tippen kannst, kann ich nichtmal denken …
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Ja, die Schere ist im Kopf, und jede – auch noch so substanzlose Kritik – macht diese schärfer. :-/
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Liebe Marina!
Du bist verrückt, Du bist sympathisch, Du bist chaotisch und, ehrlich, unsre Politiker sind Jasager, die abnicken, was sie nicht verstehen, aber behaupten, alles richtig zu machen, und dabei unser Land gegen die Wand fahren. Hinterher sagen sie wieder. “Das haben wir leider nicht kommen sehen.” Die sollen doch endlich ihre Augen aufmachen – vielleicht würden sie dann merken, daß sie alles Vertrauen der Wähler verloren haben und keiner sie mehr wählen mag, außer denen, die nichts kommen sehen. Und wenn unser Land an der Wand zerbricht, sehen sie nur noch das Chaos, aber nicht, daß sie es waren, die es verschuldet haben. Wenn endlich mal Leute im Bundestag mitreden könnten, die ihren Kopf nicht nur zum Abnicken benutzen, sondern zum Nachdenken, auch mal Nein” zu sagen wagen, ja Dein chaotisches Wesen in den Bundestag zu tragen wagten, dann könnten sie unser Interesse an der Politik und wohl auch unser Vertrauen gewinnen. Armes Deutschland!
Normalerweise verwende ich gegenüber mir fremden Personen die dritte Person Plural – Deine Eigenschaften lassen mich gesetzten Menschen den Kopf schütteln, und trotzdem gefällt mir die Offenheit, die bei Politikern, die nur so tun, als ob, an Dir.
Alles Gute
Ulrich
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Super. Du siehst das richtig. Ich wünschte du würdest die Präsidentin wie sie in Callenbachs “Ökotopia” beschrieben ist.
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Also auch wenn die Diskussion schon rum ist, ich kann mir diesen Kommentar nicht verkneifen:
Nur weil man eine öffentliche Funktion bekleidet, heisst das nicht, dass man sich nur noch nach den dafür geltenden Maßstäben verhalten darf. Wer legt diese Maßstäbe überhaupt fest?
Und wer nicht wissen will, was die Marina so ganz privat macht oder denkt, der soll halt ihre Tweets nicht lesen, statt sie so nachdrücklich dafür zu kritisieren, das sie Teile ihres Lebens öffentlich macht.
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Bleib was du bist, bleib wie du bist …
Du vermittelst wichtige Einsichten, regst zum Nachdenken an.
Alte weiße Männer in Anzügen armwedelnd bekräftigt haben, alles richtig zu machen, haben wir genug.
Wir brauchen Menschen aus Fleisch und Blut, die für Überzeugungen stehen und nicht auf Wählerstimmen schielen…
Pass nur auf, dass du dich nicht kaputtmachst. Studium, 60 Stunden Parteiarbeit, und ….
bekommst auch du nicht auf Dauer gebacken. Das Tempo, das du vorlegst, hältst du nicht auf Dauer durch.
Sonst wird das prozentualen Verhältnis zwischen Medikamenten und Frühstück tatsächlich bedenklich?
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Werte vernichten
Das gezüchtete Europa ist der Holocaust des 21. Jahrhundert.
Wenn Politiker sich in einer sogenannten Demokratie wie Monarchen über jegliche ökonomische und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse hinwegsetzen, kann das nur in der totalen Vernichtung der gesellschaftlichen Errungenschaften enden.
Politiker die ihr Tun aus Unkenntnis nicht verantworten können, verbrennen Werte, die uns homogen im Handel und Sein werden ließen.
Wachstum lässt sich in unserem begrenzten Raum nicht ewig als Grundlage unseres Seins und des Handelns zum Fortschritt ausweiten.
Wer einen begrenzten Lebensraum zur Verfügung hat, sollte den Druck nicht so erhöhen, dass andere gezwungen werden, aus Notwehr das Ventil zu öffnen.
Ich klage unsere Monarchen an, uns den Lebensraum aus Selbstsucht und in kriminellen Machenschaften, die unser Rechtssystem unterwandern, zu zerstören.
Sie heben den Sinn einer Gemeinschaft durch ihr Handeln auf, fördern die Gesetzlosigkeit, wie die Verwahrlosung elementarer Grundregeln einer
Gemeinschaft.
Wir Menschen sind nicht in der Lage in absoluter Gleichheit zu leben.
Darum brauchen wir den freien Handel, freien Glauben als Ventil, für ein Hoch und Tief.
Ich rufe die Menschen in der Bundesrepublik auf, die sich noch nicht abfüttern lassen, interessiert Euch für Menschen wie mich, die sich nicht an Euch bereichern wollen, sondern mit einer „Scheibe Brot“ am Tag zufrieden sind.
Lassen Sie uns gemeinsam eine Zukunft aufbauen, warten Sie nicht, bis Ihnen Ihr Nachtbar wegen eines Schlucks Wasser den Schädel einschlägt.
Heute werden Sie wegen des Profits und um alles immer zur Verfügung zu haben, vergiftet. Morgen könnten Sie mitbestimmen, wenn Sie begreifen zu essen, wenn Sie Hunger haben und Ihren Kindern nicht die Welt zerstören, nur des Wachstums wegen.
Im Sozialismus wurden die Menschen mit der Angst des bösen Kapitalismus gefangen, Arbeitslosigkeit, gesellschaftlicher Verfall, Förderung der Monopole, was der Niedergang des Marktes und damit das Zerfallen unserer Gesellschaft zur Folge hätten.
Heute erleben wir diese Ängste und erdenken noch weitere dazu, um uns die Möglichkeit einer sorgenfreien Zukunft zu nehmen, von Menschen die Eigennutz zu Ihrer Hauptaufgabe erklärt haben sowie es in jeder Diktatur gewesen ist.
Ich lebe nicht mehr lang, ich möchte mir aber auch nicht vorhalten, an Kindesmord beteiligt gewesen zu sein.
Werdet wach, „Wir töten unsere Kinder“.
Frank Poschau
http://www.frank-poschau.jimdo.com
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Ich glaube nicht, dass Politik heute noch eine so genannte “gute Gestalt” ist. Sie neigt systematisch zu einer gewissen Sklerotisierung, verändert die Menschen, wenn sie sich dort hineinbegeben, zwangsläufig. Da sich selbst treu zu bleiben immer impliziert, sich beständig zu wandeln, gibt es meiner Meinung nach kein durchhaltbares Ideal von Transparenz, Offenheit etc. Viele Dinge brauchen ein Raum der Stille, um sich entwickeln zu können. Wenn man alle 5 Minuten eine Pflanze ausreißt, um zu sehen, wie die Wurzeln gedeihen, wächst sie mit Sicherheit anders, als wenn man sie lang Zeiten ungestört sich selbst überlässt.
Die Kunst und Kultur scheint mir ein kraftvolleres Instrument zu sein, um wirklich Welt zu verändern. Man muss Stimmungen modulieren, einfangen, auf den Punkt bringen und sein eigenes Kachelchen immer ein klein wenig anders legen im großen Mosaik der sozialen Plastik “Gesellschaft”. Wenn Beuys sagte, jeder Mensch sei ein Künstler, dann verstand er den Menschen (bewussten) Mitgestallter der sozialen Plastik. Fühlt sich ein Mensch als politisches Glied in einem System, ist der Leitstern – böse gesagt – der Funktionär. Fühlt er sich als Künstler, ist das Leitbild die lebendige, improvisationsfreudige Gesellschaft – vielleicht eine Gesellschaft wie ein Ameisenhaufen, der sich ohne ausgeprägte hierarchische Ordnung irgendwie großartig entwickelt, geleitet vielleicht auch von Gedanken der Ästhetik und der Freude am Schöpferischen
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Bravo Falk Fischer, ja der Mensch braucht unbedingt den Raum der Stille wie die Pflanze Ruhe und “Abgeschiedenheit” zum Wachsen….ich weiß nun nicht, ob Politik per se systematisch zur Sklerotisierung neigt, aber ich empfinde es genauso…der Politikbetrieb ist im Auto-finanz-rüstungs-pharma-versicherungslobbyismuswahn eingesperrt – ob es eine befreiung gibt wage ich zu bezweifeln. Höchstwahrscheinlich nur, wenn das System von den derzeit angeblichen Profis (bgrutalen Egonutzniessern) gegen die Wand gefahren wird.
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Sklerotisierung – Was soll das sein? Sagen wir mal es ist die Veränderung der Gesellschaft in Folge der Evolution der Kommunikationstechnologie. Die Menschen erhalten eine Vielzahl neuer Perspektiven auf die Gesellschaft und damit verändert sich ihre Wahrnehmung und Erwartungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und an sich selbst. Die bisherige Evolutionsstufe der Teilsysteme ist durch den Geschwindigkeitsboost überfordert und neigt zu Extremismus. Ich hab das mal anhand von elektrischen Regelsystemen experimentiert, wie diese sich in Extremsituationen Verhalten. Das Regelsystem hat irgendeine Wahrnehmung seiner Umgebung sowie einen Zielwert den es anstrebt. Diese Regeldifferenz wird rückgekoppelt und wieder Ins System eingepeisst. Also im Prinzip wie Liquid Democrazy nur noch schneller und noch viel viel schneller als Demokratie 1.0 alias Multistabile Olikratie. Für einfache Regelsysteme gibt es im Wesentlichen zwei Szenarien entweder es konvergiert oder divergiert. Anders ausgedrückt ist ein System stabil oder instabil. Wie eine Balancierstange die du wahlweise instabil auf einem Finger balancierst oder zwischen zwei Fingern nach unten baumeln lässt. In der Elektrotechnik wird das Verhalten der Regelstrecke über statische und dynamische Widerstände eingestellt die auf das System integrativ differenzierend oder verstärkend wirken. Für die Stabilität eines Systems ist die Dominanz der integrativen Faktoren enorm wichtig. Die differenzierenden und vertärkenden Elemente machen das System schneller und zielgenauer aber gleichzeitig auch instabiler. Wenn man ein solches Regelsystem versucht optimal einzustellen wird man feststellen dass das perfekt eingestellte System welches schnell und zielgenau reagiert in direkter Nachbarschaft ist mit dem instabilen System. Ein My mehr und das Fass läuft über. An dieser Übergangskante tendiert das System zu heftigen Überreaktionen in beide Richtungen. Ich denke man kann die Kraftäkte zum Euro-Rettungsfond damit vergleichen, wo plötzlich mit Millarden hantiert wird als gäbe es kein Morgen. Das politische System sieht sich damit konfrontiert das plötzlich alles öffentlich ist, jedes Wort auf die Goldwage gelegt und zu politischem Karriereende führen kann. Die natürliche Reaktion ist, das das Politikersprech immer neue Ausmaße annimmt. Man redet viel sagt aber eigentlich nichts oder nur hohle Phrasen die vor allem nicht kritisierbar sein sollen. Man neigt zur Intransparenz und zum Rückzug in Hinterzimmer. Wer sich angreifbar macht ist schon tot. Aus diesem Dilemma führt nur eine Pluralisierung des politischen Systems und auch der Medien. Weil die persönliche individuelle Wahrnehmung eines Einzelnen Individuums faktisch identisch ist mit absoluter Wahrheit. Wenn ich eine bestimmte Situation als ungerecht empfinde, sei es der Hunger in der 3ten und 4ten Welt oder der Lohn meiner Arbeit. Diese persönliche Empfindung kann eigentlich nie falsch sein. Man kann darauf vielleicht reagieren und sagen ich empfinde deinen Lohn als angemessen oder ich teile deine Auffassung. Aber das ergänzt den Empfindungspool nur um weitere Wahrnehmungen ohne die andere zu negieren. Ein Politiker im herkömmlichen Parteiensystem erscheint mir unverschuldet handlungsunfähig geworden zu sein. “Oft ist die Zukunft schon da, ehe wir ihr gewachsen sind” (John Steinbeck) Neue Ideen können am besten in Abwesenheit des öffentlichen Drucks reifen dort wo genug intellektuell inspirierende Nährstoffe vorhanden sind, als auch Freiraum sich zu entfalten. Kunst und Kultur schafft einen solchen Freiraum sofern dieser nicht durch staatliche moralinsaure Zensurwillkür zum Spiel ohne Figuren verkommt.
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Also in Deutschland gibt es halt in sehr vielen Köpfen, selbst bei Hochschulabsolventen Denkschablonen..das ist so!……. du hast Dich als Vorzeigefrau so und so zu verhalten. Wir quetschen dich in unser Raster, basta….Da Du aber Dein Dasein durchaus als Akt der künstlerischen Wahrnehmung – jeder Augenblick ist kostbar und sollte per Twitter dokumentiert sein – verstehst, kommst Du in die Enge, wenn die Mehrheiten dein Verhalten entweder nicht verstehen oder sich daran reiben…..das dicke Fell lässt Dich dann abstumpfen und vielleicht sogar zum FDP-Politiker mutieren, z.B. Cem Odes-tier.
Ich habe auch kein Fell..und das schmerzt dann manchmal richtig, weiter guten Mutes…zeichne und male mal mehr, das hält die Wahrnehmung wach!
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Ich denke das Problem entsteht ein bisschen dadurch das du “Die Piraten” bist. Jedenfalls in der öffentlichen Wahrnehmung bist du aktuell sehr dominant. Ich denke das es den meisten Menschen schwerfällt zwischen der Politpiratin Marina und der Privatperson Marina zu unterscheiden und Piraten sind ja am Ende auch nur Menschen. Um mit diesem Konflikt aufzulösen wie du es hiermit tust, gehört ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Ich fürchte das auch mit viel gutem Zureden viele Menschen alias Politiker in der gleichen Situation nicht so angemessen handeln würden. Und dann entsteht schnell dieser Teufelskreis aus Fassadenmalerei und Heuchelei. Denke was du willst, aber sei wie die anderen.
Aber wie soll man damit umgehen? Klassische Medien können keine Interviews mit “Kollektiven” führen und sie neigen dazu 100 mal die selbe Person oder das selbe Thema zu hypen oder zu dizzen und dabei andere interessante Piraten/Themen zu ignorieren. Der Focus in einer Organisation auf eine Person stiftet viel Identität nach Innen und nach Außen aber es beschränkt diese auch auf diese eine Person (Westerwelle, Merkel, etc.). Ein Focus auf mehrere Personen wirkt diffuser aber auch integrativer da z.B. ein kleiner “Fehler” einer Person weniger ins Gewicht fällt. (Würde der Papst Kondome legalisieren würde das zu einer Kirchenspaltung führen, Gäbe es mehrere Päpste und Päpstinnen wäre das vermutlich kein so existentielles Problem) . Vielleicht könnte es helfen Fernsehjournalisten für eine Zeit lang durch Abstinenz zu mehr Interviews mit anderen Piraten zu nötigen und damit den Focuspunkt wieder etwas zu entschärfen. Spätestens nach der nächsten Bundestagswahl wird die Presse dein Haus belagern. Da du dich aber auf dein Studium konzentrieren willst und dir etwas Ruhe gönnen wolltest kannst du die freundlichen Damen und Herren ja an andere talentierte Piraten weiterleiten.
Machs gut.
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Mach eine umfassende Bestandsaufnahme, wie Du insgesamt bist. Dann bleib Dir treu.
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Kommetar von einem nicht-Pirat
(Ich bin auf dieser Seite gelandet weil ich Marina Weisband eine kurze email schreiben wollte. Ich lese abundzu ihre Tweets und Beiträge, die mir gefallen. Ich interessiere mich sehr für Politik und bekomme in den “Altmedien” auch das ein oder andere über die Piraten mit, deren Mitglied ich nicht bin und die ich auch noch nie gewählt habe, mir das aber durchaus in Zukunft vorstellen könnte.
Jetzt zu meinem kurzen Kommentar:)
Ich hoffe die Piraten werden keine Berufspolitiker und bleiben unprofessionelle “Freaks”. Die meisten Medien kritisieren die Piraten für mangelnde Professionalität im Politikbetrieb etc. – aber genau das ist doch mit ein Grund weshalb die Partei so populär geworden ist. Mal vom wichtigsten, den Inhalten abgesehen, sollten die Piraten doch fast schon froh sein, dass wieder alle etablierten Medien und Parteien so über sie herfallen. Bisher hat das doch nur Popularität geschafft, oder nicht? Wenn die Piraten weiterhin “ehrenamtliche” anstatt “Berufspolitiker” werden wäre das für mich eine Option.
Bitte beugt euch nicht dem Druck euch anzupassen!
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Ich möchte dich als Gallionsfigur am Piratenschiff sehen! mach bitte weiter!
Joh. I.
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Gut das es Menschen wie Dich doch noch gibt. Das lässt hoffen…
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[...] schreibe ich sowas? Weil es mein Twitteraccount ist und ich es kann“, schrieb vor einiger Zeit die damalige politische Geschäftsführerin der Bundespartei, Marina Weisband, als sie mit [...]
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